Evo-e-mail-21


Fortsetzung mail (21)


Die Evolutionstheorie hat sich in allen Gebieten des menschlichen Lebens breitgemacht. Sie beansprucht heute, alles wissenschaftlich klären zu können. Wer sie bezweifelt, wird als fundamentalistisch, hinterwäldlerisch, gefährlich, wissenschaftsfeindlich abqualifiziert. Wer in den Medien dazu Stellung nimmt, wird sofort durch einen Gegenbericht verbessert ( http://warum-ich.blogspot.com/2007/09/zufallsprodukt-der-evolution-oder-nicht.html
oder
http://warum-ich.blogspot.com/2007/09/kriminalgeschichte.html )
Es geht nicht nur um die biologischen Untertheorien, sondern ums Ganze. Den Kreationismus greift man ja auch an, weil er behauptet, dass Gott die Welt (Materie, Energie) und auch das Leben geschaffen hat. Zumindest bis zur Schaffung einer lebenden Zelle dürfte die biologische Evolutionstheorie keine Einwände gegen den Kreationismus haben. Zählt man die Entstehung des Lebens zur biologischen Evolution, dann sollte die Biologie erklären können, wie das geschah. Kann sie das nicht, ist sie keine wissenschaftliche Theorie.Ich kenne kein Naturgesetz, das Materie und Energie von selbst entstehen lässt, das diese von selbst auf kleinsten Raum zusammendrückt und dann ohne Grund und Sinn von selbst expandieren lässt. Es gibt ein Naturgesetz, das sagt, dass eine lebende Zelle nur aus einer lebenden Zelle entstehen kann. Es gibt kein Naturgesetz, das die Entstehung von Leben von selbst aus toter Materie voraussagt. Es ist noch nie beobachtet worden und man kann es auch nicht erwarten. Es ist möglich, dass vor dem Urknall noch keine Zeit und noch kein Raum vorhanden war. Dann wird es noch komplizierter, denn  auch für die Entstehung von Zeit und Raum gibt es kein Naturgesetz. Am Anfang, als es noch keine Materie, keine Energie, keine Zeit, kein Raum gab, könnte es auch logischerweise keine Naturgesetze gegeben haben. Es gab keine Natur und auch keinen Gesetzgeber nach der ET. Was nicht ist, kann man auch nicht außer Kraft setzen.
Der Grashalm soll sich in vielen kleinen Schritten entwickelt haben. Woher wissen sie das? Die Fossilie geben keinen Anlass zu dieser Annahme. Wenn sie so wollen, kann man bei allen Pflanzen und Lebewesen auf vorherige Schritte verweisen. Da wäre es zweckmäßig, wenn wir wieder auf die lebende Zelle zurückkommen. Betrachten wir nur die Systeme, die für eine Zelle lebensnotwendig sind:* Vermehrung durch Zellteilung (Mitose oder Meiose)* Stoff- und Energiewechsel (Nahrungsaufnahme, Aufbau
von Zellstrukturen oder Energieumsatz)* Reaktion auf Reize (externe oder interne Reize, auf abiotische Faktoren wie Temperatur oder Nahrungsangebot, auf biotische Faktoren wie Fressfeinde und viele andere)

* Möglichkeit der Bewegung (bei Bakterien zum Beispiel durch die Geißel, bei Tieren durch Muskeln, auch in der Zelle bewegen sich Proteine und Vesikel)

* Merkmal der Strukturiertheit (morphologisch und dynamisch)

* Merkmale des Lebens sind: Stoffwechsel, Bewegung,
Reizbarkeit und Wachstum

* Wachstum und Entwicklung

* Zellmembran

* Zellskelett

* Genetisches Material

* Zellkern als Steuerzentrale

* Ribosomen – Die Proteinfabrik

* Die Vakuole – Speicher- und Entgiftungsorgan

Zumindest einige dieser Systeme sind unbedingt notwendig. Sagen wir, diese Systeme bilden die obere Ebene. Sie setzen sich zusammen aus Systemen einer zweiten, tieferen Ebene, diese aus Systemen einer dritten, tieferen Ebene. Ich weiß nicht, wie tief diese Ebenen gehen. Aber ich weiß, dass eine Zelle, die leben will,  alle diese Systeme zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig enthalten muss. Von unten nach oben muss alles zu diesem Zeitpunkt perfekt zusammenarbeiten. Hier bleibt keine Zeit für Evolution.
Das gilt natürlich nur für die erste Zelle. Die anderen entstehen ja durch Teilung. Aber gerade diese erste Zelle soll nach der ET ohne Wille, ohne Plan, ohne Ziel, ohne Intelligenz, ohne Zweck entstanden sein. Das kann ich mir nicht vorstellen.

