Was sagt die Bibel über Sünde

Wer darf sündigen?

Lukas 24, 47 Und in seinem Namen wird man allen Völkern predigen, dass sie zu Gott umkehren sollen, um Vergebung der Sünden zu erhalten. Das beginnt in Jerusalem.

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Johannes 1, 29 Am nächsten Tag sah Johannes Jesus auf sich zukommen und sagte: „Seht, das ist das Opferlamm Gottes, das die Sünde der Welt auf sich nimmt.

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Johannes 16, 8 Und wenn er(Heiliger Geist) gekommen ist, wird er die Welt überführen. Er wird den Menschen die Augen öffnen über Sünde, Gerechtigkeit und Gericht.

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Apostelgeschichte 3, 19 So ändert nun eure Einstellung und kehrt zu ihm um, damit eure Schuld auslöscht wird

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Römer 1, 18 Genauso lässt Gott aber auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel herab wird er über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen hereinbrechen, die durch Unrecht die Wahrheit niederhalten.

19 Denn was von Gott erkennbar ist, ist unter ihnen bekannt. Gott hat es ihnen vor Augen gestellt.

20 Seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige Macht und göttliche Majestät sind nämlich seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen. Die Menschen haben also keine Entschuldigung.

21 Trotz allem, was sie von Gott wussten, ehrten sie ihn aber nicht als Gott und brachten ihm auch keinerlei Dank. Stattdessen verloren sich ihre Gedanken ins Nichts, und in ihrem uneinsichtigen Herzen wurde es finster.

22 Sie hielten sich für Weise und wurden zu Narren.

23 Die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauschten sie mit Bildern von sterblichen Menschen, mit Abbildern von Vögeln, vierfüßigen und kriechenden Tieren.

24 Darum hat Gott sie den Begierden ihres Herzens ausgeliefert; er hat sie ihrer Unsittlichkeit überlassen, so dass sie ihre eigenen Körper schändeten.

25 Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge. Sie beteten die Geschöpfe an und verehrten sie anstelle des Schöpfers, der doch für immer und ewig zu preisen ist. Amen!

26 Darum hat Gott sie entehrenden Leidenschaften ausgeliefert. Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen,

27 und ihre Männer machten es genauso. Sie gaben den natürlichen Verkehr mit den Frauen auf und wurden von wildem Verlangen zueinander gepackt. Männer trieben es schamlos mit Männern. So empfingen sie den gebührenden Lohn für ihre Verirrung an sich selbst.

28 Und weil sie es nicht für gut hielten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem verworfenen Denken aus, so dass sie tun, was man nicht tun darf.

29 Jede Art von Unrecht, Bosheit, Habsucht und Gemeinheit ist bei ihnen zu finden. Sie sind voller Neid, Mord, Streit, List und Tücke.

30 Sie reden gehässig über andere und verleumden sie. Sie hassen Gott, sind gewalttätig, hochmütig und prahlerisch. Im Bösen sind sie sehr erfinderisch, und ihre Eltern verachten sie.

31 Sie sind unbelehrbar, unzuverlässig, gefühllos und kennen kein Erbarmen.

32 Obwohl sie wissen, dass jeder, der so handelt, nach Gottes Gesetz den Tod verdient, tun sie es nicht nur selbst, sondern finden es auch noch gut, wenn andere es ebenso machen.

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Römer 3, 23 denn alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.

24 Doch werden sie allein durch seine Gnade ohne eigene Leistung gerecht gesprochen, und zwar aufgrund der Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist.

25 Ihn hat Gott als Sühnopfer öffentlich dargestellt. Durch sein vergossenes Blut ist die Sühne vollzogen worden, und durch den Glauben kommt sie uns zugute. So hat Gott auch den Beweis erbracht, dass er gerecht gehandelt hatte, obwohl er die bis dahin begangenen Sünden der Menschen ungestraft ließ.

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Römer 4, 7 „Wie glücklich ist der, dem die Übertretung des Gesetzes vergeben und dem die Sünde zugedeckt ist!

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  1. Korinther 6, 9 Wisst ihr denn nicht, dass ungerechte Menschen keinen Platz im Reich Gottes haben werden? Täuscht euch nicht: Menschen, die in sexueller Unmoral leben, Götzen anbeten oder die Ehe brechen, Lustknaben und Knabenschänder,

10 Diebe oder Habsüchtige, Trinker, Lästerer oder Räuber werden keinen Platz im Reich Gottes haben.

11 Und das sind manche von euch gewesen. Aber durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes seid ihr reingewaschen, seid ihr geheiligt, seid ihr gerecht gesprochen worden.

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1.Korinther 15, 3 Ich habe euch in erster Linie das weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, wie es die Schriften gesagt haben.

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  1. Korinther 5, 19 Gott war in der Person von Christus, als er durch ihn die Menschen mit sich versöhnte. Er rechnete ihnen ihre Verfehlungen nicht an und übergab uns die Botschaft der Versöhnung.

20 So sind wir nun Botschafter für Christus, und es ist Gott, der durch uns mahnt. Wir bitten im Auftrag von Christus: „Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!“

21 Er hat den, der ohne Sünde war, für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch ihn zu der Gerechtigkeit kommen, mit der wir vor Gott bestehen können.

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Galater 5, 19 Was die menschliche Natur erzeugt, ist offensichtlich: sexuelle Unmoral, Unsittlichkeit und Ausschweifung,

20 Götzendienst und Zauberei, Feindseligkeit, Streit und Eifersucht, Zornausbrüche, Intrigen, Zwistigkeiten und Spaltungen,

21 Neidereien, Sauforgien, Fressgelage und ähnliche Dinge. Ich warne euch, wie ich das schon früher getan habe: Wer so lebt, wird in Gottes Reich keinen Platz haben.

22 Doch die Frucht, die der Geist wachsen lässt, ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,

23 Sanftmut und Selbstbeherrschung. Dagegen hat das Gesetz nichts einzuwenden.

24 Die, die zu Jesus Christus gehören, haben ja das eigene Ich mitsamt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.

25 Wenn wir also durch den Geist Gottes das neue Leben haben, dann wollen wir es auch in diesem Geist führen.

26 Wir wollen nicht ehrgeizig unsere Eitelkeit befriedigen und uns gegenseitig herausfordern oder beneiden.

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Epheser 5, 1 Werdet also Nachahmer Gottes – ihr seid doch seine geliebten Kinder –,

2 und lasst euer Verhalten von der Liebe bestimmen, so wie auch der Christus seine Liebe bewiesen hat, als er sein Leben für uns hingab! Er brachte sich als eine Opfergabe dar, an der Gott großes Gefallen hatte.

3 Von sexueller Unmoral jedoch, von Schamlosigkeit jeder Art und von Habsucht soll bei euch nicht einmal geredet werden. Das schickt sich nicht für Menschen, die Gott geheiligt hat.

4 Auch Unanständigkeit, dummes Geschwätz und derbe Späße passen nicht zu euch. Benutzt eure Zunge lieber zum Danken!

5 Denn ihr müsst wissen, dass keiner von denen, die in sexueller Unmoral leben, ein ausschweifendes Leben führen oder von Habgier erfüllt sind – einer Form von Götzendienst –, einen Platz im ewigen Reich von Christus und Gott haben wird.

6 Lasst euch von niemand einreden, dass das alles harmlos sei! Denn gerade wegen dieser Dinge ziehen sich die ungehorsamen Menschen den Zorn Gottes zu.

7 Habt also nichts mit ihnen zu tun!

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Kolosser 3, 5 Darum tötet alles, was zu eurer irdischen Natur gehört: sexuelle Unmoral, Schamlosigkeit, Leidenschaft, böse Lüste und Habgier, die Götzendienst ist.

6 Diese Dinge ziehen Gottes Zorn nach sich. Er wird die treffen, die ihm nicht gehorchen.

7 Auch ihr habt früher so gelebt, als ihr noch ganz vom Irdischen bestimmt wart.

8 Doch jetzt müsst ihr mit solchen Dingen wie Zorn, Wut, Bosheit, Beleidigungen und hässlichen Redensarten Schluss machen. So etwas darf nicht mehr über eure Lippen kommen.

9 Hört auf, euch gegenseitig zu belügen, denn ihr habt doch den alten Menschen mit seinen Gewohnheiten ausgezogen

10 und seid neue Menschen geworden, die ständig erneuert werden und so immer mehr dem Bild entsprechen, das der Schöpfer schon in euch sieht.

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  1. Thessalonicher 4, 3 Gott will, dass ihr heilig lebt, dass ihr ihm ganz gehört. Das bedeutet, dass ihr euch von allen sexuellen Sünden fernhaltet.

4 Jeder von euch soll seinen eigenen Körper so unter Kontrolle haben, dass es Gott und den Menschen gefällt.

5 Lasst euch nicht von Leidenschaften und Begierden beherrschen wie Menschen, die Gott nicht kennen.

6 Keiner darf sich in dieser Sache Übergriffe erlauben und seinen Bruder betrügen. Denn solche Vergehen wird der Herr selbst rächen. All das haben wir euch auch schon früher mit aller Deutlichkeit gesagt.

7 Gott hat uns nicht dazu berufen, ein unmoralisches, sondern ein geheiligtes Leben zu führen.

8 Wer sich deshalb über diese Anweisungen hinwegsetzt, verachtet nicht einen Menschen, sondern den, der seinen Heiligen Geist in euch wohnen lässt – Gott.

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  1. Timotheus 1, 8 Wir alle wissen, dass das Gesetz gut ist, wenn man es sachgemäß gebraucht.

9 Man muss sich nämlich darüber im Klaren sein, für wen es bestimmt ist. Es ist nicht für Menschen da, die tun, was vor Gott recht ist, sondern für die, die nicht nach Gottes Willen leben und sich gegen ihn auflehnen. Es richtet sich an gottlose und sündige Menschen, denen nichts heilig ist, die keine Ehrfurcht kennen, die sich an Vater und Mutter vergreifen und selbst vor einem Mord nicht zurückschrecken.

10 Es gilt für Menschen, die in sexueller Unmoral leben, und für Männer, die sich an Knaben oder ihresgleichen vergehen, für solche, die Menschenhandel treiben, Lügen verbreiten, falsche Eide schwören oder sonst etwas tun, was mit der gesunden Lehre nicht vereinbar ist.

11 Es richtet sich gegen alles, was dem Evangelium nicht entspricht; dem Evangelium, das mir anvertraut wurde und in dem Gott seine Herrlichkeit sichtbar macht; Gott, der in sich selbst vollkommen glücklich ist.

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  1. Timotheus 3, 1 Du musst wissen, dass die Zeit vor dem Ende sehr schlimme Phasen haben wird.

2 Die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, großtuerisch und eingebildet. Sie werden Gott lästern, ihren Eltern nicht gehorchen und vor nichts mehr Ehrfurcht haben. Sie sind undankbar,

3 lieblos und unversöhnlich. Sie werden ihre Mitmenschen verleumden und sich hemmungslos ausleben. Sie sind gewalttätig und hassen das Gute.

4 Zu jedem Verrat bereit, sind sie leichtsinnig und werden vom Hochmut verblendet. Sie leben nur für ihr Vergnügen und kümmern sich nicht um Gott.

5 Sie geben sich zwar einen frommen Anschein, aber von der Kraft wahrer Gottesfurcht wollen sie nichts wissen. Halte dich von solchen Menschen fern!

6 Zu ihnen gehören nämlich auch die, die sich in Häuser einschleichen und das Vertrauen von Frauen gewinnen, in deren Leben sich viel Sünde angesammelt hat. Solche Weibsbilder werden von allen möglichen Begierden getrieben.

7 Sie wollen immerzu etwas Neues hören und sind doch unfähig, jemals zur Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

8 So wie Jannes und Jambres sich einst gegen Mose stellten, so widersetzen sich auch diese Verführer der Wahrheit. Es sind durch und durch verdorbene Menschen, deren Glaube keiner Prüfung standhält.

9 Doch sie werden nicht weit damit kommen, denn ihr Unverstand wird sich allen zeigen, wie es auch bei jenen Ägyptern der Fall war.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/2.Timotheus3

 

Titus 3, 3 Denn auch wir waren früher unverständig, ungehorsam und gingen in die Irre. Wir waren Sklaven aller möglichen Leidenschaften und Begierden. Unser Leben war von Bosheit und Neid erfüllt, wir waren verhasst und hassten uns gegenseitig.

4 Als dann aber die Güte und Menschenliebe von Gott, unserem Retter, sichtbar wurde,

5 hat er uns aus reinem Erbarmen gerettet und nicht, weil wir gute und gerechte Taten vorweisen konnten. Durch die Wiedergeburt hat er uns gewaschen und durch den Heiligen Geist uns erneuert.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Titus3

 

  1. Petrus 4, 3 Es ist schlimm genug, dass ihr früher getan habt, was die Menschen ohne Gott von euch wollten. In hemmungsloser Gier habt ihr euch mit ihnen zusammen Ausschweifungen hingegeben, ihr habt euch betrunken, habt an wüsten Fress- und Saufgelagen teilgenommen und wart in einem abscheulichen Götzendienst gefangen.

4 Eure früheren Freunde sind jetzt natürlich befremdet, dass ihr euch nicht mehr in diesen Strudel der Leidenschaften hineinreißen lasst, und beschimpfen euch deswegen.

5 Aber sie werden sich vor dem verantworten müssen, der bald sein Urteil über alle Menschen sprechen wird, über die Lebenden und über die Toten.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/1.Petrus4

 

  1. Johannes 2, 9 Wer behauptet, im Licht zu leben, und dabei seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist immer noch in der Dunkelheit.

10 Doch wer seine Geschwister liebt, lebt im Licht, und dort gibt es nichts, was ihn zu Fall bringen kann.

11 Wer seine Geschwister hasst, lebt in der Finsternis. Er tappt im Finstern umher und weiß nicht, wohin er geht. Die Dunkelheit hat ihn blind gemacht.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/1.Johannes2

 

Hebräer 10, 26 Denn wenn wir absichtlich in Sünde leben, nachdem wir mit Gottes Hilfe die Wahrheit erkannt haben, verwerfen wir das einzige Opfer, das Sünden wegnehmen kann.

27 Dann bleibt nur noch das furchtbare Warten auf das Gericht und das wütende Feuer, das alle verschlingen wird, die sich gegen Gott gestellt haben.

28 Schon wenn jemand das Gesetz des Mose absichtlich übertrat, gab es kein Mitgefühl. Er musste auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin sterben.

29 Was meint ihr denn, um wie viel schlimmer der bestraft werden muss, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes entweiht, das ihn doch geheiligt hat, und der den Heiligen Geist verhöhnt, ohne den er Gottes Gnade nie erkannt hätte?!

30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Die Rache gehört mir; ich werde vergelten!“, und auch: „Der Herr wird sein Volk richten!“

31 Es wird schrecklich sein, dem lebendigen Gott in die Hände zu fallen.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Hebr%C3%A4er10

 

Hebräer 12, 14 Bemüht euch ernstlich um Frieden mit allen und um ein geheiligtes Leben, ohne das niemand den Herrn sehen wird.

15 Achtet aufeinander, damit niemand sich von Gottes Gnade ausschließt! Lasst nicht zu, dass eine bittere Wurzel zur Giftpflanze wird, durch die dann viele von euch zu Schaden kommen!

16 Achtet auch darauf, dass keiner von euch ein ausschweifendes Leben führt oder mit heiligen Dingen so geringschätzig umgeht wie Esau, der für eine einzige Mahlzeit sein Erstgeburtsrecht verkaufte!

17 Ihr wisst ja, wie es ihm später erging, als er den Segen von seinem Vater bekommen wollte: Er wurde von Gott verworfen und fand keine Möglichkeit mehr, das rückgängig zu machen, obwohl er sich unter Tränen darum bemühte.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Hebr%C3%A4er12

 

Jakobus 4, 1 Woher kommen denn die Kriege und Streitereien unter euch? Sind es nicht eure eigenen Begierden, die sich regelrechte Schlachten in euren Gliedern liefern?

2 Ihr seid gierig und bekommt doch nichts. Ihr mordet und neidet und könnt auch so eure Wünsche nicht erfüllen. Ihr streitet und bekriegt euch – und habt nichts, weil ihr nicht darum bittet.

3 Und selbst wenn ihr betet, bekommt ihr nichts, weil ihr in böser Absicht bittet und nur eure Gier befriedigen wollt.

4 Wisst ihr Treulosen denn nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott bedeutet? Wer also ein Freund der Welt sein will, stellt sich als Feind Gottes dar.

5 Meint ihr denn, die Schrift redet umsonst? Gott wacht eifersüchtig über den Geist, den er in uns wohnen lässt.

6 Aber Gnade gibt er umso mehr. Deshalb sagt er: „Den Hochmütigen widersteht Gott, aber den Demütigen gibt er Gnade.“

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Jakobus4

 

Judas 4, 16 Diese Menschen haben ständig etwas zu meckern, sie begehren auf und sind mit ihrem Schicksal unzufrieden. Dabei folgen sie doch nur ihren Begierden. Sie sind großspurige Angeber und schleimige Schmeichler, die nur auf den eigenen Vorteil aus sind.

17 Doch ihr, liebe Geschwister, solltet euch daran erinnern, was die Apostel unseres Herrn Jesus Christus euch vorausgesagt haben.

18 Sie sagten nämlich, dass in der letzten Zeit Spötter auftreten werden, die nur ihren gottlosen Begierden folgen.

19 Und genau diese Leute sind es, die Spaltungen unter euch verursachen. Es sind triebhafte Menschen, die den Geist Gottes nicht besitzen.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Judas1

 

Offenbarung 9, 20 Aber die Menschen, die diese Plage überlebten, waren nicht bereit, ihre Einstellung zu ändern. Sie hörten nicht auf, Dämonen anzubeten und sich vor Götterbildern aus Gold, Silber, Bronze, Stein und Holz niederzuwerfen, die sie mit eigenen Händen gemacht hatten und die weder sehen noch hören noch gehen können.

21 Nein, sie kehrten nicht um, sie hörten nicht auf zu morden, sich mit okkulten Dingen zu beschäftigen, außerehelichen Sex zu haben und zu stehlen.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Offenbarung9

 

 

Offenbarung 21, 8 Aber die Feiglinge, die Treulosen und die, die sich mit abscheulichen Dingen abgeben, die sexuell unmoralisch leben, und alle, die okkulte Praktiken ausüben, die Mörder, die Götzendiener und alle Lügner – sie erwartet der See, der mit brennendem Schwefel gefüllt ist, das heißt: der zweite Tod.“

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Offenbarung21


Ich denke, nur wer Gott und seine Gnade ablehnt, darf sündigen. Er muss allerdings für die Folgen aufkommen. Gott ist heilig und duldet keine Sünde. Er will, dass wir auch heilig sein sollen, nicht aus eigener Kraft, er hilft uns. Wer Jesus liebt, hält seine Gebote. Sünde trennt uns von Gott und kann nur durch Vergebung beseitigt werden.

Christuszentriert: Jesus war ohne Schuld. Christen sind Nachfolger Jesu, sie hassen die Sünde.

Wer mutwillig sündigt muss sich fragen ob er wiedergeboren ist.

