Evo-e-mail-27

Fortsetzung mail (27)

ohne Sinn

Ich las Ihren Bericht über die Evolution und möchte hier meinen Kommentar, bezüglich der lebenden Fossilien abgeben.Durch Mutationen können bestimmte Individuen der gleichen Art in einem Lebensraum überleben, wobei aber andere, nicht mutierte Individuen sterben, weil sie z.B. besser von Fressfeinden erkannt werden.

Aber natürlich kann die „Ursprungsform“ in einem andererm Lebensraum besser überleben, als die mutierte Form. Wenn diese dann ihren Lebensraum in einem für Menschen vorerst nicht zugänglichen Ort (z.B. auf dem Meeresgrund) leben, gilt diese Art für ausgestorben, oder man wusste garnich, dass sie exestiert hat und ist als eine neue Spezies anerkannt.
Dadurch gibt es lebende Fossilien.

mit Sinn

Zunächst sollten wir klarstellen, was „Lebende Fossilien“ sind: Es sind Lebewesen, die heute leben, von denen man aber Fossilien gefunden hat, die bis über 200 000 000 Jahre alt sein sollen. Sie haben sich durch Mutation nicht weiterentwickelt. Diejenigen, die sich weiterentwickelt haben, müssten erst recht noch leben.Ein Grund für die Selektion soll das Klima sein. Große Klimaänderungen hatten/haben wir in den Eiszeiten. Hier sind weltweit die Temperaturen erheblich gefallen und auch die Wassertemperatur.

Trotzdem haben die Lebenden Fossilien überlebt, obwohl kein Bereich der Erde ausgeschlossen war.
Für ihre Fressfeinde waren sie 200 000 000 Jahre lang erkennbar, sie haben ja die ganze Zeit gelebt. Haben Sie sich einmal überlegt, wie lange 200 000 000 Jahre sind? In dieser Zeit oder noch länger sollen diese Tiere und Pflanzen von Mutationen weitgehend verschont gewesen sein?

Nehmen wir an, in den 200 Millionen Jahren sind keine Fossilien eines bestimmten lebenden Fossils entstanden. Warum ist man sich so sicher, dass in dieser Zeit kein Mensch gelebt hat, der nur keine Fossilien hinterlassen hat?
Eine andere Möglichkeit der Erklärung von „Lebenden Fossilien“ wäre diese:

Die unverschämt langen Zeiten stimmen nicht. Nehmen wir an, ein ewiger, wahrer Gott hat die Welt geschaffen. Er hat den Lebewesen, die er fähig dazu gemacht, seine Mitteilungen zum Lesen übermittelt. In diesen Mitteilungen sagt er den Menschen alles, was sie über ihn und sich wissen müssen.

Diese Möglichkeit ist nicht unmöglicher als die verzweifelten Erklärungsversuche der Evolutionstheoretiker .

ohne Sinn

Da in meinem Browser Ihre Kommentarfunktion leider nicht funktioniert, möchte ich auf diesem Wege auf einen Ihrer Blogeinträge reagieren ( Sehr unwahrscheinlich ), und zwar auf jenen bezüglich des elektrischen Fahrrades, das Sie bei Aldi gekauft haben.Sie schreiben darüber u. a.: „Ich glaube nicht nur, dass Gott die Welt geschaffen hat, sondern dass er auch in das Leben des einzelnen Menschen eingreift. Vereinfacht könnte man sagen, wie bei einem Navi. Weicht man von der vorgeschlagenen Strecke ab, wird die Route neu gerechnet. Allerdings ist Gott allwissend und allmächtig. Er weiß unsere Entscheidungen schon im Voraus, ja schon vor Erschaffung der Welt. So hat er uns an jenem Tag ins Aldi geführt.“

Bei allem Respekt, aber an dem Tag, an dem Sie dieses Schnäppchen kaufen konnten, sind – wie an jedem anderen Tag – weltweit laut UN-Angaben insgesamt etwa 18.000 Babys und Kleinkinder an den Folgen von Armut und Unterversorgung im weitesten Sinne verstorben.

