EVO-Wissenschaft

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Evolution und Schöpfung Evolution und Schöpfung im Licht der Wissenschaft

im Licht der

Wissenschaft

Prof. Dr. Detschko Svilenov, Dr. rer. nat.Dipl. Ing. Paul Studer Werner Graf, Studiendirektor, i. R.

Kontaktadressen:

Bulgarienhilfe Ulm e.V., Kugelbergweg 3, D-89081 Ulm, Deutschland Paul Studer, Harzacker, CH-4955 CH-Gondiswil, Schweiz Werner Graf, Kreuzbergstraße 19, D-57250 Netphen, Deutschland

Impressum

Autoren: Prof. Dr. Detschko Svilenov, Dipl. Ing. Paul Studer, Studiendirektor i.R. Werner Graf Druck: SLUNTSE-Verlag, Bulgarien; Auslieferung: Bulgarienhilfe Ulm e.V., Kugelbergweg 3, D-89081 Ulm, Deutschland; Tel. 0731/65554 (Hugo Schröder); fbs@dir.bg

Dritte deutsche, überarbeitete und erweiterte Auflage, 2007, 20 000 Expl.

Einleitung

Mit unseren Ausführungen berufen wir uns auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse und eigenen Erfahrungen sowie auf die langjährigen Forschungen einiger weltbekannter Fachleute. Wir erwähnen die Herren Professoren Werner Gitt, Reinhard Junker, Siegfried Scherer, Hans Rohrbach, Henry Morris, Ben Hobring, Alexander vom Stein u.a.. Ihnen gebühren unser Dank und unsere Wertschätzung.

Zuerst beantworten wir die Frage nach der Motivation: Warum beschäftigen wir uns mit diesem Thema? Wir nennen einige wichtige Gründe:

1. Heute ist die Evolutionstheorie eine weit verbreitete Denkweise. Sie prägt in vielen Ländern der Welt zahlreiche Bereiche im Leben der Menschen. In den meisten Schulen und Universitäten wird die Evolutionstheorie als Wissenschaft gelehrt und beeinflusst dadurch die Weltanschauung von Generationen nachhaltig. Demgegenüber wird die biblische Schöpfungslehre als Mythos und als ein mittelalterliches, unwissenschaftliches Denkmodell dargestellt, das nur von frommen und ungebildeten Menschen angenommen werde. Mit Recht stellen wir uns die Frage, ob dieses Denken richtig ist und ob wir es ungeprüft übernehmen sollen.

Immerhin stellt die Evolutionstheorie ein gravierendes Hindernis auf dem Weg zum biblischen Glauben dar und trägt mit dazu bei, vor allem jungen Menschen den Eindruck zu vermitteln, das Christsein basiere auf sachlich nicht haltbaren Aussagen. Wenn wir uns vor Augen halten, wie viele Menschen durch die materialistisch-atheistischen Dogmen des Evolutionscredos davon abgehalten werden, nach der umfassenden Realität zu fragen, wie sie uns die Bibel bezeugt, sollte uns klar sein, wie wichtig die endgültige Überwindung dieses zersetzenden Denkens ist.

2. Sowohl die Evolutionstheorie als auch die biblische Schöpfungslehre sind Denkweisen. Sie werden nur durch Glauben angenommen, beide fordern eine Glaubensentscheidung. Es handelt sich hier um

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zwei völlig entgegengesetzte Arten von Glauben. Welche der beiden Arten die richtige ist, kann nur durch die Wissenschaft und durch die persönlichen Erfahrungen des Menschen entschieden werden. Deshalb betrachten wir die beiden Gedankengebäude im Licht der Wissenschaft mit dem Ziel festzustellen, wo die Wahrheit liegt.

Letztendlich handelt es sich um die allerwichtigste Frage: nämlich um die Frage nach der Existenz Gottes. Jeder Mensch hat die Wahl, sich in seinem Leben für oder gegen Gott zu entscheiden. Und diese Entscheidung bestimmt den Sinn, die Würde und das Ziel seines Lebens.

3. Wissenschaftliche Forschungen der letzten Jahrzehnte kommen immer wieder zu Ergebnissen, die die Basissätze der Evolutionstheorie widerlegen. Sie verliert unter den Naturwissenschaftlern immer mehr an Glaubwürdigkeit (siehe die angegebene Literatur). Wir müssen uns die Frage stellen: Ist die Evolutionstheorie überhaupt eine wissenschaftliche Theorie oder ist sie eine atheistische Naturphilosophie, die mit den Naturgesetzen und den empirischen Erkenntnissen der Wissenschaft nicht übereinstimmt?

Die Zahl der Naturwissenschaftler, die von einem Zusammenbruch der Evolutionstheorie sprechen, nimmt deutlich zu – wenn auch nicht in dem Maße, wie dies nach der Datenlage zu erwarten wäre. Dies hängt damit zusammen, dass es sich bei der Evolutionstheorie nicht in erster Linie um ein tatsachengestütztes, sondern um ein auf ideologischen Überzeugungen ruhendes Theoriegebäude
handelt.

Die materialistische „Glaubensgemeinschaft Wissenschaft“ hält am Dogma der Evolution fest, obwohl man durch die Forschungsergebnisse insbesondere in den Bereichen Palä-ontologie, also der Wissenschaft von den Lebewesen vergangener Erdperioden, Biochemie und Informationswissenschaften bei vorurteilsfreier Interpretation zu anderen Schlüssen kommt. Doch immer mehr Wissenschaftler sind bereit, allen Widerständen zum Trotz ihren Mund aufzumachen und ihre wahre Meinung zu sagen.

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4. Im Bereich „Evolution und Schöpfung” gibt es enorm viel Fachliteratur. In einer Flut von Büchern, Lehrbüchern, Fachzeitschriften usw. werden meistens hochwissenschaftliche, komplizierte Kenntnisse angeboten, die für den einfachen Leser und Laien kaum verständlich sind. Unser Anliegen und unsere besondere Motivation ist es, die hochspezifi schen Informationen in eine allgemein verständliche Form zu bringen und zusammenfassend darzustellen.

5. Wir wissen, dass falsche Information fatale Folgen hat. Das betrifft jeden Bereich des menschlichen Lebens. Manchmal trägt die Menschheit die Konsequenzen jahrhundertelang. Das hat sogar mit der Ewigkeit des einzelnen Menschen oder dem Bestand ganzer politischer Systeme zu tun. Darf die Evolutionstheorie den Anspruch erheben, dass sie Träger der echten wissenschaftlichen Erkenntnisse ist, nachdem so viel Negatives in der Menschheitsgeschichte mit dieser Theorie in Zusammenhang steht? Denken Sie nur an die grausamen Folgen des evolutionistischen Denkens im Bereich der Bioethik (Abtreibungen, Euthanasie, Rassismus usw.).

6. Die Autoren kennen die Ausführungen über die Evolutionstheorie in den Biologielehrbüchern von verschiedenen Ländern der Welt gut. Vor diesem Hintergrund möchten wir kurz Stellung nehmen zu den Gegensätzen, unbewiesenen Prämissen und dem Verschweigen wissenschaftlicher Fakten, die den jungen Leser irritieren und manipulieren können. Besonders ausgeprägt ist diese Tendenz in den älteren Lehrbüchern. Doch in den neueren Aufl agen geben zumindest einige Autoren zu, dass viele Fragen offen bleiben und manche der Theorie zugrunde liegenden Annahmen im Widerspruch zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen.

Dass heute Tausende von Wissenschaftlern mit hohen akademischen Graden die Evolutionstheorie als unhaltbar einstufen und ebenso wie Hunderttausende von Studenten die Meinung vertreten, dass die wissenschaftlichen Tatsachen und Beweise keineswegs auf eine evolutionäre Entwicklung hinweisen, kann man in wissenschaftlichen Publikationen nachlesen, es wird aber in populärwissenschaftlichen

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Veröffentlichungen systematisch unterdrückt. Eine rühmliche Ausnahme davon bildete das Magazin „Geo“, das 1984 unter dem Titel „Darwinismus – der Irrtum des Jahrhunderts“ Folgendes schrieb: „Begierig haben Generationen die Thesen des großen Naturforschers aufgenommen und zur Grundlage eines Weltbilds gemacht. Sie haben unsere Gesellschaft so entscheidend geprägt wie kaum eine andere Theorie der Neuzeit. Jetzt gerät dieses Bild ins Wanken.“ Und dann wird weiter ausgeführt, dass der Hauptpfeiler von Darwins Evolutionstheorie, eine allmähliche Entwicklung durch natürliche Auslese, den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht mehr standhält.

7. Das Thema „Evolution und Schöpfung“ ist wichtig, sowohl für gläubige Christen als auch für Atheisten. Ein Christ muss imstande sein, seinen Glauben falschen Lehren und Ideologien gegenüber zu begründen und zu verteidigen. Auch ein Atheist sollte wissen, auf welchem Fundament er sein Leben aufbaut.

8. Niemand sollte sich vorschnell beeindrucken lassen, wenn er in einem Museum für Naturkunde attraktiv wirkende Exponate sieht, von denen behauptet wird, sie entsprächen wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen. Der einfache Besucher hat selbstverständlich nicht die Möglichkeit nachzuprüfen, ob das stimmt. Dennoch beherrscht das Gesehene schnell die Phantasie des Besuchers und beeinfl usst sein Denken.

Wir beschäftigen uns mit dem Thema unter folgenden vier Aspekten:

1. Was sagt die Evolutionstheorie einerseits und die biblische Schöpfungslehre andererseits über das Leben, die Entstehung der biologischen Arten und des Menschen sowie über die Materie, das Universum, die Naturgesetze usw.

2. Werden diese Aussagen von der Wissenschaft bestätigt oder widerlegt?

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3. Worin bestehen die ungelösten Probleme sowie die Folgen der Evolutionstheorie?

4. Was bedeutet es, wenn die biblische Schöpfungslehre recht hat?

Das Phänomen „Leben“

Die Evolutionstheorie sagt: „Leben ist ein materielles Ereignis, das sich von der unbelebten Natur nur durch seine Komplexität unterscheidet”. Die Entstehung und die Entwicklung des Lebens ist zurückzuführen auf das Zusammenwirken von Zufall, Mutation und Selektion. Das Leben ist ein sich selbst organisierendes, und selbst vermehrendes biologisches Phänomen, das durch Zufall aus lebloser Materie als einfache Form entstanden ist und sich durch einen sehr langsamen Prozess in höhere Lebensformen entwickelt – von den einfachsten Eiweißmolekülen bis zur äußerst komplizierten biologischen Form des Menschen. Nach diesem Modell besteht das Leben aus komplexer Materie + Energie. Der Evolutionsprozess ist nicht gelenkt und seine Triebfedern sind Zufall, lange Zeiträume sowie Überlebenskampf. Nach der Evolutionstheorie ist das Leben wesenlos, ohne Schöpfer, ohne Willen, ohne Plan, ohne Ziel und darum ohne Sinn. Die Natur wird von einem Prinzip der ständigen Steigerung von Komplexität und Informationsinhalt gesteuert. Die Evolutionstheorie lehrt, dass die Materie die ewige Grundsubstanz des ganzen Universums ist und dass der Mensch keineswegs etwas Besonderes unter allen anderen Lebewesen darstellt. Er ist eine hochentwickelte biologische Form der selbst organisierten und selbst gesteuerten Materie.

Das biblische Schöpfungsmodell setzt einen Schöpfer voraus, eine außerordentlich hohe Intelligenz, die das Leben geplant und geschaffen hat. Am Anfang wurde die Materie geschaffen. Die Materie ist nicht ewig, sie ist eine Erscheinungsform der Energie und unterliegt ständig dem Zerfall. Das Leben wurde spontan aus dem Nichts geschaffen, und zwar durch das Wort, durch Kraft, Weisheit und Wille. Es wurde zielorientiert geplant und geschaffen. Darum ist es sinngebend. Die Bibel lehrt, dass das Leben einen Ursprung hat. Sie lehrt: Schöpfung, keine Entwick

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lung, Verwandtschaft, aber keine Abstammung. Sie lehrt, dass Gott seine Werke am 7. Tag vollendete (1 Mo 2,2). Seitdem pfl anzt sich die lebendige Schöpfung in einer von Gott vorgegebenen Variationsbreite bis heute fort – „ein jedes nach seiner Art“. Genau dies bestätigt die empirische Wissenschaft:
keine Entwicklung „von der Amöbe bis Goethe“, sondern eine begrenzte Variabilität der Arten. Nach dem Schöpfungsmodell ist Jesus Christus die Quelle des Lebens und der Schöpfer alles Lebens. In der Bibel lesen wir: „In Ihm war das Leben” (Joh 1,4). Das Schöpfungsmodell beantwortet nicht nur die Frage nach dem „Woher”, sondern auch nach dem „Weshalb” und dem „Wohin”.

Aus dem Gesagten ersehen wir, dass sich die fundamentalen Aussagen des Schöpfungsmodells und die des Evolutionsmodells diametral und unvereinbar gegenüberstehen. Der bekannte Wissenschaftler Pascual Jordan schreibt zur Alternative „Evolution oder Schöpfung“: „Es gibt hier keine Überbrückung. Nur das eine kann Wahrheit sein und das andere ist unwahr.“ Wir müssen uns die Frage stellen: Wo ist die Wahrheit? Welches von beiden Modellen hat recht? Die Antwort lautet: Dasjenige Modell hat recht, welches mit den Aussagen der Wissenschaft übereinstimmt und den menschlichen Erfahrungen nicht widerspricht.

Der Ursprung des Lebens und die Entstehung des Universums

Unvoreingenommen arbeitende Wissenschaftler bezeugen, dass die Entstehung des Lebens durch Zufall unmöglich ist. In keinem Laboratorium der Welt ist es je gelungen, aus unbelebten organischen Stoffen eine lebendige Zelle herzustellen, die imstande ist, sich zu vermehren. Wenn dies aber dennoch einmal gelingen sollte, würde dies lediglich zeigen, was für eine intellektuelle und technische Investition erforderlich ist, um so eine hochkomplizierte Einheit herzustellen, wie es eine einzige Zelle ist. Ein biologisches System von solch hoher Komplexität der Struktur und Funktion und besonders des genetischen Apparats, wie das Leben sie aufweist, kann niemals das Produkt des Zufalls sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein einziges Gen von selbst entsteht, ist 1 zu 10600 (eine

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Eins mit 600 Nullen)! Mathematisch gesehen ist das unmöglich. Eine Leberzelle besteht aus 53 Billionen Proteinmolekülen. Die Chance, dass diese Moleküle durch Zufall eine bestimmte Anordnung einnehmen, um als Zelle funktionsfähig zu sein, ist gleich Null. Man muss kein großer Experte sein, um zu dem Schluss zu kommen, dass dies unmöglich ist. Man braucht viel mehr Glauben, um anzunehmen, dass das Leben durch Zufall entstehen und sich von selbst weiterentwickeln konnte, als man aufbringen muss, um den biblischen Schöpfungsbericht als Tatsachenbericht anzuerkennen.

Wenn es tatsächlich irgendwann in der Zukunft den tüchtigsten Wissenschaftlern unter Einsatz aller uns heute zur Verfügung stehenden Mitteln gelingen sollte, Leben aus unbelebter Materie zu erzeugen, wäre dies keinesfalls ein Nachweis dafür, dass dasselbe vor drei Milliarden Jahren durch Zufall geschehen wäre. Im Gegenteil, das wäre ein gewaltiger Hinweis auf die Existenz einer Kraft und Intelligenz, welche das Leben geschaffen hat. Das geben sogar die Evolutionisten zu. Der weltbekannte Evolutionist und Biochemiker Ernest Kahan schreibt: „Es ist absurd und unsinnig zu glauben, dass eine lebendige Zelle von selbst entsteht; aber dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir nicht anders vorstellen.“. Ein anderer Evolutionist, Hans Kuhn, äußert sich folgendermaßen: „Es ist unklar, wie sich die ersten biologischen Systeme bilden konnten . . . Sie mussten bereits einen Mechanismus haben, der wie der genetische Apparat der heutigen Organismen mit raffinierter Strategie arbeitet. Wie konnten solche Systeme entstehen? . . . Ein System von der Komplexität des genetischen Apparats kann niemals das Produkt des Zufalls sein.“. Der Nobelpreisträger und Harvard-Professor George Walad schreibt: „Führt man sich einmal die Unvorstellbarkeit dieser Aufgabe vor Augen, könnte man meinen, dass die spontane Entstehung eines lebenden Organismus unmöglich ist. Trotzdem sind wir, davon bin ich zutiefst überzeugt, das Ergebnis einer spontanen Entstehung.“ Der bekannteste russische Evolutionist Alexander Oparin bekennt freimütig: „Mit seinen wissenschaftlichen Experimenten hat Pasteur (1862) der Menschheit eine unschätzbare Hilfe geleistet, doch hat er das Problem über die Selbstentstehung des Leben in negativem Sinne gelöst. Er hat klar und deutlich nachweisen können, dass nicht einmal die kleinsten Mikroorganismen

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imstande sind, von sich selbst zu entstehen. Damit war erwiesen, dass sich gegenwärtig Lebendes nur aus Lebendem bildet: Omne vivum ex vivo. Also nirgendwo in der Natur kann heute eine Selbstentstehung des Lebens beobachtet werden.“

Das Universum ist nach den Evolutionisten durch den sog. Urknall entstanden. Die Urknall-Theorie sagt aus, dass vor dem Urknall alle Materie an einem Punkt in einer hohen Dichte vorhanden war. Dann explodierte dieses „kosmische Ei”. Die in Bewegung gesetzte Materie entfernte sich immer weiter von ihrem Ursprung und die Temperatur (Energie) sank immer mehr ab. So zog sich die Materie wieder zusammen und es entstand ein neues kosmisches Ei von einer unvorstellbaren Dichte. Der ganze Zyklus dauert viele Milliarden Jahre und wiederholt sich ständig: Kosmisches Ei, Urknall, Galaxienflucht, Gravitation, Kosmisches Ei. Nach dieser Theorie hat die Zyklus-Geschichte des Universums kein Ende. Die Materie ist ewig.

Wissenschaftliche Einwände:

1. Es bleibt die Frage offen: Wie und woher ist die Materie an diesem Punkt entstanden? Materie entsteht nicht von selbst. Das widerspricht dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik. Das Naturgesetz von der Erhaltung der Energie sagt aus, dass Energie nie verloren geht, sondern erhalten bleibt. Sie kann zwar von einer Form in eine andere umgewandelt werden, aber sie bleibt erhalten. Energie kann weder neu entstehen noch sich vermehren. Da Energie nicht von selbst entstehen kann, muss sie geschaffen worden sein. Das ist nur durch Schöpfung möglich.

2. Die Urknall-Theorie widerspricht dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Nach ihm wird, obwohl die Gesamtenergie im Kosmos konstant bleibt, die Menge der Energie, die für nützliche Arbeit zur Verfügung steht, immer geringer. Dies bedeutet: Bei jedem Prozess dieser Welt geht Ordnung verloren und das Chaos nimmt zu. Hochgradige Ordnung, die sich selbst überlassen bleibt, entwickelt sich mit der Zeit in ein Chaos. Schöne Autos werden einmal Wracks,

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Häuser und Schlösser werden einmal Ruinen, heißes Wasser wird kalt. Der gesunde Mensch wird einmal unbelebte Materie. Das Universum läuft ab wie eine gewaltige Uhr, die einmal aufhören wird zu ticken. Dieses Gesetz zeigt, dass in der Natur keine Entwicklung zu Höherem möglich ist, dass sich die Materie nicht selbst höher organisiert. Sie unterliegt dem Gesetz des Abbaus, dem Zerfall, also ganz im Gegensatz zur Evolutionstheorie erfolgt eine Entwicklung vom Komplexen zum Einfachen, denn Entropie, d.h. das Maß der nicht mehr zur Verfügung stehenden Energie nimmt ständig zu. Das bedeutet weiter, dass das Universum altert und unwiderrufl ich seinem Ende entgegengeht. Die Physik sagt, dass die Materie nicht ewig sein kann. Die Bibel sagt: „Himmel und Erde werden vergehen”.

