Was Darwin noch nicht wusste

Die 101 wichtigsten Fragen – Evolution (nach Thomas Junker)
Versuch einer Beantwortung aus schöpferischer Sicht

    • 44. Was sind Arten?
      Die heutigen Lebewesen sind offensichtlich nach Gruppen geordnet. Es gibt Katzen, Hunde, Pferde usw. Allerdings ist es nicht einfach, die Gruppen als Arten festzulegen. Ein sicheres Kriterium ist, dass alles zur selben Art gehört, was untereinander fortpflanzungsfähig ist. Die Entscheidung, was nicht zur Art gehört, ist schwieriger, denn es gibt ja Unterarten, die nicht mehr untereinander fortpflanzungsfähig sind, obwohl sie zur selben Art gehören. Es wurde beobachtet, dass Unterarten entstehen. Es wurde aber noch nie beobachtet, dass Überarten entstehen. Das wäre Evolution.

    • 45. Wie entstehen neue Arten?
      „Arten entstehen immer aus bereits existierenden Arten, indem diese sich aufspalten und Tochterarten bilden. Aus molekularen Daten kann man beispielsweise ableiten, dass sich vor rund 325 Millionen Jahren eine den heutigen Eidechsen ähnliche Art aufspaltete und ihr ursprünglich gemeinsamer Genpool sich irreversibel teilte.“ Etwa so, wie aus einem Wolf die anderern Hundearten entstanden sind. Aus einer Hundeart kann nie eine Katzenart, sondern nur Hundearten entstehen (nach heutigen Wissen). Das ist Mikroevolution, also keine Höherentwicklung.


      Feinstruktur der Vogelfeder, oben links: rasterelektronenmikroskopische Aufnahme, ca. 140fach vergrößert; rechts schematisch dargestellt. Der Verhakungsmechanismus der Federstrahlen funktioniert nach dem technischen Prinzip des Reißverschlusses. (Die Bogenstrahlen sind teilweise abgeschnitten.) Links unten: Reptilschuppen (von einer Schlange) im rasterelektronenmikroskopischen Bild. Der enorme strukturelle Unterschied wird deutlich. (Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme: Brigitte FRIEDRICH; Schemazeichnung nach PORTMANN 1976) aus: www.evolutionslehrbuch.info/

      Nach Ernst Mayr: „… ist die mit Abstand allgemeinste und wichtigste Ursache der Artbildung die dauerhafte Trennung zweier Populationen einer Art durch eine geographische Barriere“. Es entstehen Tochterarten. Höherentwicklung wäre z.B., wenn aus Schuppen Flügel entstehen würden. Dafür gibt es keinerlei Hinweise. Normalerweise tritt bei der Entstehung einer Unterart ein Verlust von Erbinformation auf. Das kann so weit gehen, dass es nicht mehr zu erfolgreicher Paarung kommt. Die Ausgangsart (Urart) muss einen großen Bestand an Erbinformation (Genpool) haben. Hier ein Hinweis: „Am Anfang die Vielfalt? Die sehr artenreiche Ameisengattung Pheidole ….“
      Wenn die Umweltbedingungen sich ändern, spielt die natürliche Auslese eine Rolle. Das stimmt mit der Schöpfung nach der Bibel überein. Gott schuf die Grundarten (Urarten, Grundtypen) mit jeweils großem Genpool. Diese änderten sich durch Variation und Unterarten, die je einen geringeren Genpool haben, bis heute. Kann man aus 2 Dackeln einen Wolf züchten? Wenn ja, dann stimmen meine Aussagen nicht ganz.
      Heute entsteht nichts wirklich sinnvolles Neues von selbst bzw. durch Zufall. Das war schon immer so.

    • 46. Wie lange dauert es, bis eine neue Art entstanden ist?
      Ein berühmtes Beispiel für die Entstehung von Unterarten sind die „Darwin-Finken“. Diese Mikroevolution kann verhältnismäßig schnell geschehen, so schnell, dass man sie beobachten kann. Das ist die wahre Bedeutung von „Evolution“ (Auswicklung von Vorhandenem). Unter Evolutionstheorie versteht man aber die Höherentwicklung von Nichts zum Menschen. Hier kann man nur vermuten, wie das geschehen sein sollte. Wenn die Wissenschaft eine plausible Erklärung gefunden hat, kann sie wahrscheinlich auch sagen, wie lange eine solche Höherentwicklung geschehen könnte.