Quelle zum Beispiel hier: http://www.n-tv.de/politik/Taeglich-sterben-18-000-Kinder-article11362356.html

Glauben Sie wirklich an einen allmächtigen Gott – oder WOLLEN Sie überhaupt an einen solchen Gott glauben, ihn lieben und ehren – der allen Ernstes den oftmals qualvollen Tod von 18.000 Kindern täglich nicht unterbindet – trotz seiner Allmacht, aber sich gleichzeitig an einem dieser Tage denkt „He, heute greif ich mit meiner Allmacht doch mal ein und sorge mal dafür, dass Herr oder Frau soundso bei Aldi ein Schnäppchen machen können. Das lohnt mein Eingreifen allemal. Und die Leute sollen dabei auch tatsächlich das Gefühl haben, dass sie das mir zu verdanken haben.“

Wollen Sie wirklich einen Gott verehren, der 18.000 Kinder jeden Tag verrecken lässt und sich gleichzeitig darum sorgt, dass SIE bei Aldi einen guten Schnitt machen können? Was wäre das für ein Gott? Was wäre das für ein Gläubiger? Was ist das für ein Glaube?

Und wenn Ihre eigene Aussage stimmt, ist es ja noch viel schlimmer: Gott liesse dann die 18.000 Kinder nicht einfach sterben, sondern „er greift in das Leben eines jeden einzelnen Menschen ein“. Das hiesse, er greift bewusst, jeden Tag, in das Leben von 18.000 verzweifelten Müttern ein und tötet ihre Kinder? Aber IHNEN besorgt er ein Schnäppchen bei Aldi?? Womöglich hat er auch selber dafür gesorgt, dass der Preis gesenkt wurde? Und auch dafür, dass kein anderer Kunde Ihnen zuvorkommt?

Was hat die Welt am nächsten Weihnachten zu erwarten? Wieder 18.000 tote Kinder, an jedem der Feiertage, dazu vielleicht irgendwo wieder ein gottgelenkter Vulkanausbruch oder ein Tsunami aber, he-! Vielleicht sieht Gottes Plan ja auch vor, dass SIE an jenem Tag ein neues iPad geschenkt bekommen! Ein weiterer Beweis für sein Wirken und seine Existenz!

Nietzsche hat genau diese Art von „Glauben“ schon vor über 100 Jahren genau gekannt und kritisiert, nachzulesen im seinem Buch „Der Antichrist“, das ich nur empfehlen kann:

„Die Art, wie ein Theolog, gleichgültig ob in Berlin oder in Rom, ein „Schriftwort“ auslegt oder ein Erlebniss, einen Sieg des vaterländischen Heers zum Beispiel unter der höheren Beleuchtung der Psalmen Davids, ist immer dergestalt kühn, dass ein Philolog dabei an allen Wanden emporläuft. Und was soll er gar anfangen, wenn Pietisten und andre Kühe aus dem Schwabenlande den armseligen Alltag und Stubenrauch ihres Daseins mit dem „Finger Gottes“ zu einem Wunder von „Gnade“, von „Vorsehung“, von „Heilserfahrungen“ zurechtmachen! Der bescheidenste Aufwand von Geist, um nicht zu sagen von Anstand, müsste diese Interpreten doch dazu bringen, sich des vollkommen Kindischen und Unwürdigen eines solchen Missbrauchs der göttlichen Fingerfertigkeit zu überführen. Mit einem noch so kleinen Maasse von Frömmigkeit im Leibe sollte uns ein Gott, der zur rechten Zeit vom Schnupfen kurirt oder der uns in einem Augenblick in die Kutsche steigen heisst, wo gerade ein grosser Regen losbricht, ein so absurder Gott sein, dass man ihn abschaffen müsste, selbst wenn er existierte. Ein Gott als Dienstbote, als Briefträger, als Kalendermann, – im Grunde ein Wort für die dümmste Art aller Zufalle … Die „göttliche Vorsehung“, wie sie heute noch ungefähr jeder dritte Mensch im „gebildeten Deutschland“ glaubt, wäre ein Einwand gegen Gott, wie er stärker gar nicht gedacht werden konnte. Und in jedem Fall ist er ein Einwand gegen Deutsche! … „

