Abschied vom Darwinismus?

Die 101 wichtigsten Fragen – Evolution (nach Thomas Junker)
Versuch einer Beantwortung aus schöpferischer Sicht

    • 82. Warum gibt es den Konflikt zwischen Evolutionstheorie und Schöpfungsglauben?
      Diese Frage ist diesmal richtig gestellt. Meistens wird gesagt, dass ein Konflikt zwischen Schöpfung und Wissenschaft besteht. Die Existenz und Zweckmäßigkeit von hochkomplexen Organismen ist materialistisch, natürlich nicht zu erklären. Durch natürliche Selektion kann nur ausgewählt werden, was schon da ist. Selektion kann nicht erklären, dass etwas Neues entsteht. Schon Darwin hat gesagt, dass in der Natur alles wie geplant aussieht. Er musste sich und andere überzeugen, dass es zwar so aussieht, aber nicht so sei.

      Ob Evolutionstheorie oder Schöpfungstheorie: Begonnen hat es ohne die Naturgesetze. Es gibt kein Naturgesetz, das Materie entstehen lässt oder das Leben aus Unbelebten entstehen lässt. Der Evolutionsglaube sagt, dass die Materie ewig ist, der Schöpfungsglaube sagt, dass Gott ewig ist. Es geht bei dieser Frage um die Wirklichkeit, nicht um Recht zu haben.
      Die Wissenschaft will der Wirklichkeit auf den Grund gehen. Sie muss nach allen Seiten forschen. Wissenschaft kommt ohne Kreativität nicht aus. Ohne Plan und Willen und Intelligenz gäbe es keine Wissenschaft. Warum glaubt die Wissenschaft, dass ohne Intelligenz komplizierte biologische Maschinen entstehen? Ohne Geist gäbe es keine Wissenschaft.
      Die Evolutionstheorie soll ohne Geist funktionieren. Schöpfung funktioniert nur mit Geist. Schöpfung und Wissenschaft gehören zusammen. Evolutionstheorie und Zufall gehören zusammen. Die Schöpfung hat gute Erklärungskraft. Die ganze Umwelt zeigt uns die Tatsache der Erschaffung. Jedes Haus, jedes Auto, jede Kleidung, jedes Handy zeigt uns die Kreativität eines Wesens. Nichts entstand von selbst.
      Menschlich gedacht hatte der Schöpfer ewig Zeit, um das Universum mit dem Menschen zu planen. Das Herstellen konnte dagegen schnell geschehen. Das ist auch unsere tägliche Erfahrung. Selbst die Naturgesetze mussten so geplant worden sein, dass sie alle zusammenpassen. Als das Weltall mit dem Menschen geschaffen war, erst dann konnten die Naturgesetze in Kraft treten.
      Die Wissenschaft kennt nicht alle Naturgesetze. Erst, wenn sie alle kennen würde, könnte sie behaupten, dass etwas wie die Evolutionstheorie Tatsache ist oder dass sie unmöglich ist. Im täglichen Leben hat die Evolutionstheorie überhaupt keine Bedeutung oder Auswirkung. Es geht einzig um vergangene Vorgänge. Mir scheint, die Evolutionstheorie will nur von Gott unabhängig machen. Die Menschen wollen keinem verantwortlich sein. Der Mensch will sein eigener Gott sein. Mal ehrlich, was ist ein Mensch gegen einen allmächtigen Schöpfer, gegen einen heiligen Gott? Wir können nicht wissen, ab wann es den Tod gab. Wir sind auf Offenbarungen angewiesen. Die Bibel sagt uns in allem Bescheid, was wir wissen müssen. Der Geist Gottes hat beim Schreiben der Bibel mitgewirkt. Gott hat uns die Wissenschaft als Auftrag gegeben. Lasst uns die Wirklichkeit, die Wahrheit suchen.