Jedes dieser Anlagen besteht wieder aus vielen Komponenten, die auch wieder zusammengesetzt sind.

Das genetische Material ist nur ein System von den notwendigen Systemen einer Zelle. Es ist ein gespeichertes Programm über den kompletten Ablauf des Aufbaus und Lebens einer Tochterzelle oder eines bestimmten Lebewesens.
Das Programm entsteht nicht von selbst und arbeitet auch nicht von selbst. Egal, wie das Programm mit einem Fehler umgeht, es entsteht nicht von selbst. Auch „Hello World“ entstand nicht von selbst. Die Kodierung in die Maschinensprache ist ohne Intelligenz nicht möglich. Genänderungen, die selektionswürdig sind, entsprechen eher einem ganzen Kapitel, bzw. einem ganzen Buch, statt nur einem Wort. Durch eine Mutation müsste ein ganzes Kapitel neu entstehen, das sinnvoll in das Buch an der richtigen Stelle eingefügt wird. Das alles nach den fehlenden Regeln der Evolutionstheorie.
Mikroevolution kann man beobachten, „Makroevolution“ steht für die Entstehung neuer Konstruktionen. Dieser Vorgang kann nicht als Extrapolation von Variationsvorgängen wie Anpassungen, Spezialisierungen oder Optimierungen betrachtet werden“. Man kann nur selektieren, was schon da ist. Von Nichts bis Nietzsche müssten viele neue Konstruktionen entstehen ähnlich der zusammengesetzten Systeme bei einer einzelnen Zelle. So wie hier müssten Augen enstehen, die Umwandlung von  Kieme zur Lunge, Flossen zu Füßen, Arme zu Flügeln und viele, viele andere komplizierten Dinge. Die ET kann auch nichts optimieren, weil sie kein Ziel hat. Weiterbestehen der Art wäre ein Ziel, aber die ET hat kein Ziel. Innovation könnte auch ein Ziel sein. Es wird so großen Wert auf die Ziellosigkeit gelegt.

Sie haben ein Zitat zitiert als ein gutes Beispiel für eine typische kreationistische Verklährungsmethode: „Aus paläontologischer Perspektive sieht Jablonski (2005, 511) die Sache ähnlich: „Das widersprechende Verhalten der Taxa, die einerseits als Gattungen eingestuft werden, andererseits als Ordnungen, legt nahe, dass der Ursprung neuer Designelemente, die das Potential zur Diversifikation und zur Ansammlung weiterer abgeleiteter Merkmale besitzen, von Faktoren gesteuert wird, die sich von denen unterscheiden, die den Ursprung der Arten verursachen und welche einfach nur weitere Arten und Gattungen hervorbringen.““Ich nehme an Jablonski ist ein Paläontologe und kein Kreationist.Ein anderes Zitat: “ Müller & Newman (2003, 7) folgern: „Mit anderen Worten: der Neodarwinismus hat keine Theorie für die Entstehung. Daraus folgt, dass die gegenwärtige Evolutionstheorie vorhersagen kann, was erhalten bleibt, aber nicht, was neu erscheinen wird.“ Und weiter: „Es fehlt immer noch eine Evolutionstheorie, die speziell die morphologischen Aspekte der Evolution betrifft und die Wechselwirkungen zwischen epigenetischen und genetischen Aspekten integriert.“ “

Ich nehme an, das Zitat ist aus: „Müller, G.B./Newman, S.A., eds. 2003. Origination of Organismal Form. Beyond the Gene in Developmental and Evolutionary Biology. Cambridge: MIT Press.

KLI Theory Lab A powerful scientific database A public service of the Konrad Lorenz Institute for Evolution and Cognition Research“

Fragen sie Müller und Newman (Cambridge), was denn bei den morphologischen Aspekten fehlt.

