Die Juden sind Gottes Volk, sie werden bald den Messias Jesus anerkennen.

Römer 11, 25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden (Nichtjuden) zum Heil gelangt ist; 26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. 27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.« 28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen. 29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen. 30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams, 31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen. 32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

Wie vor 3000 Jahren, so auch noch heute. So aktuell ist die Bibel.

Aufstand der Völker
Psalm 83
1 Ein Lied Asafs.
2 Gott, schweige nicht! Sieh nicht untätig zu!
3 Höre doch, wie deine Feinde rebellieren; alle, die dich hassen, sind stolz und siegessicher.
4 Sie planen einen heimtückischen Anschlag auf dein Volk; sie halten Kriegsrat gegen jene, die du bisher beschützt hast.
5 „Kommt!“, sagen sie, „wir wollen dieses Volk ausrotten! Den Namen Israel soll niemand mehr kennen!“
6 Darin sind sie sich völlig einig, alle haben sich gegen dich verschworen:

7 die Beduinen von Edom und die Ismaeliter, die Moabiter und die Hagariter,
8 die von Gebal, Ammon und Amalek, die Philister und die Bewohner von Tyrus;
9 sogar die Assyrer haben sich ihnen angeschlossen – sie verbünden sich mit den Moabitern und den Ammonitern1.
10 Herr, schlage sie in die Flucht wie damals die Midianiter! Besiege sie wie den Kanaaniterkönig Jabin mit seinem Heerführer Sisera am Flusse Kischon!
11 Bei En-Dor wurden sie vernichtet, und ihre Leichen verrotteten auf dem Acker.
12 Töte ihre Fürsten wie Oreb und Seeb, bestrafe ihre Machthaber wie Sebach und Zalmunna!
13 Sie alle hatten einst gesagt: „Wir erobern das Land, das Gott gehört!“
14 Mein Gott! Wirble sie davon wie ausgedörrte Disteln, wie dürres Laub2, das der Wind verweht!
15 Wie ein Flächenbrand, dessen Flammen Berge und Wälder fressen,
16 so verfolge sie durch ein Unwetter, erschrecke sie mit einem Sturm!
17 Lass sie vor Scham erröten, damit sie endlich nach dir, Herr, fragen!
18 Sie sollen scheitern und für immer verstummen, ja, lass sie in ihrer Schande umkommen!
19 Denn sie müssen erkennen, dass du allein der Herr bist, der Herrscher über die ganze Welt!