    • 83. Was sagen die großen christlichen Kirchen zur Evolution?
      Fälschlicherweise wird oft angenommen, es gehe um den Konflikt zwischen Wissenschaft und Schöpfung. In Wirklichkeit aber haben wir eine Gegenüberstellung von Evolution und Schöpfung. Sich gegen Wissenschaft zu stellen ist töricht, allerdings sollte man wissenschaftliche Theorien und Modelle auch hinterfragen dürfen. Da das im Falle der Evolutionstheorie nicht möglich ist, lassen die großen Kirchen beides gelten und meinen, Gott schuf durch Evolution. Ich habe früher fälschlich geglaubt, dass alles durch Evolution entstand, deshalb glaubte ich nicht, dass ein Gott als Schöpfer existiert. Die Evolutionisten wissen, dass sich Schöpfung und Evolution (Höherentwicklung) gegenseitig ausschließen. Die Kirchen versuchen, beides zu vereinen.
      Die Wissenschaft beschränkt sich auf Drängen der Evolutionstheorie auf die materielle Welt. Sie arbeitet im höchsten Grade geistlich, lehnt aber die geistliche Welt vollkommen ab. Die Kirchen rechnen mit der geistigen, geistlichen Welt. Sie trauen aber ihren Grundlagen, der Bibel, nicht ganz. Sie trauen Gott nicht zu, dass er über seine Bibel, die er durch seinen Heiligen Geist schreiben ließ, wachen kann. Was materiell, wissenschaftlich nicht möglich ist, wird in der Bibel immer mehr bildlich, nicht als Tatsache gedeutet. Das ist z.Teil schon bei der leiblichen Auferstehung Jesu angelangt, ohne die der christliche Glaube sinnlos wäre. Wenn Gott Schöpfer ist, warum sollte ihm nicht möglich sein, die Naturgesetze, die er erlassen hat, kurzzeitig außer Kraft zu setzen? Oft behaupten Evolutionisten, die Entstehung von Materie, die Entstehung von Leben gehöre nicht zur Evolution. Warum? Weil sie es nicht erklären können.

    • 84. Warum lehnen Kreationismus und Intelligent Design die Evolutionstheorie ab?
      Es geht darum, dass Evolution und Schöpfung gleichwertig nebeneinander existieren dürfen. In Biologie sollte auch die Möglichkeit eines Schöpfers in Betracht gezogen werden können. Beide kann man nicht wissenschaftlich befriedigend beweisen. Evolutionisten stellen oft der Schöpfung die Naturgesetze gegenüber. Das ist wie der Vergleich zwischen Birnen und Kirschen. Wie kann man nur auf die Idee kommen, dass Kreationisten die Naturgesetze in Frage stellen. Es geht auch nicht um den Vergleich Schöpfung gegen Wissenschaft. Wer sollte gegen ergebnisoffene Wissenschaft sein? Es kann nicht sein, dass die Wissenschaft sich auf die 4% sichtbare, messbare Materie verlässt und die 96% unsichtbare, unentdeckte dunkle Energie und Kritik an der AugenevolutionMaterie einfach ignoriert. Wenn man keinen Schöpfer in der Wissenschaft zulässt, kann man auch keinen entdecken.
      Wenn jemand glaubt, was in der Bibel steht, dann ist das Glaube, dann sagt er das auch. Wenn jemand an die Evolution von Nichts zu Nietzsche glaubt, dann sagt er, das ist Fakt. Die Entstehung von Leben kann nicht nachgewiesen werden. Die Hypothesen dazu sind sehr unwahrscheinlich, trotzdem werden sie geglaubt.
      So viel ich weiß, gibt es Wissenschaftler, die Intelligent Design unterstützen, aber keine Christen sind. Man kann ihnen nicht unterstellen, sie würden auf einem anderen Weg den Kreationismus verteidigen.