3. Nach der „Urknall-Theorie” wird die Materie als vorhanden (ewig) vorausgesetzt und die Energie ist somit Eigenschaft der Materie. Das widerspricht einem der wichtigsten Grundgesetze des 20. Jahrhunderts.

Der deutsche Kernphysiker und Nobelpreisträger Albert Einstein hat die Äquivalenzbeziehung von Materie und Energie postuliert. Auf diese Weise hat er nachgewiesen, dass die Materie nichts anderes als eine Ausdrucksform der Energie ist. Diese wissenschaftlichen Tatsachen bestätigen unwiderlegbar das biblische Schöpfungsmodell der Entstehung des Universums. Der Glaube der Evolutionstheorie wird durch die Wissenschaft widerlegt.

4. Wenn die Urknall-Theorie recht hätte, wie erklären wir uns dann die auffallenden Besonderheiten, über die die Erde verfügt? Besonders sind hier zu nennen:

  • der Abstand der Erde zur Sonne und zum Mond,
  • die gleichmäßige Wärmestrahlung der Sonne,
  • die Größe, die Masse und Rotationsdauer der Erde,
  • der Sauerstoff- und Stickstoffanteil in der Erdatmosphäre.

Hier handelt es sich um die wichtigsten Voraussetzungen für die

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Existenz des Lebens. So wurde die Erde zum Zentralgestirn des gesamten Universums. Soll das wirklich alles bloßer Zufall sein?

5. Die Planeten des Sonnensystems sind sehr unterschiedlich gebaut. Sie unterscheiden sich in Größe, Oberfl äche, physikalischer Dichte, Rotationsgeschwindigkeit, Entfernung, chemischer Zusammensetzung, Atmosphäre usw. voneinander. Die
Astronomen stellen fest, dass diese Differenz bei den anderen Planetensystemen im Weltall noch größer ist. Wie kommt es zu diesen markanten Unterschieden, wenn alle Körper des Universums gleicher Herkunft sind? Es ist unmöglich, dies alles durch eine natürliche Entstehungstheorie zu erklären.

Nach einem Urknall müsste man doch ein chaotisches, ungeordnetes Universum erwarten. Die Astronomen und Astrophysiker behaupten: Im Weltall herrscht eine auffallende und erstaunliche Ordnung, Harmonie und Gesetzmäßigkeit. Schon unser Planetensystem mit der Sonne als Zentralgestirn und den umlaufenden Planeten, Monden und Kometen ist kein ungeordnetes Chaos. Nach der einfachen Logik sollte die Ordnung im Kosmos und die mit Schönheit ausgestattete Natur ein Hinweis auf einen Urheber, auf einen Schöpfer, sein. Die Bibel sagt: „Nun waren ja die Werke Gottes von Anbeginn der Welt fertig.“ (Hebr. 4,3). „Durch den Glauben merken wir, dass die Welt durch Gottes Wort fertig ist, dass alles, was man sieht, aus Nichts geworden ist.“ (Hebr 3,11).

Dr. Stephen Taylor, Dozent an der University of Liverpool, schreibt in seinem Beitrag zum Urknall in „Die Akte Genesis“, S.239: „Die Frage ist doch: Was knallte eigentlich? In einfachen Worten: Was nichts ist, kann auch nicht knallen.“

Ronald Reagan, ehemaliger Präsident der USA, sagte einmal beim Nationalen Gebetsfrühstück: „Ich habe seit langem den ungeheiligten Wunsch, einige Atheisten zum Dinner einzuladen, ihnen die vortreffl ichsten Gourmet-Gerichte vorzusetzen und sie nach dem Essen zu fragen: Was meinen Sie – gibt es einen Koch?“

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Steven Weinberg schreibt in seinem Buch „Die ersten drei Minuten – der Ursprung des Universums“, nachdem er die ersten drei Minuten des Kosmos beschrieben hat: „Ich kann nicht leugnen, dass ich einen Anfl ug von Unwirklichkeit empfi nde, wenn ich über die drei ersten Minuten in einer Weise schreibe, als wüssten wir wirklich, wovon wir sprechen . . . Wir Menschen können uns der Vorstellung nicht entziehen, dass wir von Anfang an geplant waren.“ Weinbergs Buch kommentierte ein wissenschaftlicher Mitarbeiter der Zeitschrift „DIE ZEIT“ so: „Moses allerdings genügte für die Genesis die schlichte Feststellung „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ – eine Deutung vom Ursprung der Welt, die noch heute von sehr vielen Menschen allen noch so plausiblen Erklärungen vieler Kosmologen vorgezogen wird.“

Zufall und Komplexität sind zwei sich gegenseitig ausschließende Größen. Dies gilt sowohl für den Makro- wie für den Mikrokosmos. Die Wissenschaft kennt keinen Zufall bei der Struktur und Funktion ihrer Systeme. Das Zufallsprinzip der Evolutionstheorie widerspricht der Wissenschaft. Vor dem Hintergrund der genannten physikalischen Gesetze und der nicht zu leugnenden Tatsachen erklären wir die Harmonie in der Natur sowie die Komplexität des Lebens folgendermaßen: Entsprechend dem Gesetz der Kausalität existiert eine höhere Grundgröße, die für die Harmonie und für das Leben sorgt und es steuert. Diese Grundgröße nennen wir Gott.

Nicht reduzierbare Systeme

Es gibt in der Natur viele sog. „nicht reduzierbare Systeme”. Das sind Systeme, die in ihrer Struktur und Funktion die optimale Leistungsfähigkeit besitzen und nicht weiter reduziert werden können. Um den Begriff zu veranschaulichen, sei hier als Beispiel die Glühlampe erwähnt. Sie besteht aus dem Glaskolben, dem Lampensockel aus Messing mit Isolation und Fußkontakt, dem Glasquetschfuß mit Glasträger und den Traggerüstdrähten, auf denen der Wolframglühwendel befestigt ist. Entfernen wir einen einzigen Teil dieser Konstruktion, dann ist sie nutzlos. In der Natur

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finden wir z.B. das Auge, das Gehirn, den Flugapparat der Vögel usw.. Auch die menschliche Zelle ist ein phantastisches Beispiel eines nicht reduzierbaren Systems. Ihr Genom besteht aus 3,1 Milliarden Basispaaren (das entspricht dem Inhalt von ca. 1.000 Bibeln). Die Zellteilung selbst ist ein Wunder: Das gesamte Genom wird vor der Zellteilung kopiert, beim Kopiervorgang wird alles kontrolliert. Die zufällige Entstehung eines solchen Systems, das von Anfang an voll funktionsfähig sein muss, ist ausgeschlossen.

Nicht reduzierbare biologische Systeme, die funktionsfähig sind, sind ein wichtiger Hinweis auf die Genialität des Schöpfers. Die blinde Natur ist nicht imstande, etwas Neues zu schaffen. Man braucht dafür eine riesige intellektuelle Investition.

Die Komplexität von Systemen, die aus einzelnen Teilen zusammengesetzt sind und beim Fehlen eines Teiles nicht mehr funktionieren können, bildet für die Evolutionstheorie ein großes Problem. Zum Beispiel ist ein Muskel ohne einen Nerv, der zum Muskel führt und ihn zum Zusammenziehen veranlassen kann, unbrauchbar. Beide, der Muskel und der Nerv, sind nutzlos, wenn nicht ein kompliziertes Steuerungssystem im Gehirn existiert, das die Aktivität des Muskels koordiniert. Ohne das Zusammenspiel dieser drei wichtigen Teile haben wir nur unbrauchbare Einzelteile. Wie soll sich in einem graduellen, evolutionären Prozess eine solche Komplexität entwickelt haben? Die einzelnen Teile solch eines Systems bestehen ja aus verschiedenen Gewebekomponenten, die eine verschiedene embryonale Entwicklung haben.

Das Beispiel mit dem Muskel verblasst zur Bedeutungslosigkeit, wenn wir komplizierte Organe wie das Auge oder das Gehirn betrachten. Diese enthalten viele voneinander abhängige Systeme, die aus einzelnen Teilen zusammengesetzt sind, welche ohne die Präsenz der anderen unbrauchbar sind. Im menschlichen Auge gibt es beispielsweise 100 Millionen lichtempfi ndliche Zellen, die über etwa eine Million Nervenfasern des Sehnervs Informationen ins Gehirn senden. Hier werden diese Informationen sortiert, analysiert und zu einem verständlichen Bild zusammengefügt. Das alles bedingt eine extrem komplexe Gruppe von gegenseitig

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voneinander abhängigen Einzelteilen. Im Übrigen hatte Darwin selbst erhebliche Zweifel an den Prinzipien, die seine Theorie tragen sollten. So schrieb er in „Über den Ursprung der Arten“: „Die Annahme, das Auge mit seinen unnachahmlich kunstvollen Einrichtungen für Scharfeinstellung, Regelung des Lichteinfalls und Ausgleich sphärischer und chromatischer Aberration habe sich durch natürliche Auslese bilden können, ist, wie ich offen zugebe, komplexen Gehirns. Es enthält 100 Milliarden Nervenzellen, die durch 400.000 Kilometer Nervenfasern miteinander verbunden sind. Dass wir normal denken können, ist das Ergebnis eines wunderbar geordneten Komplexes von gegenseitig
voneinander abhängigen Teilen. Wie könnten solch komplizierte Organe durch Zufall entstehen?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eines der Kernprobleme der Evolutionstheorie darin besteht, dass sie nicht erklären kann, wie ein funktionsfähiges Organ in einem Schritt entstanden sein soll. Biologische Apparate, etwa die verschiedenen Arten von Augen, funktionieren entweder oder sie sind eben nicht vorhanden. Mangelhaft funktionierende Zwischenstufen existieren nicht; auch würden sie keinen Selektionsvorteil bieten.

Dies alles sind wissenschaftliche Tatsachen, die die in der Evolutionstheorie vertretene Selbstentstehung und Selbstorganisation des Lebens aus unbelebter Materie völlig widerlegen.

Die biologische Information

Die Molekularbiologie sagt, dass es neben den beiden Bestandteilen des Lebens, Materie und Energie, eine dritte Grundgröße gibt, nämlich die Information, welche als zentrales Kennzeichen aller Lebewesen gilt. Die heutige Forschung hat festgestellt, dass die Information die alles entscheidende Basis für die Existenz des Lebens ist. Lebende Systeme brauchen Information, um funktionieren und wachsen zu können. Diese biologische Information muss in jedem Organismus vorhanden sein.

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Wie im Bereich der Computerprogrammierung gelten auch in der Biologie die allgemeinen Gesetze der Informatik in vollem Umfang. Hier seien nur einige Grundsätze der Informatik erwähnt:

  • Information ist eine nicht-materielle fundamentale Größe.
  • Information ist die nicht-materielle Basis für alle programmgesteuerten Systeme.
  • Es gibt keine Information ohne Sender.
  • Es gibt keine Information ohne ursprüngliche geistige Quelle.
  • Es gibt keine Information ohne Code.
  • Es gibt keine Information ohne freien Willen und Ziel.
  • Es gibt keine Information durch Zufall.
  • Eine materielle Größe kann keine nichtmaterielle Größe hervorbringen.
  • Zur Speicherung von Information bedarf es eines materiellen Trägers.

Die genetische Information verschlüsselt bei allen Lebewesen den eigenen Bauplan und sorgt dafür, dass er von Generation zu Generation weitergegeben wird. Wie erklärt es sich, dass es bei der Embryonalentwicklung nicht zu einem ungeordneten Zellwachstum, sondern zu einem systematischen, zeitlich abgestimmten und zielorientierten Vorgang kommt? Dem liegt eine Bauanweisung zugrunde, in der alle Phasen programmiert sind. Es handelt sich um einen durch Information gesteuerten Vorgang. Allein die Existenz eines Codesystems, wie sie im genetischen Code vorgegeben ist, setzt nach den Sätzen der Informatik eine nicht im System selbst liegende Informationsquelle voraus. Diese Informationsquelle liegt außerhalb der Materie. R. Hoefeisen schreibt: „Dabei sind die Informationen nicht identisch mit dem Informationsträger, sondern davon unabhängig, so wie ein Satz auf Papier, auf Holz, auf einen Computerchip geschrieben oder auf eine Tonbandkassette gesprochen werden kann. Keines dieser Medien ist der Ursprung des Satzes. Sie sind lediglich das Speichermedium, das die Information trägt. Hinter physischen Speichermedien steht immer eine intelligente nicht-physische Informationsquelle.

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Die DNS-Moleküle sind der physische (materielle) Träger der biologischen Erbinformation. In bestimmten Abschnitten des Kettenmoleküls der DNS (d.s. Gene, Erbgut) ist diese Information in einer Art Geheimschrift oder Code durch eine Reihenfolge aus vier chemischen Substanzen (Nukleinsäuren) verschlüsselt (codiert). Die vier Nukleinsäuren sind Adenin, Cytosin, Guanin und Thymin (A, C, G, T). Sie entsprechen dem Alphabet für die genetische Information (sog. genetische Buchstaben), welche die Bildung von Proteinen steuert. Die Proteine (Eiweißstoffe) sind der Hauptwerkstoff des Lebens.

Die genetische Information beinhaltet den genauen Plan zum Selbstaufbau eines neuen Organismus schon im Kern einer befruchteten Eizelle vollständig. Die im menschlichen Genom gespeicherte genetische Information sorgt dafür, dass wir Menschen werden und keine Tiere. Diese Information bestimmt unser Geschlecht, unsere Körpergröße, unsere Augen-, Haut- und Haarfarbe sowie sämtliche körperlichen, seelischen und geistigen Eigenschaften.

Die Wissenschaft kann nicht erklären, wie die biologische Information entstanden ist. Stellen wir also die entscheidende Frage: Wo liegt die Quelle der biologischen Information? Die Tatsache, dass hinter einem Code ein intelligenter Urheber stehen muss, ist der Grund für die Annahme, dass die biologische Information ihre Quelle nur an einem Ort haben kann, der unabhängig von Materie und Zeit existiert, nämlich bei Gott.

Der weltbekannte Informatiker Prof. Dr. Werner Gitt schreibt: „Information ist nicht Materie, dennoch braucht Information die Materie zur Speicherung und Übertragung. Information ist nicht Leben, dennoch ist sie eine notwendige Voraussetzung für Leben. Leben ist weder Materie noch Information, dennoch sind beide Phänomene für das Leben notwendig”.

Louis Pasteur hat im April 1864 vor einer großen Versammlung von Wissenschaftlern in Paris folgenden auf Harveus zurückgehenden grundlegenden und bis heute durch kein Experiment widerlegten Lehrsatz aufgestellt, der lautet: „Leben kann nur aus Leben kommen”.

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Dies aber bedeutet, dass das erste Leben erschaffen worden sein muss. Auch die Existenz der biologischen Information in den Zellen der Lebewesen zwingt uns zur Annahme eines intelligenten Schöpfers.

Nach dem Kausalitätsprinzip („Jedes Ereignis hat eine Ursache”) und nach dem Gesetz der Uniformität („Die Wirkung ist nicht größer als die Ursache”) kommen wir zu dem zwingenden logischen Schluss, dass der Schöpfer und Gesetzgeber das Leben in sich selbst trägt, dass ER selbst das Leben ist. Eine einzige Person hat von sich selbst gesagt: „Ich bin das Leben”. Das ist Jesus Christus.

Alexander vom Stein schreibt: „Für die Vertreter der Evolutionslehre wäre es ein Durchbruch, wenn sie in einem realen Experiment zeigen könnten, dass Information in sich selbst überlassener Materie ohne Zutun von Intelligenz entstehen kann. Dies ist trotz größter weltweiter Anstrengungen nie beobachtet worden.” Noch nie konnte eine zufällige Entstehung von Information, wie sie in den Lebewesen vorhanden ist, beobachtet werden. Computerprogramme haben eine gewisse Ähnlichkeit mit den Informationen der Lebewesen. Es ist undenkbar, dass ein Computerprogramm zufällig entsteht. Ist es vernünftig zu glauben, dass Programme sich selbst aus dem Nichts organisieren können
und dass man sie nur lange genug dem Zufall überlassen muss, um eine geniale Software zu erhalten? Nein, dies ist nicht vernünftig, denn nur eine intelligente und versierte Person kann ein Programm schreiben. Genauso wurden die Informationen in den Lebewesen von einem hochintelligenten Schöpfer geplant und geschaffen.

Der tierische Instinkt ist ein Verhaltensprogramm, das den Lebewesen von Geburt an gegeben ist und das sich von einer Generation auf die andere vererbt. Die Tatsache, dass ein Programm eine intelligente Quelle haben muss, weist uns auch auf die Intelligenz des Programmierers hin.

Für einen natürlichen Ursprung der genetischen Information ohne Informationsgeber gibt es keinerlei wissenschaftliche Argumente. Wer zur Herkunft des Lebens etwas Verbindliches sagen will, muss erklären, wie die biologische Information entstanden ist. Alle evolutionistischen Theorien

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sind an dieser zentralen Frage grundlegend gescheitert. Es gibt bis heute keine evolutionistische Erklärung für das in allen Lebewesen anzutreffende Steuerungssystem, also z.B. für die Koordination von Organen und Funktionen. Es gibt bis heute keine Antwort auf die Frage, wo die dazu nötige „Software“ herkommt.

Hier liegt einer der schwächsten Punkte der Evolutionstheorie überhaupt. Das wird selbst von den Evolutionisten zugegeben. J. Monod schreibt: „Das größte Problem ist jedoch die Herkunft des genetischen Codes und des Mechanismus seiner Übersetzung”.

Die Evolutionisten haben keine Antwort auf die Frage: Was ist zuerst entstanden – die materielle biologische Struktur oder die Information? Die Materie kann nie Quelle der genetischen Information sein. Dies zeigt ganz deutlich: Die Evolutionstheorie wird von echter Wissenschaft widerlegt.

Im Bereich der genetischen Information zeigen die Tatsachen klar und deutlich, dass die biblische Schöpfungslehre mit den wissenschaftlichen Kenntnissen völlig übereinstimmt. Die Schöpfertätigkeit Gottes wird immer durch den Ausdruck: „Und Gott sprach . . .“ eingeleitet, d.h. jedem Schöpfungsakt ging das Sprechen Gottes voraus. Worte, wie Gott sie dabei aussprach, enthalten nicht nur Befehle, sondern sie sind auch Träger von Informationen. Es liegt nahe anzunehmen, dass Gott mit dem Sprechen Information (und Energie) zuführte. In der Bibel lesen wir: „Durch den Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das Sichtbare nicht aus Erscheinendem geworden ist“ (Hebr 11,3). Die Formulierung „nicht aus Erscheinendem“, d.h. „aus nicht Sichtbarem“, ist von Bedeutung,
weil Information selbst – im Gegensatz zum Informationsträger – unsichtbar, immateriell ist. Hier drängt sich die Frage auf: Wenn die Bibel, wie ihre Kritiker behaupten, den Kenntnisstand der damaligen Zeit widerspiegelt, wie konnten ihre Verfasser so tiefe Erkenntnisse haben, die in völligem Einklang mit dem Stand der modernen Wissenschaft stehen?