    • 47. Wie hat die Erfindung der Sexualität die Evolution verändert?
      „Erfindung“ ist ein Wort, das nicht in die Evolutionstheorie passt, in der alles ohne Wille, Plan, Intelligenz geschehen soll. Zur sexuellen Fortpflanzung gehören Männchen und Weibchen. Sie müssen gleichzeitig funktionsfähig sein. Wenn erst die Weibchen existierten, wie sollten Männchen entstehen, ohne dass die Natur wüsste, was sexuelle Fortpflanzung ist? Ein Ziel war nicht da. Die Sexualität war wohl von Anfang an da (außer bei den Mikroorganismen).

    • 48. Wie wird der Genpool aufgefüllt?
      Durch die natürliche Auslese verschwinden erbliche Eigenschaften. Der Genpool wird kleiner. Heute weiß man, dass durch Mutationen erbliche Veränderungen der DNA bewirkt werden. Experimente an vielen, vielen Generationen von Taufliegen haben gezeigt, dass die Veränderungen eigentlich in Missbildungen ihren Ausdruck finden. In keinem Fall kann man von einer Höherentwicklung sprechen. Nur Mutationen in Keimzellen haben Wirkung. Der Genpool, die Gesamtheit der Gene eines Lebewesens, wird nicht durch wirklich Neues aufgefüllt. Vorhandenes wird neu gemischt.

    • 49. Sind Mutationen immer schädlich?
      Durch äußere Einflüsse wie Strahlung, Chemie, usw. können Gene beschädigt werden. In den meisten Fällen hat das keinen Einfluss auf einen Organismus, vielleicht bleibt er auch oft unentdeckt. In einigen Fällen hat die Mutation positive Auswirkung, wenn z.B. Gene beschädigt werden, die für eine bestimmte Eigenschaft zuständig sind, die hinderlich ist. Oder ein beschädigtes Schaltergen schaltet eine bestimmte Eigenschaft oder Organ aus. Eine Mutation beschädigt etwas in den Genen, kann aber positive Folgen für das Überleben haben. Einige Mutationen sind schädlich, wie man an vielen Generationen der Fruchtfliege beobachtet hat. Dass durch Strahlung und Chemie neue Gene mit sinnvoller neuer Information entstehen, ist sehr unwahrscheinlich.

    • 50. Wie entstehen neue Gene?
      Die Antwort auf die Frage in Lehrbüchern lautet: Neue Gene entstehen durch Genduplikation. D.h. im Zusammenhang mit einer Zellteilung werden beim Kopieren des Genoms in einem Chromosom zufällig zwei Kopien eines Gens eingebaut. Das eine erfüllt nun wie bisher die Funktion als Bauanleitung für ein Protein, während in der zweiten Kopie zufällige Veränderungen (Mutationen) „ausprobiert“ werden können, ohne dass dies für den Organismus negative Folgen haben muss. Diese Erklärung ist deshalb besonders plausibel, weil man für die Übersetzung (Translation) eines Gens nicht nur den entsprechenden DNA-Abschnitt für das Protein selbst benötigt, sondern auch noch eine ganze Reihe weiterer Signalsequenzen in der Nähe des Gens, welche die Translation starten und zur Regulation – auch der Bearbeitung (Processing) – dienen. Es ist vergleichsweise unwahrscheinlich, dass durch zufällige Änderungen im Genom (wie z.B. durch verschiebbare Genelemente, sog. „transposable elements“) ein neues funktionsfähiges Gen entsteht, denn dann müssten auch noch alle notwendigen Signalsequenzen in der jeweils korrekten Position entstehen, damit das Gen auch wirklich in ein Protein übersetzt werden kann. Bei einer Genduplikation könnten diese zusätzlichen DNA-Sequenzen ebenfalls dupliziert sein und damit ein „neues“ Gen vergleichsweise einfach exprimiert werden…
      Wenn zukünftig noch weitere auf diese Weise neu entstandene Gene nachgewiesen werden können, wovon Heinen et al. ausgehen, dann sollten bei der Suche nach Erklärungen auch alternative Ansätze geprüft werden. Vielleicht handelt es sich bei den „verborgenen Signalen“ ja auch um „eingebaute“ Optionen, die im Genom nicht neu entstehen, sondern angelegt sind.

      aus: www.genesisnet.info/
      Hier ist die Frage interessanter: Wie entstand das Ur-Gen neu?

