Evo-e-mail-20


Fortsetzung mail (20)


Zu Evolutionstheorie und Urknalltheorie: Die Evolutionstheorie ist generell eine Theorie aus der wissenschaftlichen Disziplin der Biologie, die sich mit der Entstehung und Entwicklung des Lebens beschäftigt. Die Entstehung und Entwicklung des Universums auch manchmal kosmische Evolution genannt ist im Umfeld der Astronomie und Physik angesiedelt. Sicher sind beide Theorien nicht unabhängig voneinander, da gerade das Ergebnis der Entwicklung des Universums zum bis hin zum Zeitpunkt des Begins des Lebens vor 3,5 – 4 Mrd. Jahren natürlich die Grundlage für die Entwicklung des Lebens bildet. Dennoch ist Art und Gestallt des Urknalls 10 Mrd. Jahre davor irrelevant für die Evolution. Das sich die Biologie nicht mit der Kosmologie beschäftigt ist daher kein Mangel an der Biologie.
Der Gedanke, dass die Naturgesetze zum Zeitpunkt des Urknalls noch nicht in Kraft gewesen sein sollten geht von falschen  nnahmen über die Urknalltheorie aus. Sie sagt nicht aus, dass zu diesem Zeitpunkt Materie aus dem Nichts entstanden sei. Die Materie entstand erst kurz danach, und zwar direkt aus Energie, wie es auch heute noch in beide Richtungen überall abläuft. Um genauer zu sein sagt die Relativitätstheorie, die eine Basis der Urknalltheorie ist, dass man von einem Zeitpunkt als solches gar nicht sprechen kann. In diesem Zusammenhang ist nämlich einfach wissenschaftlich noch nicht geklärt was sich genau beim Urknall passiert ist. Diese Unkenntnis, die sich im Fehlen vollständiger Theorien manifestiert, heißt jedoch nicht, dass es keine Naturgesetze beim Urknall gab. Dies ist eine mögliche Erklärung, wobei die nicht wirklich etwas erklärt, jedoch nur eine von vielen. Aufgrund der Erkenntnisse der Wissenschaft, dass es nicht möglich ist Naturgesetzt außer Kraft zu setzten, ist sie streng genommen wissenschaftlich als definitiv falsch zu betrachten.

Zum Grashalm: Natürlich ist ein Grashalm nicht lebensfähig, wenn ich ihm die komplette Photosynthese wegnehme. Dies ist ein lebenswichtiger Bestandteil der Pflanzen, weil die Photosynthese schon lange vor der Entwicklung mehrzelliger Pflanzen entstanden ist. Die Evolutionstheorie behauptet doch auch nicht, dass der Grashalm irgendwann bereits als Grashalm-ähnliche Pflanze existiert hat, und dann die komplette Photosynthese in einem Schritt als fertiger Grashalm entstanden ist. Die Photosynthese ist zu einer Zeit entstanden zu der es noch kein höheres Leben gegeben hat. Diese Einzeller hatten zu dieser Zeit andere Möglichkeiten Energie zu gewinnen. Irgendwann entstanden zusätzliche Prozesse, die Energie aus Licht gewannen. Diese Lebewesen waren erfolgreich. Daraus entwickelten sich Lebewesen, die nur noch Photosynthese betrieben. Bereits bei diesen Einzellern hätte dann der Verlust der Photosynthese zum Tod geführt, und das hat er sicher auch in Millionen von Fällen. Dennoch gab es Zwischenschritte in der Evolution, die zu den komplexen verschiedenen Formen der Photosynthese geführt haben, wie sie heute existieren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Photosynthese#Evolution