In Jesu Namen bitten


13 und alles, worum ihr dann in meinem Namen bittet, werde ich tun. Denn so wird der Vater im Sohn geehrt. (Johannes 14,13)
13 فَأَيُّ شَيْءٍ تَطْلُبُونَهُ بِاسْمِي أَفْعَلُهُ لَكُمْ، لِيَتَمَجَّدَ الآبُ فِي الاِبْنِ.
13 شما می‌توانيد به نام من، هر چيزی از خدا درخواست كنيد، و من آن را به شما خواهم داد. چون من كه فرزند خدا هستم هر چه برای شما انجام دهم، باعث بزرگی و جلال خدا خواهد شد.
https://www.bibleserver.com/text/GNB.Ne%C3%9C.ALAB.FCB/Johannes14

Was heißt, in Jesu Namen? So wie Jesus es tun würde. Ein Jünger Jesu ist ein Nachfolger Jesu. Er will so werden, so handeln wie Jesus. Als Mensch kann er nicht genau so werden. Vollkommen konnte Jesus als Mensch nur sein, weil er auch wahrer Gott war und ist.
Gestern am 24.12.17 konnte ich morgens früh nicht mehr einschlafen. Das passiert schon mal, dann fallen mir Gedanken ein, die mich nicht mehr los lassen. Wenn es eine Aufgabe ist, die Gott mir geben will, bitte ich ihn, dass er mir das irgendwie bestätigt. Manchmal bekomme ich in meiner morgendlichen Zeit mit Gott schon einen Hinweis.
Heute geht es darum: Wie lebe ich als Christ, so dass meine Gebete erhört werden?
Jesus hasst Sünde, war sanftmütig, demütig, freundlich, liebevoll, selbstbeherrscht, barmherzig, langmütig, gütig,
Dafür soll ich beten. Das ist Jesu Wille, dass er mir bei dem Kampf gegen die Sünde beisteht und mich immer mehr zu seinen Eigenschaften umformt.
Jesus war immer im Gebet mit seinem Vater, er im Vater, der Vater in ihm. So auch wir in Jesus, Jesus in uns. Leider, so denke ich, sind meine Gedanken die meiste Zeit des Tages nicht bei Jesus, hoffentlich aber immer zur rechten Zeit.
Es geht nicht darum, dass ich Jesus in Allem zustimme, sondern dass ich es tue. Es muss in meinem Leben sichtbar werden.
Ich muss unterscheiden:
Meine Rettung hängt nicht davon ab. Gerettet werde ich, weil ich alleine auf Jesu Blut am Kreuz und seine Auferstehung meine Heilsgewissheit gründe. Wäre nur eine kleine Tat meinerseits notwendig, würde ich Jesu Tod nicht wirklich achten. Ich würde ja zugeben, dass er nicht reicht. Das wäre Gesetzlichkeit, vor der viele Christen sich fürchten.

Hier ein Video, das aus einer ungewöhnlichen, aber nachdenkenswerten Sicht das Leben eines Christen beschreibt.

Aus Gnade von Gott angenommen werden

Der Pfarrer Jakob Ebersbach in Breitscheid hat den mehrmaligen Glaubenswechsel katholisch-evangelisch nach der Reformation mitgemacht. Das zeigt, dass es Missverständnisse wegen des Glaubens gab.
Wird man durch Gnade oder durch gute Werke oder Halten der Gebote gerecht?

Luther war als Mönch sehr verzweifelt wegen seiner Sünde. Er konnte keinen Frieden finden. Er wusste dass Gott gerecht und heilig ist und er die Hölle verdient hatte.
Wie Luther müsste uns auch klar sein, dass uns die Sünde von Gott ewig trennen würde.

„sondern eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet.“ (Jesaja 59,2) https://www.bibleserver.com/text/LUT84.Ne%C3%9C.ALAB.FCB/Jesaja59

„Denn der Gewinn aus der Sünde ist nur der Tod; das Gnadengeschenk Gottes aber ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn.“ (Römer 6,23) https://www.bibleserver.com/text/LUT84.ELB.GNB.Ne%C3%9C/R%C3%B6mer6

„Denn wer das ganze Gesetz hält und nur in einem Punkt dagegen verstößt, ist an allen Geboten schuldig geworden.“(Jakobus2,10) https://www.bibleserver.com/text/NeÜ/Jakobus2

Luther hat aber erkannt, dass Gott ihn liebt und will, dass er ewiges Leben haben soll, dass er es aber nur aus Gnade bekommen kann.  Nur durch Jesu Tod am Kreuz kann man freiwerden von seiner Schuld. Jesus hat an unserer Statt die Strafe erlitten.
8 Denn durch die Gnade seid ihr gerettet worden aufgrund des Glaubens. Dazu habt ihr selbst nichts getan, es ist Gottes Geschenk 9 und nicht euer eigenes Werk. Denn niemand soll sich etwas auf seine guten Taten einbilden können. Epheser 2,8-9 https://www.bibleserver.com/text/GNB.Ne%C3%9C.ALAB.FCB/Epheser2

„Wenn wir unsere Sünden eingestehen, zeigt Gott, wie treu und gerecht er ist: Er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von jedem begangenen Unrecht.“ (1.Joh. 1,9) https://www.bibleserver.com/text/LUT84.ELB.GNB.Ne%C3%9C/1.Johannes1

Sünden eingestehen bedeutet, dass wir anerkennen, dass das, was Gott Sünde nennt, wirklich Sünde ist und dass wir es bereuen. Was man bereut, will man nicht mehr tun. Gott wird uns eine ganz neue Gesinnung geben, die die Sünde nicht will, sondern die zu einem Leben führt, wie es Gott will.

“ In Jesus Christus sind wir Gottes Meisterstück. Er hat uns geschaffen, dass wir gute Werke tun, gute Taten, die er für uns vorbereitet hat, dass wir sie in seinem Namen tun.“ (Eph.2,10) https://www.bibleserver.com/text/LUT84.ELB.GNB.Ne%C3%9C/Epheser2
Wer sich zu Gott bekehrt, tut Buße. Er kehrt um 180° um. Das ist die menschliche Seite.
Trotz der neuen Gesinnung werden wir immer noch sündigen. Jesus war der einzige Mensch ohne Sünde. Es reicht nicht, wenn wir uns einmal für Jesus entschieden haben. Die Reue muss unser ganzes Leben begleiten. Sie gilt für immer. Gott will, dass wir seine Gebote halten, aber:
„Wenn ihr durch das Gesetz vor Gott bestehen wollt, habt ihr euch von Christus getrennt und die Gnade verloren.“ (Gal.5,4)

https://www.bibleserver.com/text/LUT84.ELB.GNB.Ne%C3%9C/Galater5

Die Gnade ist abhängig von der Reue, aber sie ist der einzige Weg zu Gott.
Wir sollen Buße tun. Buße hat mit Strafe zu tun. Jesus allein trug die Strafe, die wir verdient haben.
Jesus will nicht, dass wir noch an irgendeiner Sünde festhalten.
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Was sagt Luther zum Glauben im Vorwort zum Römerbrief: „Glaube ist nicht der menschliche Wahn und Traum, den etliche für Glauben halten. Und wenn sie sehen, daß keine Besserung des Lebens noch gute Werke folgen, und doch vom Glauben viel reden hören, so fallen sie in den Irrtum und sagen: der Glaube sei nicht genug, man müsse Werke tun, soll man fromm und selig werden. Das macht: wenn sie das Evangelium hören, so fallen sie daher und machen sich aus eigenen Kräften einen Gedanken im Herzen, der spricht: Ich glaube. Das halten sie dann für einen rechten Glauben. Aber wie das eine menschliche Erdichtung und Gedanke ist, den des Herzens Grund nimmer erfährt, so tut er auch nichts, und es folgt keine Besserung darauf.

Aber Glaube ist ein göttliches Werk in uns, das uns wandelt und neu gebiert aus Gott und den alten Adam tötet, aus uns ganz andere Menschen in Herz, Gemüt, Sinn und allen Kräften macht und den heiligen Geist mit sich bringt.

O es ist ein lebendig, geschäftig, tätig, mächtig Ding um den Glauben, daß es unmöglich ist, daß er nicht ohn Unterlaß Gutes wirken sollte. Er fragt auch nicht, ob gute Werke zu tun sind, sondern ehe man fragt, hat er sie getan, und er ist immer im Tun. Wer aber nicht solche Werk tut, der ist ein glaubloser Mensch, tappt und sieht um sich nach dem Glauben und guten Werken und weiß weder was Glaube noch was gute Werke sind, wäscht und schwatzt doch viel Worte vom Glauben und von guten Werken.

Glaube ist eine lebendige, verwegene Zuversicht auf Gottes Gnade, so gewiß, daß er tausendmal drüber stürbe.

Und solche Zuversicht und Erkenntnis göttlicher Gnade macht fröhlich, trotzig und voller Lust gegen Gott und alle Kreaturen: das macht der Heilige Geist im Glauben.

Daher wird der Mensch ohne Zwang willig und voller Lust, jedermann Gutes zu tun, jedermann zu dienen, allerlei zu leiden, Gott zu Liebe und zu Lob, der einem solche Gnade erzeigt hat. Daher ist es unmöglich, Werk und Glauben zu scheiden,

ja so unmöglich, wie Brennen und Leuchten vom Feuer nicht geschieden werden kann. Darum sieh dich vor vor deinen eigenen Gedanken und unnützen Schwätzern, die vom Glauben und guten Werken zu urteilen klug sein wollen und dabei die größten Narren sind.

Bitte Gott, daß er den Glauben in dir wirke: sonst bleibst du wohl ewiglich ohne Glauben, ob du auch schaffst und tust, was du willst oder kannst.“

Je größer die Sündenerkenntnis, desto größer die Erkenntnis der Gnade Gottes.
Wer wiedergeboren ist, ist eine neue Kreatur mit einer neuen Gesinnung.
Das müsste im täglichen Leben sichtbar sein.
Manche Christen meinen, es wäre gesetzlich, wenn sie Gottes Gebote halten.
Es ist nur gesetzlich, wenn sie meinen, dadurch von Gott angenommen zu werden oder die Sünden vergeben zu bekommen.
Wer Jesus liebt, tut keine Sünde, aber seine Errettung hängt nicht davon ab.

Wer Jesus liebt, hält seine Gebote. Die Gebote sind gut. Das Gebot, das die Grundlage aller Gebote ist, ist:
„…..: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt“. Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (3.Mose 19,18).

In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Matth.22) https://www.bibleserver.com/text/LUT84.Ne%C3%9C.ALAB.FCB/Matth%C3%A4us22

Wer so verzweifelt wegen seiner Sünde war wie Luther und dann die unendlich große Gnade Gottes erlebt hat, den kann Gott gebrauchen.

Wenn der Bundespräsident einen Häftling begnadigen soll, wird er versuchen, ihn kennenzulernen. Er will wissen: Hat er seine Schuld bereut, zeigt sein Lebenswandel, dass er sie bereut hat. Oder lässt er erkennen, dass er die gleiche Tat wieder tun würde? Ich denke, dann wird ihn der Bundespräsident nicht begnadigen. Gott kennt jeden Menschen ganz genau, auch seine Gedanken. Er weiß, ob die Reue echt ist.

Wer eine persönliche Beziehung zu Jesus hat, will ihn immer mehr kennen lernen. Das kann man durch das Lesen der Bibel. So kann auch alles überprüft werden, was Menschen über Gott sagen, auch dieser Text.
Viele haben sich bekehrt und sind getauft und wollen doch von Gott nichts mehr wissen. Vielleicht sind sie nicht wiedergeboren.
Die Antwort Gottes auf die Bekehrung ist die Wiedergeburt. Wiedergeburt zu einer neuen Kreatur, mit einer neuen Gesinnung. Er gibt uns den Willen und die Kraft, so zu leben wie er es will, d.h. Gutes tun und seine Gebote halten.

Die 95 Thesen:

1. Als unser Herr und Meister Jesus Christus sagte: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen“, wollte er, dass das ganze Leben der Glaubenden Buße sei.

2. Dieses Wort darf nicht auf die sakramentale Buße gedeutet werden, das heißt, auf jene Buße mit Beichte und Genugtuung, die unter Amt und Dienst der Priester vollzogen wird.
3. Gleichwohl zielt dieses Wort nicht nur auf eine innere Buße; ja, eine innere Buße ist keine, wenn sie nicht äußerlich vielfältige Marter des Fleisches schafft.
4. Daher bleibt Pein, solange Selbstverachtung, das ist wahre innere Buße, bleibt, nämlich bis zum Eintritt in das Himmelreich.

Luther erkannte den Glauben an die Gnade Gottes

Vorrede zu der Epistel von St. Paulus an die Römer

Diese Epistel ist das eigentliche Hauptstück des Neuen Testaments und das allerlauterste Evangelium. Sie ist es wohl würdig und wert, daß sie ein Christenmensch nicht nur von Wort zu Wort auswendig wisse, sondern daß er auch täglich damit als mit täglichem Brot der Seele umgehe. Denn sie kann nimmer zu viel und zu gründlich gelesen oder betrachtet werden. Je mehr sie behandelt wird, um so köstlicher wird sie und schmeckt sie.
Darum will ich auch meinen Dienst dazu tun und will durch diese Vorrede, so viel mir Gott verliehen hat, eine Einleitung dazu geben, damit sie von jedermann umso besser verstanden werde. Denn sie ist bisher mit Deutungen und mancherlei Geschwätz böse verfinstert worden, während sie doch an sich ein helles Licht ist und vollkommen genügt, um die ganze Schrift zu erleuchten.
Zuerst nun müssen wir der Sprache kundig werden und wissen, was St. Paulus mit den Worten: Gesetz, Sünde, Gnade, Glaube, Gerechtigkeit, Fleisch u. dergleichen meint. Sonst nützt kein Lesen darin.


Das Wörtlein Gesetz mußt du hier nicht nach menschlicher Weise verstehen, als ob es eine Lehre darüber sei, was für Werke zu tun oder zu lassen sind. Mit Menschengesetzen geht es so, daß man dem Gesetz mit Werken genug tut, wenn auch das Herz nicht dabei ist. Gott dagegen richtet nach des Herzens Grund. Darum fordert auch sein Gesetz des Herzens Grund. Er läßt sich an Werken nicht genügen, sondern straft vielmehr die Werke, die ohne des Herzens Grund getan sind, wie Heuchelei und Lügen. Daher heißen alle Menschen Lügner, Psalm 116, darum, weil keiner aus Herzensgrund Gottes Gesetz hält noch halten kann. Denn jedermann findet bei sich selbst Unlust zum Guten und Lust zum Bösen. Wo nun nicht freie Lust zum Guten ist, da ist des Herzens Grund nicht am Gesetz Gottes. Da ist denn gewißlich auch Sünde und Zorn bei Gott verdient, obgleich auswendig viel guter Werke und ehrbares Leben scheinen.
Daher zieht Paulus im 2. Kapitel den Schluß, daß die Juden alle Sünder sind, und sagt, daß nur die Täter des Gesetzes bei Gott gerecht sind. Er will damit sagen, daß niemand mit Werken des Gesetzes Täter ist, sondern sagt vielmehr zu ihnen folgendermaßen: Du lehrst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe; ferner: Auf dem Gebiet, wo du einen anderen richtest, verdammst du dich selbst, weil du ebendasselbe tust, was du richtest. Es ist, als wolle er sagen: Du lebst äußerlich fein in des Gesetzes Werken und richtest die, die nicht so leben, und weißt jedermann zu lehren; den Splitter siehst du in der Anderen Auge, aber des Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr. Denn obwohl du äußerlich das Gesetz mit Werken hältst, aus Furcht vor Strafe oder aus Liebe zum Lohn: so tust du doch das alles ohne freie Lust und Liebe zum Gesetz, vielmehr mit Unlust und Zwang. Du möchtest lieber anders handeln, wenn das Gesetz nicht wäre. Daraus folgt, daß du von Herzensgrund dem Gesetze feind bist. Was ist denn das, daß du andere lehrst, nicht zu stehlen, wenn du im Herzen selbst ein Dieb bist, und es auch äußerlich gerne wärst, wenn du das wagtest? Indes bleibt auch das äußerliche Werk bei solchen Heuchlern auf die Länge nicht nach. So lehrst du andere, aber dich selbst nicht; weißt auch selbst nicht, was du lehrst, hast auch das Gesetz noch nie recht verstanden. Ja, außerdem mehrt das Gesetz die Sünde, wie es Kap. 5 heißt, darum weil ihm der Mensch nur feinder wird, je mehr es fordert, was er alles nicht kann.
Darum heißt es Kap. 7: Das Gesetz ist geistlich. Was heißt das? Wenn das Gesetz leiblich wäre, so geschähe ihm mit Werken genug. Nun aber, wo es geistlich ist, tut ihm niemand genug,  falls nicht alles, was du tust, von Herzensgrund geht. Aber ein solches Herz gibt niemand als Gottes Geist, der macht den Menschen dem Gesetz entsprechend, daß er von Herzen Lust zum Gesetz gewinnt und er hinfort nicht aus Furcht noch Zwang, sondern aus freiem Herzen alles tut. So ist das Gesetz geistlich: es will mit einem geistlichen Herzen geliebt und erfüllt sein und fordert einen solchen Geist. Wo der nicht im Herzen ist, da bleibt Sünde, Unlust, Feindschaft wider das Gesetz, das doch gut, gerecht und heilig ist.
So gewöhne dich nun an die Rede, daß es etwas ganz anderes ist, des Gesetzes Werke tun, als: das Gesetz erfüllen. Des Gesetzes Werk ist alles, was der Mensch aus seinem freien Willen und eigenen Kräften am Gesetz tut oder tun kann. Weil aber unter und neben solchen Werken im Herzen Unlust und Zwang zum Gesetz bleibt, so sind solche Werke alle verloren und nichts nütze. Das meint St. Paulus Kap. 3, wo er sagt: Durch Gesetzeswerk wird vor Gott kein Mensch gerecht. Daher siehst du nun, daß die Schulzänker und Sophisten Verführer sind, wenn sie lehren, sich mit Werken zur Gnade zu bereiten. Wie kann sich einer mit Werken zum Guten bereiten, der kein gut Werk ohne Unlust und Unwillen im Herzen tut? Wie wird Gott Lust an einem Werke haben, das aus einem unlustigen und widerwilligen Herzen kommt? Aber das Gesetz erfüllen, das heißt: mit Lust und Liebe seine Werke tun und frei, ohne des Gesetzes Zwang, göttlich und fromm leben, als gäbe es kein Gesetz oder Strafe. Diese Lust freier Liebe aber gibt der Heilige Geist ins Herz, wie es heißt Kap. 5. Der Geist aber wird nur in, mit und durch den Glauben an Jesus Christus gegeben, wie es in der Einleitung heißt. So kommt der Glaube nur allein durch Gottes Wort oder das Evangelium, das von Christus predigt, wie er ist Gottes Sohn und Mensch, gestorben und auferstanden um unsertwillen.


Daher kommt es, daß allein der Glaube gerecht macht und das Gesetz erfüllt. Denn er bringt aus Christi Verdienst den Geist. Der Geist aber macht ein Herz voller Lust und ein freies Herz, wie das Gesetz es fordert. So gehen denn die guten Werke aus dem Glauben selber hervor. Das ist gemeint Kap. 3, wo des Gesetzes Werke verworfen waren, so daß es lautet, als wolle er das Gesetz durch den Glauben aufheben. Nein, sagt er, wir richten das Gesetz durch den Glauben auf, das heißt: wir erfüllen es durch den Glauben.
Sünde heißt in der Schrift nicht nur das äußerliche, leibliche Werk, sondern all die Tätigkeit, die sich mit regt und wegt zu dem äußerlichen Werk, nämlich des Herzens Grund mit allen Kräften. Das Wörtlein „Sünde tun“ soll also bedeuten, daß der Mensch ganz in die Sünde dahinfällt und –fährt. Denn es geschieht auch kein äußerliches Werk der Sünde, ohne daß der Mensch ganz mit Leib und Seele hinanfährt. Und besonders sieht die Schrift ins Herz und auf die Wurzel und Hauptquelle aller Sünde: dies ist der Unglaube im Grunde des Herzens. Wie also der Glaube allein gerecht macht und den Geist und die Lust zu guten äußerlichen Werken bringt, so sündigt allein der Unglaube und bringt das Fleisch und Lust zu bösen äußerlichen Werken auf; wie es Adam und Eva im Paradies geschah, 1. Mose 3.


Daher nennt Christus einzig den Unglauben Sünde, indem er sagt Joh. 16: Der Geist wird die Welt strafen wegen der Sünde, daß sie nicht an mich glauben. Darum muß auch, ehe gute oder böse Werke, die guten oder bösen Früchte, geschehen, vorher im Herzen Glaube da sein; oder Unglaube als Wurzel, Saft und Hauptkraft aller Sünde. Diese heißt in der Schrift darum auch der Schlange Kopf und des alten Drachen Haupt, den des Weibes Same, Christus, zertreten muß, wie Adam verheißen ward, 1.Mose 3.