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Der Übergang vom Wasser aufs Land

Nach dem Evolutionsmodell ist das Leben (die ersten Makromoleküle, Zellen und Lebewesen) durch Zufall im Wasser entstanden. Später kam das Leben vom Wasser an Land. Wissenschaftlich gesehen bringt dieser Übergang eine Reihe von ungelösten Problemen mit sich. Davon nur einige:

1. Warum sollten die Lebewesen an Land gehen? Es lag keine Notwendigkeit und kein Bedürfnis vor.

2. Wie konnte sich das Eigengewicht des bestimmten Lebewesens dem Land anpassen?

3. Die Lebewesen benötigten ein völlig neues Atmungskonzept, neuartige Stoffwechselsysteme und eine ganz andere Art von Abfallbeseitigung.

4. Wie konnten sich die Lebewesen dem Temperaturwechsel an Land anpassen?

5. Es ist bekannt, dass die Mitochondrien (Zellkörperchen innerhalb der Zelle) eigene Erbinformationen (DNS) enthalten, die beim Menschen über die Mutter vererbt werden (Wieland, C., 1998; CEN Technical Journal). Dies aber steht im Gegensatz zur Grundaussage der Evolutionstheorie über die Selbstentstehung des Lebens an verschiedenen Orten der Ozeane. Auch hier steht die Genetik in absoluter Übereinstimmung mit dem biblischen Schöpfungsmodell.

Mutation

Nun kommen wir zu einer der wichtigsten Voraussetzungen der biologischen Evolution, nämlich der Mutation. Sie gilt als Grundsatz, als Doktrin (Axiom), als Motor und als Kriterium der Existenz des Lebens. Die beobachtete Vielfalt der Lebewesen erklärt die Evolutionstheorie durch

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eine zufällige, spontane oder künstlich ausgelöste Änderung im Erbgut der biologischen Arten. So defi nieren die Evolutionisten das Phänomen Mutation. Was sagt die Wissenschaft – hier die Genetik – dazu?

1. Sicherlich gibt es Mutationen. Man fi ndet sie aber nur innerhalb der biologischen Art – das heißt horizontal. Noch nie wurde eine vertikale Mutation beobachtet, das heißt die Umwandlung von einer Art in eine andere.

2. Grundsätzlich kommen Mutationen sehr selten vor.

3. Genetiker (Erbforscher) haben jahrzehntelang eingehend versucht, bei Lebewesen, insbesondere bei Fruchtfl iegen (Drosophila), mittels Bestrahlung oder chemischer Behandlung artübergreifende Mutationen zu erreichen. Auf diese Weise sollten neue biologische Arten entstehen. Man hatte nämlich entdeckt, dass bei Fruchtfl iegen unter dem Einfl uss von Gamma-Strahlen Mutationen 150mal schneller auftreten als sonst. Inzwischen bestrahlt man mehr als 50 Jahre lang, aber es ist aus der Fruchtfl iege keine Hummel oder ein anderes Insekt geworden. Es entstanden allerlei Rassen und Spielarten Drosophila, aber immer noch und immer nur Drosophila.

4. Mutationen sind, wie umfangreiche Untersuchungen gezeigt haben, zu 99,90% negativ und schädlich für den Organismus. Sie sind nicht nützlich und oft tödlich, weil sie ihren Trägern durch den Verlust genetischen Materials Nachteile bringen (so gesehen aus der Position der entsprechenden biologischen Art). Ein bekannter Evolutionist, Th. Dobzhanski, erklärt, dass der Mutationsprozess allein zu Degeneration, Ausrottung und Absterben ganzer biologischer Arten führen würde. So stellen die sog. „positiven” Mutationen keine biologische Höherentwicklung (Evolution) dar, da sie Verluste im Erbmaterial beinhalten.

Letztendlich geht es gar nicht darum, ob es vorteilhafte Mutationen gibt, sondern ob echtes neues Erbmaterial, neue genetische Information und neue Strukturen entstehen, die eine neue biologische Art

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hervorrufen können. Jedoch genau das wurde nie in der Natur beobachtet. Im Gegenteil: Mutation führt zur Abnahme der vorhandenen genetischen Information und zu negativen Erscheinungsformen der biologischen Art. Durch Mutation wird die vorhandene genetische Information negativ beeinfl usst. Die evolutionistische Darstellung der Mutation ist vergleichbar mit der Argumentation einer erfolglosen Firma, die behauptet, sie würde große Gewinne machen, obwohl sie laufend Geld verliert.

Der israelische Erbforscher Lee Spenter berichtete beim 8. Kreationisten- Kongress in Schweden 2003: „Zufällige Mutationen können keine Evolution hervorbringen. Alle bisher auf der molekularen Ebene untersuchten Mutationen reduzieren die genetische Information. Dies spricht gegen die Evolutionstheorie.“

5. Das von Lamarck und Darwin postulierte Prinzip, dass erworbene Eigenschaften vererbt werden können und so eine Evolution ermöglichen, wurde später durch die Entdeckung der Erbgesetze von Johann Gregor Mendel widerlegt.

6. Die evolutionistische Annahme, dass aus einfacheren Bauplänen durch Mutation komplexere Baupläne entstehen können, ist informationstheoretisch vollkommen falsch. So etwas wurde nie beobachtet. Vielmehr läuft die Entwicklung in umgekehrter Richtung ab.

Und noch etwas: Einer der wichtigsten Grundsätze der Molekulargenetik lautet: Der genetische Code ist der stabilste und der am wenigsten veränderbare Bestandteil des Lebens. Die Evolutionisten selbst geben zu, dass sich der genetische Code in den letzten zwei Milliarden Jahre nicht verändert hat.

Die Wahrheit ist also sehr einfach: Ohne neue Information keine neuen biologischen Arten. Das weist darauf hin, dass die Lebewesen in klar voneinander abgegrenzten Gruppen (Grundtypen) – ein jegliches nach seiner Art – geschaffen wurden. Auch hier stimmt

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der biblische Schöpfungsbericht mit der Wissenschaft vollkommen überein.

7. Wenn die Mutation ein Motor für eine Evolution der biologischen Lebewesen wäre, so würde das bedeuten, dass es in der Vergangenheit zahlreiche Übergangsformen gegeben haben müsste und es sie auch heute noch gäbe. Zwischen den größeren Gruppen von Lebewesen fehlen aber Übergangsformen, sowohl in der heutigen Welt als auch unter den Fossilien. Selbst Darwin erkannte das als Problem und schrieb in „Über den Ursprung der Arten”: „Warum ist nicht jede geologische Formation und jede Schicht voll von solchen Zwischengliedern? . . . . Vielleicht ist dies der offensichtlichste Einwand, der gegen meine Theorie vorgebracht werden kann.” Wir werden uns später mit den Fossilien näher beschäftigen

Natürliche Selektion

Für die Evolution ist neben der Mutation und dem Zufall die natürliche Selektion (Auswahl, Auslese) der drittwichtigste Antrieb (Mechanismus). Dieser Grundsatz natürlicher Selektion wurde der Garantiestempel der Evolution, der die Neuentwicklung von Lebensformen ohne Hilfe einer übernatürlichen Ursache gestatten soll. Die Selektion korrigiert den Zufall und fördert die Mutation. Die Auslese wird folgendermaßen defi niert: „Ausmerzung schwächerer, weniger gut an ihre Umweltbedingungen angepasster Individuen und Überleben der am besten angepassten”. Die Auslese arbeitet blind, ziellos und wirkungsvoll. Die Evolution der Lebewesen wird bestimmt durch den „Kampf ums Dasein” und die natürliche Selektion führt zur Höherentwicklung der Lebewesen. Bei diesem Kampf überleben nur die Tüchtigsten und Stärksten, die Schwachen bleiben auf der Strecke.

Die Vorstellung vom erbarmungslosen „Kampf ums Dasein” übernahm Darwin von T. Malthus und E. Haeckel. Beide formulierten diese Idee folgendermaßen: „Die geistig höher stehenden müssen die tiefer stehenden und minderwertigen Rassen ersetzen . . . Das geschieht durch natürliche

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Auslese, die nach dieser Theorie das einzige wissenschaftliche Prinzip ist, das die Entwicklung des Lebens, der Gesellschaft und des Geistes beherrscht”. Viel deutlicher bringt Darwin die Idee vom „Überleben des Tüchtigsten” (survival of the fi ttest) in seinem Buch „Über den Ursprung der Arten” zum Ausdruck: „Letztendlich wird die natürliche Selektion die Wildrassen (Unterrassen) ausmerzen müssen, um auf diese Weise den Weg zu einer hochentwickelten Menschenrasse freizumachen”. Soweit die Evolutionstheorie
über die natürliche Selektion.

Die Stellungnahme der Wissenschaft und der menschlichen Erfahrung:

1. Es ist bekannt, dass die Variabilität der biologischen Arten durch die Umweltbedingungen verändert werden kann. Durch künstliche Selektion können zielgerichtet verschiedene Varianten erzeugt werden. Äußerlich unterscheiden sie sich erheblich von den Ausgangformen, sind aber genetisch verarmt. Vor allem aber wird dabei keine neue biologische Art erzeugt, sondern es wird nur aus Vorhandenem das Geeignete ausgelesen. Hier handelt es sich um sog. Mikroevolution oder Evolution im Rahmen ein und derselben biologischen Art. Deshalb kann weder die künstliche noch die natürliche Selektion als Beweis einer höheren Entwicklung (Makroevolution) gewertet werden. Mit der Selektion jedenfalls ist eine Höherentwicklung von Lebewesen nicht zu erklären. Im Übrigen soll mit der Schaffung des irreführenden Begriffs „Mikroevolution“ der Eindruck erweckt werden, als ob eine innerhalb derselben Art sich vollziehende Veränderung (z.B. innerhalb der Population von Finken oder Hunden) etwas mit der Evolution zu tun habe. Tatsächlich aber sind sowohl Selektion als auch Mutation ohne jede Bedeutung für die Entstehung neuer, bisher nicht vorhandener Organe, für die Entstehung qualitativ neuen, genetischen Materials, für eine wirkliche, artübergreifende evolutionäre Entwicklung.

2. Zu Mutation und Selektion schreibt P. P. Grassé vom Institut für Evolutionsforschung der Universität Paris in dem Hochschullehrbuch „Evolution“: „Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Vererbungslehre Auskunft über die Erhaltung und Weitergabe der Merkmale

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und über einige ihrer Veränderungen gibt, aber sie erklärt nicht das Auftreten wirklich neuer Merkmale, die die Folge einer Schöpfung sind.“

Noch zwei weitere vielsagende Zitate:

a) Ch. Darwin: „Wir können nicht beweisen, dass eine einzige Art sich verändert hat.“

b) Y. Delage: „Ich gebe bereitwillig zu, dass keine Art je dafür bekannt geworden wäre, dass sie eine andere erzeugt hätte, und dass es keinen unbedingt bestimmten Beweis gibt, dass so etwas je vorgekommen wäre.“

3. Um einem Missverständnis vorzubeugen, sei betont, dass selbstverständlich Selektionsprozesse existieren. Allerdings ist Selektion immer nur ein regulierender, kein kreativer Faktor. Sie kann keine neuen Wesensmerkmale hervorbringen, sondern lediglich – wie ein Sieb – aus bereits vorhandenen Wesensmerkmalen auslesen.

4. In seiner Evolutionstheorie schreibt Darwin über die Analogie bei der Auswahl durch den Züchter und in der Natur. Wir wissen von der heutigen Genetik, dass in den entscheidenden Aspekten – Ziel, Ablauf, Abweichung, Überleben usw. – natürliche und künstliche Selektion nicht Analogien, sondern Gegensätze darstellen.

Die evolutionistische Selektionslehre hat im Bereich des Soziallebens, der Moral und Ethik der Menschheit zu grausamen Konsequenzen geführt, die die Welt bis heute erschüttern: Rassismus und Förderung der so genannten „hochentwickelten Rassen” haben Millionen Menschen das Leben gekostet. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Sozialdarwinismus. Das Selektionsprinzip wurde in der Zeit des Nationalsozialismus begierig aufgegriffen. Mit ihm wurden die Euthanasie, also die Vernichtung „kranker“ Menschen, sowie ethnische Säuberungsaktionen (Judenpogrome, Vernichtung von „rassisch minderwertigen“ Volksgruppen) begründet. Die Ausbeutungspolitik in der Dritten Welt, Rücksichtslosigkeit, Egoismus,

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Atheismus und Euthanasie sind nur einige der bitteren Früchte des evolutionistischen Denkens und Handelns des modernen Menschen. Der deutsche Arzt Alfred Plötz schreibt in seinem Buch „Rassenhygiene”: „Da die natürliche Auslese nicht immer so funktionierte, wie es höher stehende Rassen gerne hätten, muss sie durch eine künstliche Auslese verstärkt werden … unwertes Leben muss vernichtet werden…“ Sicher konnte Darwin den Missbrauch seiner Theorie nicht voraussehen, aber es ist dazu gekommen.

5. Viele Tatsachen (Altruismus, Symbiose usw.) sprechen gegen den Mythos vom „Überleben des Tüchtigsten” und Darwin war sich dessen sehr wohl bewusst.
Und wie steht der heutige, moderne Mensch zu Darwins „Selektions”-Idee? Denken Sie nur an den gnadenlosen Konkurrenzkampf oder die Euthanasie! Der heutige Mensch ist bereit, über Leichen zu gehen, um seine Ziele zu erreichen…

Die Frage nach der Ethik kann mit der Evolutionstheorie nicht beantwortet werden. Das Überleben des Stärksten allein kann nicht die Grundlage für unsere Ethik sein. Wenn der Mensch ein weiterentwickeltes Tier wäre, dann gäbe es keinen Grund dafür, überhaupt eine Ethik und Moral aufzustellen, denn entscheidend für das Fortschreiten der Evolution wäre einzig und allein das Überleben des Stärksten bzw. des am besten Angepassten. Wie kann man nach Ethik fragen, wenn die Maxime des tierischen Verhaltens – der Mensch ist nach der Evolutionstheorie ein hochentwickeltes Tier – der egoistische Überlebenstrieb ist? Leben oder Tod, Sein oder Nicht-Sein, alles ist gleichgültig, weil alles zufällig und damit ohne Plan und ohne Ziel ist. Eine sinn- und ziellose Evolutionsethik kann nie das Fundament sein, um ethische Verpfl ichtungen zu begründen. Die Evolution anerkennt keine höhere Autorität. Ethik ohne eine höhere Autorität gibt es nicht. Der Evolutionist Th. Huxley gibt zu: „Ich muss bekennen, wie verwirrt ich war, als ich eine Grundlage suchte zu einer moralischen Verhaltensweise für unsere chaotische Zeit, ohne die Bibel zu gebrauchen”.

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Die willkürliche Gleichsetzung von Verwandtschaft und Entwicklung

Die Evolutionstheorie lehrt, dass die Ähnlichkeiten (Homologien) der Lebewesen ein besonders wichtiges Indiz für eine gemeinsame Abstammung der Arten darstellen. Sie gehören somit zu den wichtigsten Stützen der Evolutionslehre. Hierfür wird als Beispiel die Ähnlichkeit im Körperbau, Stoffwechsel und Erbgut zwischen Affen und Menschen angeführt. Weil Affen und Menschen gemeinsame Vorfahren gehabt haben sollen, wird behauptet, dass der Mensch vom Affen abstammt. Dies ist heute allgemein geltendes Denken.

Aus der Verwandtschaft der einzelnen Arten in Bau und Lebensweise wird willkürlich eine entwicklungsgeschichtliche Reihe gebaut und die Verwandlung des zeitlichen Nebeneinander in ein Nacheinander wird mit Hilfe des Zirkelschlusses des sog. Fossilienbeweises begründet. Bei diesem „Beweis“ geht man von der Richtigkeit der unbewiesenen Annahme aus, einfaches Leben habe sich nach und nach in kompliziertes verwandelt. Dann bestimmt man Gesteine, die primitive Lebewesen enthalten, als alt, andere als jung. Man beweist also den Darwinismus mit Hilfe des Darwinismus. Was für ein Denkfehler hier vorliegt, wird deutlich, wenn man fragt: Soll die Verwandtschaft chemischer Elemente etwa auch auf „Entwicklung“ hindeuten?

Was sagen die Wissenschaft und die menschliche Erfahrung dazu?

1. Es gibt abgestufte Ähnlichkeiten unter den Lebewesen. Dies allein beweist jedoch noch gar nichts. Vielmehr muss die Frage geklärt werden, woher die Ähnlichkeiten kommen und was sie zeigen.

Die Auffassung, dass der Mensch vom Affen abstammt, ist weder wissenschaftlich nachweisbar noch ist sie durch Beobachtung belegt, sondern sie ist Ausdruck der evolutionistischen Glaubensüberzeugung.

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2. Ähnlichkeit ist viel mehr ein Indiz für einen gemeinsamen Schöpfer. Das kann man leicht anhand von Vergleichen aus der Technik oder der Kunst klarmachen. Ein „Trabi” und ein „Mercedes” haben viel Ähnliches, doch niemand würde sagen, dass der „Mercedes” ein hochentwickelter „Trabi” sei. Automodelle derselben Firma zeigen typische Ähnlichkeiten, die ein Hinweis auf denselben Konstrukteur sein können. Solche Ähnlichkeiten sprechen viel eher gegen die Evolutionstheorie. Z.B. ist das Bein eines Pferdes etwas ganz anderes als das des Menschen, obwohl beide Lebewesen zu den Säugern zählen. Das Bein eines Frosches ist dem menschlichen viel ähnlicher, aber der Frosch ist ein Amphibium, weit entfernt vom Menschen. Dass dies nicht berücksichtigt wird, zeigt, dass es sich nicht um Wissenschaft, sondern um eine Ideologie handelt.

3. Die 98%ige Übereinstimmung des Erbguts von Affen und Menschen sagt nicht unbedingt etwas über die Ähnlichkeit der Baupläne des Schöpfers aus. Ein Vergleich soll das deutlich machen: Eine Kirche und ein Gefängnis sind sehr verschieden gebaut (verschiedene Baupläne). Doch das Material, mit welchem sie gebaut sind, kann sehr ähnlich sein (Backsteine, Türen, Ziegel, Fensterglas usw.). Das Erbgut entspricht den Baumaterialien, nicht aber dem Bauplan. Nicht die Ähnlichkeit und die Anzahl der Chromosomen (der Träger) ist entscheidend, sondern die Qualität der auf ihnen niedergelegten genetischen Information.

Der Bauplan der Lebewesen und seine Entstehung (die codierte Information) gehören zu den größten Geheimnissen der Biologie.

4. Zwischen Mensch und Tier gibt es eine tiefe, unüberbrückbare Kluft. Nur einige Beispiele: Das Gehirn des Menschen verfügt über Qualitäten, die im Tierreich keine Parallelen fi nden. Das Kommunikationssystem, die Religion, die Ehe und die geistigen und schöpferischen Fähigkeiten beim Menschen sind Phänomene, die die Tierwelt nicht kennt. Der Mensch als biologische Art besitzt Qualitäten, die ihn von der Welt der Tiere total unterscheiden und ihn seinem Schöpfer ähnlich machen.

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5. Weitere starke Argumente gegen die gemeinsame Abstammung der Arten (auch Affe – Mensch) stellen das vollständige Fehlen von Übergangsformen sowie die unüberschreitbaren genetischen Barrieren zwischen den einzelnen biologischen Arten dar. Vom Beginn ihres Auftretens in der Erdgeschichte gab es bereits größere Gruppen von Lebewesen in zahlreichen unterschiedlichen Formen. Wenn während Millionen von Jahren eine graduelle Entwicklung von primitiven zu höheren Lebewesen stattgefunden hätte, müssten die Zwischenformen mindestens teilweise in den Fossilien vorkommen. Dass alle gefundenen Fossilien vollständig entwickelte Formen zeigen, würde der Annahme einer evolutionären Entwicklung unweigerlich den Todesstoß versetzen, wäre da nicht die schon beschriebene ideologische Verhärtung und die dadurch bedingte „Immunisierung“ unbequemen Tatsachen gegenüber.