Aber nicht alle Funktionen eines Grashalms sind derart lebenswichtig. Dies ist das 2. Missverständnis bezüglich der Evolution, bzw. bezüglich der Funktion von Lebewesen. Die Bestandteile des Lebens hängen nicht derart perfekt und kompromisslos zusammen, wie man sich das immer vorstellt. Kleine Abweichungen sind manchmal vollkommen irrelevant für bestimmte Funktionen, beeinflussen bestimmte Funktionen nur unwesentlich, oder sind nur unter bestimmten Bedingungen problematisch. Nehmen wir das einfache Beispiel des Hämoglobins. Hier gibt es viele verschiedene Typen, die jeweils unterschiedliche, aber ähnliche
Eigenschaften haben, und letztendlich sogar evolutionstechnisch den selben Ursprung wie Chlorophyll haben. So haben verschiedene Arten des Hämoglobins verschiedene Funktionen übernommen, und nicht alle haben mit dem Transport des Sauerstoffs zu tun. Aber dies zeigt doch, dass eben nicht alles in großen Schritten vollzogen wird, sondern in kleinen Schritten, aber dennoch auf Dauer zu großen Änderungen führt. Von einem Molekül, welches in der Lage war, Sauerstoff zu binden kam es zu einem System, welches verschiedene Varianten benutzt, um Sauerstoff zu transportieren. Noch viel interessanter ist, dass diese Variabilität, die sich in kleinen Änderungen niederschlägt bis auf den genetischen Code herunter geht. Viele Gene codieren die gleichen Bausteine, ähnliche Gene codieren Bausteine, die ähnliche Eigenschaften haben, ähnlich aufgebaute Proteine erfüllen an der gleichen stelle ähnlich gut eine Funktion. Um den dreh zurück zum Computerprogramm zu bekommen, so ist für uns den Programmierer ein „Hello Wirld!“ ein Fehler. Der Computer ist so geschaffen, dass dieser Fehler vermieden wird. Die Natur funktioniert vollkommen anders als ein Computer. Ein „Hallo World!“ ist ähnlich gut wie ein „Hallo Welt!“.
Uns so kann auf Dauer etwas anderes entstehen, was nicht mehr mit dem Ursprung zu vergleichen ist, aber dennoch funktioniert. Bei einem Computer geht das nicht, darum ist der Vergleich des Genetischen Codes mit einer Programmiersprache nicht gut. Ein besseres Beispiel wäre eine bekannte Variante eines Kreuzworträtsels.
Hier gibt es Rätsel, bei denen man einen Buchstaben austauschen darf, jeder Schritt muss ein richtiges Wort sein, und aus EI wird EIS wird REIS wird REISEN wird EISEN. Wie bei der Photosynthese kann man beim Eisen nicht das „S“ entfernen, ohne ein nicht mehr funktionierendes Wort zu erhalten. Dennoch ist das Wort auf funktionierenden Zwischenschritten entstanden, man muss sie nur kennen. Und dies ist in den meisten Fällen heute bereits der Fall, und wird in vielen anderen Fällen weiter untersucht. Und bedenkt man dann noch welche Variationsmöglichkeiten in der Natur möglich sind, dass in der restriktiven Rechschreibung oder Programmiersprache so etwas wie EIEN sicher ein Fehler wäre, aber die Natur diesen Zwischenschritt übersteht, so darf es nicht verwundern, wenn so etwas Komplexes wie die Stadt WIEN aus einem EI entsteht.

http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4moglobin

http://de.wikipedia.org/wiki/Genetischer_Code#Fehlertoleranz

Fazit: Ja es gibt in der Natur definitiv Dinge, die so nicht ohne Weiteres entstanden sein können. Beschäftigt man sich aber damit, wie etwas wirklich im Detail funktioniert, kann man erkennen, dass dies alles nur das Werk einer Evolution sein kann. Nur die Existenz eines Grashalms, der ohne Photosynthese lebt, und z.B. ohne Zwischenschritte vollkommen andere Formen der Energiegewinnung betreiben würde, wäre ein Beweis gegen die Evolution. Das ist aber ja wie bereits selbst festgestellt nicht der Fall.