Zwischen Gnade und Gabe ist folgender Unterschied: Gnade heißt eigentlich Gottes Huld oder Gunst, die er uns gegenüber in sich trägt, vermöge deren er geneigt wird, Christus und den Geist mit seinen Gaben in uns zu gießen, wie das aus dem 5. Kapitel klar wird, wo es heißt: Gnade und Gabe in Christi u.s.w. Obwohl nun die Gaben und der Geist in uns täglich zunehmen und doch noch nicht vollkommen sind, so daß also noch in uns überbleiben böse Lüste und Sünden, die wider den Geist streiten, wie es heißt Röm. 7 und Gal. 5 und wie 1. Mose 3 der Hader zwischen des Weibes Samen und der Schlange Samen verkündigt ist: so tut doch die Gnade so viel, daß wir für ganz und voll gerecht vor Gott angesehen werden. Denn seine Gnade teilt und stückt sich nicht, wie die Gaben tun, sondern nimmt uns ganz und gar auf in die Huld, um Christi, unseres Fürsprechers und Mittlers, willen, und darum weil in uns die Austeilung der Gaben angefangen hat. So verstehst du das 7. Kapitel, wo sich St. Paulus noch einen Sünder schilt, und doch sagt er Kap. 8, es sei nichts Verdammliches an denen, die in Christo sind, trotz der unvollkommenen Geistesgaben. Wegen des ungetöteten Fleisches sind wir noch Sünder. Weil wir aber an Christus glauben und des Geistes Anfang haben, darum ist uns Gott so günstig und gnädig, daß er unsere Sünden nicht achten noch richten, sondern nach dem Glauben an Christus mit uns verfahren will, bis die Sünde getötet werde.

 


Glaube ist nicht der menschliche Wahn und Traum, den etliche für Glauben halten. Und wenn sie sehen, daß keine Besserung des Lebens noch gute Werke folgen, und doch vom Glauben viel reden hören, so fallen sie in den Irrtum und sagen: der Glaube sei nicht genug, man müsse Werke tun, soll man fromm und selig werden. Das macht: wenn sie das Evangelium hören, so fallen sie daher und machen sich aus eigenen Kräften einen Gedanken im Herzen, der spricht: Ich glaube. Das halten sie dann für einen rechten Glauben. Aber wie das eine menschliche Erdichtung und Gedanke ist, den des Herzens Grund nimmer erfährt, so tut er auch nichts, und es folgt keine Besserung darauf.
Aber Glaube ist ein göttliches Werk in uns, das uns wandelt und neu gebiert aus Gott und den alten Adam tötet, aus uns ganz andere Menschen in Herz, Gemüt, Sinn und allen Kräften macht und den heiligen Geist mit sich bringt. O es ist ein lebendig, geschäftig, tätig, mächtig Ding um den Glauben, daß es unmöglich ist, daß er nicht ohn Unterlaß Gutes wirken sollte. Er fragt auch nicht, ob gute Werke zu tun sind, sondern ehe man fragt, hat er sie getan, und er ist immer im Tun. Wer aber nicht solche Werk tut, der ist ein glaubloser Mensch, tappt und sieht um sich nach dem Glauben und guten Werken und weiß weder was Glaube noch was gute Werke sind, wäscht und schwatzt doch viel Worte vom Glauben und von guten Werken.
Glaube ist eine lebendige, verwegene Zuversicht auf Gottes Gnade, so gewiß, daß er tausendmal drüber stürbe. Und solche Zuversicht und Erkenntnis göttlicher Gnade macht fröhlich, trotzig und voller Lust gegen Gott und alle Kreaturen: das macht der Heilige Geist im Glauben. Daher wird der Mensch ohne Zwang willig und voller Lust, jedermann Gutes zu tun, jedermann zu dienen, allerlei zu leiden, Gott zu Liebe und zu Lob, der einem solche Gnade erzeigt hat. Daher ist es unmöglich, Werk und Glauben zu scheiden, ja so unmöglich, wie Brennen und Leuchten vom Feuer nicht geschieden werden kann. Darum sieh dich vor vor deinen eigenen Gedanken und unnützen Schwätzern, die vom Glauben und guten Werken zu urteilen klug sein wollen und dabei die größten Narren sind. Bitte Gott, daß er den Glauben in dir wirke: sonst bleibst du wohl ewiglich ohne Glauben, ob du auch schaffst und tust, was du willst oder kannst. –


Gerechtigkeit: das ist nun solcher Glaube. Sie heißt Gottes Gerechtigkeit, oder Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, darum weil Gott sie gibt und um Christi, unseres Mittlers, willen als Gerechtigkeit rechnet. Sie macht, daß der Mensch jedermann gibt, was er ihm schuldig ist. Denn durch den Glauben wird der Mensch ohne Sünde und gewinnt Lust zu Gottes Geboten. Mit dem Glauben gibt er Gott seine Ehre und bezahlt ihm, was er ihm schuldig ist. Aber den Menschen dient er williglich, womit er kann, und bezahlt damit auch jedermann. Solche Gerechtigkeit können Natur, freier Wille und unsere Kräfte nicht zuwegebringen. Denn wie niemand sich selber den Glauben geben kann, so kann auch niemand den Unglauben wegnehmen: wie will denn einer eine einzige noch so kleine Sünde wegnehmen? Darum ist alles Falschheit, Heuchelei und Sünde, was außer dem Glauben oder im Unglauben geschieht, es gleiße, so gut es kann. –


Fleisch und Geist mußt du hier nicht so verstehen, daß Fleisch nur das sei, was die Unkeuschheit betrifft, und Geist das, was das Innerliche im Herzen betrifft. Sondern Fleisch nennt Paulus, wie Christus Joh. 3, alles, was aus Fleisch geboren ist, den ganzen Menschen, mit Leib und Seele, mit Vernunft und allen Sinnen, darum weil alles an ihm nach dem Fleisch trachtet. Daher wisse, daß du auch den fleischlich zu nennen hast, der ohne Gnade von hohen geistlichen Dingen viel ausdenkt, lehrt und schwatzt, wie du das aus den Werken des Fleisches Gal. 5 wohl lernen kannst, wo er auch Ketzerei und Haß Fleischeswerk nennt; und Röm. 8 heißt es, daß durch das Fleisch das Gesetz geschwächt werde. Das ist nicht von Unkeuschheit, sondern von allen Sünden, allermeist aber von Unglauben, der das allergeistlichste Laster ist, gesagt. Umgekehrt auch sollst du den geistlich nennen, der mit den alleräußerlichsten Werken umgeht. So Christus, als er der Jünger Füße wusch, und Petrus, als er das Schiff führte und fischte. Ebenso sollst du wissen, daß Fleisch ein Mensch ist, der inwendig und auswendig lebt und das tut, was zu des Fleisches Nutzen und zum zeitlichen Leben dient; Geist einer ist, der inwendig und auswendig lebt und das tut, was dem Geist und dem zukünftigen Leben dient. –
Ohne ein solches Verständnis dieser Wörter wirst du weder diese Epistel von St. Paulus noch ein Buch der Heiligen Schrift je verstehen. Darum hüte dich vor allen Lehrern, die diese Worte anders brauchen, sie seien wer sie immer wollen, wenn es auch Hieronymus, Augustinus, Ambrosius, Origenes und ihresgleichen und noch Höhere wären.
Nun wollen wir zur Epistel greifen …


So finden wir in dieser Epistel aufs allerreichlichste, was ein Christ wissen soll, nämlich, was Gesetz, Evangelium, Sünde, Strafe, Gnade, Glaube, Gerechtigkeit, Christus, Gott, gute Werke, Liebe, Hoffnung, Kreuz ist, und wie wir uns gegen jedermann, er sei fromm oder ein Sünder, stark oder schwach, Freund oder Feind, und gegen uns selber verhalten sollen. Ferner ist das alles durch Schriftstellen trefflich begründet, durch Beispiele aus sich und aus den Propheten bewiesen, so daß hier nichts mehr zu wünschen ist. Darum scheint es auch, als habe St. Paulus in dieser Epistel einmal in Kürze die ganze christliche und evangelische Lehre zusammenfassen und damit eine Einführung in das ganze Alte Testament geben wollen. Denn ohne Zweifel: wer diese Epistel gut im Herzen hat, der hat des Alten Testamentes Licht und Kraft bei sich. Darum lasse sie ein jeglicher Christ bei sich allgemein und stetig in Übung sein. Dazu gebe Gott seine Gnade!   Amen.

aus: http://www.reformatorischeschriften.de/Vorrede/roemer.html

 

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Tarifit 11  Ṯenna-as nettaṯ: „Lla, a Siḏi.“ Inna-as Ƹisa: „Uȓa ḏ nec, war xam ḥekkmeɣ ca. Ruḥ, zi ssa aȓ ṯsawent war tegg bu ȓmuƹṣiyeṯ ƹaweḏ.“ Ƹisa netta ḏ nnur n ddunect
Span LBLA 11 Y ella respondió: Ninguno, Señor. Entonces Jesús le dijo: Yo tampoco te condeno. Vete; desde ahora no peques más.
Franz PDV 11 La femme lui répond : « Personne, Seigneur. » Jésus lui dit : « Moi non plus, je ne te condamne pas. Tu peux t’en aller, et maintenant, ne commets plus de péché. »
Tamasheq TAQNT 11 Tənnʼ-as: «Ăbo, Ălɣalim, ăbas t-illa ăwadəm wălʼ iyyăn.» Innʼ-as Ɣisa daɣ: «Wăr kăm-əssəḍlămăɣ năkk-dăɣ, ămăra, əgləw măšan, wăr tolesăd iji n-abăkkaḍ.»]
Greek NTPT 11 ἡ δὲ εἶπεν· οὐδείς, Κύριε. εἶπε δὲ ὁ ᾿Ιησοῦς· οὐδὲ ἐγώ σε κατακρίνω· πορεύου καὶ ἀπὸ τοῦ νῦν μηκέτι ἁμάρτανε.
Kurmanshi KURNT 11 Jinikê got: «Tu kesî, ezxadim!» Û Îsa got: «Ez jî te sûcdar dernaxim; here û êdî ji niha û pê ve gunehan neke.»



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John 8:1

En NIV 1 but Jesus went to the Mount of Olives.
Türk TCL02 1 İsa ise Zeytin Dağı’na gitti.
Russ SYNOD 1 Иисус же пошел на гору Елеонскую.
Hebr  HBRHMT 1 ‏  וְיֵשׁוּעַ הָלַךְ אֶל הַר הַזֵּיתִים.
Tajik KMO 1 Исо бошад, ба теппаи Зайтун рафт.


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Nur die Mikroevolution ist bewiesen

Ein kompliziertes Lebewesen kann eher durch einen schöpferischen Akt entstehen als durch zufällige Ereignisse.  Kann es sein, dass etwas von selbst entsteht, ohne Wille, Plan, Intelligenz, handwerkliche und künstlerische Fähigkeiten und ….

Argumente zum Nachdenken über die Evolutionstheorie
In der Schule wird die Evolutionstheorie so gelehrt, als wäre sie eine von der Wissenschaft bewiesene Tat- sache. Doch wer war dabei, als das Weltall entstand? Wer hat erlebt, daß eine wirklich neue Art Lebewesen entstanden ist? Nicht mal die Wissenschaft mit ihren enormen Leistungen und Möglich-keiten hat je eine neue Art Lebewesen erschaffen. Wie soll dann ein Lebewesen sich selbst schaffen? Die Schöpfung, wie sie in der Bibel steht, erfordert großen Glauben. Die Evolutionslehre erfordert aber einen noch erheblich größeren Glauben.

Man muss unterscheiden zwischen Makro- und Mikroevolution.

Unter Mikroevolution versteht man die Evolution innerhalb der von Gott geschaffenen Arten. Durch Neuaktivierung, Deaktivierung und Mischen von Erbinformationen entstehen unzählige Varianten von Lebewesen innerhalb einer Art (Evolution = Entwicklung,
Auswicklung von Vorhandenem). Es entsteht keine völlig neue Information, die aber für eine Höherentwicklung unbedingt notwendig ist. Höherentwicklung (Makroevolution) ist ohne einen Schöpfer nicht möglich und geschieht seit den Schöpfungstagen nur in Ausnahmefällen (z.B. Jesu Auferstehung). Sämtliche „Beweise“ für die Evolutionstheorie fallen in das Gebiet der Mikroevolution, also Änderungen innerhalb der geschaffenen Arten.
Mikroevolution ist beobachtbar und wird nicht in Frage gestellt.

Die einzelnen Gedanken

Wissenschaftler lauschen auf zufällige Radiowellen, mit denen die Erde unablässig aus dem Weltraum  bombardiert wird. Das SETI-Projekt (Suche nach Extraterrestricher Intelligenz) horcht den Himmel seit Jahren ab, um irgendetwas zu erlauschen, das auf die Existenz intelligenten Lebens auf anderen Planeten hinweist.
Alles, was sie hören, sind zufällige Geräusche. Hörten sie ein Muster, welcher Art auch immer, so wäre das für sie ein Beweis eines Codes, der auf Information schließen lässt. Fänden sie etwas dergleichen, wären die Zeitungen voll davon. Sie würden es als Beweis für intelligentes Leben außerhalb unseres Planeten betrachten. Nun haben aber zahllose Wissenschaftler die DNS untersucht und die Komplexität und Effizienz bestaunt, mit der sie die Entwicklung eines Lebewesens bestimmt. Trotzdem verwerfen sie schlicht den Gedanken, dass die DNS der Beweis für einen intelligenten Schöpfer ist.

(aus dem Buch: Der Kampf um den Anfang – J.F.MacArthur)

Warum? (Vielleicht) weil der Glaube an die Evolution eine geistliche, nicht eine intellektuelle Entscheidung darstellt, die sie getroffen haben? Haben sie sich blind dem Zufall ergeben, weil sie vor einem personalen und heiligen Schöpfer nicht moralisch verantwortlich sein wollen?

Die Umwandlung Raupe – Schmetterling (Metamorphose) kann nur durch Planung geschehen. ( mehr )

Lehrsatz: Zellen können nur aus Zellen entstehen, nicht spontan. (Pasteur widerlegte durch einen Versuch die spontane Entstehung von Leben.)
Die Entstehung von Zellen durch Zellteilung geschieht in jeder Sekunde in unzählbarer Zahl. Sie werden beobachtet. Es kann nur eine Zelle geteilt werden, wenn schon eine da ist. Siehe auch bei Wikipedia nach unter Zelltheorie
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Fast alles in der Natur ist komplex und sieht aus wie  geplant.
In Medienberichten über erstaunliche Fähigkeiten in der Natur werden Begriffe benutzt, die Wille, Plan, Intelligenz und Kreativität voraussetzen, etwa so:“Ein raffiniertes Reparatursystem heilt den Schaden an der Zellhülle.“
Trotzdem glaubt man, dass alles zufällig ohne Ziel von selbst entstanden ist.

http://www.warum-ich.blogspot.de/2013/02/an-ihren-worten-werdet-ihr-sie-erkennen.html
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Steinwerkzeuge aus dem Tertiär widerlegen alle  herkömmlichen Theorien über die Herkunft des Menschen.
Kaum jemand weiß heute noch, dass zwischen 1860 und 1930 Feuersteinwerkzeuge geborgen wurden, die weit älter sind als die heute allgemein beachteten ältesten Steinwerkzeuge. Diese Funde wurden damals von führenden Wissenschaftlern anerkannt, gerieten jedoch in Vergessenheit.Die Hersteller der fein gearbeiteten Werkzeuge lebten lange vor den Mensch-Tier-Übergangsformen, die die herkömmlichen Entstehungstheorien benennen. Der Autor nimmt diese Werkzeugfunde wieder in den Fokus. Dadurch wird eine Evolution des Menschen sehr infrage gestellt.

Buch:“Vergessene Archäologie: Steinwerkzeuge fast so alt wie Dinosaurier“ von Michael Brand www.vergessene-archaeologie.info/

Kambrische Explosion:Im Kambrium vor ca. 540 Mill. Rad.Jahren erscheinen die neuen Arten wie aus dem Nichts, mit vollständig funktionsfähigen Schalen oder Skelett. Bei einer langsamen, kontinuierlichen Entwicklung wären entsprechende Fossilienfunde von Zwischenstufen zu erwarten.
… Youtoube
… Evolutionslehrbuch
… Wikepedia

Entropie verhindert die Vorgänge der Evolutionstheorie. Auch wenn man die Erde und die Lebewesen als offene Systeme sieht, entwickelt sich nichts höher. …….mehr   mehr

Abstammung der Blütenpflanzen. Ein großes Probleme der Darwinschen Abstammungslehre ist die Herkunft der Bedecktsamigen Blütenpflanzen (Angiospermen), die heute mit ihren fast 300.000 Arten den weitaus größten Teil der grünen Pflanzen ausmachen. Sie treten schlagartig und ohne erkennbare Zwischenstufen zu Beginn der Kreideformation vor ca. 100 Millionen Jahren herkömmlicher Zeitrechnung auf und haben in vergleichsweise kurzer Zeit die bekannte Formenfülle erreicht.
Darwin erkannte in selbstkritischer Weise, dass dieses Problem seine Theorie erheblich in Frage stellen würde und bezeichnete daher einem Kollegen gegenüber in einem Brief aus dem Jahre 1879 die Situation als „abominable mistery“, also als abscheuliches Geheimnis.
Vor allem störte ihn das sprunghafte Auftreten dieser Pflanzen, das so gar nicht in das Konzept einer Evolution passte, die lange Zeiträume zu ihrer Realisierung erfordert. …….mehr

Für die Evolution von NICHTS zu NIETZSCHE gibt es keine plausible Erklärung. Die Stufen von Nichts zur Materie – zur ersten Zelle – zum mehrzelligen Lebewesen – zur Geninformation – zu „höheren“ Tierarten mit neuen Organen – zum Menschen mit freiem Willen sind für die ziellose Evolution unüberbrückbar.

Die Entstehung neuer Grundtypen wurde bisher nicht nachgewiesen.
www.genesisnet.info/

Nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung ist die Höher-entwicklung von komplexen Systemen (kleinstmögliche) extrem unwahrscheinlich. mehr, mehr, mehr
Nach der Evolutionslehre soll Leben ohne Plan und Ziel entstehen, aber ohne Plan, Wille und Ziel entsteht nichts Höheres.

Der genetische Code muss von außen kommen. Dies entspricht allen Erfahrungen aus dem Entwurf von Schaltungen und der Programmierung. Hinter jedem Code müsste eine Intelligenz stehen. Man kann die Buchstaben eines Buches auch als Code sehen.
Will jemand ein Buch schreiben, der nicht lesen und schreiben kann, dann müßte er, entsprechend dem Genetischen Code, ein paar Buchstaben nehmen, diese im Würfelbecher mischen, bis ….ein Wort entsteht. Dieses muss gespeichert werden, obwohl keiner weiß, dass es ein Wort ist und was es bedeutet und wie lang es sein muss usw.

Sämtliche Fossilien sind durch Katastrophen (Überschwemmungen, Schüttungen) entstanden. Das konnte nur schnell geschehen. Würde ein abgestorbenes Tier im Wasser auf dem Grund liegen, wäre es lange zersetzt, bevor es von Schwebeteilchen bedeckt wäre.
Wären die abgestorbenen Tiere wirklich nach und nach auf den Grund gesunken ohne sich zu zersetzen (z.B. in der Grube Messel), dann sollten sämtliche Übergangsformen (die kleinsten Schritte bis zu den großen Artveränderungen) vorhanden sein. Tatsache ist, dass jede Art fertig erscheint ohne Anzeichen einer Höherentwicklung.

Unter den Fossilien gibt es keine zweifelsfreien  Zwischen-glieder der Lebewesen. Eigentlich müsste es davon doch nur so wimmeln
………!………………………………………/………………………………………. ……? ………….. ……………( …………………….