Die Fossilien

Fossilien sind Überreste von Lebewesen aus vergangenen Perioden der Erdgeschichte. Die Evolutionisten suchen die fehlenden „Bindeglieder” (Missing links) zwischen Affen und Menschen, aber auch zwischen den anderen Grundgruppen. Um dieses Problem zu lösen, müssen diese Fossilien Millionen Jahre alt sein und eindeutige Kriterien der beiden biologischen Arten aufweisen. Fehlen diese wichtigen Voraussetzungen, so werden sie geschaffen, d.h. der Fossilienfund wird so interpretiert und manipuliert, dass er in das Schema der Evolutionisten passt.

Was sagt die Wissenschaft dazu?

1. Es gibt viele Hinweise darauf, dass die Gesteinsschichten nicht, wie behauptet wird, enorm lange Zeitperioden repräsentieren. Die dort gefundenen Fossilien wurden komplett in tiefem, schnell fl ießendem Wasser abgelagert.

2. Unabdingbare Voraussetzung für eine Fossilienbildung ist die schnelle Einbettung abgestorbener Lebewesen, sodass sie nicht

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verwesen (5 Stunden), gefressen oder durch äußere physikalische oder chemische Kräfte zerstört werden. Eine langsame Ablagerung, von der die Evolutionisten ausgehen, ist bei der Bildung von Fossilien unmöglich. Nur Lebewesen, die sehr rasch unter Ausschluss von Luft und Wasser eingeschlossen wurden, können zu Fossilien werden. Die daran beteiligten Schichten müssen also sehr schnell gebildet werden.

3. In den letzten Jahrzehnten hat man mehrere fossile Baumstämme gefunden, die zum Teil kopfüber liegend mehrere geologische Formationen durchdringen. Diese sog. „Polystraten-Fossilien” sind unwiderlegbare Indizien dafür, dass die Schichten sehr rasch aufeinander folgend abgelagert wurden. Wäre dies langsamer geschehen, so wären die Baumstämme längst verfault, bevor sie vollständig eingebettet wurden.

4. Es gibt eine ganze Reihe von Tieren, die nach evolutionistischer Anschauung längst ausgestorben sein müssten (weil sie in höheren Schichten nicht vorkommen), die aber heute noch leben. Man bezeichnet sie als „lebende Fossilien“. Die Existenz vieler „lebender Fossilien“ spricht eindeutig gegen die These von einer angeblich Hunderte von Millionen Jahren währenden Erdgeschichte. Zudem werden beispielsweise Fossilien von Seesternen, Brahiopoden und Schnecken von den Evolutionisten auf 530 Millionen Jahre datiert. Doch sehen diese Fossilien ganz genauso aus wie heute lebende Exemplare! Das bedeutet, dass das Zeugnis der Fossilien einen Entwicklungsstillstand zeigt. Es kann also keine Rede sein von einer Entwicklung, die über mehrere Millionen Jahre hinweg abgelaufen ist.

5. Es gibt klare Hinweise darauf, dass Menschen und Dinosaurier etwa zur gleichen Zeit lebten und nicht in einem Abstand von 65 Millionen Jahren, wie Evolutionsvertreter annehmen. Einige Funde zeigen unmineralisierte Dinosaurierknochen, die sogar noch Blutzellen enthalten. Wie sollten diese Knochen 65 Millionen oder mehr Jahre alt sein?

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6. Die molekularbiologische Forschung müsste in der Lage sein, eine fortlaufende Entwicklung nachzuweisen. Wissenschaftler stellen fest: „Jede biologische Klasse ist auf der molekularen Ebene einzigartig isoliert und mit anderen durch keine Zwischenformen verbunden. Es fehlen also die Zwischenformen auf der Ebene der Moleküle und Fossilien. So zeigen die Moleküle ebenso wie die Fossilien keine Übergänge von einer biologischen Art zu anderen Arten. Auf der molekularen Ebene gibt es keine „Vorfahren”, „Primitive” oder „Höherentwickelte”, so der Molekularbiologe Michel Denton.

7. Fossilienbefunde zeigen keine graduelle Transformation von einer Art in die andere. Im Gegenteil, die Fossilien zeigen Stillstand, d.h. keine gerichtete Veränderung, keine Übergangsfossilien. Es fehlen die Verbindungen zwischen Stämmen, Klassen und Familien von Tieren und Pfl anzen. Die älteste bekannte Fledermaus sieht genauso aus wie eine heutige Fledermaus. Der älteste Vogel, der gefunden wurde, ist der Archäopteryx. Seine Federn sind genauso kompliziert aufgebaut wie die Federn heutiger Vögel. Da stellt sich die Frage: „Was war dazwischen?“ Darwin nahm dieses Problem so ernst, dass er darin den entscheidenden Test für seine Theorie sah.

8. Das plötzliche Auftreten der Vielfalt von Lebensformen (sog. “Urknall des Lebens”) am Übergang Präkambrium/Kambrium widerspricht völlig dem evolutionistischen Denken von einer langsamen Entwicklung des Lebens.

9. Der weltbekannte Paläontologe Niles Eldredge schrieb 1985 mit entwaffnender Offenheit: „Wir Paläontologen haben gesagt, dass die Geschichte des Lebens die Story von der graduellen . . . Veränderung unterstütze, obwohl wir die ganze Zeit wussten, dass dies nicht der Fall ist.“

Fazit: Fossilien sind nicht so alt, wie es sich die Evolutionisten wünschen. Unter den Fossilien fehlen Zwischenformen nahezu völlig. Hätte eine Evolution stattgefunden, müsste es eigentlich nur Zwischenstufen

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und Übergangsformen geben und es dürfte gar nicht zu klar abgrenzbaren Klassen und Arten gekommen sein. Die wenigen möglichen Übergangsformen sind als Fehlentwicklungen zu erklären. Das Leben auf der Erde erschien plötzlich und in verwirrender Vielfalt. Jede Art war voll entwickelt, ohne Vorstufen, vollkommen stabil. All dies deutet auf einen einmaligen Schöpfungsakt und nicht auf eine Evolution hin.

Wie steht es mit den Fossilienbefunden von sog. Affenmenschen? Hier eine kleine Aufl istung von Fossilienbefunden, die zu verschiedenen Zeiten als Übergangsformen zwischen Affen und Menschen angegeben wurden, heute aber sogar von Vertretern der Evolutionstheorie anders interpretiert werden:

  • Australopithecus africanus – ausgestorbene Affenart.
  • Pitheanthropus erectus (Java-Mensch; Peking-Mensch) – ein vollständiger Mensch.
  • Homo sapiens neandertalensis – Heute geben viele zu, dass die Neandertaler vollständige Menschen waren, die sprechen konnten und Religion und Kunst ausübten.

Es gibt keine fossilen Belege dafür, dass Affe und Mensch von gemeinsamen Vorfahren abstammen. Bindeglieder fehlen, weil sie nämlich nie existierten. Es handelt sich also um eine weltanschaulich geprägte Vorstellung, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt.

Endlos lange Zeiträume?

Bei der Beurteilung der Glaubwürdigkeit der Modelle Evolutions- und der Schöpfungslehre spielt die „Zeitfrage” eine große Rolle.

Die Evolutionisten glauben:

  • Entstehung des Universums – vor 20 Milliarden Jahren
  • Entstehung der Erde – vor 4,6 Milliarden Jahren
  • Das erste Leben – vor 3,8 Milliarden Jahren
  • Erstes Auftreten mehrzelliger Organismen – vor 600 Mio. Jahren

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  • Entwicklung der ersten Säugetiere ( 4.250 Arten; 5 cm – 30 m lang) – vor 70 Millionen Jahren
  • Auftreten des ersten Menschenaffen – vor 28 Millionen Jahren
  • Entwicklung des heutigen Menschen vom Homo erectus zum Homo Sapiens – vor 50.000 Jahren
Wissenschaftliche Fakten, die die angenommenen langen Zeitperioden der Evolutionstheorie widerlegen:

1. Aus dem rasch zerfallenden Magnetfeld der Erde und der uns bekannten Halbwertzeit, in der sich dieser Zerfall vollzieht, kann man errechnen, dass die Erde nicht Milliarden Jahre alt sein kann.

2. Der Salzgehalt des Meerwassers und die erstaunlich dünnen Sedimentdecken auf dem Meeresgrund zeigen, dass das Alter der Erde keinesfalls Milliarden Jahre betragen kann.

3. Da man die Menge des jährlich von der Erde abgegebenen Heliums kennt und die Gasatome aufgrund der Erdanziehungskraft nicht in den Weltraum entweichen können, kann man berechnen, wie lange die radioaktiven Zerfallsprozesse schon gelaufen sind, bei denen das Helium freigesetzt wurde. Die kleine Menge Helium in der Erdatmosphäre ist ein wichtiger Beweis für eine „junge Erde”.

4. Aus dem interplanetarischen Raum fällt ständig Staub auf die Erde und auf den Mond. Wenn die Erde und der Mond 4,6 Milliarden Jahre alt wären, müsste diese Staubschicht auf dem Mond, der keine Atmosphäre hat, 5 Meter hoch sein. Die amerikanischen Astronauten stellten 1969 nur eine 1 cm dicke Schicht auf der Mondoberfl äche fest.

5. Es gibt viele wissenschaftliche Hinweise und Indizien dafür, dass die radiometrischen Datierungen (C14, Uran-Blei, Rubidium-Strontium usw.) keinen objektiven Beweis für eine alte Erde liefern. In dieser Richtung wird von den Evolutionisten enorm spekuliert und manipuliert. Ein Beispiel: Die Datierung eines Fossils des Austra-

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lopithecus ramidus ergab durch die Kalium-Argon-Methode ein Alter von ungefähr 23 Millionen Jahre. Die Autoren entschieden, dass dies „zu alt sei”, weil es nicht mit ihrem Glauben über den Platz des Fossils im Gesamtschema der Evolution vereinbar war. „Damals gab es ja keine Menschen” – kommentierte der Forscher. Dies zeigt: Die Daten werden manipuliert, bis die gewünschten Ergebnisse erreicht sind.

Die Wissenschaftler stoßen oft auf absurde Datierungsergebnisse. So kam man beispielsweise bei der Altersbestimmung der 1990 aus dem Mount St. Helens (USA) ausgetretenen Lavagesteine auf ein Alter von 30.000 Jahren, obwohl das Gestein nur wenige Jahre alt war, und als man in den 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts Lava untersuchte, die 1800 / 1801 aus einem Vulkan auf Hawaii ausgefl ossen war, erhielt man mit Hilfe der Kalium-Argon-Methode ein Alter von 160 Mio. Jahren.

Die Langzeituhren (Uran-/Thorium-Blei-Uhren, Kalium-Argon- Uhr und Rubidium-Strontium-Uhr) sind für die Altersbestimmung von Gesteinen ungeeignet, weil sie nicht eichbar sind; sie gleichen einem Quecksilberthermometer ohne Temperaturskala. Als einzige eichbare Methode gilt die C-14-Methode. Sie ist aber nur bis maximal 10.000 Jahren anwendbar, so dass Gesteine, die älter sein sollen, nicht mit Hilfe einer eichbaren Methode altersmäßig bestimmt werden können.

6. Bei den radioaktiven Zerfallsreihen (Uran-Blei / Kalium-Argon / Rubidium-Strontium) – sie sind nur bei bleireichen oder radioaktiven Gesteinen anwendbar – werden Stoffmengen gemessen und Zeiträume errechnet, die bei ihrer Umsetzung verfl ossen sein müssen.

Uran 238 z.B. zerfällt über mehrere Etappen zu radioaktivem Blei. Findet man beispielsweise ein Erz, das anteilmäßig 5g Uran und 5g radioaktives Blei enthält, so schließt man daraus, dass das Gestein 4,47 x 109 Jahre alt ist. Doch dabei geht man von drei unbewiesenen

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Prämissen aus, da man naturgemäß nicht weiß, ob

  • bei der Bildung des Gesteins noch kein Blei vorhanden war,
  • keine äußeren Faktoren den Prozess beeinfl usst haben und
  • die Umsetzungsgeschwindigkeit (d.h. die Halbwertzeit) immer konstant geblieben ist.

Die hier enthaltenen Fehlerquellen können an folgendem Beispiel illustriert werden: Ein tropfender Wasserhahn verliert einen Liter Wasser pro Stunde. In einem großen Behälter, der darunter steht, befi nden sich 100 Liter Wasser. Frage: Wie lange tropft der Hahn schon? 100 Stunden? Nein, nur 10 Stunden, da sich schon vor dem Tropfen eine ganze Menge Wasser im Behälter befand und während des Tropfens ein paar Eimer Wasser in den Behälter geschüttet wurden; auch tropfte der Hahn anfangs viel stärker als jetzt. Korrekt hätte die Antwort also lauten müssen: Er tropft 100 Stunden, wenn ursprünglich kein Wasser im Behälter war, wenn sich niemand am Hahn oder Behälter zu schaffen gemacht hat und wenn der Hahn immer gleich stark getropft hat.

Liegt Schöpfung vor, kann mit Hilfe der radioaktiven Zerfallsreihen überhaupt kein Datum bestimmt werden, denn Schöpfung täuscht immer Alter vor.

7. Vulkanismus in den kalten Weiten des Planetensystems ist in einem sehr alten Universum nicht denkbar. Deshalb nehmen die Wissenschaftler mit Erstaunen zur Kenntnis, dass der Jupitermond einen ausgeprägten Vulkanismus aufweist. Warum ist das überraschend? Der Jupitermond soll schon seit Milliarden von Jahren in großer Entfernung von der Sonne seine Bahn ziehen. Nach so langer Zeit müsste in diesem relativ kleinen Himmelskörper mit einem Durchmesser von nur 3.640 km der Vulkanismus aufgrund der lang anhaltenden Abkühlung längst erloschen sein. Die Eigenwärme könnte sich höchstens 10.000 – 15.000 Jahre halten. Stattdessen aber erweist sich der Jupitermond als der vulkanisch aktivste Körper, der bis jetzt im Planetensystem entdeckt wurde.

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8. Die sog. Kurzperiodischen Kometen verlieren bei jedem Umlauf einen Teil ihres Materials. Deshalb haben sie eine sehr begrenzte Lebensdauer von maximal einigen zehntausend Jahren. Kurzperiodische Kometen sind in einem alten Universum undenkbar.

Fazit: Die fehlenden, aber für eine evolutionäre Entwicklung zwingend notwendigen langen Zeiträume sind ein weiteres gewichtiges Argument gegen die Evolutionstheorie.

Embryonalentwicklung und Evolutionstheorie

Die Evolutionstheorie lehrt, dass der menschliche Organismus während der Entwicklung im Mutterleib, der sog. Ontogenese oder Embryonalentwicklung, die Frühstadien seiner evolutionären Stammesgeschichte, der sog. Phylogenese, wiederholt. Dieses Konzept wurde vom deutschen Evolutionsforscher Ernst Haeckel als sog. „Biogenetisches Grundgesetz” (1860) entwickelt und von Darwin als eines der stärksten Argumente für seine Evolutionstheorie übernommen und angeführt. Nach Aussagen Haeckels durchläuft der menschliche Embryo während der frühen Entwicklung im Mutterleib verschiedene evolutionäre Phasen. Dabei soll er z.B. Kiemenspalten wie ein Fisch und einen Schwanz wie ein Affe haben. Diese Bildungen seien Belege dafür, dass der Mensch von Fischen bzw. später von geschwänzten Säugetieren (Affen) abstamme. So wird behauptet, es gebe Tierstadien in der Entwicklung des Menschen im Mutterleib. Dies hat u.a. zur Folge, dass bei der Abtreibung nicht ein Mensch, sondern ein Tier (Fisch, Affe, usw.) entfernt wird.

Was sagt die Wissenschaft?

Wenige Monate nach dieser Veröffentlichung haben die Anatomieprofessoren Ludwig Rütimeyer (Basel) und William His (Leipzig) sowie einige berühmte Embryologen nachgewiesen, dass die Zeichnungen von Haeckel gefälscht sind. Haeckel hatte seine Zeichnungen vorsätzlich abgeändert, um verschiedene Embryonen einander stärker anzugleichen. Überprüfungen von Haeckels Behauptungen ergaben, dass die meisten seiner

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Zeichnungen gefälscht waren. In Zusammenarbeit mit Biologen in aller Welt sammelte und fotografi erte der Embryologe Dr. Michael Richardson Zeichnungen der Embryonenarten Haeckels. Richardson stellte fest, dass die Zeichnungen Haeckels kaum Ähnlichkeit mit den wirklichen Embryonen hatten. Später begründete der deutsche Humanembryologe Erich Blechschmid das „Gesetz von der Erhaltung der Individualität”. Damit entlarvte und widerlegte er die irreführenden Aussagen von Haeckel. Trotz der Aufdeckung dieses Skandals bringen die Lehrbücher immer noch Haeckels betrügerische Zeichnungen. Die Evolutionisten selbst lehnen Haeckels Behauptungen ab. Der Evolutionist George Gaylord schreibt: „Es steht jetzt unbestreitbar fest, dass die Ontogenese nicht die Phylogenese wiederholt.“ Der Zoologe Sir Gavin de Beer sagt: „Selten hat eine Behauptung wie die der Haeckelschen Rekapitulationstheorie der Wissenschaft so sehr geschadet“. Der Anatomieprofessor Erich Blechschmidt schreibt: „Wer nach den behaupteten Resten in der menschlichen Entwicklung sucht, der fi ndet sie nicht. Es gibt sie nämlich nicht. Wer von Relikten spricht und meint, daraus Homologien ableiten zu können, hat nie selbst menschliche Embryonen untersucht.“

Ein menschlicher Embryo sieht niemals aus wie ein Reptil oder Schwein, hat weder Kiemen noch Kiementaschen oder Kiemenbögen. Er hat zu keinem Zeitpunkt einen Schwanz. Der Mensch bildet verschiedene Behaarungsformen aus. Keine dieser Formen entspricht dem tierischen Haarkleid. Der menschliche ist vom Augenblick der Empfängnis an bis zum 9. Schwangerschaftsmonat ein menschlicher Embryo. Das wurde auch durch molekular-genetische Untersuchungen nachgewiesen. Kein Embryo einer gegebenen Spezies durchläuft je die Stadien von anderen Tieren, sondern von Anfang an ist und bleibt er entfernt von jeder anderen Art. Genau so sagt es die Bibel – das ungeborene Kind ist ein kleiner Mensch (Ps 139) und deshalb tötet man bei der Abtreibung unschuldiges menschliches Leben.

Der Betrug Haeckels hatte äußerst dramatische Konsequenzen für die ganze Menschheit. So wurde der Mutterleib zur Mordstation Nr.1! Bis heute wird dieser Betrug von den Vertretern der Evolutionstheorie gepfl egt, verbreitet und im Bildungssystem vieler Länder der Welt gelehrt.

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„Nutzlose“ Organe?

Im Evolutionsunterricht der Schulen spielen sog. „rudimentäre“ („nutzlose“) Organe als Belege für Evolution eine wichtige Rolle. Als „rudimentär“ werden solche Organe bezeichnet, die sich im Laufe der Evolution – bis hin zur Funktionslosigkeit – rückgebildet haben sollen. Am Ende des 19. Jahrhunderts erschien eine Liste von über 100 sog. „rückgebildeten”, „rudimentären”, zwecklosen Organen, zu denen man z.B. den Blinddarm des Menschen zählte. Von dieser Liste ist heute fast nichts übrig geblieben.

Neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der mikroskopischen Anatomie und der Physiologie zeigen, dass es überhaupt keine „nutzlosen“ Organe gibt. Z.B. wissen wir heute, dass der menschliche Blinddarm Lymphgewebe enthält und in ähnlicher Weise wie die Mandeln funktioniert.