Zur Makroevolution (http://www.genesisnet.info/aktuelles/news.php?Sprache=de&News=93):
Makroevolution wird zunächst wissenschaftlich nicht als die Evolution von Nichts zu Materie zu Leben und Höhere Arten beschrieben, auch wird dies so nicht auf der angegebenen Seite beschrieben.

Angefangen wird dort mit der Aussage, dass bei der Mikroevolution die Selektion vorhandener Variationen der Kernpunkt der Theorie sei, und als ausschließlicher Faktor der Evolution nicht in Frage kommt. Dies ist richtig, aber die Evolutionstheorie sagt ja auch nicht aus, dass die Selektion einfach so vorhandener Variationen der einzige Faktor ist. Die Evolutionstheorie umfasst auch und gerade Mechanismen, die die Entstehung dieser neuen Variationen erklärt. Das angebliche Fehlern einer Erklärung für evolutionäre Innovation ist das Fehlen von Verständnis. Innovation ergibt sich aus der Entstehung neuer Variation und deren natürlichen Selektion.

Des Weiteren wird auf der Seite auf angeblich vollkommen, und nicht von der Evolutionstheorie zu beantwortenden offene Fragen eingegangen, die sich inhaltlich auf 2 bis 3 Punkte herauskristallisieren. Sowohl gerne so bezeichnete Evolutionssprünge als auch die Ähnlichkeiten von Merkmalen vollkommen unterschiedlicher Arten und Gattungen werden dabei von der Evolutionstheorie abgedeckt. Genauso unbelegt wie die Aussagen auf der Seite werde ich diese Aussage einmal im Raum stehen lassen, und darauf hinweisen, dass in den auch im Internet zur Verfügung stehenden Informationen die Antworten der Wissenschaft zu finden sind.

Gerade diese Seite ist im Übrigen ein gutes Beispiel für eine typische kreationistische Verklährungsmethode. Hier werden wissenschaftliche Aussagen aufgestellt, dies sich hochtrabend anhören und dennoch nichtssagend falsche Behauptungen in den Raum stellen. Ein Beispiel: „Das widersprechende Verhalten der Taxa, die einerseits als Gattungen eingestuft werden, andererseits als Ordnungen, legt nahe, dass der Ursprung neuer Designelemente, die das Potential zur Diversifikation und zur Ansammlung weiterer abgeleiteter Merkmale besitzen, von Faktoren gesteuert wird, die sich von denen unterscheiden, die den Ursprung der Arten verursachen und welche einfach nur weitere Arten und Gattungen hervorbringen.“ Sogar ich, der ich bekannt dafür bin, unverständliche unnötig lang verschachtelte Sätze zu formen, kann diesen Satz nur schwer verstehen.
Zugegeben, wer hört sich mit den Fachbegriffen hochtrabend an, aber was will uns der Autor damit sagen? Die Tatsache, das der Mensch Lebewesen nach unterschiedlich starke Granularität ordnet soll in irgendeiner Weise etwas mit der biologischen Realität zu tun haben? Oder: „Es fehlt immer noch eine Evolutionstheorie, die speziell die morphologischen Aspekte der Evolution betrifft und die Wechselwirkungen zwischen epigenetischen und genetischen Aspekten integriert.“ Immer noch? Was fehlt denn bei den morphologischen Aspekten? Was hat die Epigenetik damit zu tun? Inwiefern sind die Wechselwirkungen zwischen epigenetischen und genetischen Aspekten bei der Evolution an sich wichtig?

Die Schlussendliche Aufforderung ergebnisoffen zu sein kann ich hingegen nur unterschreiben. Aber gerade das ist das was Wissenschaft ist, jedoch ID definitiv nicht.