Nehmen Sie einmal an, die Punkte sind die Bindeglieder, die anderen Zeichen sind die gefundenen Fossilien oder auch die heutigen Arten. Es ist doch erstaunlich, dass von den Punkten keine Fossilien gefunden wurden, obwohl sie doch in überwältigend größerer Zahl vorhanden sein müssten. Wo sind die Fossilien zwischen Fisch und Katze und Hund und Vogel? Jedes Bindeglied müsste das bestangepassteste gewesen sein. Jedes gefundene Fossil war ein Bindeglied, Zwischenglied oder Übergangsform.
Sämtliche heutigen Lebensformen müsste die Evolutionstheorie als Zwischenformen bezeichnen oder sollte die Evolution (Höherentwicklung) ohne Sinn plötzlich zum Ende gekommen sein? Es gibt „keine“ zweifelsfreien Bindeglieder.

Genpool verarmt

Durch Züchtung verarmt der Genpool. Deshalb gab es wahrscheinlich früher genetisch reiche, sehr variationsfähige Vorläufer der heutigen Arten (Grundtypen). Evolution ist eher eine Abwärts- als eine Höherentwicklung.  ..mehr

Zweifel an den radiometrischen Datierungen: Die Messungen sind zwar exakt, aber es wird einfach zurückgerechnet ohne zu wissen, welche Ursachen die heute gemessene, spezifische Zerfallszeit eines radioaktiven Elements hat. Auch die radioaktiven Anteile der Ausgangsinformation sind nicht bekannt.Befunde für eine kürzere Erdgeschichte: >>>>

Zellmotor zur Fortbewegung einer Zelle ist sehr komplex

Schon eine einzelne Zelle ist sehr komplex. Sie müßte auf einen Schlag entstanden sein. Das kann nicht möglich sein. Einfachstrukturierte Zellen kann es nicht geben, weil sie nicht lebensfähig wären. Alleine die Einrichtungen zur Nahrungsaufnahme und Fortbewegung sind so kompliziert, daß sie geplant sein müssen.

Es wird behauptet, dass „Intelligent Design“ unwissenschaftlich ist.
„Unintelligent Design“ ist völlig
unwissenschaftlich
!!
Alle fossilen Insekten sind den heutigen an Organisationshöhe ebenbürtig.
Es gibt lebende Fossilien.
Aus dem fossilen Quastenflosser sollen sich die  Landlebewesen entwickelt haben. Wenn der Quastenflosser heute noch lebt (Latimeria), dann besteht ein Widerspruch innerhalb der Evolutionslehre:1. Durch unendlich viele Mutationen und Selektionen wegen Umweltänderungen entwickelte sich der Quastenflosser in vielen Millionen Jahren bis zum Menschen.

2. Der Quastenflosser wurde in den vielen Millionen Jahren von Mutationen und Selektionen fast vollkommen verschont. Es scheint fast keine Umweltänderungen gegeben zu haben, die Selektionen erforderlich machten. Punkt 2 ist nachprüfbar. Es gibt auch noch viele andere „lebende Fossilien“.
Punkt 1 kann nicht beobachtet werden. Die Höherentwicklung vom Fisch zum Menschen ist keinesfalls bewiesen.

In Gesteinsablagerungen gibt es fossile Baumstämme, die aufrecht stehen und Schichten unterschiedlichen Alters durchdringen. Hier müßte die Ablagerungsgeschwin-digkeit groß gewesen sein. (Schewen)
Kann der Mensch einen „einfachen“ echten Grashalm erschaffen? Wie kann er dann wissen, wie er von selbst entstanden ist?   www.dailynet.de

Die Erdbevölkerung ist zu klein für das Alter der Erde

Die Erdbevölkerung ist zu klein für das angenommene Alter der Menschheit.“Wir gehen davon aus, dass die Sintflut etwa im Jahr 3200 vor Christus stattfand und rechnen mit 30 Jahren für eine Generation. Wir nehmen ausserdem an, dass jede Familie mindestens 2,25 fortpflanzungsfähige Kinder hatte (d.h. von vier Ehepaaren hatten drei jeweils zwei und eines drei Kinder, die das Erwachsenenalter erreichten), dann ergeben sich in 5200 Jahren aus den drei jungen Ehepaaren, die auf der Arche gewesen sind, bis heute 5,5 Milliarden Menschen, also gleich viel wie die heutige Erdbevölkerung.“ (Buch+Video: Die Millionen
fehlen, Hansruedi Stutz, Schwengeler Verlag)
Wie alt ist die Menschheit? von Michael Brandt.
Zwei Themen werden untersucht: die Geschwindigkeit des Bevölkerungswachstums und die Menge an hinterlassenen Steinwerkzeugen. Durch Vergleich mit heutigen Jäger- und Sammlervölkern kommt der Autor zu erstaunlichen Ergebnissen. Wissenschaftliche Untersuchungen zu diesen Themen sind nur spärlich vorhanden. Grund könnte sein, dass die Altersbestimmungen der letzten 2 Millionen Jahre radikal in Frage gestellt werden müssten. Die Ergebnisse fordern die Verkürzung auf nur einge Tausend Jahre. Das Gebäude der langen Zeiträume der Evolutionslehre kommt bedrohlich ins Wanken.
Das Leben besteht ja nicht nur aus Materie, Chemie. Wesentlich ist auch der geistliche und geistige Anteil: Bewußtsein, Denkvermögen, Gefühl, Liebe, Hass, Seele usw. Es ist das, was die Bibel Odem nennt. 1.Mose Kap.2, Vers 7
Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.“ Kann z.B. das Denkvermögen ohne einen geistigen Impuls von aussen entstehen?

Die Homochiralität lässt stark vermuten, dass sie nicht durch natürliche Selektion entstanden ist. Homochiralität wird die Tatsache genannt, dass in einem Organismus nur eine von zwei spiegelbildlichen Formen lebenswichtiger Moleküle vorkommen.
Die Aussonderung kann man im Labor durchführen. Dazu ist Intelligenz und gezielte Planung notwendig.Mehr unter : Die fehlenden Spiegelbilder – von Peter Immig

Wer soll den Urknall ausgelöst haben und wo kam die Materie her? Was ist glaubwürdiger:

Keiner hat aus nichts Materie gemacht.

 Einer hat aus nichts Materie gemacht.

„Die Schönheit der Lebewesen scheint sich hartnäckig gegen eine Erklärung unter einem bloßen evolutionären Nützlichkeitsaspekt zu sperren. Wir sehen darin ein weiteres Beispiel für ein Design-Signal (eines Schöpfers)
– vielleicht das beeindruckendste überhaupt.“aus: Evolution – Ein kritisches
Lehrbuch / R.Junker, S.Scherer, S.306

Die Evolutionsbefürworter behaupten:

Eine Uhr kann durch einen Designer entstehen, denn sie entsteht in einer einzigen Generation.

Ein Lebewesen kann durch Evolution entstehen durch kleine Veränderungen der Erbinformation in vielen Generationen.

Gehen wir zurück in die Zeit, als es nur leblose Materie
gab
. Diese Materie vererbt sich nicht. Sie kann sich nicht entwickeln. Sie kann sich nicht zu Leben entwickeln.

„Das Laufen zu erlernen ist ein großes Problem für die Roboter. Lösungsmodelle diskutiert haben Wissenschaftler aus aller Welt auf der dritten AMAM-Konferenz zur bionisch inspirierten Robotik, die nach Montreal und Kyoto Ende Sept.05 an der TU Illmenau stattfand. Robotern das Laufen beizubringen, birgt noch ein weiteres Problem. Um sich autonom bewegen zu können, bedürfe es auch kognitiver (auf das Erkennen, Verstehen, Wissen und Denken bezogene) Fähigkeiten, erläuterte Oskar von Stryk von der Universität Darmstadt. Neue Verfahren und Werkstoffe bis hin zu Biomaterialien eröffneten dabei immer bessere Möglichkeiten.“ aus: Herborner Tageblatt v.10.Okt.05Das, was intelligente Menschen noch nicht verstehen können und versuchen, der Natur nachzubauen, soll nach der Evolutionstheorie durch Zufall entstehen (ohne Erkennen, Verstehen, Wissen und Denken)
Es wird gesagt, daß es ein Schritt der Evolution sei, daß z.B. Menschen auf dem Mond gelandet sind. Evolution ja, aber mit Plan, Ziel, Intelligenz, Information. Das widerspricht der Evolutionstheorie, bei der ja alles zufällig und durch Auslese entstanden sein soll.
„Spiralnebel (Galaxien) bestehen aus Millionen oder sogar Milliarden von einzelnen Sternen. Eigentlich weiss man nicht, wie diese entstanden sind. Denn die ständige Ausdehnung des Weltraumes wirkt der Bildung von Galaxien entgegen. Weil sich der Raum ausdehnt, wird die Materie, die sich darin befindet, ständig verdünnt. Damit aber Galaxien entstehen können, muss sich Materie zusammenballen.“
(Buch+Video: Die Millionen fehlen,
Hansruedi Stutz, Schwengeler Verlag)
Die ältesten bekannten Sprachen der Welt sind extrem komplex und besitzen keinen Hauch von Primitivität. Sie sind von Anfang an hochentwickelt.Aus dem Buch: Herkunft und Entwicklung der Sprachen. Linguistik contra Evolution. v. Roger Liebi, hänssler-verlag
Es gibt auf der ganzen Welt keine einzige primitive menschliche Sprache, auch nicht unter den Eingeborenen-Stämmen. Sie sind alle wunderbare in sich abgerundete Kommunikations-Mittel mit erstaunlich vielfältigen logischen Denkkategorien.Aus dem Buch: Herkunft und Entwicklung der Sprachen.
Linguistik contra Evolution. v. Roger Liebi, hänssler-verlag

Das bestätigten mir auch Angelika Marsch (Missionsleiterin der deutschen Abteilung der Wycliff-Bibelübersetzer und die Linguistin Prof.Dr.Ursula Wiesemann (sie hat die Sprache der Kaingang-Indianer
studiert, analysiert, alphabetisiert, so dass 1977 das Neue Testament in dieser Sprache publiziert werden konnte)….mehr

Die Sprachgeschichte macht deutlich, dass der Bereich der Formenlehre, der sich der menschlichen Kreativität weitestgehend entzieht, nach und nach in einem drastischen Reduktionsprozess zerfällt.Aus dem Buch: Herkunft und Entwicklung der Sprachen.
Linguistik contra Evolution. v. Roger Liebi, hänssler-verlag
BIONIK Wie wir die geheimen Baupläne der Natur nutzen können.Es gibt also Baupläne in der Natur. Der Mensch ist dabei, diese zu entdecken. Warum versucht er nicht zu entdecken, wer der Planverfasser ist und wer die Pläne ausführt. Pläne entstehen nicht von selbst.
Ein materialistisch eingestellter, vernünftig denkender Mensch denkt nicht, dass Etwas von selbst entsteht. Aber im Falle der Evolution glaubt er es.

 

Einige Aussagen früherer Wissenschaftler

 

„Wenn du ein wirklicher Wissenschaftler werden willst, denke wenigstens eine halbe Stunde am Tag das Gegenteil von dem, was deine Kollegen denken“, sagte Genie und Querdenker Albert Einstein.

Blaise Pascal, franz.Mathematiker und Begründer der Wahrscheinlichkeitsrechnung stellte fest, daß die Werke der Schöpfung uns in eine Entscheidungssituation bringen:
„Wie alle Dinge von Gott reden zu denen, die ihn kennen, und ihn enthüllen denen, die ihn lieben, so verbergen sie ihn aber auch allen denen, die ihn nicht suchen und nicht kennen.“

pascal-wette. Er kam zu dem Schluss, daß sich jeder vernünftig denkende Mensch für den wahren Schöpfer entscheiden müsse,selbst wenn die Chancen für die Richtigkeit der christlichen Lehre nur 50:50 ständen.

Für Newton, einen der größten Physiker, stand fest, daß der Bau des Sonnensystems eine Schöpfung Gottes ist.

Der deutsche Astronom Johann Heinrich Mädler (1794-1874): „Ein echter Naturforscher kann kein Gottleugner sein. Wer so tief wie wir in Gottes Werkstatt hineinschaut und soviel Gelegenheit hat, seine Allwissenheit und ewige Ordnung zu bewundern, der muß in Demut seine Kniee beugen vor dem Walten des heiligen Gottes.“

Der bekannte deutsche Astronom Johannes Kepler (1571-1630). Das 3. Gesetz der Planetenbewegung hat er mit einem Gebet beendet: Es ist jetzt Zeit, daß ich endlich Augen und Hände von den Blättern voller Sätze und Beweise weg zum Himmel erhebe und zum Vater des Lichtes in Andacht und Demut bete: O Du, der Du durch das Licht der Natur das Verlangen in uns mehrest nach dem Licht Deiner Gnade, um uns durch dieses Licht Deiner Herrlichkeit zu leiten, ich sage Dir Dank, Schöpfer, Gott, weil Du mir Freude gegeben hast an dem, was Du gemacht hast,…. (aus dem Buch „Wozu gibt es Sterne“ von Werner Gitt)

Der Glaube an die Evolution hat mich von meinem 20. bis zu meinem 42. Lebensjahr von dem persönlichen Glauben an meinen Schöpfer abgehalten.
(Gerhard)


Es gibt,gab zwei Wettbewerbe, die dazu dienen, die Forschung zur Frage der Entstehung des Lebens zu beschleunigen. Ihre Ergebnisse zeigen uns den neuesten Stand der Wissenschaft:

1.) Die französische Akademie der Wissenschaft hatte im 19. Jahrhundert einen Preis für denjenigen ausgesetzt, der die Frage der spontanen Lebensentstehung durch exakte Experimente überzeugend beantworten würde. Diesen Preis gewann Louis pasteur, indem er durch eine Reihe brillianter Experimente zeigte, dass Lebewesen (Mikroorganismen) nicht spontan entstehen. Das gilt bis heute.

2.) Einen 1 Million $ Preis für den Nachweis, dass Leben durch Evolution entstand, hat ausgesetzt :

„The Origin-of-Life Prize ® is offered through The Gene Emergence Project. Origin of Life Foundation“: Diese Stiftung hat ausdrücklich nichts zu tun mit Kreationismus und Intelligent Design. http://lifeorigin.org/ . Den Preis gewinnt der, der „einen hochplausiblen Mechanismus für die spontane Entstehung genetischer Instruktionen in der Natur vorschlägt„.

Der Wettbewerb wurde 2015 beendet: https://en.wikipedia.org/wiki/One_Million_Dollar_Paranormal_Challenge

Die Medien versuchen uns einzureden, dass Evolution (Höherentwicklung) Fakt ist. Wer das anzweifelt wir als dumm oder sogar als gefährlich hingestellt. Wenn es so wäre, wäre dieser Preis überflüssig.

Die wunderbar komplizierteFortpflanzung des Leberegels

Vor Kurzem erhielt ich folgende sehr interressante Beschreibung:

„Gerne greife ich die Gelegenheit auf, um in stark verkürzter Form ein Beispiel zu benennen, das für mich als seinen Beruf nicht ausübenden Veterinär zu diesem Thema passt und als Motor für neue Fragen dienen kann:

Es geht um einen Wurm – einen Saugwurm, einen Parasit: den kleinen Leberegel (Dicrocoelium dendriticum).

Schon zu Studienzeiten hat mich dieses Fortpflanzungssystem beeindruckt. Um es kurz zu machen: Der Wurm parasitiert in der Leber diverser Säuger, hier beispielhaft dem Schaf. Im Herbst scheidet der Wurm vermehrt Eier aus, die über den Kot das Schaf verlassen. Dort warten sie auf eine Landlungenschnecke, die die Eier fressen muss. Überwinterung. Im Frühjahr wandern die Larven in der Schnecke in deren Lunge (nennen wir das Atmungsorgan mal so) … und werden ausgehustet. Da liegen sie nun in einem Schleimballen eingehüllt und müssen nun von einer Ameise gefressen werden. Nicht genug damit, wandern die Larven in der Ameise (nachdem sie gefressen wurden) zu derem Gehirn (nennen wir dies mal so) und programmieren es völlig um! Die Ameise, die abends stets ihren Bau aufsucht, wird nun dazu veranlasst, abends auf einen Grashalm zu klettern und sich ganz oben festzubeißen!! Dort wird sie dann am nächsten Morgen von einem Schaf zufällig gefressen.

Wie soll denn nun bitte solch ein System entstanden sein oder sich entwickelt haben, führte doch ein Fehler in der langen Kette zur Auslöschung des Wurmes. Wenn wir fragen, wer dies erfunden haben könnte, gehen jedem schnell die Antworten aus, da der Erfinder alle Beteiligten sowie deren Verhaltensweisen genau kennen muss (mal ganz abgesehen davon, dass man bei der Umprogrammierung eines Systems sowohl die Stellschrauben, den Grundzustand, wie auch das Ziel der Veränderung kennen müsste … soll heißen, die Larve müsste wissen, was sie da macht) … Verzeihen Sie die teils unzulässige Verkürzung in meiner Aufschreibung. Ich hoffe, der Gedanke ist trotzdem angekommen und wird nicht gleich als Absurdität abgetan.
mit den besten Grüßen, Karl Lang (Mag.)“

Wenn man die lateinische Bezeichnung des Egels bei Google eingibt, werden einige Seiten angegeben, die das bestätigen.

Aktuelles

aus: www.genesisnet.info
02.03.16 Neues zur kambrischen Explosion?
Die „kambrische Explosion“ ist echt (Erwin & Valentine 2013). Die Fülle der fossil erstmals überlieferten Tierstämme im unteren Teil des Kambriums ist zu groß, um durch …
…mehr

aus: www.genesisnet.info
14.12.15 Nichts in der Biologie macht Sinn außer im Licht der Theologie?
Kein Zitat in der Biologie ist wohl bekannter als der Satz „Nothing in biology makes sense except in the light of evolution“. Er dient als Überschrift eines 1973 veröffentlichten Artikels eines …
…mehr

aus: www.genesisnet.info
08.12.15 Alte Vögel mit moderner Flugkunst
Eines der ältesten Fossilien aus der nur in der Kreide überlieferten Gruppe der „Gegenvögel“ (Enantiornithes) weist eine Reihe von Merkmalen auf, die für eine sehr gute …
…mehr

aus: www.genesisnet.info
09.11.15 Dino-Doppelgänger des Vogel Strauß
Ein jüngst veröffentlichter Dinosaurier-Fund bestätigt, dass die Ornithomimiden („Vogel-Nachahmer“) befiedert waren, und dokumentiert darüber hinaus eine sehr ähnliche Befiederung wie bei heutigen großen Laufvögeln – eine bemerkenswerte Parallele ohne nähere Abstammungsverwandtschaft. In die bisher favorisierten evolutionären Abstammungsfolgen passt der Fund nicht gut bzw. nur mit Zusatzannahmen, insbesondere der Annahme einer unabhängigen Entstehung typischer Elemente des Laufvogel-Bauplans und eventuell der Federn. ……mehr

Mit der Bibel Sprachen auffrischen

Johannes 7:31

De SCHLACHTER  31 Viele aber aus der Volksmenge glaubten an ihn und sprachen: Wenn der Christus kommt, wird er wohl mehr Zeichen tun als die, welche dieser getan hat?
Farsi TPV  31 ولی عدّهٔ زیادی به او ایمان آوردند و می‌گفتند: «آیا وقتی مسیح ظهور كند از این شخص بیشتر معجزه می‌نماید؟»
Dari  TDV08  31 ولی عدۀ زیادی به او ایمان آوردند و می گفتند: «آیا وقتی مسیح ظهور کند از این شخص بیشتر معجزه می نماید؟»
Pashtu  ۳۱ خو بيا هم په خلقو کښے ډيرو په هغۀ ايمان راؤړو اَؤ هغوئ وئيل چه ”کله چه مسيح راځى نو آيا هغه به دَ دے سړى نه زياتے مُعجزے څرګندے کړى څۀ؟“
Arab AVD  31 فَآمَنَ بِهِ كَثِيرُونَ مِنَ ٱلْجَمْعِ، وَقَالُوا: «أَلَعَلَّ ٱلْمَسِيحَ مَتَى جَاءَ يَعْمَلُ آيَاتٍ أَكْثَرَ مِنْ هَذِهِ ٱلَّتِي عَمِلَهَا هَذَا؟».