Zudem würde ein angeblich „rudimentäres“ Organ nicht auf eine Evolution, sondern viel mehr auf eine Devolution, also eine abwärts gerichtete Entwicklung, hinweisen. Die Evolutionstheorie geht aber geradezu vom Gegenteil aus, nämlich von Organen und Organismen, die an Komplexität zunehmen.

Auch dieser angebliche Nachweis für eine evolutionäre Entwicklung verflüchtigt sich im Licht moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Photosynthese ohne Licht?

Die Evolutionstheorie lehrt, dass die ersten Zellen (d.h. das Leben) lange vor der Photosynthese entstanden sind, und zwar im Weltozean, in dem es überhaupt kein Licht gibt. Dadurch stoßen die Evolutionisten auf ein unlösbares Problem, nämlich auf die Entstehung des lebenswichtigen chemischen Prozesses der Photosynthese.
Was ist Photosynthese? In der Photosynthese werden anorganische Stoffe (Kohlendioxid, Wasser, Mineralien) in den Pfl anzen durch die Energie des Sonnenlichts in organische Verbindungen Kohlehydrate umgewandelt.

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Auf diese Weise werden körpereigene organische Substanzen (Glukose usw.) aufgebaut, wobei der Sauerstoff des Wassers freigesetzt wird, der für die Existenz des Lebens absolut notwendig ist. Menschen und Tiere ernähren sich auf der Grundlage dieser chemischen Verbindungen und wandeln die darin gespeicherte Energie um. Dies bedeutet, dass das Leben ohne die Energie des Sonnenlichts nicht möglich ist. Ohne diese Energie kann das Leben im Weltozean auch nicht von sich selbst entstanden sein. Die Lebewesen existieren nur mit Hilfe des Sonnenlichts. Das könnte in folgende Kurzformel gefasst werden: Lichtenergie + anorganische Stoffe = organische Stoffe.

Auch in dieser Richtung stimmt die Schöpfungslehre der Bibel mit der Wissenschaft völlig überein: „Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht” (1 Mose 1,3). Erst später schuf Gott das Leben.

Evolutionisten und der Glaube an Wunder

Der übliche Einwand der Bibelkritiker lautet: „Wunder geschehen nicht, weil sie vom wissenschaftlichen Standpunkt aus unmöglich sind. Sie stehen im Widerspruch zu den Naturgesetzen“. In der so formulierten Behauptung ist eine Ungenauigkeit: Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus sind Wunder wahrhaftig nicht möglich. Die Frage ist allerdings nicht, ob Wunder möglich sind, sondern ob sie geschehen.

Sind Wunder möglich? Bevor wir diese Frage beantworten, müssen wir das Phänomen „Wunder“ defi nieren. Was ist ein Wunder? Laut Meyers Lexikon (1978, Bd. 25, S. 520) ist das Wunder ein „Phänomen, durch welches ein entsprechendes Naturgesetz außer Kraft gesetzt wird“. Hier einige Beispiele:
Wenn ein sich in der Luft frei bewegender Körper nicht von der Erde angezogen wird, nicht herunterfällt und ohne zusätzliche Hilfe sich in entgegengesetzter Richtung bewegt, sprechen wir von einem Wunder, weil dies nach dem Gravitationsgesetz nicht geschehen dürfte. Wenn eine Tasse heißen Wassers (90 Grad) in eine Außentemperatur von minus 10 Grad gestellt wird und nach einer Stunde die Temperatur in der Tasse immer noch 90 Grad beträgt, sprechen wir von einem Wunder,

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weil gegen das physikalische Gesetz des Gleichgewichts der Temperatur verstoßen wird.

Aus diesen Beispielen lässt sich eine außerordentlich wichtige Schlussfolgerung ziehen: Die physikalischen und biologischen Gesetze haben keinen absoluten Charakter, sie sind nicht undurchbrechbar d.h. ihre Wirkung kann durch die höheren Form des Lebens eingeschränkt, verändert bzw. eliminiert werden. Die menschliche Zivilisation ist nichts anderes als die Einmischung des Menschen in den natürlichen Verlauf der Natur zum Zweck ihrer Veränderung. Der Mensch kann sich durch seine aktive und zielgerichtete Tätigkeit in die Natur und ihre Gesetze einmischen, sie studieren, lenken, einschränken, verändern oder eliminieren. Wenn er sich nicht in die Wirkung der Gesetze einmischte, würden diese sich anders auswirken. Der Blitzableiter z.B. verhindert es, dass der Blitz dort einschlägt, wo er unter natürlichen Bedingungen einschlagen würde.

Das führt zu einer elementaren logischen Schlussfolgerung: Wenn schon der Mensch sich das Recht herausnimmt, sich in die Natur und ihre Gesetze einzumischen, wie viel mehr haben wir Grund anzunehmen, dass der Schöpfer der Natur und ihrer Gesetze das „Recht“ hat, sich in Seine Schöpfung einzumischen und die Gesetze zu korrigieren, sofern Er dies für notwendig hält. Und Er tut es… ganz gleich, ob wir das verstehen oder ob es unseren begrenzten Verstand übersteigt. Die Tatsache, dass wir uns einiges, was der Schöpfer tut, nicht erklären können, gibt uns nicht das Recht, dies abzulehnen und für unmöglich zu halten. Dem Hersteller einer Maschine ist doch nicht das Recht genommen, Teile dieser Maschine zu verändern, wenn er es für notwendig hält? Oder kann die Maschine ihrem Hersteller dieses Recht „absprechen“? Und so lautet die Antwort auf die oben gestellte Frage: Wunder sind möglich.

Nun müssen wir uns noch eine zweite Frage stellen: Glauben die Evolutionisten an Wunder? Die einzig richtige Antwort lautet: Die Evolutionisten müssten ebenso an Wunder glauben wie der religiöse Mensch. Diese Behauptung stützt sich auf folgende „Glaubenssätze“ der Evolutionisten:

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1. Sie glauben an die Ewigkeit der Materie. Dieser Glaube widerspricht den physikalischen Gesetzen der Thermodynamik. Somit glauben sie an ein Wunder.

2. Sie glauben, dass das Leben aus der unbelebten Materie durch Zufall von selbst entstanden ist und sich selbst organisiert und entwickelt hat. Das widerspricht dem Gesetz von Ursache und Wirkung, dem Gesetz von Harvei-Pasteur, dem Gesetz von Holdain-Oparin. Somit glauben sie an ein Wunder.

3. Sie sprechen von codierter biologischer Information (genetischer Code), aber sie lehnen eine intelligente Quelle dieser Information ab, was den Gesetzen der Informatik widerspricht. Somit glauben sie an ein Wunder.

4. Sie behaupten, dass es durch „Fehler und Verlust von genetischem Erbmaterial“ (Mutationen) zu einer höheren biologischen Art kommen kann. Das widerspricht den Gesetzen der Molekularbiologie sowie dem 2. Gesetz der Thermodynamik. Somit glauben sie an ein Wunder.

5. Sie sprechen von der sog. „Evolutionsethik“ ohne eine höhere Autorität. Das widerspricht den Gesetzen der Ethik. Somit glauben sie an ein Wunder.

6. Sie glauben, dass das Universum durch den Urknall entstanden ist, was den Gesetzen der Thermodynamik und der menschlichen Erfahrung widerspricht. Somit glauben sie an ein Wunder.

7. Sie nehmen die Naturgesetze an, lehnen aber den Gesetzgeber ab, was der menschlichen Logik widerspricht. Somit glauben sie an ein Wunder.

Die Evolutionisten müssten an all diese Wunder glauben, weil sie keine andere Alternative haben und auf diesen Glauben ihre Theorie aufbauen. Es ist traurig, unkorrekt und unverständlich, dass sie nicht zugeben, dass

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sie an Wunder glauben müssen, um an ihrer Theorie festhalten zu können. Der Entdecker der DNS-Moleküle und Nobelpreisträger Dr. Francis Crick jedenfalls erkannte: „Die Entstehung des Lebens scheint ein Wunder zu sein.“

Auf diese Weise befi nden sich die Evolutionisten mit sich selbst in einem Dilemma: Einerseits glauben sie an Dinge, die den Naturgesetzen widersprechen – das aber nennt man Wunder, andererseits behaupten sie, es gäbe keine Wunder.

Jemand hat den Satz geprägt: „Es ist unglaublich, was Ungläubige alles glauben müssen, um ungläubig zu sein.“ Ähnlich dachte Napoleon, von dem der Ausspruch überliefert ist: „Es ist eigenartig, was der Mensch glauben kann, solange es nicht in der Bibel steht.“

Wir stellen nun eine dritte Frage: Warum bezeichnen die Evolutionisten diesen Glauben nicht als Wunder? Die Antwort lautet: Wenn das Phänomen „Wunder“ als Tatsache angenommen wird, müsste auch die Existenz Gottes als Tatsache angenommen werden. Wenn aber Gott existiert, muss man seinen Willen kennen und ihm Folge leisten und man wird auch einmal Rechenschaft vor ihm ablegen müssen. Dies aber wollen die Evolutionisten nicht akzeptieren. Statt an einen heiligen, allwissenden, gerechten und liebenden Schöpfer zu glauben, der die Sünde hasst und den Sünder liebt, errichten sie ihr eigenes Glaubensgebäude auf dem Fundament von Spekulationen und waghalsigen Hypothesen.

Die Herkunft des Todes

Der Tod wird als positiver und kreativer Faktor gesehen. Für ein vielzelliges Lebewesen und die von ihm erlangte Organisationsstufe (Komplexität, d.h. höhere Entwicklung) ist der Tod eine Notwendigkeit. Mit dem Tod kamen die Vielzelligkeit, der Schmerz und die Angst in die Welt. Ohne Tod gäbe es kein höheres Lebewesen. Der Tod verhindert Rückkreuzungen und fördert damit den evolutiven Fortschritt. Weiter lehrt die Evolutionstheorie, dass der Tod das absolute Ende des Lebens ist. Sie

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vertritt die Meinung, dass das Altern und der Tod genetisch programmiert und bereits im Zellkern gespeichert sind.

Die Wahrheit jedoch ist: Keine Wissenschaft kann etwas Verbindliches zur Herkunft, zum Wesen und zu den Konsequenzen des Todes sagen. Die Medizin stellt nur die Ursache, die Mechanismen und den Zeitpunkt des physischen Todes eines Menschen fest. Die Aussagen der Evolutionisten über den Tod sind in vielem mit den wissenschaftlichen Fakten unvereinbar.

1. Wenn der Tod genetisch programmiert und gespeichert ist, stellt sich die einfache Frage: Wer ist der Programmierer, wer hat diese genetische Information gespeichert? Und warum? Und wann? Aus sich selbst kann die Materie keine Information erzeugen.

2. Die Evolutionstheorie bezeichnet die höhere Entwicklung der Materie als etwas Positives. Es ist unbegreifl ich, warum diese Entwicklung auf Kosten des Todes von einzelnen, möglicherweise auch noch sehr jungen Individuen geschehen soll. Wer garantiert, dass die nachkommende Generation höher entwickelt sein wird als die Vorfahren?

3. Die Evolution ist ein fortwährender Prozess. Was würde die einzelnen Individuen oder ganze Gruppen dazu veranlassen, sich selbst oder ihre Vorfahren zu vernichten, in der Erwartung, dass die nachfolgende Generation vollkommener wäre?

4. Die menschliche Erfahrung lehrt, dass der Mensch, aber auch die Tiere Angst vor dem Tod haben. Der Mensch tut alles, um sein Leben zu verlängern. Das steht im Gegensatz zum evolutionistischen Denken.

5. Wir zitieren die evolutionistische Enzyklopädie „LEBEN” (1981, S. 348): „Das gesetzmäßige Auftreten eines physiologischen Todes unterscheidet den Individualzyklus (vielzellige Organismen, zu denen der Mensch gehört) von dem der Einzelligen. Dieser physiologische

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Tod betrifft die Gesamtheit der differenzierten Körperzellen. Demgegenüber sind die Keimzellen der vielzelligen Lebewesen ebenso potentiell unsterblich wie die einzelnen Organismen”.

Daraus können mindestens drei Schlussfolgerungen gezogen werden: Erstens, dass der Tod später aufgetreten ist. Am Anfang war das biologische Leben unsterblich und sollte es theoretisch auch heute noch sein. Zweitens, dass der Tod mit dem Leben nichts zu tun hat, da er von außen hinzukam. Drittens, dass die biologische Form der Materie nur ein vorläufi ger Träger des Lebens und des Todes ist.

Jetzt bleibt die Frage offen: Woher kommen das Leben und der Tod? Und eine noch wichtigere Frage: Was wird mit dem einzelnen Menschen, nachdem das Fleisch nicht mehr da ist?

6. Wie erklärt die Evolutionstheorie die Tatsache, dass der Tod universal, allgemein ist? Heute noch gibt es Einzeller und andere primitive Lebewesen, die auch sterben müssen. Diese Tatsache zeigt etwas sehr Wichtiges: Für eine so generelle und durchgreifende Auswirkung muss es eine ebenso allgemeine Ursache geben.

Nach dem Zeugnis der Bibel waren die aus der Schöpfung Gottes hervorgegangenen Menschen (Adam und Eva) ursprünglich gut, ohne Leid, Krankheit und Tod. „Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut!“. 1 Mo 1,31 . . . auch hat ER ihnen, den Menschen, „die Ewigkeit in ihr Herz gelegt” (Pred 3,11). Aus eigenem Willen hat sich der Mensch vom ewigen Leben (von seinem Schöpfer, von Gott) getrennt und kam dadurch in den Bereich des Todes. Die Bibel nennt das Sündenfall. Der Mensch geriet in die Todeslinie, die die ganze Schöpfung betrifft. Die biblische Definition für Tod heißt: „Abgetrennt sein von Gott.” Vor dem Sündenfall war der Tod in der gesamten Schöpfung unbekannt. Die Ursache des Todes ist die Sünde.

Schon hier zeigen sich riesige Unterschiede zwischen der Evolutionslehre und dem biblischen Schöpfungsbericht.

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1. Evolution: Die Herkunft und die Ursache des Todes sind Triebkraft für die Entwicklung der Materie. Bibel: Herkunft und Ursache des Todes liegen außerhalb der Materie.

2. Der Tod ist eine Trennung von der Quelle des Lebens (Bibel) und nicht ein untrennbarer und notwendiger Bestandteil des Lebens (Evolution).

3. Die Bibel nennt den Tod „Feind des Menschen” und nicht Faktor für die Entwicklung des Lebens, wie die Evolution dies tut.

4. Der Tod ist nicht der Preis, den das Leben für seine Entwicklung bezahlen muss (Evolution), er ist „der Sünde Sold” (Bibel). Tod, Schmerz und Angst sind nicht Bestandteile des vom Schöpfer geschaffenen Lebens, sondern Folgen des Sündenfalls (Bibel).

5. Der Tod wurde für ewig in den Menschen programmiert (Evolution). Er ist ein durch den Sündenfall gespeichertes Programm in allem Lebendigen geworden (Bibel). Der Tod ist nicht absolutes Ende des Lebens und der Mensch ist nicht endgültig und unwiderrufl ich dem Tode, dem Aufhören des Seins, geweiht, denn die Konsequenz des Todes hängt von der persönlichen Entscheidung des Menschen ab (Bibel). Das heißt, der Mensch kann sich selbst entweder für das ewige Leben oder für den ewigen Tod, das nicht endende Getrenntsein von Gott, entscheiden. Der ewige Tod ist nicht das Ende der Existenz, sondern Gottverlassenheit ohne Ende. Ewiges Leben und ewiger Tod sind die Endstationen der unauslöschlichen Existenz des Menschen. Die Bibel sagt: „Der Mensch hat vor sich Leben und Tod. Was er davon will, das wird ihm gegeben werden.“ „Leben und Tod habe ich euch vorgelegt, Segen und Fluch, so erwähle nun das Leben.“ (5 Mo 30,19). Der Mensch hat also zu wählen, wo er die Ewigkeit verbringen will.

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Die menschliche Sprache

Die Evolutionstheorie lehrt, dass die Entstehung der menschlichen Sprache ein evolutionärer Vorgang sei. Das zeige auch die Vielzahl der heute gesprochenen Sprachen.

Auch hier stimmt die Position der Evolutionstheorie mit den wissenschaftlichen Fakten nicht überein:

1. Aus der medizinischen Physiologie wissen wir, dass die Sprache mit vier verschiedenen notwendigen Komponenten zusammenhängt, nämlich Rachenraum, Zunge, Gehirn und Umwelt. Es ist unmöglich, dass es durch Zufall, Mutation, Selektion und Ziellosigkeit zu einer präzisen Harmonie zwischen den vier Komponenten kommen kann, durch die die Sprache entsteht.

2. Die Sprache ist kein Selektionsvorteil, das heißt, dass die Sprache im Kampf ums Überleben nicht notwendig ist. Wieso hat sich die Sprache dann entwickelt?

3. Entsprechend der Evolutionstheorie sollen die Affen ähnliche Eigenschaften haben wie wir Menschen und sollten deshalb auch z.B. die Sprache erlernen können. Trotz fl eißigen Trainings haben Versuche mit Menschenaffen eindeutig gezeigt, dass es nirgends im Tierreich eine echte Sprache gibt.

4. Sprachgelehrte sind der Meinung, dass die Tiefenstruktur aller Sprachen gleich ist und sich die verschiedenen Sprachen nur in der Oberflächenstruktur unterscheiden. Das würde bedeuten, dass Gott bei der Sprachverwirrung (1 Mo 11) die Tiefenstruktur intakt ließ. Bei der Verwirrung schuf Gott die heute bekannten acht Sprachfamilien. Ein weiterer Hinweis auf eine Urquelle der Sprache sind die vielen ähnlichen Wörter in den Sprachen. Die Unterschiede innerhalb dieser Familien entwickelten sich durch die Isolation einzelner Volksgruppen.

Der Mensch wird ohne Sprache geboren, ist aber in der Lage, die

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jeweilige Sprache der Eltern zu erlernen. Durch alle vier vorhandenen  Komponenten (Rachenraum, Zunge, Gehirn und Umwelt) wird im Gehirn die  angebotene Sprache „installiert”. Der sog. Frühmensch der Evolutionisten  aber hatte keine Sprachquelle, er ist einem Computer ohne Software vergleichbar.
Dies steht in klarem Gegensatz zum Zeugnis der Bibel, nach der Gott den  ersten Menschen die Sprache gegeben hat. In 1. Mo 2,19.29 lesen wir: „Da  bildete Gott der Herr aus Erde alle Tiere des Feldes und alle Vögel des  Himmels und brachte sie zum Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde;
und ganz wie der Mensch sie nennen würde, so sollen sie heißen. Und der  Mensch gab allem Vieh und allen Vögeln des Himmels und allen Tieren des  Feldes Namen.“ Demnach muss er die Sprache gehabt haben.

5. Auffällig ist, dass bei den Sprachen die Komplexität nicht zunimmt.
Die alten Sprachen haben im Vergleich zu den modernen (z.B. Englisch)  eine viel kompliziertere, differenziertere Grammatik.

6. Die angeführten Fakten zeigen, dass die Sprache ein immaterielles  Phänomen ist. Das bedeutet, dass sie auch eine immaterielle Quelle haben  muss. Diese Quelle nennen wir Gott.