Zu „Wissenschaft, die sich nicht um das ‚Warum’ kümmert, ist verkümmert.“: Das stimmt! Aber zu behaupten die Wissenschaft kümmere sich nicht um das Warum, ist falsch. Das Warum ist eine wichtige Antriebsfeder der Wissenschaft. Aber die Frage, ob es überhaupt ein Warum im Theologischen Sinne gibt, geht bereits von unbewiesenen Annahmen aus. Gibt es überhaupt ein Warum, denn nur dann ist die Frage nach einem theologischen Warum überhaupt sinnvoll. Und durch Nachdenken kommt die Wissenschaft nicht auf einen Gott, und durch nachforschen bisher auch nicht.

Zum Abschluss:

Denken sie mal nach über die ersten 100 Evolutionsschritte von den 79477289945572010978 und über die letzten 100. Wie wurden die einzelnen Schritte gespeichert — in den Genen— und warum gerade diese —Selektion— ? Wie lange hat jeder Schritt gedauert —unterschiedlich— , wie lange alles zusammen —3,5 – 4Mrd Jahre— ?

Bei der Quantentheorie geht es um eine überprüfbare Theorie. Wenn man mit ihr arbeiten kann, kann man sie als Grundlage in Wissenschaft und Technik benutzen. Die Makroevolution ist reine Hypothese, reine Annahme, die nicht geprüft ist und mit der man nicht arbeiten kann und auch nicht muss —Makroevolution=Mikroevolution=Evolution=Passiert immer und überall und jederzeit und was will man den mit der Schöpfung arbeiten?— . Es geht nur um die Aussage: „Kein Schöpfer“.

Eine von Gott geschaffene Welt ist nicht einfach, sie ist unendlich komplizierter als die Wissenschaft je erkennen kann, aber sie ist geregelt. Wie soll durch Evolution eine solche Ordnung in der Welt zustande kommen, wenn die ET kein Wissen nötig hat und komplett ohne bewusst steuernde Intelligenz auskommt.?
—Um zur Vermischung von Kosmologie und Biologie noch ein bisschen mehr in den Topf zu werfen ist z.B. Kollektive Intelligenz ein Beispiel, welches deutlich zeigt, wie aus einfachen Dingen komplexe Ordnung entsteht.—

Die Vorstellung der Schöpfung, wie sie in der Bibel beschrieben ist, erfordert Glauben an einen Gott, der sich mit einem Menschen nicht messen lässt. —Genau: Glauben, nicht Wissen(schaft)— Stellen sie sich vor, wieviel Grashalme auf der Erde wachsen. Der Mensch kann nicht einen einzigen kopieren.—Die Unfähigkeit des Menschen ist auch kein Beweis dafür, dass es keine Vögel gibt.— Alle diese unzählbaren Grashalme sind auf der gleichen „Evolutionsstufe“.—Das stimmt nicht. Sie befinden sich alle in einem bereich von mehr als 100 Evolutionsstufen—
Die 100 letzten und die 100 nächsten Evolutionsschritte müssten doch aufzufinden sein. Man sollte auch auf molekularer und  auf der Gen-Ebene danach suchen. — Dann nehmen wir mal den Menschen. Beim Projekt zur Erforschung des Menschlichen Genoms hat man z.B. gerade heraus gefunden, dass sich Menschen genetisch zu 0,3% unterscheiden. Wenn der Mensch geschaffen worden ist, woher kommt denn das? Warum funktioniert der Genetische Code bei einigen Lebewesen anders? Hat der Schöpfer gepfuscht? Wieso gibt es keine Fossilien vom Menschen von vor 1 Mrd. Jahren? Woher kommt der Hund? Warum sind die Naturgesetzte so wie sie sind? Wieso kann die Vogelgrippe plötzlich auf den Menschen überspringen, wenn es keine makroevolution gibt? Wieso sind so viele Lebewesen ausgestorben (>99,999999999%)? Wo passiert gerade jetzt in diesem Moment eine Schöpfung? Wieso gibt es keine Säugetiere mit 3 oder mehr Augen? Wieso stirbt das Leben nicht wegen Inzest aus? Warum Sterben Lebewesen? …um Mal einige Fragen an die Schöpfung zu stellen…—

19<<        >>21
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte erst rechnen! *