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Gottes Wille und der menschliche freie Wille

Zufall?

Am 30.06.17 stimmte der Bundestag über das Gesetzes zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts ab: 393 Ja- Stimmen, 226 Nein-Stimmen, 4 Enthaltungen.

Meldung vom 30.06.2017 20:06:00
Nach Unwettern: Jetzt muss Berlin trockengelegt werden
Nach dem Dauerregen der letzten Stunden entspannt sich die Lage in Berlin und Brandenburg. Die Feuerwehr hob den Ausnahmezustand auf. Doch noch immer sind Hunderte Feuerwehrleute mit Pumpen im Einsatz. Meteorologen sprechen von einem „Jahrhundertereignis„.

Ein Jahrhunderthochwasser am richtigen Tag ist kein Zufall
Gott lässt dem Menschen seinen freien Willen, aber er warnt ihn.

Reformatoren

Der Reformator der Christen war Martin Luther

Das Fundament ist die Bibel, hier aus der Bergpredigt:

Mattäus 5, 38 Ihr wisst, dass es heißt: ‚Auge für Auge, Zahn für Zahn. 39 Ich aber sage euch: Verzichtet auf Gegenwehr, wenn euch jemand Böses antut! Mehr noch: Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die linke hin. 40 Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen, dem lass auch den Mantel. 41 Und wenn dich jemand zwingt, eine Meile mitzugehen, mit dem geh zwei. 42 Gib dem, der dich bittet, und weise den nicht ab, der etwas von dir borgen will. 43 Ihr wisst, dass es heißt: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen. 45 So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne über Bösen und Guten aufgehen und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46 Wenn ihr nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr dafür wohl verdient? Denn das machen auch die Zöllner. 47 Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr damit Besonderes? Das tun auch die, die Gott nicht kennen. 48 Deshalb sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“

38 «سَمِعْتُمْ أَنَّهُ قِيلَ: عَيْنٌ بِعَيْنٍ وَسِنٌّ بِسِنٍّ.
39 وَأَمَّا أَنَا فَأَقُولُ لَكُمْ: لاَ تُقَاوِمُوا الشَّرَّ بَلْ مَنْ لَطَمَكَ عَلَى خَدِّكَ الأَيْمَنِ فَحَوِّلْ لَهُ الآخَرَ أَيْضاً.
40 وَمَنْ أَرَادَ أَنْ يُخَاصِمَكَ وَيَأْخُذَ ثَوْبَكَ فَاتْرُكْ لَهُ الرِّدَاءَ أَيْضاً.
41 وَمَنْ سَخَّرَكَ مِيلاً وَاحِداً فَاذْهَبْ مَعَهُ اثْنَيْنِ.
42 مَنْ سَأَلَكَ فَأَعْطِهِ وَمَنْ أَرَادَ أَنْ يَقْتَرِضَ مِنْكَ فَلاَ تَرُدَّهُ.
43 «سَمِعْتُمْ أَنَّهُ قِيلَ: تُحِبُّ قَرِيبَكَ وَتُبْغِضُ عَدُوَّكَ.
44 وَأَمَّا أَنَا فَأَقُولُ لَكُمْ: أَحِبُّوا أَعْدَاءَكُمْ. بَارِكُوا لاَعِنِيكُمْ. أَحْسِنُوا إِلَى مُبْغِضِيكُمْ وَصَلُّوا لأَجْلِ الَّذِينَ يُسِيئُونَ إِلَيْكُمْ وَيَطْرُدُونَكُمْ
45 لِكَيْ تَكُونُوا أَبْنَاءَ أَبِيكُمُ الَّذِي فِي السَّمَاوَاتِ فَإِنَّهُ يُشْرِقُ شَمْسَهُ عَلَى الأَشْرَارِ وَالصَّالِحِينَ وَيُمْطِرُ عَلَى الأَبْرَارِ وَالظَّالِمِينَ.
46 لأَنَّهُ إِنْ أَحْبَبْتُمُ الَّذِينَ يُحِبُّونَكُمْ فَأَيُّ أَجْرٍ لَكُمْ؟ أَلَيْسَ الْعَشَّارُونَ أَيْضاً يَفْعَلُونَ ذَلِكَ؟
47 وَإِنْ سَلَّمْتُمْ عَلَى إِخْوَتِكُمْ فَقَطْ فَأَيَّ فَضْلٍ تَصْنَعُونَ؟ أَلَيْسَ الْعَشَّارُونَ أَيْضاً يَفْعَلُونَ هَكَذَا؟
48 فَكُونُوا أَنْتُمْ كَامِلِينَ كَمَا أَنَّ أَبَاكُمُ الَّذِي فِي السَّمَاوَاتِ هُوَ كَامِلٌ.

38  شنیده‌اید که گفته شده است، چشمی به چشمی و دندانی به دندانی؛
39  لیکن من به شما می‌گویم، با شریر مقاومت مکنید، بلکه هر که به رخسارهٔ راست تو طپانچه زند، دیگری را نیز به سوی او بگردان،
40  و اگر کسی خواهد با تو دعوا کند و قبای تو را بگیرد، عبای خود را نیز بدو واگذار،
41  و هرگاه کسی تو را برای یک میل مجبور سازد، دو میل همراه او برو.
42  هر کس از تو سؤال کند، بدو ببخش و از کسی که قرض از تو خواهد، روی خود را مگردان.
43  شنیده‌اید که گفته شده است، همسایهٔٔ خود را محبّت نما و با دشمن خود عداوت کن.
44  امّا من به شما می‌گویم که دشمنان خود را محبّت نمایید و برای لعن‌کنندگان خود برکت بطلبید و به آنانی که از شما نفرت کنند، احسان کنید و به هر که به شما فحش دهد و جفا رساند، دعای خیر کنید،
45  تا پدر خود را که در آسمان است پسران شوید، زیرا که آفتاب خود را بر بدان و نیکان طالع می‌سازد و باران بر عادلان و ظالمان می‌باراند.
46  زیرا هرگاه آنانی را محبّت نمایید که شما را محبّت می‌نمایند، چه اجر دارید؟ آیا باجگیران چنین نمی‌کنند؟
47  و هرگاه برادران خود را فقط سلام گویید چه فضیلت دارید؟ آیا باجگیران چنین نمی‌کنند؟
48  پس شما کامل باشید چنانکه پدر شما که در آسمان است کامل است.

https://www.bibleserver.com/text/LUT84.Ne%C3%9C.ALAB.FCB/Matth%C3%A4us5

Die Reformatoren des Islam sind: Hamas, Taliban, IS, Boko Haram usw.

Sie gründen sich auf den Koran Sure 9: Mohammed empfing diese Sure zuletzt. (Spätere Suren heben vorherige auf, wenn sie davon abweichen.)

  1. Die Reue (At-Taubah)

Offenbart nach der Hidschra. Dieses Kapitel enthält 129 Verse.