Die Existenz von Geisteswissenschaften ist ein guter Grund, anzunehmen, dass es ein Warum gibt. Die Bibel sagt in „Römer Kapitel 1 Vers 18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. 19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. 20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben. 21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. 22 Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. 24 Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass ihre Leiber durch sie selbst geschändet werden, 25 sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.“
Mit den letzten Schritten hatte ich eigentlich die Schritte zur nächsten höheren Art gemeint. Da die Schritte sehr klein sind, könnten sie im Bereich der Elemente oder Proteine stattfinden. Warum sollten sie sich aber von selbst ändern? Vielleicht lernen sie ein bestimmtes Verhalten, um größer zu werden. Angelerntes wird aber nicht in den Genen gespeichert. Bleibt also die direkte Änderung der Gene und zwar nur die, die die Keimzellen betreffen. Durch spontane Einflüsse können Gene geändert werden. Je größer die Änderung ist, umso größere negative Auswirkungen hat sie. Ein zufälliger Einfluss auf eine kodierte Information (Gene) kann die Information nicht höherwertig machen. Es wäre etwa so wie bei einem Buch, bei dem durch einen geworfenen Stein einige Seiten so beschädigt würden, dass ein Kapitel durch ein vollkommen neues ersetzt würde. Dieses Kapitel müsste höherwertig sein, vielleicht enthält es wichtige Informationen, die der Autor nicht hatte.
Makroevolution geschieht nicht. Nochmal: Es entsteht keine Materie aus Nichts, es entsteht kein Leben aus toter Materie, es entstehen keine neuen Fischarten mit neuen noch nicht bekannten Gliedmaßen, es entstehen keine neuen Menschen mit neuen, noch nicht dagewesenen Gliedmaßen. Es geschieht alles innerhalb gewisser Arten. Die Wissenschaft kann versuchen, die Artgrenzen herauszufinden. Vielleicht findet sie heraus, dass es früher keine Artgrenzen gab. Dann könnte das ein Hinweis auf die Richtigkeit der Evolutionstheorie sein.
„Kollektive Intelligenz“ kann Verhaltensweisen regeln. Es wäre zu überlegen, wieweit der Instinkt dabei beteiligt ist.Die Unfähigkeit des Menschen ist natürlich kein Beweis, dass es keine Grashalme gibt. Aber sie zeigt uns, dass die Intelligenz des Menschen nicht reicht, um einen herzustellen. Evolutionstheorie will aber ohne Intelligenz auskommen. Die Unterschiede im  Genetischen Code beim Menschen zeigen, dass man die Mikroevolution beobachten kann. Das ist die Variationsfähigkeit des Menschen. Den Neanderthaler hat man mal für einen Vormenschen gehalten. Heute weiß man, dass er voll und ganz Mensch war. Man kann annehmen, dass Adam und Eva sämtliche Gene hatten, die die heutige Menschheit in ihrer Verschiedenheit hat. Bei der Züchtung z.B. von Hunden wird jede neue Rasse mit dem Verlust von Geninformation erkauft.
Einen kleinen Taschenhund kann man nicht zu einem Wolf zurückzüchten. Aber aus den vielen Hundearten kann man einen Hund zurückzüchten, der fast alle Merkmale eines Wolfes hat. Die Züchtung ist eine Selektion, die durch Eingriff des Menschen gezielt vorgenommen wird und die schneller abläuft als die natürliche Selektion. Vor 1 Mrd. Jahren gab es noch keine Menschen. (Da stimmen Evolution und Schöpfung überein). Wenn man annimmt, dass die Gesteinsschichten durch schnelle Schüttung entstanden sind (wie es die aufrecht durch mehrere Schichten reichenden fossilen Baumstämme vermuten lassen), dann sind die kleinen Lebewesen in tieferen Schichten nicht viel älter als die Menschen. Jedes Gesetz kommt von einem Gesetzgeber.
Sie sind so, wie er es wollte. Der Gesetzgeber sorgt auch dafür, dass
die Gesetze eingehalten werden. Die Vogelgrippeviren werden ja nicht zu Menschen, wenn sie auf den Menschen überspringen. Sie wenden nur andere Gene an, die schon vorher in ihnen waren. Das müsste man genetisch überprüfen können. Seit Gott die einzelnen Arten geschaffen hat, gibt es keine neuen höheren Arten. Nur innerhalb der Arten entstehen neue Unterarten. Zum räumlichen Sehen reichen 2 Augen. Die Evolution hätte eigentlich bei allen Säugetieren noch ein 3. Auge am Hinterkopf wachsen lassen müssen. Das hätte doch Vorteile, oder nicht? Inzest ist ein Produkt der Mikroevolution.
Fehlerhafte Gene werden mit fehlerhaften Genen zusammengebracht und in ihrer Wirkung verstärkt. Die Evolutionstheorie sagt ja voraus, dass bei Inzest (Fortpflanzung unter nahen Verwandten) Höherentwicklung entsteht. „Durch Abspalten von Populationen sollen sich höhere Arten entwickeln“.
Gott hat Adam und Eva verboten, von dem Baum der „Erkenntnis des Guten und Bösen“ zu essen. Wenn doch, dann sollten sie sterben. Sie haben gegessen, somit ist das Böse und der Tod in die Welt gekommen. (Es könnte sein, dass hier der Beginn der Mutationen liegt). Das kann alles nur mit einem ? beantwortet werden. Schöpfung und Evolution müssen geglaubt werden.
Mit der Bibel haben wir allerdings eine Offenbarung des Schöpfers. Die Evolution hat so etwas nicht.

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