Evolution und Religion

Nach der Evolutionstheorie ist die Religion in einem Entwicklungsprozess  entstanden. Im primitiven Stadium hatte der Mensch keine Religion, später  gab es einen einfachen Polytheismus (Vielgötterei). Im Laufe der Zeit  hat sich neben dem Polytheismus der Monotheismus entwickelt, also der  Glaube an einen Gott, wie er im Judentum, Christentum und Islam praktiziert  wird. Die Religion ist ein Ausdruck der Hilf- und Kraftlosigkeit des Menschen
gegenüber den Naturkräften. Gott gilt als eine Erfi ndung des Menschen.  Mit dem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt des Menschen sollte  die Religion ihre Bedeutung verlieren, absterben und endgültig verschwinden.  Der hoch entwickelte Mensch

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sollte religionslos sein. Soweit die Evolutionstheorie. Dieses evolutionistische  Denken wird aber von der Wissenschaft folgendermaßen widerlegt:

1. Die ältesten geschichtlichen Dokumente zeigen, dass der Mensch auch  damals nicht unreligiös war.

2. Weiter bestätigen die frühen Dokumente, dass die ursprüngliche Religion  der Menschheit der Glaube an einen Gott war und dass der Polytheismus  erst später entstand, nämlich im Zusammenhang mit den ersten Kulturen.
Auch in China (5. Jh. v. Chr.) und unter den Indianern in Nordamerika  treffen wir auf Völker, die an einen Gott glaubten.

3. Auch der hoch entwickelte, moderne Mensch ist nicht unreligiös. Nach  der Evolutionstheorie müsste die Religion schon lange ausgestorben sein.
Die UNO-Statistik zeigt jedoch, dass heute 84% der Weltbevölkerung religiös  sind. Mehr als die Hälfte davon sind Polytheisten. Dies zeigt, dass der  Mensch von Natur aus grundlegende Kenntnisse über seinen Schöpfer, die
Schöpfung, das Gewissen und die Sehnsucht nach Ewigkeit hat. Deshalb gilt  nach Pred 3,11: „ . . ..auch die Ewigkeit hat er (Gott) ihnen ins Herz  gelegt.“ Dieses Wissen machte ihn erfi nderisch und er ging Tausende eigene  religiöse Irrwege.

Die Entstehung der Ehe

Nach der Evolutionstheorie ist die Ehe ein Produkt der gesellschaftlichen  Beziehungen des Menschen im Rahmen seiner wirtschaftlich-kulturellen Entwicklung.
Wir zitieren den Evolutionisten Robert Havemann: „In der Urgesellschaft  gab es keine Ehe. Dort gab es das, was man Gruppenehe nennt”. Später entstand  die Polygamie, welche sich in der Zeit des Patriarchats zur Monogamie  entwickelte. Die hochentwickelte Form des Kommunismus sollte dazu beitragen,
dass die Ehe immer stabiler würde. Dies ist eine Irrlehre aus folgenden  Gründen:

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1. Die Entstehung und die Stabilität der Ehe widersprechen dem Selektionsfaktor  der Evolutionstheorie.

2. Die Ehe sollte im Laufe der Jahrtausende immer stabiler werden, so  dass uns das Phänomen „Ehescheidung” heute unbekannt sein sollte.

3. Nach dem evolutionistischen Denken dürfte es „Homoehen“ und sog. „wilde  Ehen” überhaupt nicht geben.

4. Die Geschichte zeigt, dass ein Volk oder ganze Imperien und Kulturen  zugrunde gingen, wenn die Ehe missachtet wurde. Das bedeutet erstens,  dass die Ehe keine von Menschen erdachte Institution, sondern ein Geschenk  Gottes ist. Zweitens, dass die Ehe bei Gott eine große Bedeutung hat.
Drittens, dass der Mensch in der Ehe hohe geistlich-moralische Werte wie  Treue, Liebe, Opfer, Geduld, Vergebung usw. entwickelt. Im Übrigen ist  die von Gott gewollte Beziehung zwischen Mann und Frau vergleichbar mit  der Beziehung zwischen Christus und seiner Gemeinde.

Die geschlechtliche Vermehrung – eine Erfindung der Evolution?

„Die Erfi ndung der geschlechtlichen Vermehrung ist sicherlich die entscheidende  Ursache für den Aufstieg der höheren Pfl anzen und Tiere zu komplizierteren  Organisationsformen” – so der Evolutionist R. Kaplan. Somit ist die Herkunft  der Geschlechter eine Erfi ndung der Evolution. Durch diese Erfi ndung  ist die Entstehung biologisch höherer Arten möglich geworden.

Auch hier stößt die Evolutionstheorie auf ungelöste Probleme. Wir nennen  nur einige davon:

1. Bei der sexuellen Fortpflanzung erfolgt eine Durchmischung des Erbguts  von zwei Individuen gleicher Art. Die Genetik spricht von

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Rekombination. Beim Befruchtungsvorgang entsteht prinzipiell keine neue  genetische Information, da nur vorhandenes Material kombiniert wird. Auch  bei einem Kartenspiel kommt es durch wiederholtes Mischen und Austeilen  immer wieder zu neuen Konstellationen, es entstehen aber keine neuen Karten.
Das bedeutet, dass die sexuelle Fortpfl anzung nie zur Entstehung einer  neuen biologischen Art führt. Das Maßgebende ist die spezifi sche, genetische  Information, welche die Arten voneinander unterscheidet. Durch die sexuelle  Durchmischung kann nie eine neue Art entstehen. Alle Pfl anzenund Tierzüchter  haben durch ihre Züchtungsversuche den Nachweis geliefert, dass hochgezüchtete
Kühe dennoch Kühe blieben und aus Weizen niemals Sonnenblumen wurden.

2. Wenn die geschlechtliche Vermehrung zu den wichtigsten Mechanismen  im Kampf ums Dasein zählen würde, wie stünde es dann heute mit den unzähligen  biologischen Arten, die sich geschlechtslos vermehren? Entweder sind sie  evolutionsmäßig untauglich und dürften daher schon lange nicht mehr existieren
oder wir müssten heute Übergangsformen fi nden. Solche Formen aber gibt  es nicht!

3. Statistisch gesehen ist es unmöglich, dass plötzlich im Laufe der
Evolution die beiden Geschlechter mit funktionsfähigen Organen gleichzeitig  auftraten.

4. Wie erklärt die Evolutionstheorie die traurige Tatsache, dass der
Mensch von dem ganzen Komplex „geschlechtliche Vermehrung” nur den letzten  Teil, den Geschlechtsverkehr, ausgesondert und gefördert hat und aus diesem  schönen Geschenk Gottes eine gewinnbringende Sexindustrie machte, die  Millionen von Menschenschicksalen zugrunde richtet? Und wie steht es mit
der Abtreibung, durch die Millionen ungeborene Menschen im Mutterleib  getötet werden? Im Sinne der Evolutionstheorie müsste man das als ein  positives Selektionszeichen betrachten.

5. Das Klonen ist eine künstliche Vermehrung, bei der genetisch identische  Kopien hergestellt werden. Aus der Sicht des evolutionistischen

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Denkens wäre das ein riesiger Rückschritt des Evolutionsprozesses. Wie  erklärt die Evolutionstheorie das Streben des Menschen nach einer künstlichen  Fortpfl anzung der höchstentwickelten biologischen Art, des Homo sapiens?
Forschung ist gut und sie steht unter Gottes JA, aber dort, wo die Grenze  überschritten wird wie bei der Manipulation des menschlichen Erbguts,  steht die Forschung unter Gottes NEIN.

Naturgesetze ohne Gesetzgeber?

Die Evolutionstheorie spricht von biologischen Naturgesetzen, die für  die Aufrechterhaltung des Lebens der biologischen Art sorgen und sie steuern,  z.B. den Gesetzen des Stoffwechsels, der Vermehrung, des Wachstums, der  Unmöglichkeit der Veränderung der Übertragung des genetischen Codes, den  Vererbungsgesetzen (nach Mendel) und der unaufhörlichen Entwicklung der
biologischen Systeme usw.. Neben den biologischen Gesetzen gibt es viele  andere Naturgesetze, z.B. das Kausalitäts- und Gravitationsgesetz, das  Gesetz der Gleichwertigkeit von Energie und Materie, das Trägheitsgesetz  usw.. Außerdem kennen wir viele Gesetze der Gesellschaft (juristische,  politische, soziale u.a.).

Es ist bekannt, dass jedes Gesetz eine höhere Intelligenz voraussetzt.
Hier steht die Evolutionstheorie im Gegensatz zu den Erkenntnissen der  seriösen Wissenschaft und der menschlichen Erfahrung, wenn sie lehrt,  dass die Naturgesetze ein Produkt der Materie seien. Das widerspricht  dem Kausalitätsprinzip („Die Wirkung ist nicht größer als die Ursache”).
Es ist unvorstellbar, dass es Gesetze ohne einen Gesetzgeber geben soll.  Das bedeutet, dass die Naturgesetze geistiger Herkunft sind.

Eine weitere Bestätigung dafür ist das Vorhandensein von Ausnahmen in  den Naturgesetzen. Wenn die Naturgesetze ein Produkt der Natur wären,  wie ist es dann möglich, dass es Ausnahmen gibt? Ein Mechanismus kann  keine Ausnahmen machen, er funktioniert stereotyp. Wir wissen aber, dass  es in der Natur Ausnahmen gibt. Alle Körper schrumpfen bei

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Kälte. Nur das Wasser bildet eine Ausnahme: Es dehnt sich bei Kälte aus.  Hätte das Wasser diese Eigenschaft nicht, so würden viele Seen ständig  und vor allem größtenteils bis auf den Grund zugefroren sein, was alles  Leben im Wasser unmöglich machte. Weiter sind – außer dem Wasser – alle  Wasserstoffverbindungen giftig. Ohne diese zwei Ausnahmen wäre das Leben  nicht möglich.

Die Ausnahmen bei Naturgesetzen sind ein Beweis für die Existenz eines  Gesetzgebers, der über seiner Schöpfung wacht und sie steuert.

Der Instinkt

Die Evolutionstheorie gibt folgende Defi nition: Der Instinkt ist die
angeborene Fähigkeit, sich ohne individuelle Erfahrungen Einwirkungen  der Um- und Innenwelt gegenüber zweckmäßig zu verhalten. Instinkte unterliegen  der Evolution, sie erlauben Aussagen über verwandtschaftliche Beziehungen
zwischen den Tierarten. Sie dienen als mächtiger Beweis für die Entwicklungsbiologie.  Instinkte kommen auch bei wirbellosen Tieren vor – besonders bei Insekten  (z.B. Bienen und Ameisen). Diese haben ein hochentwickeltes Instinktverhalten,
das sie zu erstaunlichen Leistungen befähigt.

Diese evolutionistische Defi nition hat jedoch einige Schwachstellen,  die den wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen. Instinkte können  kein Beweis für die Evolution der Lebewesen sein, und zwar aus folgenden  Gründen:

1. Sie sind bei allen Tierarten vertreten und ebenso beim Menschen.

2. Sie sind bei primitiveren Tierarten (z.B. Bienen und Ameisen) am stärksten  ausgeprägt.

3. Ihre Funktion ist auf die codierte genetische Information zurückzuführen,  die, wie schon erwähnt, eine geistige Grundgröße voraussetzt. Dies wird  dadurch bestätigt, dass eine Übertragung nur im Rahmen derselben biologischen  Art möglich ist.

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4. Es wäre zu erwarten, dass beim Menschen, wo Denken und Identität vorhanden  sind, die Instinkte keine große Rolle spielen müssten. Jedoch sind einige  Instinkte für den Menschen lebenswichtig (z.B. Saugen, Geschlechtsinstinkt,
Selbsterhaltungstrieb usw.).

5. Die viel einfachere Defi nition für Instinkt lautet: „Eine vernünftige  Handlung in einem unvernünftigen Lebewesen”. Frage: Wer hat die Handlungsweise  gespeichert und ihre Ziele bestimmt? Nach dem Kausalitätsprinzip ist es  unmöglich, dass Materie etwas Höheres als sich selbst erzeugen kann.

6. In der Tierwelt gibt es eine Reihe von äußerst faszinierenden, biologischen  Phänomenen, die evolutionsmäßig nicht erklärt werden können. Es ist ein  Rätsel der Zoologie, warum diese Phänomene bei höher entwickelten Arten  nicht vererbt wurden und nicht vererbt werden. Beispiele sind das Verteidigungssystem
des Bombardierkäfers, das Froschauge, das Ultraschallorgan der Fledermaus,  die Metamorphose des Schmetterlings, die Infrarotstrukturen bei einigen  Schlangenarten, das Uhuohr, der Leuchtkäfer, die Cincinnati-Grille, die  Biene usw.. Nachstehend wollen wir drei dieser ausgeklügelten Phänomene  etwas näher betrachten:

Verschiedene Lebewesen haben Schutzvorrichtungen gegen ihre Feinde. Sie  können beißen, stechen, stinken oder haben, wie dies bei einer bestimmten  Froschart der Fall ist, eine hochgiftige Haut, die beim Berühren tödlich  wirkt. Eine andere Waffe hat der Bombardier- Käfer. In seinen Körperdrüsen  werden komplizierte chemische Substanzen produziert. Es sind dies Wasserstoffperoxyd
und Hydrochinon. Diese werden unter Hinzufügen eines Hemmstoffes in einer  Sammelblase auf unbestimmte Zeit gelagert. Dieser Hemmstoff verhindert  eine sofortige chemische Reaktion. Fühlt sich nun der Käfer bedroht, dann  lässt er, durch den Öffnungsmuskel gesteuert, eine gewisse Menge dieser
Substanz in die Explosionskammer strömen, die sich am Ende seines Hinterleibes  befi ndet. Diese hat, man staune, die Form der Brennkammer einer Rakete.  In der Wand dieser Explosionskammer befi nden sich weitere Drüsen, die  Enzyme (Peroxyda

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se und Katalase) produzieren. Diese Drüsen haben die Aufgabe, bei Bedarf  aktiviert zu werden, geben dann die Enzyme in den Brennraum ab, wo diese  auf das vorhandene Gemisch treffen. Die Enzyme brechen den Hemmstoff sofort  auf, so dass die Chemikalien blitzartig reagieren. Es entsteht unmittelbar  ein enormer Druckanstieg und eine gewaltige Explosion erfolgt. Der Käfer ist in der Lage, seine zwei Austrittsdüsen gezielt in die Richtung des
Fressfeindes zu richten und die stinkende Gaswolke mit einer Temperatur  von über 100°C abzuschießen. Mehr als 20 Entladungen sind möglich, wobei  jede Entladung aus 10 bis 20 Einzelexplosionen besteht. Dieses Verteidigungssystem ist für den Käfer überaus wirkungsvoll. So speit ihn ein Frosch blitzartig  wieder aus.

Dieses Beispiel zeigt auf eindrucksvolle Weise die Komplexität des ganzen  Verteidigungssystems dieser Tiergattung. Fehlte hier ein einziges Glied  in dieser Kette der Synthetisierung der komplizierten chemischen Verbindungen  durch die entsprechenden Drüsen, der genial geschaffenen Apparaturen,  der Sensoren, der ganzen Kommunikation usw., so wäre dieses Abwehrsystem
funktionsunfähig und es gäbe diesen Käfer nicht mehr, denn er wäre schon  lange gefressen. Bei objektiver Betrachtung geht daraus hervor, dass alles  von Anfang an da gewesen sein muss, und zwar voll entwickelt!

Betrachten wir nun die Entstehung des Schmetterlings etwas genauer. Der  Schwalbenschwanz legt sein Ei an das grüne Karottenblatt. Dieses gelblich  gefärbte Ei hat einen Durchmesser von 1 mm. Nach einigen Tagen schlüpft  daraus eine kleine schwarze Raupe. Sie ernährt sich vom Karottenblatt  und wird ca. 55 mm lang; sie ist jetzt wunderbar grün gefärbt mit roten  Tupfen. Nachdem der Zeitpunkt zum Beenden der Nahrungsaufnahme gekommen ist, sucht sie einen geschützten Ort auf und beginnt um ihren Körper einen  Mehrfachfaden zu spinnen. So entsteht ein Gebilde, das an einen Elektriker  erinnert, der mit Steigeisen an einem hölzernen Strommast hantiert und  sich mit einem Riemen um Rücken und Strommast sichert. Dieser Faden ist  so stark, dass er mindestens das 100-fache des Raupengewichts zu tragen  vermag. Damit ist die Raupe auch für den

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stärksten Wind gut gesichert. Nun spinnt sie sich vollständig ein, der
Kokon ist fertig.

Während mehrerer Monate ruht sie nun, wobei die Metamorphose, also die  Umwandlung, erfolgt. Wie geschieht das? Die Bauteile der Raupe werden  zu einem Saft zerlegt und neu zusammengesetzt, um einen Schmetterling  zu bilden. Wie dieses Vorgehen genau gesteuert wird, ist der Wissenschaft  noch heute ein Rätsel. Etwa im Juni entschlüpft ein wunderbarer Schmetterling.
Er hält sich an der Pfl anze fest, richtet seine Flügel gegen die Sonne,
damit sie getrocknet werden. Plötzlich schwingt er sich in die Luft und  fl iegt davon. Bedenken wir, er hat das Fliegen nie gelernt und doch beherrscht  er es von der ersten Sekunde an. Der ganze Prozessablauf dieser Entwicklung  ist ein weiteres Beispiel höchster Komplexität. Ein einziger Fehler in  einem dieser Schritte hätte den unausweichlichen Tod des Geschöpfs zur  Folge. Bedenken wir noch einmal den gesamten Vorgang. Am Anfang steht  das Eikügelchen, dessen Durchmesser bei nur 1 mm liegt. Nach der Befruchtung
ist darin das ganze Erbgut des männlichen und des weiblichen Teils vorhanden,  und zwar im Genom des Schmetterlings. Dieses Genom, die Erbsubstanz in  der Form einer DNS-Doppelwendel, enthält den ganzen Bauplan. Alles ist  vorhanden, damit wieder ein Schmetterling gleicher Art entsteht. Da ist  die zeitliche Programmablaufsteuerung, wann was herzustellen und wo dies
zu platzieren ist. Dieses Wachstum kann während des fortschreitenden Ablaufs  verzögert, unterbrochen oder beschleunigt werden, je nach den äußeren  Umständen wie Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck usw. Zudem ist die äußerst
komplexe Funktion der automatischen und identischen Reproduktion in diesem  DNS-Molekül vorhanden. Sie ist codiert gespeichert und dieser Code muss  gelesen, verstanden und umgesetzt werden. Beim Schmetterling hat dieser
Doppelwendelfaden eine Länge von ca. 0,8 Meter!

Ein weiteres Wunder stellt der Leuchtkäfer dar. Die von Menschen konstruierte  Leuchte, die Glühlampe, weist, wie wir wissen, einen Wirkungsgrad von  3-4% auf, d.h. nur 3-4% der zugeführten Energie werden in Licht umgewandelt.  Bei der Leuchtstoffröhre sind es ca.

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10%. Der Rest ist Wärmeproduktion. So sind unsere Lampen eher als Öfen  zu bezeichnen denn als Lichtstrahler. Nicht so beim Schöpferpatent der  Biolumineszenz, wo kaltes Licht erzeugt wird. Bei diesem Prozess werden  bestimmte Leuchtstoffe (Luciferine) unter der katalytischen Wirkung des  Enzyms Luciferase oxydiert. Die Anzahl der oxydierten Luciferin-Moleküle  ist gleich der der ausgesandten Lichtquanten! Das Leuchtkäferlicht ist tatsächlich völlig kaltes Licht, d.h. es gibt keinen Energieverlust durch  Wärmeerzeugung. Durch diese vollständige Energieumsetzung in Licht haben  wir es hier mit Lampen zu tun, die mit einem 100-prozentigen Wirkungsgrad  arbeiten! Solche äußerst komplizierte Strukturen müssen eine äußerst intelligente Quelle haben!

Unterschiede zwischen Mensch und Tier

Die Vertreter der Evolutionstheorie glauben, dass der Mensch direkt aus  dem Tierreich hervorging und dass aus diesem Grund die Unterschiede zwischen  Mensch und Tier nur gradueller Art sind. Die Wissenschaft und die menschlichen  Erfahrungen zeigen aber, dass es zwischen Mensch und Tier eine tiefe,  unüberbrückbare Kluft gibt.