  1. Eine Lossprechung Allahs und Seines Gesandten (von jeglicher Verpflichtung) gegenüber den Götzendienern, denen ihr etwas versprochen habt.
    بَرَاءَةٌ مِّنَ اللَّـهِ وَرَسُولِهِ إِلَى الَّذِينَ عَاهَدتُّم مِّنَ الْمُشْرِكِينَ ﴿١﴾
  2. So zieht denn vier Monate lang im Lande umher und wisset, daß ihr Allahs (Plan) nicht zuschanden machen könnt und daß Allah die Ungläubigen demütigen wird.
    فَسِيحُوا فِي الْأَرْضِ أَرْبَعَةَ أَشْهُرٍ وَاعْلَمُوا أَنَّكُمْ غَيْرُ مُعْجِزِي اللَّـهِ ۙ وَأَنَّ اللَّـهَ مُخْزِي الْكَافِرِينَ ﴿٢﴾
  3. Und eine Ankündigung von Allah und Seinem Gesandten an die Menschen am Tage der Großen Pilgerfahrt, daß Allah los und ledig ist der Götzendiener, und ebenso Sein Gesandter. Bereut ihr also, so wird das besser für euch sein; kehrt ihr euch jedoch ab, dann wisset, daß ihr Allahs (Plan) nicht zuschanden machen könnt. Und verheiße schmerzliche Strafe denen, die ungläubig sind. وَأَذَانٌ مِّنَ اللَّـهِ وَرَسُولِهِ إِلَى النَّاسِ يَوْمَ الْحَجِّ الْأَكْبَرِ أَنَّ اللَّـهَ بَرِيءٌ مِّنَ الْمُشْرِكِينَ ۙ وَرَسُولُهُ ۚ فَإِن تُبْتُمْ فَهُوَ خَيْرٌ لَّكُمْ ۖ وَإِن تَوَلَّيْتُمْ فَاعْلَمُوا أَنَّكُمْ غَيْرُ مُعْجِزِي اللَّـهِ ۗ وَبَشِّرِ الَّذِينَ كَفَرُوا بِعَذَابٍ أَلِيمٍ ﴿٣
  4. Mit Ausnahme jener Götzendiener, mit denen ihr einen Vertrag eingegangen seid und die es euch nicht an etwas haben gebrechen lassen und nicht andere wider euch unterstützt haben. Diesen gegenüber haltet den Vertrag, bis zum Ablauf der Frist. Wahrlich, Allah liebt die Gerechten.
    إِلَّا الَّذِينَ عَاهَدتُّم مِّنَ الْمُشْرِكِينَ ثُمَّ لَمْ يَنقُصُوكُمْ شَيْئًا وَلَمْ يُظَاهِرُوا عَلَيْكُمْ أَحَدًا فَأَتِمُّوا إِلَيْهِمْ عَهْدَهُمْ إِلَىٰ مُدَّتِهِمْ ۚ إِنَّ اللَّـهَ يُحِبُّ الْمُتَّقِينَ ﴿٤﴾
  5. Und wenn die verbotenen Monate verfloßen sind, dann tötet die Götzendiener, wo ihr sie trefft, und ergreift sie, und belagert sie, und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt. Bereuen sie aber und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat, dann gebt ihnen den Weg frei. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.
    فَإِذَا انسَلَخَ الْأَشْهُرُ الْحُرُمُ فَاقْتُلُوا الْمُشْرِكِينَ حَيْثُ وَجَدتُّمُوهُمْ وَخُذُوهُمْ وَاحْصُرُوهُمْ وَاقْعُدُوا لَهُمْ كُلَّ مَرْصَدٍ ۚ فَإِن تَابُوا وَأَقَامُوا الصَّلَاةَ وَآتَوُا الزَّكَاةَ فَخَلُّوا سَبِيلَهُمْ ۚ إِنَّ اللَّـهَ غَفُورٌ رَّحِيمٌ ﴿٥﴾
  6. Und wenn einer der Götzendiener bei dir Schutz sucht, dann gewähre ihm Schutz, bis er Allahs Wort vernehmen kann; hierauf lasse ihn die Stätte seiner Sicherheit erreichen. Dies weil sie ein unwissendes Volk sind.
    وَإِنْ أَحَدٌ مِّنَ الْمُشْرِكِينَ اسْتَجَارَكَ فَأَجِرْهُ حَتَّىٰ يَسْمَعَ كَلَامَ اللَّـهِ ثُمَّ أَبْلِغْهُ مَأْمَنَهُ ۚ ذَٰلِكَ بِأَنَّهُمْ قَوْمٌ لَّا يَعْلَمُونَ ﴿٦﴾
  7. Wie kann es einen Vertrag geben zwischen den Götzendienern und Allah und Seinem Gesandten, die allein ausgenommen, mit denen ihr bei der Heiligen Moschee ein Bündnis einginget? Solange diese euch treu bleiben, haltet ihnen die Treue. Wahrlich, Allah liebt die Redlichen.
  8. Wie? Würden sie doch, wenn sie über euch obsiegten, weder ein Verwandtschaftsband noch einen Vertrag gegen euch achten! Sie würden euch mit dem Munde gefällig sein, indes ihre Herzen sich weigerten; und die meisten von ihnen sind tückisch.
  9. Sie verkaufen Allahs Zeichen um einen armseligen Preis und machen abwendig von Seinem Weg. Übel ist wahrlich, was sie tun.
  10. Sie achten kein Verwandtschaftsband und keinen Vertrag dem gegenüber, der (ihnen) traut, und sie, fürwahr, sind die Übertreter.
  11. Bereuen sie aber und verrichten sie das Gebet und zahlen die Zakat, so sind sie eure Brüder im Glauben. Und Wir machen die Zeichen klar für ein wissendes Volk.
  12. Wenn sie aber nach ihrem Vertrag ihre Eide brechen und euren Glauben angreifen, dann bekämpfet die Führer des Unglaubens – sie halten ja keine Eide -, auf daß sie ablassen.
  13. Wollt ihr nicht kämpfen wider ein Volk, das seine Eide gebrochen hat und das den Gesandten zu vertreiben plante – und sie waren es, die zuerst (den Streit) wider euch begannen? Fürchtet ihr sie etwa? Allah ist würdiger, daß ihr Ihn fürchtet, wenn ihr Gläubige seid.
  14. Bekämpfet sie; Allah wird sie strafen durch eure Hand und sie demütigen und euch verhelfen wider sie und Heilung bringen den Herzen eines gläubigen Volks;
  15. Und Er wird den Zorn aus ihren Herzen bannen. Denn Allah kehrt Sich gnädig dem zu, den Er will. Und Allah ist allwissend, allweise.
  16. Wähnt ihr etwa, ihr würdet verlassen sein, während Allah noch nicht jene von euch bezeichnet hat, die (in Seiner Sache) streiten und sich keinen zum vertrauten Freund nehmen außer Allah und Seinem Gesandten und den Gläubigen? Und Allah ist recht wohl dessen kundig, was ihr tut.
  17. Den Götzendienern steht es nicht zu, die Moscheen Allahs zu erhalten, solange sie gegen sich selbst zeugen durch den Unglauben. Sie sind es, deren Werke umsonst sein sollen und im Feuer müssen sie bleiben.
  18. Der allein vermag die Moscheen Allahs zu erhalten, der an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag und das Gebet verrichtet und die Zakat zahlt und keinen fürchtet denn Allah: diese also mögen unter denen sein, welche den rechten Weg finden.
  19. Wollt ihr etwa die Tränkung der Pilger und die Erhaltung der Heiligen Moschee (den Werken) dessen gleichsetzen, der an Allah und an den Jüngsten Tag glaubt und in Allahs Pfad streitet? Vor Allah sind sie nicht gleich. Und Allah weist nicht dem sündigen Volk den Weg.
  20. Die, welche glauben und auswandern und mit ihrem Gut und ihrem Blut kämpfen für Allahs Sache, die nehmen den höchsten Rang ein bei Allah, und sie sind es, die Erfolg haben.
  21. Ihr Herr verheißt ihnen Barmherzigkeit und Sein Wohl gefallen und Gärten, worin ewige Wonne ihr sein wird.
  22. Dort werden sie ewig und immerdar weilen. Wahrlich, bei Allah ist großer Lohn.
  23. O die ihr glaubt, nehmt nicht eure Väter und eure Brüder zu Freunden, wenn sie den Unglauben dem Glauben vorziehen. Und die von euch sie zu Freunden nehmen – das sind die Ungerechten.
  24. Sprich: «Wenn eure Väter und eure Söhne und eure Brüder und eure Frauen und eure Verwandten und das Vermögen, das ihr euch erworben, und der Handel dessen Niedergang ihr fürchtet, und die Wohnstätten, die ihr liebt, euch teurer sind als Allah und Sein Gesandter und das Streiten für Seine Sache, dann wartet, bis Allah mit Seinem Urteil kommt; und Allah weist dem ungehorsamen Volk nicht den Weg.»
  25. Wahrlich, Allah half euch schon auf so manchem Schlachtfeld, und am Tage von Hunän, als eure große Zahl euch stolz machte – allein sie frommte euch nichts, und die Erde, in ihrer Weite, wurde euch eng; da wandtet ihr euch zur Flucht.
  26. Dann senkte Allah Seinen Frieden auf Seinen Gesandten und auf die Gläubigen und sandte Heerscharen hernieder, die ihr nicht sahet, und strafte jene, die ungläubig waren. Das ist der Lohn der Ungläubigen.
  27. Doch hernach kehrt Sich Allah gnädig dem zu, dem Er gewogen; und Allah ist allverzeihend, barmherzig.
  28. O die ihr glaubt! wahrlich, die Götzendiener sind unrein. Drum sollen sie nach diesem ihrem Jahr sich der Heiligen Moschee nicht nähern. Und falls ihr Armut befürchtet, so wird euch Allah gewiß aus Seiner Fülle reich machen, wenn Er will. Wahrlich, Allah ist allwissend, allweise.
  29. Kämpfet wider diejenigen aus dem Volk der Schrift, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die nicht als unerlaubt erachten, was Allah und Sein Gesandter als unerlaubt erklärt haben, und die nicht dem wahren Bekenntnis folgen, bis sie aus freien Stücken den Tribut entrichten und ihre Unterwerfung anerkennen.
  30. Die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort ihres Mundes. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie irregeleitet!
  31. Sie haben sich ihre Schriftgelehrten und Mönche zu Herren genommen neben Allah und den Messias, den Sohn der Maria. Und doch war ihnen geboten, allein den Einigen Gott anzubeten. Es ist kein Gott außer Ihm. Allzu heilig ist Er für das, was sie (Ihm) zur Seite stellen!
  32. Sie möchten gern Allahs Licht auslöschen mit ihrem Munde; jedoch Allah will nichts anderes, als Sein Licht vollkommen machen, mag es den Ungläubigen auch zuwider sein.
  33. Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und dem wahren Glauben, auf daß Er ihn obsiegen lasse über alle (andern) Glaubensbekenntnisse, mag es den Götzendienern auch zuwider sein.
  34. O die ihr glaubt, wahrlich, viele der Schriftgelehrten und Mönche verzehren das Gut der Menschen durch Falsches und machen abwendig von Allahs Weg. Und jene, die Gold und Silber anhäufen und es nicht aufwenden auf Allahs Weg – ihnen verheiße schmerzliche Strafe.
  35. An dem Tage, wo es erhitzt wird im Feuer der Hölle, und ihre Stirnen und ihre Seiten und ihre Rücken damit gebrandmarkt werden: «Dies ist, was ihr angehäuft habt für euch selber; kostet nun, was ihr anzuhäufen pflegtet.»
  36. Siehe, die Anzahl der Monate bei Allah ist zwölf Monate nach dem Gesetz Allahs seit dem Tage, da Er die Himmel und die Erde erschuf. Von diesen sind vier heilig. Das ist der beständige Glaube. Drum versündigt euch nicht in ihnen. Und bekämpfet die Götzendiener insgesamt, wie sie euch bekämpfen insgesamt; und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist.
  37. Das Verschieben (eines Heiligen Monats) ist nur eine Mehrung des Unglaubens. Die Ungläubigen werden dadurch irregeführt. Sie erlauben es im einen Jahr und verbieten es in einem andern Jahr, damit sie in der Anzahl (der Monate), die Allah heilig gemacht hat, übereinstimmen und so erlaubt machen, was Allah verwehrt hat. Das Böse ihrer Taten wird ihnen schön gemacht. Doch Allah weist dem ungläubigen Volk nicht den Weg.
  38. O die ihr glaubt, was ist mit euch, daß ihr euch schwer zur Erde sinken lasset, wenn euch gesagt wird: «Ziehet aus auf Allahs Weg»? Würdet ihr euch denn mit dem Leben hienieden, statt mit jenem des Jenseits, zufrieden geben? Doch der Genuß des irdischen Lebens ist gar klein, verglichen mit dem künftigen.
  39. Wenn ihr nicht auszieht, wird Er euch strafen mit schmerzlicher Strafe und wird an eurer Stelle ein anderes Volk erwählen, und ihr werdet Ihm gewiß keinen Schaden tun. Und Allah hat Macht über alle Dinge.
  40. Wenn ihr ihm nicht helfet, so (wisset, daß) Allah ihm auch damals half, als die Ungläubigen ihn zu entweichen zwangen selbander – wie sie da beide in der Höhle waren, und er sprach zu seinem Begleiter: «Traure nicht, denn Allah ist mit uns.» Da senkte Allah Seinen Frieden auf ihn und stärkte ihn mit Heerscharen, die ihr nicht saht, und erniedrigte das Wort der Ungläubigen, und es ist Allahs Wort allein das höchste. Und Allah ist allmächtig, allweise.
  41. Ziehet aus, leicht und schwer, und streitet mit eurem Gut und eurem Blut für Allahs Sache! Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüßtet!
  42. Hätte es sich um einen nahen Gewinn und um eine kurze Reise gehandelt, sie wären dir gewiß gefolgt, doch die schwere Reise schien ihnen zu lang. Und doch werden sie bei Allah schwören: «Hätten wir es vermocht, wir wären sicherlich mit euch ausgezogen» Sie verderben ihre Seelen; und Allah weiß, daß sie Lügner sind.
  43. Allah nehme deine (Sorgen) von dir! Warum erlaubtest du ihnen (zurückzubleiben), bis die, welche die Wahrheit sprachen, dir bekannt wurden und du die Lügner erkanntest?
  44. Die an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, bitten dich nicht um Erlaubnis, nicht zu streiten mit ihrem Gut und ihrem Blut; und Allah kennt recht wohl die Gottesfürchtigen.
  45. Nur die werden dich um Erlaubnis bitten, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und deren Herzen voll des Zweifels sind; und in ihrem Zweifel schwanken sie.
  46. Wären sie aber zum Ausmarsch entschlossen gewesen, sie hätten doch gewiß für ihn gerüstet; doch Allah war ihrem Ausziehen abgeneigt. So hielt Er sie zurück, und es ward gesagt: «Sitzet (daheim) mit den Sitzenden.»
  47. Wären sie mit euch ausgezogen, sie hätten nur eure Sorgen gemehrt und wären hin und hergelaufen in eurer Mitte, Zwietracht unter euch erregend. Und unter euch sind manche, die auf sie gehört hätten, aber Allah kennt die Frevler wohl.
  48. Schon vorher trachteten sie nach Unordnung und schmiedeten Ränke wider dich, bis die Wahrheit kam und die Absicht Allahs obsiegte, wiewohl es ihnen zuwider war.
  49. Unter ihnen ist so mancher, der spricht: «Erlaube mir (zurückzubleiben), und stelle mich nicht auf die Probe.» Höret! ihre Probe hat sie ja schon ereilt. Und fürwahr, die Hölle wird die Ungläubigen einschließen.
  50. Trifft dich ein Heil, so betrübt es sie; doch wenn dich ein Unheil trifft, sagen sie: «Wir hatten uns ja schon vorher gesichert.» Und sie wenden sich ab und freuen sich.
  51. Sprich: «Nichts kann uns treffen als das, was Allah uns bestimmt hat. Er ist unser Beschützer. Und auf Allah sollten die Gläubigen vertrauen.»
  52. Sprich: «Ihr erwartet für uns nur eines der beiden guten Dinge, während wir, was euch betrifft, erwarten, daß Allah euch mit einer Strafe treffen wird, entweder durch Ihn Selbst oder durch unsere Hand. Wartet denn; wir warten mit euch.»
  53. Sprich: «Spendet nur, willig oder unwillig, es wird von euch doch nicht angenommen. Denn wahrlich, ihr seid ein ungehorsames Volk.»
  54. Nichts anderes verhindert die Annahme ihrer Spenden, als daß sie nicht an Allah und an Seinen Gesandten glauben und nur mit Trägheit zum Gebet kommen und ihre Spenden nur widerwillig geben.
  55. Wundere dich weder über ihr Gut noch über ihre Kinder. Allah will sie damit nur strafen im irdischen Leben, und ihre Seelen sollen abscheiden, während sie Ungläubige sind.
  56. Und sie schwören bei Allah, daß sie wahrhaftig zu euch gehören, doch sie gehören nicht zu euch, sondern sie sind ein Volk von Furchtsamen.
  57. Könnten sie nur einen Zufluchtsort finden oder Höhlen oder ein Schlupfloch, sie würden sich gewiß in wilder Hast dorthin wenden.
  58. Unter ihnen sind jene, die dir wegen der Almosen Vorwürfe machen. Erhalten sie davon, so sind sie zufrieden; erhalten sie aber nicht davon, siehe, dann sind sie verdrossen.
  59. Wären sie mit dem zufrieden gewesen, was Allah und Sein Gesandter ihnen gegeben, und hätten sie nur gesagt: «Unsere Genüge ist Allah: Allah wird uns geben aus Seiner Fülle, und ebenso Sein Gesandter. Zu Allah kehren wir uns als Bittende»!
  60. Die Almosen sind nur für die Armen und Bedürftigen und für die mit ihrer Verwaltung Beauftragten und für die, deren Herzen versöhnt werden sollen, für die (Befreiung von) Sklaven und für die Schuldner, für die Sache Allahs und für den Wanderer: eine Vorschrift von Allah. Und Allah ist allwissend, allweise.
  61. Und unter ihnen sind jene, die den Propheten kränken und sagen: «Er ist ein Ohr.» Sprich: «Ein Ohr euch zum Guten: er glaubt an Allah und glaubt den Gläubigen und ist eine Barmherzigkeit denen unter euch, die gläubig sind.» Und die den Gesandten Allahs kränken, denen wird schmerzliche Strafe.
  62. Sie schwören euch bei Allah, um euch zu gefallen; jedoch Allah und Sein Gesandter sind würdiger, so daß sie Ihm gefallen sollten, wenn sie Gläubige sind.
  63. Wissen sie denn nicht, daß für den, der Allah trotzt und Seinem Gesandten, das Feuer der Hölle ist, darin er bleiben muß? Das ist die tiefste Demütigung.
  64. Die Heuchler fürchten, es könnte gegen sie eine Sura herabgesandt werden, die ihnen ankündet, was in ihren Herzen ist. Sprich: «Spottet nur! Allah wird es alles ans Licht bringen, wovor ihr euch fürchtet.»
  65. Und wenn du sie fragst, so werden sie ganz gewiß sagen: «Wir plauderten nur und scherzten.» Sprich: «Galt euer Spott etwa Allah und Seinen Zeichen und Seinem Gesandten?
  66. Versucht euch nicht zu entschuldigen. Ihr seid ungläubig geworden, nachdem ihr geglaubt. Wenn Wir einem Teile von euch vergeben und den anderen strafen, dann darum, weil sie schuldig waren.»
  67. Die Heuchler und die Heuchlerinnen, sie halten zusammen. Sie gebieten das Böse und verbieten das Gute, und ihre Hände bleiben geschlossen. Sie haben Allah vergessen, so hat Er sie vergessen. Wahrlich, die Heuchler, das sind die Ungehorsamen.
  68. Allah hat den Heuchlern und Heuchlerinnen und den Ungläubigen das Feuer der Hölle verheißen, darin sie bleiben müssen. Das wird genug für sie sein. Allah hat sie verflucht, und ihnen wird eine dauernde Strafe:
  69. Wie jenen, die vor euch waren. Sie waren mächtiger als ihr an Kraft und reicher an Gut und Kindern. Sie erfreuten sich ihres Loses; auch ihr habt euch eures Loses erfreut, gerade so wie jene vor euch sich ihres Loses erfreuten. Und ihr ergötztet euch an müßiger Rede, wie jene sich an müßiger Rede ergötzten. Ihre Werke sollen ihnen nichts fruchten, weder in dieser Welt noch in der künftigen. Und sie sind die Verlorenen.
  70. Hat sie nicht die Kunde erreicht von denen, die vor ihnen waren – vom Volke Noahs, und Àds, und Thamüds, und vom Volke Abrahams, und den Bewohnern Midians und der umgestürzten Städte? Ihre Gesandten kamen zu ihnen mit deutlichen Zeichen. Allah also wollte ihnen kein Unrecht tun, doch sie taten sich selber Unrecht.
  71. Die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen sind einer des andern Freund. Sie gebieten das Gute und verbieten das Böse und verrichten das Gebet und zahlen die Zakat und gehorchen Allah und Seinem Gesandten. Sie sind es, deren Allah Sich erbarmen wird. Wahrlich, Allah ist allmächtig, allweise.
  72. Allah hat den gläubigen Männern und den gläubigen Frauen Gärten verheißen, die von Strömen durchflossen werden, immerdar darin zu weilen, und herrliche Wohnstätten in den Gärten der Ewigkeit. Allahs Wohlgefallen aber ist das größte. Das ist die höchste Glückseligkeit.
  73. O Prophet, streite gegen die Ungläubigen und die Heuchler. Und sei streng mit ihnen. Ihr Aufenthalt ist die Hölle, und schlimm ist die Bestimmung!
  74. Sie schwören bei Allah, daß sie nichts gesagt haben, doch sie führten unzweifelhaft lästerliche Rede und fielen in Unglauben zurück, nachdem sie den Islam angenommen hatten. Sie sannen auf das, was sie nicht erreichen konnten. Und sie nährten nur darum Haß, weil Allah und Sein Gesandter sie reich gemacht hatten aus Seiner Huld. Wenn sie nun bereuen, so wird es besser für sie sein; wenden sie sich jedoch ab, so wird Allah sie strafen mit schmerzlicher Strafe in dieser Welt und im Jenseits, und sie sollen auf Erden weder Freund noch Helfer finden.
  75. Unter ihnen sind so manche, die Allah versprachen: «Wenn Er uns aus Seiner Fülle gibt, dann wollen wir bestimmt Almosen geben und dann wollen wir rechtschaffen sein.»
  76. Doch als Er ihnen dann aus Seiner Fülle gab, da wurden sie damit geizig und wandten sich weg in Abneigung.
  77. So vergalt Er ihnen mit Heuchelei in ihren Herzen bis zum Tage, an dem sie Ihm begegnen werden, weil sie Allah nicht gehalten, was sie Ihm versprochen hatten, und weil sie logen.
  78. Wußten sie denn nicht, daß Allah ihre Geheimnisse kennt und ihre vertraulichen Beratungen und daß Allah der beste Kenner des Verborgenen ist?
  79. Die da jene Gläubigen schelten, die freiwillig Almosen geben, wie auch jene, die nichts (zu geben) finden als (den Ertrag) ihrer Arbeit – und sie deswegen verhöhnen -, Allah wird ihnen ihren Hohn vergelten, und ihnen wird schmerzliche Strafe.
  80. Bitte für sie um Verzeihung oder bitte nicht um Verzeihung für sie; ob du auch siebzigmal für sie um Verzeihung bittest, Allah wird ihnen niemals verzeihen. Dies, weil sie nicht an Allah und an Seinen Gesandten glaubten. Und Allah weist dem treulosen Volk nicht den Weg.
  81. Jene, die zurückgelassen worden waren, freuten sich ihres Daheimsitzens hinter dem (Rücken des) Gesandten Allahs und waren nicht geneigt, mit ihrem Gut und ihrem Blut für Allahs Sache zu streiten. Sie sprachen: «Zieht doch nicht aus in der Hitze.» Sprich: «Das Feuer der Hölle ist stärker an Hitze.» Wollten sie es doch verstehen!
  82. Sie sollten wenig lachen und viel weinen über das, was sie sich erwarben.
  83. Und wenn Allah dich heimkehren läßt zu einer Anzahl von ihnen und sie bitten dich um Erlaubnis, auszuziehen, dann sprich: «Nie soll ihr mit mir ausziehen und nie einen Feind bekämpfen an meiner Seite. Es gefiel euch, daheim zu sitzen das erste Mal, so sitzet nun mit denen, die zurückbleiben.»
  84. Und bete nie für einen von ihnen, der stirbt, noch stehe an seinem Grabe; sie glaubten nicht an Allah und Seinen Gesandten, und sie starben im Ungehorsam.
  85. Wundere dich weder über ihr Gut noch über ihre Kinder; Allah will sie damit nur strafen in dieser Welt, und ihre Seelen sollen abscheiden, während sie Ungläubige sind.
  86. Und wenn eine Sura hinabgesandt wird: «Glaubet an Allah und streitet an der Seite Seines Gesandten», dann bitten dich die Reichen unter ihnen um Erlaubnis und sagen: «Laß uns mit denen sein, die daheim sitzen.»
  87. Sie sind es zufrieden, mit den zurückbleibenden (Stämmen) zu sein, und ihre Herzen sind versiegelt, so daß sie nicht begreifen.
  88. Jedoch der Gesandte und die Gläubigen mit ihm, die mit ihrem Gut und ihrem Blut streiten, sie sind es, denen Gutes zuteil werden soll, und sie sind es, die Erfolg haben werden.
  89. Allah hat Gärten für sie bereitet, durch welche Ströme fließen; darin sollen sie ewig weilen. Das ist die höchste Glückseligkeit.
  90. Und es kamen solche Wüstenaraber, die Ausflüchte machten, daß sie ausgenommen würden; und jene, die falsch waren gegen Allah und Seinen Gesandten, blieben (daheim). Wahrlich, eine schmerzliche Strafe wird die unter ihnen ereilen, die ungläubig sind.
  91. Kein Tadel trifft die Schwachen und die Kranken und diejenigen, die nichts zum Ausgeben finden, wenn sie nur gegen Allah und Seinen Gesandten aufrichtig sind. Kein Vorwurf trifft jene, die Gutes tun – und Allah ist allverzeihend, barmherzig -,
  92. Noch jene, die zu dir kamen, daß du sie beritten machen möchtest, und (zu denen) du sprachest: «Ich kann nichts finden, womit ich euch beritten machen könnte.» Da kehrten sie um, während ihre Augen von Tränen überflossen aus Kummer darüber, daß sie nichts fanden, was sie hätten ausgeben können.
  93. Vorwurf trifft nur jene, die dich um Erlaubnis bitten, wiewohl sie reich sind. Sie sind es zufrieden, mit den zurückbleibenden (Stämmen) zu sein. Allah hat ein Siegel auf ihre Herzen gelegt, so daß sie nicht wissen.
  94. Sie werden euch Entschuld gungen vorbringen, wenn ihr zu ihnen zurückkehrt. Sprich: «Bringt keine Entschuldigungen vor; wir glauben euch doch nicht. Allah hat uns schon über eure Angelegenheit belehrt. Schauen wird Allah und Sein Gesandter auf euer Tun; dann werdet ihr zu dem Kenner des Verborgenen und des Offenbaren zurückgebracht werden, und Er wird euch alles verkünden, was ihr zu tun pflegtet.»
  95. Sie werden euch bei Allah schwören, wenn ihr zu ihnen zurückkehrt, daß ihr sie sich selbst überlassen sollt. Überlasset sie also sich selbst. Sie sind ein Abscheu, und ihr Aufenthalt ist die Hölle, ein Entgelt für das, was sie sich selbst erwarben.
  96. Sie werden euch schwören, daß ihr mit ihnen wohl zufrieden sein könnt. Doch wäret ihr auch mit ihnen zufrieden, Allah würde doch nicht zufrieden sein mit einem Volk von Frevlern.
  97. Die Wüstenaraber sind die allerverstocktesten in Unglauben und Heuchelei und sind eher dazu geneigt, die Vorschriften nicht zu kennen, die Allah Seinem Gesandten offenbart hat. Und Allah ist allwissend, allweise.
  98. Und unter den Wüstenarabern sind so manche, die das, was sie spenden, als eine erzwungene Buße ansehen und sie warten nur auf Mißgeschicke wider euch. Allein sie selbst wird ein unheilvolles Mißgeschick treffen. Und Allah ist allhörend, allwissend.
  99. Doch unter den Wüstenarabern sind auch solche, die an Allah und an den Jüngsten Tag glauben und die das, was sie spenden, als ein Mittel betrachten, sich Allah zu nähern und die Segnungen des Propheten (zu empfangen). Wahrlich, für sie ist es ein Mittel der Annäherung. Allah wird sie bald in Seine Barmherzigkeit einführen. Wahrlich, Allah ist allverzeihend, barmherzig.
  100. Die Vordersten, die ersten der Auswanderer (aus Mekka) und der Helfer (in Medina), und jene, die ihnen auf die beste Art gefolgt sind, mit ihnen ist Allah wohl zufrieden und sie sind wohl zufrieden mit Ihm; und Er hat ihnen Gärten bereitet, durch welche Ströme fließen. Darin sollen sie weilen ewig und immerdar. Das ist die höchste Glückseligkeit.
  101. Unter den Wüstenarabern, die um euch wohnen, gibt es auch Heuchler, wie unter dem Volk von Medina. Sie sind verstockt in der Heuchelei. Du kennst sie nicht; Wir aber kennen sie. Wir werden sie zwiefach strafen; dann sollen sie einer schweren Pein überantwortet werden.
  102. Und es sind andere, die ihre Schuld bekannten. Sie vermischten eine gute Tat mit einer anderen, schlechten. Bald wird Allah Sich mit Erbarmen zu ihnen wenden; Allah ist Allverzeihend, barmherzig.
  103. Nimm Almosen von ihrem Besitz, auf daß du sie dadurch reinigen und läutern mögest. Und bete für sie, denn dein Gebet ist ihnen Beruhigung. Und Allah ist allhörend, allwissend.
  104. Wissen sie denn nicht, daß Allah allein es ist, Der von Seinen Dienern Reue annimmt und Almosen entgegennimmt, und daß Allah der Allvergebende, der Barmherzige ist?
  105. Und sprich:«Wirket! Allah wird euer Werk schauen, und so Sein Gesandter und die Gläubigen. Und zurück sollt ihr gebracht werden zu dem Kenner des Verborgenen und des Offenbaren; dann wird Er euch verkünden, was ihr zu tun pflegtet.»
  106. Und es sind andere, die auf Allahs Entscheid warten müssen. Er mag sie bestrafen, oder Er mag Sich zu ihnen wenden mit Erbarmen; denn Allah ist allwissend, allweise.
  107. Und jene, die eine Moschee erbaut haben, um Unheil, Unglauben und Spaltung unter den Gläubigen anzustiften, und als einen Hinterhalt für den, der zuvor gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führte. Und sie werden sicherlich schwören: «Wir bezweckten nur Gutes»; doch Allah ist Zeuge, daß sie bloß Lügner sind.
  108. Stehe nie darin (zum Gebet). Eine Moschee, die auf Frömmigkeit gegründet ward vom allerersten Tag an, ist wahrlich würdiger, daß du darin stehen solltest. In ihr sind Leute, die sich gerne reinigen, und Allah liebt die sich Reinigenden.
  109. Ist nun dieser besser, der sein Gebäude auf Allahs Furcht und Wohlgefallen gegründet hat, oder jener, der sein Gebäude auf den Rand einer wankenden, unterspülten Sandbank gründete, die mit ihm in das Feuer der Hölle gestürzt ist? Und Allah weist nicht dem frevelhaften Volk den Weg.
  110. Ihr Gebäude, das sie sich errichtet, wird nicht aufhören, Zweifel in ihren Herzen zu erregen, bis ihre Herzen in Stücke gerissen sind. Und Allah ist allwissend, allweise.
  111. Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für den Garten erkauft: sie kämpfen für Allahs Sache, sie töten und fallen – eine Verheißung, bindend für Ihn, in der Thora und im Evangelium und im Koran. Und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah? So freut euch eures Handels mit Ihm; denn dies fürwahr ist die höchste Glückseligkeit.
  112. Die sich in Reue (zu Gott) wenden, (Ihn) anbeten, (Ihn) lobpreisen, die (in Seiner Sache) wandern, die sich beugen und niederwerfen, die das Gute gebieten und das Böse verbieten, und die Schranken Allahs achten – verkünde (diesen) Gläubigen frohe Botschaft.
  113. Es kommt dem Propheten und den Gläubigen nicht zu, daß sie (von Gott) für die Götzendiener Verzeihung erflehen sollten, und wären es selbst ihre nächsten Angehörigen, nachdem ihnen deutlich kund geworden, daß jene der Hölle Bewohner sind.
  114. Daß Abraham für seinen Vater um Verzeihung bat, war nur wegen eines Versprechens, das er ihm gegeben hatte, doch als ihm klar wurde, daß jener ein Feind Allahs sei, sagte er sich von ihm los. Abraham war doch gewiß zärtlichen Herzens, sanftmütig.
  115. Es ist nicht Allahs Weise, ein Volk irregehen zu lassen, nachdem Er ihm der Weg gewiesen hat, Er hätte ihm denn zuvor klar gemacht, wovor es sich zu hüten habe. Wahrlich, Allah weiß alle Dinge wohl.
  116. Allah ist es, Dem das Königreich der Himmel und der Erde gehört. Er gibt Leben und sendet Tod. Und ihr habt keinen Freund noch Helfer außer Allah.
  117. Allah hat Sich wahrlich gnadenvoll dem Propheten zugewandt und den Ausawanderern (aus Mekka) und Helfern (in Medina), die ihm in der Stunde der Not a gefolgt sind, nachdem die Herzen eines Teils von ihnen fast gewankt hätten. Er aber wandte Sich ihnen abermals mit Erbarmen zu. Wahrlich. Er ist gegen sie gütig, barmherzig.
  118. Und auch den dreien, die zurückgeblieben waren, bis die Erde ihnen zu eng wurde in ihrer Weite und ihre Seelen ihnen zu eng wurden und sie wußten, daß es keine Zuflucht gibt vor Allah, es sei denn zu Ihm. Da kehrte Er Sich ihnen mit Erbarmen zu, auf daß sie sich bekehren möchten. Wahrlich, Allah ist der langmütig Vergebende, der Barmherzige.
  119. O die ihr glaubt, fürchtet Allah und seid mit den Wahrhaftigen.
  120. Es ziemte sich nicht für die Bewohner von Medina noch für die um sie wohnenden Wüstenaraber, daß sie hinter dem Gesandten Allahs zurückbleiben und ihr Leben dem seinigen vorziehen sollten. Dies, weil weder Durst noch Mühsal noch Hunger sie auf Allahs Weg bedrängt, noch betreten sie einen Pfad, der die Ungläubigen erzürnt, noch fügen sie einem Feinde Leid zu, wofür ihnen nicht ein verdienstliches Werk angeschrieben würde. Allah läßt den Lohn derer, die Gutes tun, nicht verloren gehen.
  121. Und sie spenden keine Summe, sei sie groß oder klein, und sie durchziehen kein Tal, ohne daß es ihnen angeschrieben würde, auf daß Allah ihnen den besten Lohn gebe für das, was sie getan.
  122. Es ist für die Gläubigen nicht möglich, alle zusammen auszuziehen. Warum zieht denn nicht aus ihrer jeder Schar eine Gruppe aus, auf daß sie wohl bewandert würden in Glaubensdingen und nach ihrer Rückkehr zu ihrem Volk es warnen könnten, daß es sich vor Übel hüten mag?
  123. O die ihr glaubt, kämpfet wider jene der Ungläubigen, die euch benachbart sind, und laßt sie in euch Härte finden; und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist.
  124. Sooft eine Sura herabgesandt wird, gibt es unter ihnen welche, die sprechen: «Wen von euch hat sie im Glauben bestärkt?» Die aber gläubig sind, die stärkt sie in ihrem Glauben, und sie freuen sich dessen.
  125. Jenen aber, in deren Herzen Krankheit ist, fügt sie ihrem Schmutz nur Schmutz hinzu, und sie sterben als Ungläubige.
  126. Sehen sie denn nicht, daß sie in jedem Jahr einmal, zweimal geprüft werden? Dennoch bereuen sie nicht und lassen sich nicht mahnen.
  127. Und sooft eine Sura herabgesandt wird, schauen sie einander an: «Sieht euch jemand?» Dann wenden sie sich ab. Allah hat ihre Herzen abwendig gemacht, weil sie ein Volk sind, das nicht begreifen will.
  128. Wahrlich, ein Gesandter ist zu euch gekommen aus eurer Mitte; schmerzlich ist es ihm, daß ihr in Unheil geraten solltet; eure Wohlfahrt begehrt er eifrig; gegen die Gläubigen ist er gütig, barmherzig.
  129. Doch wenn sie sich abwenden, so sprich: «Allah ist meine Genüge. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Auf Ihn vertraue ich, und Er ist der Herr des mächtigen Throns.»

