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Kommentare zur Seite Evolution:

Diesen Kommentar bekam ich durch das Formular auf http://www.sinnundevolution.de/.Dort fehlt der Platz für die Veröffentlichung, deshalb erscheint alles hier.

Zu „radiometrischen Datierungen„: Die C14-Methode kann Alter bis ca. 50.000 Jahre ermitteln, was daran liegt, dass C14 nach dieser Zeit nicht mehr in nachweißbaren Mengen vorkommt. Die Konstanz der Verfallszeit ist eine quasi gesicherte Tatsache. Quasi gesichert heißt, dass selbst wenn eine Änderung über die Zeit vorläge, diese sich im nanoskopischen Bereich bewegen würde. Der Grund dafür ist, dass alle Faktoren, die letztendlich Einfluß auf den atomaren Zerfall haben, auch bei einer nur minimalsten Änderung nicht nur die Zerfallszeit von C14 ändern würde, sondern beispielsweise Sauerstoff radioaktiv würde.

Zu „echten Grashalm erschaffen?„: Auch jedem nicht-Programmierer ist klar, dass ein Programm wie Windows XP nicht von selbst entstanden sein kann. Aber er kennt das Prinzip im kleinen, wie z.B. ein kleines „Hello World!“ entsteht, und überträgt sein Wissen auf das Ganze. Beim Grashalm weiß der nicht-Gott (Mensch), dass er sich im kleinen durch evolutionäre Prozesse (vergleiche Züchtung, Resistenzbildung bei Krankheitserregern, …) verändert. Auf das Große übertragen kommt man dann aber doch nicht zur Schöpfung eines Grashalms.

Zu „Ich maße mir nicht zu, eine feste Theorie zu haben bei meinen geringen Kenntnissen. Aber die Evolutionstheoretiker maßen sich das zu.„: Die Evolutionstheoretiker maßen sich auch nicht zu mit geringen Kenntnissen eine feste Theorie zu haben, sondern mit ihren fundierten Kenntnissen und den fundierten Kenntnissen aller wissenschaftlichen Disziplinen eine fundierte Theorie zu haben, und sie sogar an neuen Erkenntnissen zu messen.

Zu „Mir scheint, Du verwechselst den wahren Gott mit dem Gott der Sinnlosigkeit. Die Evolutionstheorie sagt ganz klar, dass alle Höherentwicklung (Neuentwicklung) ohne Plan, Sinn und Ziel geschehen solle. Zum Zweiten wäre interessant zu wissen, was Du unter einem Christen verstehst.“: Das ist eine interessante Frage. Ist man Christ, wenn man seinen Verstand ausschaltet, alle Erkenntnisse der Menschheit negiert, denn das tut man, wenn man das wissensschaftliche Fundament anzweifelt, auf dem die Evolution fußt, denn alles greift ineinander, auf denen z.B. auch die Funktion des Bildschrims basiert, auf dem dieser Text gerade zu lesen ist, und einfach nur stumpf an Gott glaubt, oder ist man Christ, wenn man an die christlichen Lehren glaubt, und ich meinen hier nicht die möchtegern wisschenschaftlichen, sondern die Lehren vom Guten, zu dem Menschen fähig udn was Menschen tun sollten, und nach ihnen lebt?

Zu „Gott sagt, er ist ewig, d.h. er hat keinen Anfang und kein Ende.
Für ihn existiert keine Zeit.“: Ich bin an dieser Stelle etwas müde noch viel weiter zu lesen, aber etwas würde ich hier gerne erklährt haben. An vielen Stellen wie auch hier wird der Frage nach dem Schöpfer ausgewichen.
Der Schöpfer ist ewig, ihn zu hinterfragen oder zu verstehen der Mensch nicht fähig. Mir stellt sich hier die Frage, wie man hinter der Existenz der Welt einen Schöpfer postuliert, weil die Welt nicht verstanden wird, die Unfassbarkeit des Schöpfers aber auf der anderen Seite ohne zu hinterfragen akzeptiert wird. Wenn die welt einen schöpfer braucht um zu sein, dann braucht es auch der Schöpfer, sowie der seine. Gut, an den Schöpfer muss oder kann man glauben oder nicht, aber der Logik und der wissenschaftlichen Beweise zum funktionieren der Welt kann man sich als denkender Mensch nicht verschließen.

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