Hier nur einige der Unterschiede:

1. Der Mensch verfügt über die Fähigkeit kreativen Denkens und einen  freien Willen.

2. Der Mensch ist ein Sprachwesen mit Intelligenz, Schuld- und Verantwortungsgefühl.

3. Er hat eine unvorstellbare Weite in der Wahrnehmung und verfügt über  Abstraktionsvermögen.

4. Er steckt sich Ziele in seinem Leben, er kann planen und logische
Konsequenzen ziehen.

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5. Seine Kommunikationskapazitäten übertreffen die tierischen bei weitem  und liegen auf einer ganz anderen Ebene.

6. Das Gehirn des Menschen verfügt über Qualitäten, die im Tierreich  keine Parallelen finden.

7. Der Mensch hat ein angeborenes Sehnen nach Liebe, Angenommensein,  Geborgenheit, Ewigkeit und ein unlöschbares Streben nach Geistlichem.

8. Der Mensch besitzt schöpferische, erfi nderische, ästhetische und
künstlerische Fähigkeiten.

9. Er besitzt Fähigkeiten der Bewertung, Beurteilung und Religiosität,  aber auch der Heuchelei.

10. Der Mensch besitzt Entscheidungsfähigkeit zu Gutem und zu Bösem,  für und gegen Gott.

11. Der Mensch ist die einzige biologische Art, die seine „Artgenossen”,  also seine Mitmenschen, aus egoistischen Gründen belügen, ausbeuten und  umbringen kann. In der Tierwelt kommt das nie vor.

12. Auch anatomisch, molekularbiologisch und genetisch gibt es erhebliche  Unterschiede zwischen Mensch und Tier.

Das sind nur einige Beispiele der Eigenschaften des Menschen, die ihn  von der Tierwelt total unterscheiden. Hier begegnen sich zwei unvergleichbare  Welten. Wenn der Mensch von affenartigen Vorfahren abstammen würde, dann  sollten wir Millionen von Fossilien fi nden, die die Übergänge vom Affen
zum Menschen markieren könnten. Die angeblichen Fossilienbelege halten  in dieser Richtung keiner kritischen Untersuchung stand. Und warum gibt  es heute keine lebendigen Übergangsformen zwischen Affen und Menschen?
Wenn die Gegenwart der Schlüssel zur Vergangenheit ist, wie die Evolutionisten  behaupten, dann müssten wir heute überall auf der Erde Bindegliedern zwischen  Mensch und Affe begegnen. Es gibt aber kein einziges!

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Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich manche dafür zu begeistern scheinen,  dass sie Zufallsprodukte blinder, irrationaler Materie sind, einer Materie,  aus der auf unerklärliche Weise Leben entstand, das sich über zahllose  Zwischenstufen und unzählige Mutationen schließlich zum Menschen entwickelt  hat, dem einzigen „Tier“, das in der Lage ist, seinen Ursprung zu erforschen.
Aber ist es wirklich vernünftig und plausibel anzunehmen, dass unser Denken  – auch das Denken über uns selbst -, unsere Erfahrungen von Sinn, Liebe,  Vertrauen und Schönheit lediglich auf vernunftlose Materie zurückzuführen  sind? Prof. Dr. John Lennox spricht in seinem Buch „Hat die Wissenschaft  Gott begraben?“ die beiden Optionen an, die wir haben, und wundert sich  dann über die getroffene Wahl: „Entweder verdankt die menschliche Intelligenz
ihre Entstehung letztlich geist- und zweckloser Materie oder es gibt einen  Schöpfer. Es ist seltsam, dass einige Menschen behaupten, ihre Intelligenz  führe sie dahin, die erste der zweiten Möglichkeit vorzuziehen.“

Nicht zu schließende Lücken

Heute wird die Evolutionstheorie von immer mehr  Wissenschaftlern in Frage  gestellt. Man gibt zu, dass diese Theorie nicht auf echter Wissenschaft,  sondern auf philosophischem Denken basiert. Ihre Grundsätze werden a priori  vorausgesetzt, jedoch später von der Wissenschaft widerlegt. Selbst Evolutionisten
geben dies ehrlich zu. M. Denton schreibt in seinem Buch „Evolution –  a theory in crisis” (1985) Folgendes: „Kein einziges Mal ist Darwins Evolutionstheorie  durch experimentelle Forschungen oder durch wissenschaftliche Fakten belegt  worden”.

Ganz im Gegenteil, es gibt Hunderte von wissenschaftlichen Tatsachen  und Belege, die die Evolutionstheorie widerlegen.

Die Wissenschaftler sind sich bewusst, dass die Evolutionstheorie
drei große Lücken aufweist, die nie geschlossen werden können:

1. Die Lücke zwischen dem Nichts und der Materie. Beim Versuch einer Erklärung wird eine grundlegende wissenschaftliche Aussage

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missachtet, nämlich, „dass aus Nichts nichts entstehen kann”. Die Materie  kann nicht ewig sein, sich selbst organisieren und etwas erzeugen, was  weit über ihre Eigenschaften hinausgeht. Das widerspricht dem Naturgesetz  der Kausalität: Jedes Ereignis hat eine Ursache.

2. Die Lücke zwischen Materie und Leben. Die Evolution muss das
zweite Grundgesetz der Thermodynamik leugnen, wenn sie lehrt, dass sich  durch Zufall nicht belebte Materie in lebendige, komplexe, energiereiche  Formen verwandelt habe.

Die Anhänger der Evolutionstheorie behaupten, dass alles geschehen könnte,  wenn nur genug Zeit zur Verfügung stehen würde. Zutreffend schreibt der  bekannte Wissenschaftler Prof. Dr. Dr. Dr. A. E. Wilder-Smith: „Wenn Sie  verschiedene Stücke Metall in ein Fass tun und es eine Million Jahre schütteln,  ist die Wahrscheinlichkeit gleich Null, dass dabei eine Armbanduhr herauskommt.  Und wenn wir aus Millionen Milliarden Jahre machen, hätten wir dann eine  größere Chance? Und eine einzige Zelle ist weitaus komplexer als eine  Armbanduhr”.

Wenn wir unter dem Mikroskop in das Innere einer Zelle schauen, können  wir viele ultrakleine Gebilde und ein ungeheuer aktives Treiben sehen.
Auf weniger als einem Tausendstel Millimeter konzentrieren sich die verschiedenen  Biofabriken, Kraftwerke,  Erbinform-ationszentralen, Vermehrungspotenziale  usw.. Alle sind in höchster Präzision ausgeführt, hochgradig geregelt  und in den Funktionen überwältigend gut aufeinander abgestimmt. Und dazu ein faszinierendes Codesystem – ein Computer, der mit vielen Milliarden  Informationen gefüttert ist, steuert diese winzig kleine Welt, die Zelle,  sowie den Aufbau und die Funktion des ganzen Organismus, der aus rund  1014 (100.000 Milliarden) solcher Zellen aufgebaut ist! 900 Wissenschaftler  aus 40 Ländern der Welt haben 15 Jahre gebraucht, die genetische Erbinformation des Menschen zu entziffern. Bis jetzt sind nur 3% der DNS-Buchstabenfolge  von den insgesamt 32.000 Genen des Menschen ermittelt worden. Welche intellektuelle  Inves

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tition (ein Arbeitsaufwand von mehreren tausend Personenjahren) war notwendig,  um solch einen bescheidenen Erfolg zu erreichen! Und was ist das schon  im Vergleich zur Genialität des Schöpfers, der alles gemacht hat!

Könnte diese äußerst komplizierte Struktur des menschlichen Organismus  zufällig entstehen, existieren, funktionieren und sich weitervererben?
Mathematisch wäre das etwa der Annahme gleichzusetzen, dass bei der Explosion  in einer Druckerei ein 24-bändiges Meyer-Lexikon entstehen würde! Mit  Recht schreibt einer der bekanntesten Biochemiker der heutigen Zeit, Michael  Behe, in seinem Buch „Darwin‘s Black Box: The Biochemical Challenge to  Evolution“, dass „die Evolution unmöglich ist”.

Man hat immer gesagt, dass Evolution unwahrscheinlich gewesen sei, jedoch  „stattgefunden” habe. Heute geben viele Wissenschaftler zu, dass sie nicht  nur unwahrscheinlich, sondern unmöglich ist.

3. Die Lücke zwischen niedrigeren Lebensformen und dem Menschen.  Immer wieder wird hier und dort berichtet, dass angeblich ein „fehlendes  Glied” in der Lebenskette zwischen Tier (Affe) und Mensch gefunden wurde.
Die Fossilienfunde unterstützen solch eine Theorie absolut nicht. Dazu  haben wir schon Stellung genommen.

Die Wissenschaftler sind sich einig, dass die Evolutionstheorie keine
Erklärung hat für: die Kausalität, die Relativitätslehre, die Bewegung
der Materie, die Erhaltung der Energie, die Gleichwertigkeit von Energie  und Materie, die Ordnung im Universum, die elektromagnetischen Felder,  die Gravitations- und Kernkräfte, die Abhängigkeit von der Umwelt, die  Entropie, das Übersinnliche und vieles andere.

Die Tatsache, dass die überwiegende Mehrzahl der naturwissenschaftlichen  Fachgelehrten zurzeit die Evolutionslehre vertritt, beweist nicht die  Richtigkeit dieser Lehre, sondern spiegelt lediglich die philosophische  Einstellung ihrer Anhänger wider. So wird in

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allen höheren Schulen fast ausschließlich die Evolutionstheorie gelehrt.  Sie ist eine der erfolgreichsten Theorien in der Geschichte der Menschheit  geworden. Darum muss festgehalten werden:„Wenn die Vielen etwas Falsches  glauben, wird es dadurch nicht richtig.“ Oder: „Die Wahrheit lässt sich  nicht durch Mehrheitsbeschluss von Menschen erzwingen.“

Uns geht es keineswegs darum, Wissenschaft durch blinden Schöpfungsglauben  zu ersetzen, sondern vielmehr darum, dem blinden Evolutionsglauben die  Vielfalt von Erkenntnissen und Fakten gegenüberzustellen, die einer zufälligen  Entstehung und einer langsamen Aufwärtsentwicklung des Lebens aus wissenschaftlicher Sicht entgegenstehen. Dies zu tun, ist umso notwendiger, als viele Verfechter  der Evolutionstheorie ihre Überzeugung im Sinn einer endgültigen, nicht  mehr hinterfragbaren Weltanschauung vertreten und jede wissenschaftliche
Überprüfung ihrer Theorie kategorisch ablehnen.

Das Geheimnis der Fortexistenz einer nicht beweisbaren
Theorie

Wie kann man den wirklich überwältigenden Erfolg dieser Theorie begründen?  Warum ist die Evolutionstheorie trotz ihres antiwissenschaftlichen Charakters  so modern und beherrscht die Denkweise von Millionen? Wir erwähnen hierzu  einige wichtige Gründe:

1. Ideologische Gründe: Die an den Schulen unterrichtete Evolutionslehre  wird nicht im Licht bestimmter Erkenntnisse der Wissenschaft (Physik,  Chemie, Biologie, Informatik, Genetik u.a.) gelehrt, vielmehr bleiben  die wissenschaftlichen Tatsachen, die die Evolutionslehre widerlegen,  unberücksichtigt bzw. werden verschwiegen. Die Evolutionslehre wird meist  als wissenschaftlich erwiesene Tatsache dargestellt. Auf diese Weise entsteht
eine Kluft zwischen der ideologisch geprägten evolutionistischen Lehre  und den tatsächlichen wissenschaftlichen Daten. Diese einseitige Ausbildung  formt selbst

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verständlich einseitig denkende Menschen, denen die Wahrheit traditionsmäßig  verheimlicht wurde und wird. Gerade in der Jugend bildet sich der Mensch  seine eigene Weltanschauung. Die Chancen für eine spätere Umorientierung  sind gering.

Letztlich verfolgt man mit dieser Indoktrination drei wichtige Ziele:
Erstens die Vermittlung einer materialistischen Weltanschauung (atheistisches  Denken); zweitens die zoologische Einordnung des Menschen (Umwertung des  Menschen) und drittens die Schaffung einer biologischen „Ethik”, die den  Menschen in den Mittelpunkt stellt, was nichts anderes bezweckt, als dass  er, der Mensch, dadurch niemandem Rechenschaft schuldig ist. Er kann somit
tun und lassen, was er will.

Wie hier aus ideologischen Gründen polemisiert wird, lässt sich gut an  Äußerungen von Richard Lewontin, dem führenden Genetiker an der Harvard-Universität,  zeigen: „Es ist an der Zeit, dass diejenigen, welche die Evolution studieren,  . . . , deutlich sagen, dass die Evolution ein Faktum ist, keine Theorie  . . . Vögel sind aus Nicht-Vögeln entstanden und Menschen aus Nicht-Menschen.
Wer meint, er verstehe etwas von der Natur, kann diese Tatsachen genauso  wenig leugnen wie das Faktum, dass die Erde kugelförmig ist, sich um ihre  Achse dreht und um die Sonne kreist. . . . Man kann mit vollkommener Gewissheit  sagen, dass, wenn man jemanden trifft, der behauptet, nicht an die Evolution  zu glauben, derselbe unwissend ist, dumm oder verrückt (oder böse, aber  daran würde ich lieber nicht denken).“

Die Botschaft dieser Aussage ist klar: Wer die Evolution in Frage stellt,  ist zumindest wissenschaftlich naiv, wenn nicht gar verrückt. In Wirklichkeit  unterläuft Lewontin aber ein schwerer Denkfehler. Der angestellte Vergleich  wäre sinnvoll, wenn Tatsachen miteinander verglichen würden. Dies ist  aber nicht der Fall: Dass die Erde eine Kugel ist, kann man beweisen.
Dass Vögel aus „Nicht-Vögeln“ entstanden sein sollen, ist nicht beweisbar,  da es sich um ein einmaliges und daher nicht wiederholbares, vergangenes  Ereignis handelt,

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zu dem wir keinen direkten Zugang haben. Es ist für jemanden, der ideologisch-geistliche  Gründe außer Acht lässt, schwer zu verstehen, wie ein Wissenschaftler,  der von sich behauptet, er verstünde etwas von der Natur, beide Behauptungen  in dieselbe Kategorie einordnen kann.

Der in Oxford lehrende Prof. Dr. John Lennox schreibt in demselben Zusammenhang:
„Häufi g enthalten Beschreibungen der evolutionären Mechanismen eine Mischung  aus objektiven Daten, theoriegeleiteten Interpretationen und weltanschaulichen  Faktoren, ohne dass zwischen ihnen klar unterschieden wird, so dass man  die vorkommenden Grenzüberschreitungen wahrnehmen könnte. Das Endergebnis  ist dann sehr oft, dass die Öffentlichkeit den Eindruck bekommt, die ihr  angebotene Weltanschauung sei eine logische Folge der objektiven Daten,  und nicht merkt, dass man dabei von der Naturwissenschaft zur Metaphysik  übergegangen ist und somit einen logischen Fehler begangen hat.“

2. Politisch-soziale und ethische Gründe: Darwins Idee vom „Überleben  der Tüchtigen“, der Starken und Lebensfähigen hat gnadenlos den Egoismus  und die Machtansprüche des Menschen gefördert und ist für die grauenhaften  Ereignisse des 20. Jahrhunderts mitverantwortlich. Die Evolutionstheorie kommt einem egoistischen Lebensstil sehr entgegen. Rassismus, Abtreibung,  Euthanasie, Ruinierung der Familie und der Generationsbeziehungen, Sittenlosigkeit,  Gewalt, Entwertung der Menschenwürde, Liberalismus, Materialismus und  Leugnen der göttlichen Werte, der Moral und Ethik sind die Früchte der Evo-lutionstheorie in unserer Zeit.

3. Geistliche Gründe: Der bekannte Evolutionist Th. Huxley schreibt
triumphierend: „Die Evolutionstheorie macht uns auf wunderbare Weise frei  von der erdrückenden Zwangsjacke aus dem ersten Buch Mose Kapitel eins  und zwei”. Auch der Evolutionist Lewontin bekennt freimütig: „Wir sind  gezwungen anzunehmen, dass alles nur materielle Ursachen haben muss …  denn wir können einen göttlichen Fuß nicht dulden.” Ähnlich formuliert  es der Evolutionist Sir

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Arthur Keith: „Die Evolution ist unbewiesen und unbeweisbar. Wir glauben  aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt eines  Gottes ist, und das akzeptieren wir nicht.”

Durch die Evolutionslehre macht sich der Mensch von Gott frei, leugnet  die Existenz Gottes, macht sich selbst zu Gott. Warum? Die Schöpfungslehre  besagt, dass es einen Schöpfer gibt, der den Menschen erschaffen hat.
Das bedeutet, dass der Mensch diesem Schöpfer gegenüber einmal Rechenschaft  ablegen muss, denn der Mensch ist Sünder und braucht Vergebung. Der Mensch  braucht eine Person, die ihm seine Sünde vergibt, und dies ist Jesus Christus.
An seiner Person entscheidet sich das Leben. Das alles gefällt dem Menschen  nicht und deshalb entscheidet er sich für die Gottlosigkeit, und dies  ist in unserem Zusammenhang die Evolutionstheorie.

Letztendlich handelt es sich um eine Glaubensentscheidung: für Gott oder  gegen Gott. Während die Menschen versuchen, Gott aus seiner Schöpfung  zu streichen, merken sie nicht, dass er immer noch da ist, die Weichen  stellt und auf die Schaltknöpfe drückt, dass er sie, wenn sie die Wahrheit  nicht erkennen wollen, auch verblenden (Röm 1,18-25.28), ihnen kräftige  Irrtümer schicken (2 Thes 2,11) und ihren Verstand verfi nstern kann (Eph  4,18), so dass sie tatsächlich etwas Uneinsichtiges glauben können und  die Evolutionstheorie ihrem „verdrehten Sinn“ annehmbar zu sein scheint.

4. Wir nennen noch einen vierten Grund: Der durchschnittliche Mensch  wird in Erstaunen versetzt, wenn er in Museen für Urgeschichte Ausstellungsstücke  anschaut, von denen behauptet wird, sie seien Millionen Jahre alt. Die  Schulbücher für Biologie enthalten viele phantasievolle Zeichnungen, die  darstellen sollen, wie das Leben aus unbelebter Materie entstanden ist  und wie es sich dann weiter in Millionen von Jahren bis hin zum Menschen entwickelt hat.

Die Massenmedien übernehmen gern und unkritisch diese attraktive Information  und geben sie weiter als bewiesene wissenschaftliche Tatsache. Der Endempfänger  der Information ist nicht imstande, sie

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nachzuprüfen, und nimmt diese leicht verständliche, aber falsche Information  als glaubwürdig an. So schließt sich der Kreis . . .

Die Verhaltensweise der Evolutionisten zeigt, dass sie Gefangene ihrer  selbst sind. Selbst eine offene Diskussion mit Kreationisten lehnen sie  ab, ja sie müssen sie ablehnen, weil sie zu Recht vermuten, dass ihre  Seifenblasenargumente schon beim ersten Kontakt mit einem biblischen Wahrheitsargument zerplatzen würden.

Evolution – Die Schöpfungsmethode Gottes?

Neben der bisher beschriebenen Evolutionstheorie, in der Gott keinen  Platz hat, die also atheistisch geprägt ist, kursiert vor allem in christlichen  Kreisen die sog. theistische Evolution. Ihre Anhänger gehen davon  aus, dass Gott entweder das Evolutionsgeschehen nur einmal am Anfang angestoßen  oder mehrfach bei Entwicklungssprüngen eingegriffen hat. Mutation und
Selektion seien, so sagt man, die praktischen Methoden, die Gott benutzt  habe, um Pflanzen, Tiere und Menschen zu schaffen.