 

Den Gedanken fand ich in dem Buch:

 

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Vielleicht erreicht auf diesem Weg der Absender die Antwort:

Hallo Kalina,

vielen Dank für die Nachricht und das Gebet.
Ich weiß, dass ich ein Sünder bin. Im Himmel werden nur Menschen sein, die wissen, dass sie Sünder sind, die aber durch die Gnade Gottes errettet sind.
In der Hölle sind die Menschen, die denken, sie seien gut genug und die die Gnade Gottes ablehnen.

Herzliche Grüße und Gottes Gnade und Segen
Gerhard Lingenberg.

—–Ursprüngliche Nachricht—–
From: kalina-……@tumblr.com
Sent: Sunday, December 18, 2016 12:42 AM
To: info@ge-li.de
Subject: Ein Besucher hat Ihr Formular ausgefuellt

absender = kalina-……@tumblr.com
land = Deutschland
nachricht = Hey.

Heute Nacht bete ich für eure Seele, möge Gott euch von eurer unerträglichen Homophobie heilen und eure Sünden vergeben. Und wenn ich falsch liege, ist das auch gut. Ich schmore lieber in der Hölle, als mit Sündern wie euch im Himmel zu sein.

Liebe Grüße 🙂
name = Em….

http://www.ge-li.de/blog/ist-die-bibel-wahr/was-sagt-die-bibel-ueber/was-sagt-die-bibel-ueber-homosexualitaet/
http://www.ge-li.de/bibhomosex.htm

Deutsch-Farsi-Dari-Pashtu-Arabisch-English-Türkisch-Russisch-Hebräisch-Tajik-Tarifit-Spanisch-Französisch-Tamasheq-Griechisch lernen

Wenn du eine der folgenden Sprachen sprichst, kannst du die anderen 15 lernen: Deutsch-Farsi-Dari-Pashtu-Arabisch-English-Türkisch-Russisch-Hebräisch-Tajikisch-Tarifit-Spanisch-Französisch-Tamasheq-Griechisch-Kurmanshi.

Wir beginnen mit dem Evangelium des Johannes. (Es gibt noch  die Evangelien Matthäus, Markus, Lukas). Ich will versuchen, jeden Tag einen weiteren Vers hörbar zu machen.

—————————————–mehr—————————————–

Dari-Liebe in der Bibel

   محبت در انخیل

herz-rot-blau   خدا ما را دوست دارد.واقعی

 

5:8  رومیان

8اما خدا محبت خود را نسبت به ما کاملاً ثابت کرده است. زیرا در آن هنگام که ما هنوز گنهکار بودیم، مسیح به خاطر ما مُرد.

8:39   رومیان

39و نه بلندی و نه پستی و خلاصه هیچ چیز در تمام آفرینش نمی تواند ما را از محبتی که خدا در خداوند ما عیسی مسیح آشکار نموده جدا سازد.

3:16   یوحنا

16زیرا خدا به دنیا آنقدر محبت داشت که پسر یگانۀ خود را داد تا هر که به او ایمان بیاورد هلاک نگردد، بلکه صاحب زندگی ابدی شود.

15:13   یوحنا

13محبتی بزرگتر از این نیست که کسی جان خود را فدای دوستان خود کند.

13:10    رومیان

10کسی که همسایۀ خود را دوست دارد، به او بدی نمی کند. پس محبت اجرای کامل تمام شریعت است.

13:3-13   اول قرنتیان

3اگر تمام دارائی خود را به فقرا بدهم و حتی بدن خود را در راه خدا به سوختن دهم، اما محبت نداشته باشم، هیچ فایده ای عاید من نخواهد شد.

4محبت بردبار و مهربان است. در محبت بدبینی و خودبینی و تکبر نیست. 5محبت رفتار ناشایسته ندارد. خودخواه نیست. خشمگین نمی شود و کینه به دل نمی گیرد. 6محبت از ناراستی خوشحال نمی شود ولی از راستی شادمان می گردد. 7محبت در همه حال صبر می کند و در هر حال خوش باور و امیدوار است و هر باری را تحمل می کند.

8پیشگویی از بین خواهد رفت و سخن گفتن به زبان ها خاتمه خواهد یافت و بیان معرفت از میان می رود، اما محبت هرگز از میان نخواهد رفت. 9عطایایی مانند معرفت و پیشگویی، جزئی و ناتمام است. 10اما با آمدن کمال، هر آنچه جزئی و ناتمام است از بین می رود.

11موقعی که طفل بودم طفلانه حرف می زدم و طفلانه فکر می کردم و دلیل می گفتم. حالا که بزرگ شده ام از روش های طفلانه دست کشیده ام. 12آنچه را اکنون می بینم مثل تصویر تیره و تار آئینه است ولی در آن زمان همه چیز را روبرو خواهیم دید. آنچه را اکنون می دانیم جزئی و ناکامل است ولی درآن زمان معرفت ما کامل خواهد شد یعنی به اندازۀ کمال معرفت خدا نسبت به من!

13خلاصه این سه چیز باقی می ماند: ایمان و امید و محبت، ولی بزرگترین اینها محبت است.

5:13   غلاتیان

13ای برادران، شما به آزادی خواسته شده اید، ولی نگذارید که این آزادی به بی بند و باری برای بر آوردن هوسهای جسمانی شما تبدیل گردد، بلکه با محبت یکدیگر را خدمت کنید.

2:4   اِفِسُسیان

4اما خدا آنقدر در رحمت و بخشایش ثروتمند و در محبتش نسبت به ما کریم است که

3:17-19   اِفِسُسیان

17و خدا عطا فرماید، که مسیح از راه ایمان شما در قلب های تان ساکن شود و دعا می کنم، که در محبت ریشه دوانیده و بر پایۀ محبت بنا شوید 18تا با همۀ مقدسین قدرت داشته باشید پهنا و درازا و بلندی و عمق محبت مسیح را بفهمید 19و آن محبت را دریابید (اگرچه مافوق فهم بشر است) تا از پُری کامل خدا کاملاً پُر شوید.

4:2  اِفِسُسیان

2همیشه فروتن، ملایم و بردبار باشید و با محبت یکدیگر را تحمل کنید.

4:15   اِفِسُسیان

15بلکه در همان حالی که حقیقت را با روح محبت بیان می کنیم ما باید در هر مورد، در مسیح که سَر است رشد کنیم.

3:14  کولسیان

14به همۀ اینها محبت را اضافه کنید، زیرا محبت همه چیز را به هم پیوندد و تکمیل می کند.

2:10  دوم تسالونیکیان

10و هر نوع شرارتی که برای حکم شدگان به هلاکت فریبنده است، همراه خواهد بود. چون آن ها عشق به حقیقت را که می تواند آنها را نجات بخشد، قبول نکردند.

1:5   اول تیموتاوس

5هدف تعلیم ما، تازه ساختن محبتی است که از دل پاک و وجدان روشن و ایمان خالص پدید می آید.

1:14   اول تیموتاوس

14و خداوند فیض سرشار خود را بر من جاری ساخت و آن ایمان و محبتی را به من عطا نمود که در پیوستگی با مسیح نصیب ما می گردد.

1:7   دوم تیموتاوس

7زیرا روحی که خدا به ما بخشیده است ما را ترسان نمی سازد، بلکه روح او ما را از قدرت و محبت و خویشتنداری پُر می کند.

2:8   یعقوب

8اگر شما حکم شاهانه ای را که در کلام خداست و می فرماید: «همسایه ات را همچون خویشتن دوست بدار.» بجا آورید، کاری نیکو کرده اید.

2:5   اول یوحنا

5اما وقتی کسی مطابق کلام خدا زندگی می کند، محبت خدا در او به طور واقعی به کمال رسیده است. از این راه می توانیم مطمئن باشیم که در خدا زندگی می کنیم:

2:15   اول یوحنا

15به دنیا و آنچه به آن تعلق دارد دل نبندید، کسی که دنیا را دوست دارد، محبت خدای پدر در او نیست.

3:17   اول یوحنا

17آیا ممکن است محبت خدا در کسی باشد که از ثروت دنیا بهره مند است ولی وقتی برادر محتاج خود را می بیند، محبت خود را از او دریغ نماید؟

4:18   اول یوحنا

18کسی که محبت دارد، نمی ترسد و هرکه بترسد هنوز به محبت کامل نرسیده است، زیرا محبت کامل ترس را دور می سازد، ولی شخصی می ترسد که در انتظار مجازات است.

4:20   اول یوحنا

20اگر کسی بگوید: «من خدا را دوست دارم.» در حالیکه از برادر خود نفرت دارد، دروغگو است؛ زیرا اگر او برادری را که دیده است دوست ندارد، محال است خدایی را که ندیده است، دوست بدارد.

4:9   اول یوحنا

9و محبت خدا از این بر ما آشکار گردید که او پسر یگانۀ خود را به دنیا فرستاد تا ما به وسیلۀ او زندگی داشته باشیم.

24:12   متی

12و شرارت بقدری زیاد می شود که محبت آدمیان نسبت به یکدیگر سرد خواهد شد.

6:27-28   لوقا

27اما به شما که سخن مرا می شنوید می گویم: به دشمنان خود محبت نمایید، به آنانی که از شما نفرت دارند نیکی کنید. 28برای آنانی که به شما دشنام می دهند دعای خیر کنید. برای آنانی که با شما بدرفتاری می کنند دعا کنید.

Farsi-Liebe in der Bibel

Was sagt die Bibel über Liebe?

 

Farsi-Liebe in der Bibel

   محبت در انخیل

herz-rot-blau   خدا ما را دوست دارد.واقعی؟

رومیان  ۵

8امّا خدا محبت خود را به ما این‌گونه ثابت کرد که وقتی ما هنوز گناهکار

 بودیم، مسیح در راه ما مرد.

رومیان ۸

39و نه بلندی و نه پستی، و نه هیچ چیز دیگر در تمامی خلقت، قادر نخواهد بود ما را از محبت خدا که در خداوند ما مسیحْ عیسی است، جدا سازد.

یوحنا   ۳

16«زیرا خدا جهان را آنقدر محبت کرد که پسر یگانۀ خود را داد تا هر که به او ایمان آوَرَد هلاک نگردد، بلکه حیات جاویدان یابد.

یوحنا  ۱۵

13محبتی بزرگتر از این وجود ندارد که کسی جان خود را در راه دوستانش فدا کند.

رومیان ۱۳

10محبت، به همسایۀ خود بدی نمی‌کند؛ پس محبت تحقق شریعت است.

قرنتیان ۱۳

3اگر همۀ دارایی خود را صدقه دهم و تن خویش به شعله‌های آتش بسپارم، امّا محبت نداشته باشم، هیچ سود نمی‌برم.

4محبت بردبار و مهربان است؛ محبت حسد نمی‌برد؛ محبت فخر نمی‌فروشد و کبر و غرور ندارد. 5رفتار ناشایسته ندارد و نفع خود را نمی‌جوید؛ به آسانی خشمگین نمی‌شود و کینه به دل نمی‌گیرد؛ 6محبت از بدی مسرور نمی‌شود، امّا با حقیقت شادی می‌کند. 7محبت با همه چیز مدارا می‌کند، همواره ایمان دارد، همیشه امیدوار است و در همه حال پایداری می‌کند.

8محبت هرگز پایان نمی‌پذیرد. امّا نبوّتها از میان خواهد رفت و زبانها پایان خواهد پذیرفت و معرفت زایل خواهد شد. 9زیرا معرفت ما جزئی است و نبوّتمان نیز جزئی؛ 10امّا چون کامل آید، جزئی از میان خواهد رفت. 11آنگاه که کودکی بیش نبودم، چون کودکان سخن می‌گفتم و چون کودکان می‌اندیشیدم و نیز چون کودکان استدلال می‌کردم. امّا چون مرد شدم، رفتارهای کودکانه را ترک گفتم. 12آنچه اکنون می‌بینیم، چون تصویری محو است در آینه؛ امّا زمانی خواهد رسید که روبه‌رو خواهیم دید. اکنون شناخت من جزئی است؛ امّا زمانی فرا خواهد رسید که به کمال خواهم شناخت، چنانکه به کمال نیز شناخته شده‌ام.

13و حال، این سه چیز باقی می‌ماند: ایمان، امید و محبت. امّا بزرگترینشان محبت است.

غلاطیان ۵

13ای برادران، شما به آزادی فرا خوانده شده‌اید، امّا آزادی خود را فرصتی برای ارضای نَفْس مسازید، بلکه با محبت، یکدیگر را خدمت کنید.

اَفِسسیان ۲

4امّا خدایی که در رحمانیت دولتمند است، به‌خاطر محبت عظیم خود به ما،

 اَفِسسیان ۳

17تا مسیح به واسطۀ ایمان در دلهای شما ساکن شود، و در محبت ریشه دوانیده، استوار گردید، 18تا توان آن بیابید که با همۀ مقدسین، به درازا و پهنا و ژرفا و بلندای محبت مسیح پی ببرید 19و آن محبت را که فراتر از معرفت بشری است، بشناسید – تا از همۀ کمالات خدا آکنده شوید.

اَفِسسیان ۴

2در کمال فروتنی و ملایمت؛ و با بردباری و محبت یکدیگر را تحمل کنید.

15بلکه با بیان محبت‌آمیز حقیقت، از هر‌حیث تا به حدّ او که سر است، یعنی مسیح، رشد خواهیم کرد.

کولُسیان ۳

14و بر روی همۀ اینها محبت را در بر کنید که همه چیز را به هم می‌پیوندد و شما را کامل می‌گرداند.

۲تسالونیکیان ۲

10و نیز همراه با همه گونه شرارت که راهیان طریق هلاکت را فریفته می‌سازد. ایشان از آن رو هلاک می‌شوند که نخواستند حقیقت را دوست بدارند تا نجات یابند.

۱تیموتائوس ۱

5هدف از این فرمان، محبت است، محبتی برخاسته از دلی پاک، وجدانی صالح و ایمانی بی‌ریا.

14آری، فیض خداوند ما به‌فراوانی جاری گشت، همراه با ایمان و محبتی که در مسیحْ عیسی یافت می‌شود.

۲تیموتائوس ۱

7زیرا روحی که خدا به ما بخشیده، نه روح ترس، بلکه روح قوّت و محبت و انضباط است.

یعقوب ۲

8اگر براستی شریعت شاهانه را مطابق با این گفتۀ کتاب به جای آورید که می‌فرماید: «همسایه‌ات را همچون خویشتن محبت کن،» کارِ نیکو کرده‌اید.

 یوحنا ۲۱

5امّا آن که از کلام او اطاعت می‌کند، محبت به خدا براستی در او به کمال رسیده است. از این جا می‌دانیم که در او هستیم:

15دنیا و آنچه را در آن است، دوست مدارید. اگر کسی دنیا را دوست بدارد، محبتِ پدر در او نیست.

 ۱یوحنا ۳

17اگر کسی از مال دنیا برخوردار باشد و برادر خود را محتاج ببیند، امّا شفقت خود را از او دریغ کند، چگونه محبت خدا در چنین کسی ساکن است؟

۱یوحنا ۴

18در محبتْ ترس نیست، بلکه محبتِ کامل ترس را بیرون می‌راند؛ زیرا ترس از مکافات سرچشمه می‌گیرد و کسی که می‌ترسد، در محبت به کمال نرسیده است.