Vielleicht denken Sie mal drüber nach, ob Sie an einen Gott glauben können, der sich selbst zum Schnäppchenfinder in Ihren Diensten degradiert, während woanders Menschenleben elend zugrunde gehen.

mit Sinn

vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich nehme an, dass er zu lang ist und deshalb die Funktion nicht funktioniert.So wie Sie darf ich glauben, was ich für richtig halte. Ich verstehe auch oft nicht, weshalb Gott soviel Leid zulässt. Menschlich gesehen ist es falsch.
Aber wenn man sich fragt, warum es so ist, versteht man es etwas besser.Seit Adam und Eva Gott ungehorsam waren, haben sie die angekündigte Strafe der Sterblichkeit erhalten. Seitdem müssen die Menschen sterben, der eine früher, der andere später. Seitdem ist der Mensch von Gott getrennt, aber Gott will, dass er wieder zu Gott findet und bei ihm ewiges Leben hat. Er hat aber den Menschen einen freien Willen gegeben. Wie bei einem Navi kann er immer wieder eine andere Richtumg wählen. So kommt er nie zum Ziel. Kommt er aber zu der Überzeugung, dass ihm das Navi helfen will, und er richtet sich danach, kommt er am Ziel an.Gott ist zwar allmächtig, aber er macht nicht alles, was er kann. Er lässt dem Menschen den freien Willen, die bösesten Sachen zu machen. Ich denke der größte Teil des Leids geschieht durch Menschen, die nicht so leben, wie Gott es will. Wieviel Millionen sind umgekommen durch Stalin, Pol Pot, Hitler und und. Selbst Naturkatastrophen sind oft Folge des falschen Verhaltens der Menschen.Die Bibel sagt:
Lukas 13, 4 „Oder meint ihr, dass die achtzehn, auf die der Turm in Siloah fiel und erschlug sie, schuldiger gewesen sind als alle andern Menschen, die in Jerusalem wohnen?
5 Ich sage euch: Nein; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen.“

Der Grund für gottgewollte Katastropen ist demnach auch, dass Menschen Buße tun sollen: Schuld bekennen, um Vergebung bitten, annehmen, dass Jesus unsere verdiente Strafe gezahlt hat, Jesus Herr über sein Leben sein lassen.

Ich glaube nicht an einen Schnäppchen-Gott. Beim Fahrrad ging es darum, dass meine Frau überhaupt ein E-Bike haben will. Sie hat es immer abgelehnt. Als der Preis runtergesetzt wurde, musste sie es nehmen, weil sie es davon abhängig gemacht hat. Nun ist sie froh, dass sie es hat. Die überschüssigen 100 € haben wir gespendet, damit Menschen im Leid geholfen wird. Warum sollte Gott das nicht so geführt haben?

Es ist schrecklich, dass so viele Kinder sterben. Vielleicht hat meine Spende einem davon geholfen, weiterzuleben. Es könnte auch sein, dass die Kinder vor einem Leben in Leid bewahrt werden. Das sind zwar Vermutungen, aber wie kann ich Gott so massiv kritisieren, wenn ich nicht wirklich weiß, warum er sich so verhält. Er ist heilig und gerecht, er duldet keine Sünde. Alle Menschen sind Sünder, also gäbe is keine Menschen. Da Gott die Liebe ist, will er alle Menschen retten. Nur aus Gnade leben wir überhaupt. Ewiges Leben bekommen wir, wenn wir Gottes Gnade annehmen.

Johannes 3,16 „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“

ohne Sinn

mit Sinn

26<<

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte erst rechnen! *