    • 85. Was antworten Evolutionsbiologen auf die religiöse Kritik?
      Alle Naturgesetze in der Kosmologie, der Physik, der Chemie und der Geologie gelten als gesichertes Wissen. Hier gibt es keine religiöse Kritik. Die Evolutionsbiologen brauchen darauf auch keine Antworten zu geben. Autos, Flugzeuge und Computer sind technische Anwendungen dieser Naturgesetze, deshalb funktionieren sie. Wie sollte ein Flugzeug durch Evolution entstehen? Wie lange will man warten, bis ein Supercomputer entsteht, von selbst, ohne Wille, Plan und Ziel?
      Evolutionsbiologen antworten: „Die Forschung wird es bald erklären können.“ – „Evolution ist Fakt“. – „Wir haben überwältigende Beweise für die ET.“

    • 86. Gibt es Übereinstimmungen zwischen Evolution und Schöpfungsgeschichte?
      Nein. Entweder wird ein Auto in einer Fabrik oder Werkstatt geschaffen oder es entsteht von selbst. Dazwischen gibt es nichts.

    • 87. Warum kann es echte Selbstlosigkeit in der Natur nicht geben?
      Bei den Menschen gibt es echte Selbstlosigkeit. Das mag der Unterschied zwischen Mensch und Tier sein.
      Jeder kennt das Gebot: „Du sollst nicht töten.“ Ist das eine Garantie, dass es keine Morde gibt?

    • 88. Warum stürzen sich Lemminge massenweise in den Tod?
      Ich denke, dass das bei Lemmingen nicht anders ist, wie bei anderen Lebewesen. In Panik geschieht das auch bei den Menschen. Gibt es wissenschaftliche Beweise, dass die Lemminge so extrem sind? Das hat aber nichts mit Evolution oder Kritik daran zu tun.

    • 89. Ist das adaptionistische Programm widerlegt?
      Das adaptionistische Forschungsprogramm „geht davon aus, dass es sich bei jeder beliebigen komplexeren erblichen Eigenschaft mit großer Wahrscheinlichkeit um eine Anpassung handelt oder handelte.“ Ist es nicht so, dass die (synthetische) Evolutionstheorie sagt, dass durch Mutationen verschiedene Eigenschaften entstehen (egal, ob sie sinnvoll sind oder nicht). Durch die Selektion überleben alle, die eine bestimmte Eigenschaft in einer bestimmten geänderten Umwelt besitzen. Die anderen erworbenen Eigenschaften sollten bestehen bleiben, wenn sie nicht das Überleben gefährden. Durch Zufall sollen beliebige komplexere erbliche Eigenschaften entstehen. Entsteht durch Zufall etwas komplexes Sinnvolles? Ich glaube nicht.
      Nun sind aber alle erblichen Anlagen der Lebewesen sinnvoll. Einwendungen dagegen haben oft ihren Ursprung in einer Unkenntnis. Im Lauf der Forschung werden die Aufgaben dieser Anlagen entdeckt, wie beim Wurmfortsatz. Oder wir haben es mit degenerativen Mikroevolution zu tun (keine Höherentwicklung). Weitere Beispiele: Weisheitszähne, Schäden durch Zivilisationskrankheiten, … mehr

    • 90. Wird die Epigenetik die Evolutionstheorie revolutionieren?
      Bei der Epigenetik ändern sich keine DNA-Sequenzen. Sie ist nur eine Regelung, die angibt, wie die Gene verwendet werden. Ich glaube nicht, dass sie die Evolutionstheorie revolutionieren wird. Wenn, dann hat sie nur etwas mit Mikroevolution zu tun.