    • 51. Kann man die Geschwindigkeit der Evolution messen?
      Wenn man unter Evolution die Höherentwicklung von der Amöbe bis zu Goethe versteht, dann kann man sagen, dass bis heute kein solcher Vorgang bekannt ist. Aus diesem Grunde kann man auch die Geschwindigkeit eines solchen Vorgangs nicht angeben.

    • 52. Wie viele molekulare Uhren gibt es?
      Dazu eine Zusammenfassung aus www.evolutionslehrbuch.info:

      • 1. Die Ähnlichkeiten von Makromolekülen (Aminosäure- und DNS-Sequenzen) können zwar prinzipiell evolutionstheoretisch gedeutet werden; dies ist aber nicht zwingend.
      • 2. Merkmalsauswahl und Stammbaumrekonstruktion sind komplizierte Verfahren, deren Vorannahmen nicht zutreffen müssen und die einige subjektive Entscheidungen erfordern. Eine vorausetzungslose Konstruktion von Verwandtschaft mittels molekularer Daten ist nicht möglich.
      • 3. Widersprüche zwischen den Rekonstruktionen der Verwandtschaftsbeziehungen können vielfältige Ursachen haben: Fehler bei der Auswahl der Arten oder der Datenanalyse, rasche Artbildung, polymorphe Stammpopulationen, Hybridisierung, horizontaler Gentransfer, Konvergenzen. Welche Erklärung(en) im Einzelfall zutrifft (zutreffen), kann oft nicht eindeutig entschieden werden.
      • 4. Jede Stammbaumrekonstruktion – molekular oder durch andere Daten begründet – basiert auf der Annahme, dass die verglichenen Merkmale (Sequenzen) phylogenetisch homolog sind, d. h. dass ihre Ähnlichkeiten bzw. Gemeinsamkeiten abstammungsbedingt sind. Falls die Ähnlichkeit aber eher funktionelle Erfordernisse widerspiegelt, geben die ermittelten Bäume nur die Ähnlichkeit der Gene der sie tragenden Organismen wider, nicht aber deren Abstammungsverwandtschaft.
      • 5. Eine globale molekulare Uhr existiert entgegen den ursprünglichen Erwartungen nicht. Lokale Uhren, die sich auf ein bestimmtes Gen und eine bestimmte Auswahl von Organismen beziehen, gibt es zwar, aber jeder Datensatz muss daraufhin untersucht werden, ob variierende Evolutionsraten vorliegen.
      • 6. Auch molekulare Uhren beruhen auf der Grundvoraussetzung von Evolution und können daher nicht als unabhängiger Beleg für Evolution gelten.
      • 7. Molekulare Systematik hat sehr erfolgreich viele Verwandtschaftsbeziehungen klären können. Die besten Ergebnisse liegen im mikroevolutiven Bereich, d.h. innerhalb vermuteter Grundtypen. Die Gründe für eine schlechte Auflösung von Verwandtschaftsverhältnissen sind sehr unterschiedlich, je nachdem ob eine nahe oder entfernte Verwandtschaft vorliegt. Bei naher Verwandtschaft können Polymorphismen in der Stammpopulation, rasche Artbildung, Hybridisierung oder horizontaler Gentransfer die Ursache sein, bei ferner Verwandtschaft Konvergenz, postulierter hypothetischer horizontaler Gentransfer oder andere unklare Gründe. aus: www.evolutionslehrbuch.info >Molekularbiologie

    • 53. Was war das folgenreichste Ereignis in der Geschichte der Organismen?
      Das folgenreichste Ereignis war die Entstehung von Leben. Obwohl eine Zelle lebt und auch stirbt, kann man unter Leben auch die Existenz von mehrzelligen Lebewesen verstehen. Bei der Schöpfung nach der Bibel waren die kleinsten Lebewesen (Tiere) Kriechtiere und Gewürm. Diese setzen sich aus Zellen zusammen. Gott hat sie aus diesen Bausteinen zusammengesetzt. Die Evolutionstheorie sagt: Zuerst bildeten sich aus Materie Zellen ohne Zellkern. Statt dass eine Zelle die andere auffraß, kam sie auf die Idee, sich die andere einzuverleiben und sie zu ihrem Zellkern zu machen. Mehr dazu hier:

      „Der evolutionäre Graben zwischen Prokaryoten (ohne Kern) und Eukaryoten (mit Kern) ist heute größer und die Beschaffenheit des Wirtes, der das Mitochondrium erworben hat, unklarer als je zuvor (Embley & Martin 2006). aus: www.evolutionslehrbuch.info (Die Endosymbionten-Hypothese)“

      Das wirkliche Leben scheint aber nicht nur eine materielle Seite zu haben sondern auch eine geistige: Wenn ein Mensch stirbt, ist er materiell noch vollständig vorhanden. Das Leben hat ihn verlassen. Es muss etwas geben, was vorher da war und jetzt weg ist. Materie ist es nicht. Die ET kann es nicht erklären. Gott sagt, er hat den Lebensatem (Odem) eingehaucht. Dies halte ich für das folgenreichste Ereignis in der Geschichte der Organismen.

      1.Mose 1,24 Darauf befahl er: „Die Erde soll Leben hervorbringen: Vieh, wilde Tiere und Kriechtiere!“ So geschah es.
      26 Dann sagte Gott: „Jetzt wollen wir den Menschen machen, unser Ebenbild, das uns ähnlich ist. Er soll über die ganze Erde verfügen: über die Tiere im Meer, am Himmel und auf der Erde.“ (6.Tag)
      1.Mose 2,7 Da nahm Gott Erde, formte daraus den Menschen und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch lebendig.

    • 54. Was kam zuerst: Pflanzen oder Tiere?
      Wer die Evolution für glaubwürdig hält, muss sich fragen: Sind die Tiere aus den Pflanzen oder die Pflanzen aus den Tieren entstanden? Ist eine Zelle schon ein Lebewesen, Tier oder Pflanze? Die Entscheidung fällt auf der untersten Ebene.
      Nach der Bibel entstanden die Pflanzen am 3.Tag, also fast zeitgleich mit den Tieren:

      1.Mose 1,11 Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so.

      Wenn man die Zellen und Bakterien nicht als Tiere ansieht, sondern nur die größeren Tiere (nach allgemeiner Vorstellung), dann gab es die Pflanzen vor den Tieren. Tiere ernähren sich von Pflanzen (oder Tieren).

    • 55. Warum reden die Evolutionsbiologen so gerne vom Wetter?
      Die Evolutionsbiologen meinen, dass das Wetter die Höherentwicklung der Lebewesen mitverursacht. Heute wie auch in den meisten Zeiten herrscht gleichzeitig auf der Erde Wetter von einem Extrem bis zum anderen. Dazwischen ist alles vorhanden. Wird es auf der Erde kälter, ziehen die Lebewesen Richtung Äquator. Wird es wärmer, ziehen sie Richtung Pol. Die Sesshaften müssen sich anpassen. Die Anpassung geschieht relativ schnell, wie man heute beobachten kann. Das ist nur möglich, weil die Baupläne in den Genen für die Anpassung schon vorhanden sind. Ändert sich das Klima wieder zurück, passen sich die Lebewesen auch rückwärts wieder an. Waren die Anpassungen allerdings so groß, dass Erbinformationen beschädigt wurden, dann sind sie dauerhaft. Das kann dazu führen dass sie mit den Sesshaften nicht mehr fortpflanzungsfähig sind. Dann könnte man von einer Unterart sprechen, die jedoch noch zur großen Art gehört. Aus dieser Unterart alleine kann die Ursprungsart nicht zurückgezüchtet werden. Erst durch mehrere verschiedene Unterarten käme man durch Züchtung wieder nahe an die Ursprungsart heran. Hier haben wir es ganz klar mit Mikroevolution zu tun (Variation innerhalb einer Art). Da sämtliche Hinweise der Evolutionsbiologen auf die Evolutionstheorie in den Bereich Mikroevolution fallen, stützt das Wetter weiterhin ihre Argumentation. Die Medien wiederholen es immer wieder, die Zuschauer und Hörer halten es für Makroevolution (Höherentwicklung).

  • 56. Was bleibt von Darwin?
    Es bleibt die natürliche Auslese. Unter den Variationen werden die am besten Angepassten ausgelesen zum Weiterleben. Das ist Mikroevolution. Sämtliche gezeigten Beispiele gehören hierher. Das ist bis heute so geblieben.

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