20اگر کسی ادعا کند که خدا را محبت می‌نماید امّا از برادر خود نفرت داشته باشد، دروغگوست. زیرا کسی که برادر خود را، که می‌بیند، محبت نکند، نمی‌تواند خدایی را که ندیده است، محبت نماید.

9محبت خدا این‌چنین در میان ما آشکار شد که خدا پسر یگانۀ خود را به جهان فرستاد تا به واسطۀ او حیات داشته باشیم.

 مَتّی ۲۴

12در نتیجۀ افزونی شرارت، محبت بسیاری به سردی خواهد گرایید.

لوقا ۶

27«امّا ای شما که گوش فرا می‌دهید، به شما می‌گویم که دشمنان خود را محبت نمایید و به آنان که از شما نفرت دارند، نیکی کنید. 28برای هر که نفرینتان کند برکت بطلبید، و هر کس را که آزارتان دهد دعای خیر کنید.

 

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b_deut

Dari-Liebe in der Bibel


Evangelium

Robert writes this poems in prison.

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Durch Züchtung verarmt der Genpool

Unter Evolution auf dieser Seite ist „Durch Züchtung verarmt der Genpool“ ein Punkt. Darauf hat jemand geantwortet (grün). Meine Antworten (schwarz)

Durch Züchtung verarmt der Genpool. Deshalb gab es wahrscheinlich früher genetisch reiche, sehr variationsfähige Vorläufer der heutigen Arten (Grundtypen). Evolution ist eher eine Abwärts- als eine Höherentwicklung.

durch Züchtung verarmt der Genpool

[„nachricht = Durch Züchtung verarmt der Genpool. Das ist vollkommen korrekt. Jedoch beschreibt Züchtung in der Entsprechung zur natürlichen Auslesen nur einen Aspekt der Evolution. Der andereebenfalls bewiesene Aspekt der Mutation wird von Ihnen einfach ignoriert. Hätte es früher variantenreichere Überarten gegeben, müsste dieser Variantenreichtum nachweisbar sein. Des Weiteren führteein Konzep, welches sich ausschließlich auf der von Ihnen postulierten Abwärtsentwicklung in einer sich stetig verändernden Welt beruft dazu, dass immer weniger anpassungsfähige Arten entstehen,
die irgendwann bei einer Änderung der Bedingungen alle aussterben. Nicht sehr gut durchdacht von dem Schöpfer, oder?“

Die natürliche Auslese ist praktische Züchtung. Die Natur züchtet. So wie der Mensch entscheidet, welchem Tier mit welchem Aussehen der Vorzug gegeben wird, geschieht das bei der Natur z.B. durch Umweltänderungen. Das ist Mikroevolution, Variationen innerhalb der Arten. Die Darwinfinken sind alle Finken. Der Schöpfer hat sich etwas dabei gedacht.
Er hat das Universum geschaffen und hat auch sein Ende geplant und beschrieben.]

Bleibt weiterhin die Tatsache, dass Evolution nicht nur Selektion als Auswahlprozess der Varianten ist, sondern auch Mutation als Entstehungsprozess neuer Varianten. Das zu Ignorieren macht es nicht Nichtexisten.
Des Weiteren sind Sie auf mein Argument, dass Leben, welches ausschließlich der Selektion unterworfen wäre längst ausgestorben wäre, nicht eingegangen.

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Mutationen sind hauptsächlich Zerstörungen oder Durcheinanderbringen der Gene durch Strahlen oder Chemie. Die künstlichen Mutationen an Taufliegen haben in unzähligen Generationen lauter Krüppel hervorgebracht. Nie ist eine andere Art entstanden. Es ist noch nie beobachtet worden, dass sich eine Art höherentwickelt hat.
Zu ihrem Argument, dass alles Leben längst ausgestorben wäre: Es gibt „lebende Fossilien“, die sich in 500 Millionen Radiometrischen Jahren fast nicht geändert haben, d.h. dass die Selektion keinen so großen Einfluss haben kann. Wenn Arten (Unterarten) ausgestorben sind, dann geschah das durch schnelle Umwelteinflüsse, wie Katastrophen oder auch durch den Menschen. Durch Mutationen können Arten nur bis zu einem gewissen Grad verändert werden, danach nicht mehr. Ich denke, das hat der Schöpfer so eingerichtet, damit Arten nicht aussterben.

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Siehe hier: http://www.genesisnet.info/schoepfung_evolution/i41241.php:

„Die „wiederkehrende Veränderlichkeit“

„An verschiedensten Organismen wurde seit Jahrzehnten wiederholt beobachtet, dass nach einiger Zeit immer wieder die gleichen Mutanten auftreten. Es entstehen häufig solche Mutanten, die zuvor bereits existierten. Pflanzenzüchter stellten fest, dass im allgemeinen infolge künstlicher Mutationsauslösung hauptsächlich Merkmale und Eigenschaften auftreten, die auch nach spontan auftretenden Mutationen wildwachsender Pflanzen entstehen. Die Zahl der neuen Mutantentypen nimmt bei immer weiteren Mutationsversuchen ab. Der Genetiker W.-E. Lönnig hat dieses Phänomen unter der „Regel der rekurrenten Variation“ zusammengefasst. Das bedeutet „wiederkehrende Veränderlichkeit“. Auch beim Menschen ist dieses Phänomen bekannt; bislang sind über 5000 wiederholt auftretende erbliche Abweichungen bekannt geworden. Bei Getreide kennt man als Beispiele für rekurrente Variationen dichte Ähren, frühe Reife, Fehlen von Wachs, kurze Grannen, Fehlen des Farbstoffs Anthocyan oder Mehltauresistenz.
Als Grund für die Regel der rekurrenten Variation vermutet Lönnig, dass es nur eine begrenzte Zahl von Erbfaktoren gibt, bei denen unter schrittweisem bis völligem Funktionsverlust noch ein lebensfähiger, aber in vielen Fällen mehr oder weniger geschädigter Organismus gebildet werden kann.

Die Regelhaftigkeit der Mutationserscheinungen weist auf vorgegebene, zwar reichhaltige, aber letztlich begrenzte Veränderungsmöglichkeiten der Lebewesen hin. Die Vielfalt der Mutationen bewegt sich nach bisherigen Untersuchungen innerhalb von Grundtypen.“

Aus einer Art können Unterarten entstehen, die sich nicht mehr untereinander fortpflanzen können. Sie gehören aber alle zu dieser Ausgangsart.

Entropie verhindert die Vorgänge der Evolutionstheorie

Unter Evolution auf dieser Seite ist Entropie ein Punkt. Darauf hat jemand geantwortet (grün). Meine Antworten (schwarz)

Entropie verhindert die Vorgänge der Evolutionstheorie. Auch wenn man die Erde und die Lebewesen als offene Systeme sieht, entwickelt sich nichts höher. …….mehr

[„nachricht = Wie genau verhindert Entropie die Vorgänge der Evolution?“]

Entropie ist das genaue Gegenteil von Evolution. Es wird alles gleich auf der untersten Energiestufe.]

[Das beantwortet meine Frage nicht. Entropie ist zunächst einmal lediglich eine physikalische Zustandsgröße, welche – in einem geschlossenem System – nur zunehmen kann. Inwieweit soll dies das Gegenteil von Evolution darstellen?]

entropie

Wikipedia:

„Die in einem System vorhandene Entropie ändert sich bei Aufnahme oder Abgabe von Wärme. In einem abgeschlossenen System, bei dem es keinen Wärme- oder Materieaustausch mit der Umgebung gibt, kann die Entropie nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik nicht abnehmen. Mit anderen Worten: Entropie kann nicht vernichtet werden. Es kann im System jedoch Entropie entstehen. Prozesse, bei denen dies geschieht, werden als irreversibel bezeichnet, d. h. sie sind – ohne äußeres Zutun – unumkehrbar. Entropie entsteht z. B. dadurch, dass mechanische Energie durch Reibung in thermische Energie umgewandelt wird. Da die Umkehrung dieses Prozesses nicht möglich ist, spricht man auch von einer „Energieentwertung“.

Eine Änderung der Entropie ist ohne Hilfsmittel nur in einer Richtung möglich, sie kann nur zunehmen. Evolution würde aber bedeuten, dass Entropie abnimmt. Wenn man allerdings Entropie auf Energie beschränkt, hätte sie natürlich keinen Einfluss auf Evolution.

Aus meinem oben angegebenen Blog http://warum-ich.blogspot.de/2012/05/entropie-verhindert-die-vorgange-der.html  wiederhole ich noch mal:

„Änderung der Entropie:
1. Zunahme der Unordnung. Die molekulare Unordnung bewegt sich in einem sich selbst überlassenen, d. h. abgeschlossenen System auf ein Maximum zu.
2. Höherwertige Energie wandelt sich um in geringwertige Energie. In einem sich selbst überlassenen System nimmt die nutzbare Energie mit der Zeit auf ein Minimum ab (Energieentwertung).
3. Veränderungen in der materiellen Welt zielen darum immer und überall nur in eine einzige Richtung: hin zu Zerfall, Unordnung und Energieentwertung.
4. Entropiezunahme ist direkt proportional zu einem Informationsverlust.
5. Organisierte Systeme, wenn sie sich selbst überlassen werden, verlieren im Verlauf der Zeit an Beständigkeit und Organisation.

Die Erde ist ein offenes System. Was kommt von außen in dieses offene System hinein und was bewirkt es? Sonnenstrahlen bewirken eine Erwärmung der Erde. Wärme entweicht in das Weltall. Es ändert sich im Grunde nichts. Durch Solarzellen kann man die Sonnenstrahlen in höherwertige elektrische Energie umwandeln. Das ist das Gegenteil von Entropie und geschieht nicht von selbst. Die Sonne trägt nichts zur Evolution bei. Leben kann trotz offenem System nicht entstehen. Man könnte sich vorstellen, dass Leben aus den Weiten des Weltalls auf die Erde gekommen sein könnte. Bleibt die Frage, wie dieses Leben entstanden sein soll.
Nun haben wir lebende Systeme. Ein Lebewesen ist ein offenes System. Durch die Öffnung ist Nahrungsaufnahme und Ausscheiden möglich. Dies geschieht mit dem Ziel, das Lebewesen am Leben zu erhalten. Es ist unbedingt notwendig. Kann sich das Lebewesen durch die Nahrungsaufnahme höherentwickeln? Entstehen neue Baupläne in den Erbinformationen? Ich denke nicht. Durch Fotosynthese können Pflanzen die Sonnenernergie in höhere Energie umwandeln. Auch dies hat keinen Einfluss auf die Gene, geschieht aber nicht von selbst, sondern wird gesteuert.
Die hypothetische keimfreie Ursuppe war in einem Zustand großer Entropie. Sie hatte erheblich weniger Ordnung als ein Lebewesen. Zur Entstehung von Lebewesen müsste die Entropie abnehmen. Das Naturgesetz der Entropie (2. Hauptsatz der Thermodynamik) müsste auf den Kopf gestellt werden. Die gesamte Ordnung des Universums und die Lebewesen konnten nur durch äußeren Eingriff entstehen, der die Entropie umkehrte.“

Stellen sie sich dieses Prinzip in der Evolutionstheorie vor. Das Prinzip gilt eigentlich überall.

Die Natur ist komplex und geplant

Auf dieser Seite unter Evolution findest du meine Behauptungen, die hier durch E-Mails kommentiert wurden. Farblich ist dies meine Behauptung, dies die Kommentare, und dies meine Antwortenen:

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Fast alles in der Natur ist komplex und sieht aus wie geplant. In Medienberichten über erstaunliche Fähigkeiten in der Natur werden Begriffe benutzt, die Wille, Plan, Intelligenz und Kreativität voraussetzen, etwa so:
„Ein raffiniertes Reparatursystem heilt den Schaden an der Zellhülle.“ Trotzdem glaubt man, dass alles zufällig ohne Ziel von selbst entstanden ist.
http://www.warum-ich.blogspot.de/2013/02/an-ihren-worten-werdet-ihr-sie-erkennen.html

[„nachricht = Alles in der Natur ist komplex, das steht zweifelsohne fest. Aber nichts in der Natur sieht aus wie geplant. Alles sieht aus wie stümperhaft zusammengestrickt, und vieles funktioniert fehlerhaft. Häufig gäbe es für verschiedene Dinge bessere und klügere Alternativen. Ein Planer hätte das wesentlich besser gemacht.“

Dann frage ich mich, warum Sie keinen besseren Menschen schaffen. Was würden Sie am Menschen verbessern. Wüssten Sie, was das für negative Folgen im Menschen hätte? Wenn Sie in der Natur hinunter bis auf die Zellebene gehen, werden Sie erkennen, dass alles wie geplant und perfekt aussieht. Sämtliche Wissenschaftler der Welt blicken noch nicht wirklich durch. Wenn sie etwas entdecken, tun sich neue Geheimnisse auf.]

Gerade, wenn man auf Zellebene herunter geht, aber auch andernorts sieht man, wie wenig perfekt und geplant alles ist:

 – Mitochondrien, Wimperntierchen und Grünalgen weichen vom genetischen Code ab, warum sollte das perfekt sein?

 – Gene mutieren ständig, ein anderes System zur Übermittlung der Erbinformation wäre wesentlich stabiler.

 – Gene werden auf verschiedenste Arten und Weisen verwendet, einige werden von der Übersetzung auseinander gebaut, andere mit anderen verknüpft, oder in Teilen doppelt verwendet, wieder andere werden garnicht verwendet, oder kommen hundertfach im Genom vor. Das ist alles andere als Perfektion, das ist ein heilloses Durcheinander.

 – Verschiedenste Lebewesen besitzen Organe bzw. rudimentäre Organe, Überbleibsel die keine Funktion erfüllen.

 – Im Körper – wie in der Umwelt überall – sterben ständig Zellen ab, auch ohne gefressen zu werden, weil irgendetwas im Aublauf der Zellchemie zu einem tödlichen Ende geführt hat.

 – Ein perfektes Lebewesen wäre nicht nur an seine aktuellen Lebensunstände angepasst, sondern an alle möglicherweise auftretenden.
 – …

Begriffe wie Perfektion und Planung stellen extreme Anforderungen, die vom Leben in keiner Hinsicht erfüllt werden.

Gerade auf  Zellebene begegnet man der genialen Intelligenz, die sich in kompletten Maschinen, Kreisläufen und perfektem Recyling zeigt.

-Mitochondrien: meines Wissens sind Mitochondrien Zusatzinformationen, die mit den DNA wechselwirken. Diese Zusammenarbeit ist ohne Plan so gut wie unmöglich. Was soll daran stümperhaft sein?

– Gene mutieren ständig: Mutation entsteht in erster Linie durch Zerstörung von Information durch Strahlen, Chemie usw. Wenn DNA-Abschnitte verdoppelt oder an anderer Stelle eingesetzt werden, entsteht nichts wirklich Neues. Die normale Übermittlung von Erbinformation geschieht nach der Zeugung durch das Zusammenkopieren der DNA von Vater und Mutter. Hierbei werden Fehler durch verschiedene Vorgänge ausgeschaltet.  Nun haben Forscher den Nobelpreis für die Entdeckung von Reparaturmechanismen bekommen: http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/genforschung/-/journal_content/56/12054/8269982/Chemie-Nobelpreis-f%C3%BCr-die-DNA-Reparatur/ Nur ein sehr großer Glaube nimmt an, dass das alles durch ungeplante Ereignisse und Zufälle entstanden sein soll.

– Gene werden auf verschiedenste Art verwendet: der Mensch sollte vorsichtig sein mit der Bewertung der Gene. Die Wissenschaft ist weit davon entfernt, sie vollkommen zu verstehen. siehe: http://www.wissenschaft.de/leben-umwelt/genforschung/-/journal_content/56/12054/8213842/Sag-mir%2C-wo-die-Gene-sind%3F/

– Rudimentäre Organe: Immer wieder wird entdeckt, welche sehr effektiven Aufgaben Organe und Systeme ausführen, die vorher wegen Unkenntnis als unnütz erklärt wurden. Der Mensch kann zwar schon viel, aber sein Wissen ist doch noch sehr begrenzt. Die Zeiten sind vorbei, in denen die Wissenschaft meinte, sie könne alles erklären.

– Ein gesunder Mensch ist perfekt. Krankheit und Tod kommen durch die Ignorierung eines Schöpfers, wie er es uns mitgeteilt hat. Dysteleologie extended: Der Mensch als ekelerregende Kreatur: http://members.liwest.at/rammerstorfer/RammerstorferCeliaDyst2007.pdf

-Jeder Mensch stirbt. Warum sollten Zellen nicht auch sterben?

– Durch Mikroevolution werden Lebewesen gut an die aktuellen Lebensumstände angepasst. Ein Lebewesen, das an alle möglicherweise auftretenden Lebensumstände perfekt angepasst ist, ist unmöglich (Eierlegende Wollmilchsau).

Was sieht nicht aus, wie geplant? Was sieht stümperhaft zusammengeflickt aus? Was funktioniert fehlerhaft? Wo gibt es bessere und klügere Alternativen? Was hätte ein Planer besser gemacht?

Das Weltall ist so groß, dass man es nicht begreifen kann.    Wie viel größer ist Gott, der das alles geschaffen hat. Wie wollen wir ihn verstehen. Wie können wir ihm Vorschriften machen, wie er sein muss und warum er etwas so  und nicht anders macht. Er hat seine Gründe. Er ist heilig und gerecht, das wird oft vergessen. Er kennt und weiß alles.

Leben entsteht nur aus Leben

Auf dieser Seite unter Evolution findest du einige Behauptungen, die durch E-Mails kommentiert wurden. Dies ist die Behauptung, dies die Kommentare, und dies meine Antworten:

Lehrsatz: Zellen können nur aus Zellen entstehen, nicht spontan. (Pasteur widerlegte durch einen Versuch die spontane Entstehung von Leben.) Die Entstehung von Zellen durch Zellteilung geschieht in jeder Sekunde in unzählbarer Zahl. Sie werden beobachtet. Es kann nur eine Zelle geteilt werden, wenn schon eine da ist.
Siehe auch bei Wikipedia nach unter
Zelltheorie

[„nachricht = Sie führen Erkenntnisse Pasteurs als Beleg gegen die Evolution an. Jedoch hat Pasteur lediglich bewiesen, dass Leben unter bestimmten Bedingungen nicht kurzfristig von selbst entstehen kann. Das hat aber nichts mit den langfristigen Prozessen der Evolution und der Entstehung des ersten Lebens zu tun.“

Man kann auch heute nicht erklären, durch welche Prozesse das Leben hätte entstehen können. Es gibt nur vage Vermutungen.]

Inwiefern man den aktuellen Stand der Forschung als vage Vermutungen oder als fundierte Theorien ansehen kann, maße ich mir nicht an zu beurteilen. Bleibt jedoch weiterhin der Fakt, dass Pasteur nicht als Beleg gegen die Evolution und die Entstehung ersten Lebens gezählt werden kann.

Pasteur hat nachgewiesen, dass Leben nur aus Leben entstehen kann, nicht anders. Das ist bis heute nicht widerlegt. Ich nehme an, Sie haben sich diesen Wettbewerb nicht angesehen http://lifeorigin.org/ , seit 13 Jahren können Sie 1 Millionen Dollar gewinnen. Die wissenschaftlichen Beschreibungen sind Aufzählungen von Wundern, die mit Wissenschaft nicht mehr viel zu tun haben. https://youtu.be/ky2ej8jsaAk Sehen Sie bei Wikipedia unter „Zelltheorie“ nach: „Neue Individuen entstehen stets aus lebenden Zellen durch Zellteilung, niemals kann eine Urzeugung, also die Entstehung von Zellen aus totem Material, beobachtet werden. Die Erkenntnisse der Zelltheorie führten schließlich zu einem Grundsatz der Biologie, der in lateinischer Sprache so formuliert wurde: omnis cellula e cellula (jede Zelle entsteht aus einer Zelle).“

Die Wissenschaft kann also nicht das Entstehen von Leben erklären.

Die Bibel erklärt es so in 1.Mose 2,  7Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.“