    • 91. Sind die Gene unser Schicksal?
      Mit Schicksal ist wohl alles das gemeint, was einen Lebenslauf beeinflusst. Wenn jemand ziemlich am Ende seines Lebens steht, sieht er, was das Schicksal in seinem Leben fertig gebracht hat. Wer oder was ist der Verursacher: Einiges ist sicher in den Genen festgelegt gewesen. Das lag schon kurz nach der Zeugung fest. Das Leben beginnt also schon am Beginn der Schwangerschaft. Die Kultur und Erziehung spielt eine große Rolle als Schicksal. Umstände im Leben, auf die ich keinen Einfluss habe, sind Schicksal.
      Ein erheblicher Teil des Schicksals sind unsere eigenen Entscheidungen. Tägliche Entscheidungen tragen dazu bei und auch grundsätzliche. Die Grenzen zwischen den verschiedenen Ursachen sind verschwommen.
      Einen großen Einfluss hat der selbstgewählte Teil des Schicksals, nämlich auf welche Grundlage ich mein Leben stelle. Verlasse ich mich auf Zufall und ziellose Kräfte, oder auf einen allmächtigen Schöpfer? Ist mit dem Tod alles aus, oder gibt es ein Leben danach? Kann ich einem allwissenden Schöpfergott vertrauen, oder bin ich nur auf mich selbst und andere Menschen angewiesen?
      Die Gene sind nicht unser ganzes Schicksal.

    • 92. Beeinflussen die Zellen ihre evolutionäre Zukunft?
      Das Wesen der Evolutionstheorie ist die Vermutung, dass durch Mutationen Gene so verändert werden, dass winzige Veränderungen (Höherentwicklungen) geschehen. Das soll natürlich ohne irgendwelche Beeinflussung geschehen. Es ist auch kein Prozess bekannt, der diese vielen kleinen Veränderungen so beeinflusst, dass sie zu einer großen Veränderung führen, die sich in einer veränderten Umwelt bemerkbar machen könnte. Wie schon oft gesagt soll die Evolution ohne Wille, Ziel, Plan, Intelligenz usw. geschehen. Hat eine Zelle überhaupt ein Gehirn?

  • 93. Könnte alles auch ganz anders sein?
    Anders als Evolution? Es könnte alles geschaffen sein. Das ist nicht so abwegig. Wenn man sich überlegt, was man an einem Tag sieht, dann erkennt man, dass eigentlich alles geschaffen ist: Alles im Haus, Verkehrsmittel- und Wege, Essen, Kleidung, Arbeitsplatz- und Mittel, Freizeitmöglichkeiten usw. Bei Pflanzen und Lebewesen ist es nicht sofort erkennbar. Sie entstehen aber nach einem kodierten Plan, der nach gesundem Menschenverstand nicht von selbst entstehen kann.
    Durch Gentechnik und Bionik erkennen wir immer mehr, dass der Unterschied zwischen menschlichen Schöpfungen und denen in der Biologie gar nicht so groß sind. Die Komplexität in den biologischen Schöpfungen ist allerdings erheblich größer als die der menschlichen. Das führt zu dem Schuss, dass die biologischen Schöpfungen erst recht durch Wille, Plan, Intelligenz usw. geschaffen wurden.
    Man hört oft, dass die Evolution Fakt ist, dass sie Tatsache ist, dass es keine andere natürliche Erklärung gibt. Das ist dogmatisch. Natürliche Erklärung = Evolution, von selbst. Ich verstehe, dass die Wissenschaft die Welt erklären will durch das, was sie sehen, hören, messen kann. Beschränkt sie sich aber damit nicht bei der Suche nach der Wirklichkeit? Es gibt Naturgesetze, die die Wissenschaft noch nicht kennt. Warum sollten keine geistlichen Gesetze darunter sein? Von einem Gott will man keine Wunder annehmen, aber man übersieht, dass die Evolutionstheorie auch nicht ohne Wunder auskommt. Die Entstehung von Leben ist auch für sie ein Wunder.

    Falls „dunkle Materie und Energie“ wirklich existieren sollten, würde die Wissenschaft 96 % des Universums nicht kennen. Diese 96% könnten auch Geist sein. Ist es nicht überheblich, wenn auf Grund der Erkenntnis von 4% von Allem alles nur materialistisch, natürlich erklärt werden darf?

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