Bei diesem Denkmodell verbinden sich zwei Pfeiler endzeitlicher Gehirnwäsche,  der der moderne Mensch durch das Bildungssystem und die Medien ausgesetzt  ist, miteinander: der Irrglaube an die vermeintlich unumstößliche Tatsache  einer evolutionären Entwicklung und die Unterhöhlung des persönlichen  Glaubens durch die liberale Theologie, also die heute vorherrschende theologische  Strömung, die sich durch die Stichwörter „Entmythologisierung“ und „historisch-kritische  Methode“ charakterisieren lässt, die die Bibel vom Gotteswort zum zeitbezogenen  Menschenwort umdeutet und sie nicht mehr als die ewiggültige, – auch in  Bezug auf historische und naturwissenschaftliche Angaben – irrtumslose  Wahrheit ansieht. In dieser unheiligen Verbindung ist nach unserer Einschätzung der Evolutionsglaube die eigentliche Triebfeder. Deshalb war es auch so  wichtig, ausführlich darzustellen, dass es sich bei der Evolutionstheorie  nicht um ein Tatsachengebäude handelt, sondern um eine antigöttliche Philosophie,  konzipiert von Ideologen, die eine Alternative zur Schöpfung suchten.

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Die Vertreter der theistischen Evolution begehen einen dreifachen Fehler:
  • Sie gehen davon aus, dass die Evolution eine unwiderlegbar bewiesene  wissenschaftliche Tatsache ist, an der nicht gerüttelt werden kann und  an der kein vernünftiger Mensch zweifelt. Sie fallen damit auf das weit  verbreitete idealisierte Bild der Evolution herein, bei dem die fundamentalen  Probleme verschleiert werden und die Stichhaltigkeit der sog. Evolutionsbeweise  nicht geprüft wird.
  • Da sie wissenschaftlich unbedingt „auf der Höhe sein“ wollen, verwerfen  sie die Inspiration der Heiligen Schrift und durchdenken nicht die Konsequenzen,  die sich ergeben, wenn man Teile des biblischen Schöpfungsberichts zu  „Mythen“ erklärt und damit den auf den Schöpfungsbericht aufbauenden
    Lehraussagen des Neuen Testamentes die Grundlage entzieht, die Glaubwürdigkeit  Jesu beschädigt und den Glauben an seine Gottessohnschaft untergräbt.
  • Sie übersehen, dass Evolution von der Defi nition her eine ausschließlich  naturalistische Entwicklung – ohne Mitwirkung Gottes – beschreibt und  dass es daher eine theistische Evolution gar nicht geben kann.

Dass viele Christen der Schöpfungslehre kritisch gegenüberstehen, hängt  neben der oben geschilderten „Dauerberieselung“ auch damit zusammen, dass  sie die fachlich fundierte Evolutionskritik und alternative Ursprungsmodelle  gar nicht oder bestenfalls als Zerrbilder kennen. Sie lassen sich einreden,  dass die Schöpfungsvorstellungen „ohne Hand und Fuß“ seien und ein Bekenntnis  zum biblischen Schöpfungsbericht einer Vergewaltigung des gesunden Menschenverstands
gleichkomme. Sie übersehen dabei sowohl die für einen unvoreingenommen  denkenden Menschen klar erkennbare Unhaltbarkeit evolutionistischer Vorstellungen  als auch die dogmatischen Konsequenzen und die unannehmbaren Folgen für
das biblische Heilsverständnis, die sich aus einer Synthese von Evolution  und Schöpfung ergäben.

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Christen, die in Verantwortung stehen und Kompromisse mit dieser gottfeindlichen  Theorie eingehen, indem sie biblische Aussagen relativieren und das, was  von ihnen übrig bleibt, mit der Evolution in einen Topf werfen, um daraus  ein Mixgetränk herzustellen, das möglichst vielen schmeckt, tragen mit  zur Verunsicherung und Orientierungslosigkeit ihrer Mitmenschen bei.

Gegen eine Verquickung von Evolution und Schöpfung lassen sich zahlreiche schwerwiegende Argumente anführen:

1. Wäre die stammesgeschichtliche Evolution die Schöpfungsmethode Gottes  gewesen, so würde dies bedeuten, dass der Schöpfer auf der frühen Erde  über Millionen von Jahren eine „Ursuppe“ existieren ließ mit dem Ziel,  ein erstes Bakterium ins Leben zu rufen, und dass er sich dann des Selektionsvorgangs
bediente, um die verschiedenen Tierarten und auch den Menschen zu erschaffen.  Diese allmähliche Höherentwicklung wäre nur auf Kosten des Todes unzähliger  Individuen und Arten möglich gewesen. Denn ohne diesen „Ausschuss“ wäre  eine Höherentwicklung der Organismen nicht denkbar. Zum Selektionsprinzip  gehört nun einmal die Überproduktion von Nachkommen und eine Auslese der  am besten Angepassten auf Kosten der weniger gut Angepassten. Eine solche
Vorgehensweise ist ganz sicherlich mit den biblischen Charakterisierungen  des Schöpfungshandelns Gottes, seiner Weisheit, Einsicht, Kraft und Größe,  wie sie z.B. Spr 3,19, Jer 27,5 und Röm 1,19-20 beschreiben, nicht vereinbar.

Viele Evolutionsbiologen sind der Meinung, Evolution führe zu gravierenden  Mängeln der Lebewesen. Der Wiener Zoologe Rupert Riedl geht sogar so weit,  dass er, gesetzt den Fall, es habe jemand die Lebewesen geplant, von „katastrophaler  Planung“ spricht. Zwar ist diese Einschätzung subjektiver Art, dennoch  müssen sich Vertreter der theistischen Evolution gerade mit solchen Aussagen
auseinandersetzen. Immerhin hätte Gott, falls eine Evolution stattgefunden  hätte, bewusst und gezielt Tausende von Parasiten geschaffen und ebenso  gingen die auf Fressen und Gefressenwerden angelegten

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ökologischen Zusammenhänge auf seinen göttlichen Willen zurück. Nach  dem biblischen Zeugnis aber wies Gott dem Menschen und den Tieren zunächst  ausdrücklich nur pfl anzliche Nahrung zu (1 Mo 1,29-30). Der heute zu  beobachtende Daseinskampf zwischen den Organismen ist Kennzeichen einer  von Gott abgefallenen Schöpfung.

2. Das Selektionsprinzip mit seiner erbarmungslosen Ausmerzung des  Schwachen und Kranken ist mit dem Schöpfungshandeln Gottes nicht vereinbar.
Nach der Evolutionstheorie hat sich das Leben durch Krankheit, Qual und  Tod von einer Urzelle zum Menschen emporentwickelt. Schwache und Kranke  sind dabei nur Objekte, deren Austilgung für einen Entwicklungsfortschritt  unerlässlich ist. Nach dem Zeugnis der Bibel sind auch die Schwachen ein  Ebenbild Gottes; auch ihnen wendet sich Gott in Liebe zu.

Zudem hielten Not und Tod erst durch den Sündenfall Einzug in die Schöpfung.
Vor dem Fall des ersten Menschenpaares war „alles sehr gut“. Wie sollte  auch der, „durch den und für den alle Welten gemacht sind“, eine Schöpfungsmethodik  angewandt haben, die in absolutem Gegensatz zu seinem göttlichen Charakter  und zu den Anweisungen steht, die er seinen Nachfolgern gibt, nämlich
die Armen, Elenden, Kranken und Schwachen zu pfl egen (Mt 25,40)? Im Grunde  genommen ist es eine Beleidigung Gottes, ihm zu unterstellen, dass er  bei der Schöpfung Methoden angewandt hat, die seinem geoffenbarten Wesen  widersprechen.

3. Für den Zufall ist bei dem allwissenden Gott kein Platz. Warum
sollte er bei der Entstehung des Lebens eine solch unsichere Methode wie  den Zufall gewählt haben? Und wenn er dies getan hätte, so wäre das, was  wir „Zufall“ nennen, aufgrund seiner Allwissenheit doch für ihn absolute  Gewissheit. „Echten“ Zufall kann es also für Gott nicht geben. Theistische  Evolutionisten sagen immer wieder, Gott habe eben über den Zufall gewacht  oder ihn gelenkt. Ein „überwachter“ oder „gelenkter“ Zufall ist aber doch
gar kein Zufall. Kein Wunder, dass die wirklichen, konsequenten Evolutionisten  für theistische

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Darwinisten nur ein mitleidiges Lächeln übrig haben. Zufall und Evolution  hängen zusammen und schließen Gott aus.

4. Die für Anhänger der Evolutionstheorie unabdingbaren gewaltigen  Zeiträume sind für Gott, der ja zeitlos ist, ohne Bedeutung. Auch  sprechen die biblischen Texte eindeutig für ein plötzliches, extrem kurze  Zeit umfassendes Schaffen (vgl. Ps 33, 6.9), etwa vergleichbar mit dem  Vollmachtshandeln Jesu bei der Heilung des Aussätzigen in Mk 1,40 ff..
Die Wiederherstellung von Gliedern und die Neuschaffung einer gesunden  Haut sind ebenso ein Wunder wie die Erschaffung von Himmelskörpern. Dieses  Wunder zeigt, dass Gott für sein Handeln keine evolutiven Zeitspannen  benötigt und, wenn er dies für richtig hält, auch die biologischen, chemischen  und physikalischen Gesetzmäßigkeiten durchbrechen kann.

Auch wird hier deutlich, dass Schöpfung notwendigerweise immer Alter  vortäuscht. Die neu geschaffene Haut des Aussätzigen spiegelte ein  Alter vor, das sie gar nicht hatte. Als Gott Adam schuf, war er zwei Sekunden  nach der Erschaffung seinem Aussehen nach vielleicht 20 oder 30 Jahre  alt. Der erste Baum hatte schon Jahresringe, die geschaffenen Gesteine  enthielten schon ein Gemisch aus Uran und dem Blei, das sich normalerweise  erst bei seinem Zerfall bildet. Ähnlich war es beim Weinwunder zu Kana:
Der Wein, den Jesus aus Wasser schuf, täuschte eine  Vergangenheit, einen  Wachstums- und Reifungsprozess vor, den es gar nicht gab. So können wir  mit wissenschaftlichen Methoden nicht feststellen, wann sich die Schöpfung  vollzogen hat; alle unsere wissenschaftlichen Altersbestimmungsmethoden  müssen versagen, weil sie mit Schöpfung nicht rechnen.

5. Am Anfang war alles „sehr gut“ (1 Mo 1,31) und am Ende wird
Gott auch wieder alles „sehr gut“ machen, sagt die Bibel (Offb 21,4; Apg  3,21). Gott hat versprochen, dass er den Urzustand wiederherstellen wird,  bei dem es Kampf, Geschrei, Leid, Schmerz und Tod nicht mehr geben wird.
Wenn am Anfang der Schöpfung alle Lebewesen in Harmonie miteinander lebten  und dies eines Tages wieder

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der Fall sein wird, wie kann man dann behaupten, dass sich Tiere und  Menschen durch Selektion im Kampfs ums Dasein entwickelten?

6. Die perfekte Schöpfung macht Evolution im Sinn einer Höherentwicklung  sowohl unnötig als auch unmöglich. Die Aussagen der beiden Denkmodelle  sind vollkommen gegensätzlich: Nach der Bibel war am Anfang alles sehr  gut und entwickelte sich nach dem Sündenfall nach unten. Nach der Evolutionstheorie
erfolgte eine ständige Aufwärtsentwicklung.

7. Nach Meinung der Evolutionisten ist der Mensch ein veredeltes Tier,  das aus tiefen Tiefen zu hohen Höhen emporgestiegen ist und noch weiter  steigen wird. Nach Aussage der Bibel ist es umgekehrt: Nach dem Sündenfall  ging es mit dem Menschen bergab und seine Entwicklung endet eben nicht  in einem hoch entwickelten Übermenschen. Zudem kann, wie schon dargestellt,  die Evolutionstheorie die grundlegenden Unterschiede zwischen Mensch und  Tier nicht erklären – der Mensch hat Seele und Geist, Verstand und Gewissen,  er weiß um seinen Schöpfer und kann beten.

8. Nach der Bibel ist der Tod, wie schon in einem früheren Kapitel ausgeführt,  keineswegs wie bei der Evolutionstheorie ein positiver, kreativer Faktor,  eine notwendige Voraussetzung für das Hervorbringen von Leben. Nach Aussage  der Bibel ist der Tod der Feind des Lebens (1 Kor 15,26) und keinesfalls  ein lebensspendender Faktor.

Hieraus ergibt sich ein weiteres Argument gegen eine gottgelenkte Evolution:
Es ist unmöglich, dass Gott Leid und Tod als Evolutionsbzw. Schöpfungsprinzip  verwendet hat, wenn der Tod der Feind Gottes und des Lebens ist. Außerdem  ist ja Jesus gestorben und auferstanden, um das Todes- und Sündenproblem  des Menschen zu lösen. Nach biblischem Zeugnis sind sowohl der geistliche als auch der leibliche Tod eine Folge der Sünde (Röm 5,12 ff.; 6,23).
Nach der Evolutionstheorie war der Tod schon lange vor Entstehung der  Menschheit in der Welt und kann folglich nicht durch die Sünde

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in die Welt gekommen sein. Hier zeigt sich ein fundamentaler Widerspruch  zwischen theistisch-evolutionistischen Vorstellungen und den Aussagen  des Wortes Gottes.

9. Paulus erläutert in Röm 5,12 ff. den Zusammenhang zwischen dem Einbruch  der Sünde in die Welt durch den einen, Adam, und die Gerechtsprechung  durch den einen, Christus. In einem evolutionären Prozess gibt es diesen  einen gar nicht, denn die Evolution schreitet in Gruppen, nicht in Individuen  und Paaren voran. Paulus aber nennt den ersten Adam, durch den die Sünde
in die Welt eingedrungen ist, in einem Atemzug mit dem zweiten Adam, Jesus  Christus, der die Erlösung von der Sünde bewirkte. Wer war dieser Adam  im Evolutionsprozess? Im Evolutionsmodell ist Adam als Person schwer vorstellbar.
Demnach kann auch durch ihn die Sünde mit dem Tod im Gefolge nicht in  die Welt gekommen sein. Wenn Adam aber mythisch und nicht als historische  Person zu verstehen ist, wenn Paulus also über Adam bildlich gesprochen  hätte, warum sollten die Aussagen über Jesus Christus anders zu verstehen  sein? Damit aber wäre das Erlösungswerk Jesu keine Realität mehr.

Noch ein paar Worte zum Sündenfall. Sollte sich der Mensch langsam aus  dem Tierreich emporentwickelt haben, ist ein historischer Sündenfall,  wie die Bibel ihn beschreibt, unvorstellbar. Worin sollte er auch bestanden  haben? Alles, was der Mensch und seine angenommenen Vorfahren getan haben,  war gut und notwendig für die Höherentwicklung. Bei der Annahme einer
evolutionären Entwicklung gibt es keinen Platz für Sünde und Schuld im  biblischen Sinn und damit auch keinen Grund, den Menschen für seine Sünde  zur Rechenschaft zu ziehen. Es gäbe kein Gericht und der Sühnetod Jesu  wäre absolut widersinnig.

Nach der Evolutionstheorie ist die Entstehung menschlicher Verhaltensweisen,  also auch der Sünde, durch den Evolutionsprozess zu erklären. Der Mensch  ist, wie er ist, weil er aus dem Tierreich stammt, und nicht, weil er  das in Sünde gefallene Ebenbild Gottes ist. Im Zusammenhang mit der Bewertung  des Todes, dem Verständnis

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und der Herkunft der Sünde sowie der realen Existenz eines ersten Menschenpaares  wird deutlich, dass die biblische Urgeschichte mit zentralen Heilsaussagen  der gesamten Heiligen Schrift unaufl ösbar verwoben ist. Daher kann auch  die Frage, ob das Universum und der Mensch geschaffen wurden, wie die  Bibel dies schildert, oder ob eine gottgelenkte Evolution stattgefunden  hat, nicht achselzuckend als Rand- und Spezialproblem abgetan werden.

10. Dafür, dass die Schöpfung tatsächlich in sechs Tagen
erfolgte, was viele Christen heute unter dem Einfl uss des evolutionistischen  Meinungsmonopols nicht mehr für möglich halten, lässt sich eine ganze  Reihe von gravierenden Gründen anführen:

  • Es gibt vom Text her nicht den geringsten Anhaltspunkt für eine bildliche  oder symbolische Verwendung des Begriffs „Tag“. Die Formulierung „Abend“  und „Morgen“ (vgl. Dan 8,14) hat nirgends in der Schrift die Bedeutung  einer „langen Periode“.
  • 1 Mo 1 spricht offensichtlich von einschneidenden Schöpfungstaten,  nicht von lange Zeiträume umfassenden Prozessen („Gott sprach . . .  und es geschah so“); vgl. Ps 33,9: „Er sprach und es geschah; er gebot  und es stand da.“. Weiter heißt es in 1 Mo 1,5: „ Und es wurde Abend  und es wurde Morgen: ein Tag.“ Dieser Hinweis, der für jeden der sechs  Schöpfungstage gegeben wird, unterstreicht die Wirklichkeit des 24-Stunden-Tages.
    Der neue Tag, mit dem Abend, d.h. dem Sonnenuntergang, beginnend, endet  mit dem Beginn des Abends am folgenden Tag.
  • Die Pflanzen erschienen am dritten Tag, die Sonne erst am vierten.  Bei Annahme der Schöpfungsperioden-Theorie müssten die Pfl anzen ein  ganzes Zeitalter ohne Sonne ausgekommen sein. Dies ist unmöglich. Das  kosmische Licht des ersten Tages reichte dazu nicht aus.
  • Wenn man mit sieben Zeitaltern rechnet, entzieht man der biblischen  Sabbatlehre ihre Grundlage; denn Gott begründet die

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  • sechs Arbeitstage und den Ruhetag des Menschen mit dem Hinweis auf  die biblische Schöpfungswoche, zu der es in 2 Mo 20,9 heißt: „Sechs  Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun, aber der siebte Tag  ist Sabbat für den Herrn, deinen Gott.“-     Ruhte Gott ein ganzes Zeitalter hindurch?
    Sollen wir beispielsweise sechs Jahre arbeiten und ein Jahr ruhen?-      Gott müsste immer noch ruhen, denn der  siebte Tag hätte vor Zehntausenden von Jahren begonnen. Dem widerspricht aber die Vergangenheitsform „ruhte“ in 2 Mo 20,11, wo es heißt: „Denn  in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und  alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag.“-      Außerdem heiligte Gott diesen Tag. Waren die letzten Zehntausende von Jahren geheiligt? Wenn Gott den 7. Tag  segnete und heiligte, dann muss dies ein bestimmter Tag von 24 Stunden  gewesen sein (1 Mo 2,3).
  • Dass Gott am siebten Tag von seinen Werken ruhte und ihn heiligte,  kann doch nur heißen, dass er, nachdem er alles geschaffen hatte, nun  nichts Neues mehr hinzu erschuf. Er erhält und bewahrt das Vorhandene,  was durch den ersten Hauptsatz der Thermodynamik bestätigt wird. Dieses  grundlegende Naturgesetz, das Gesetz von der Erhaltung von Masse und
    Energie, widerspricht der Evolutionstheorie, die behauptet, dass gegenwärtig  eine fortschreitende Gliederung, Vervollständigung und Entfaltung stattfi  nde, und widerlegt sie.Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik beschreibt die Neigung zu Zerfall,  Unordnung und Tod, die wir überall beobachten können. Dies erstaunt  Christen nicht, denn genau das lehrt die Bibel an vielen Stellen, während  die Evolutionstheorie ganz im Gegensatz dazu behauptet, dass immer mehr  Ordnung entstehe.So lehrt die Bibel und jede wissenschaftliche Erfahrung bestätigt es,  dass die grundlegenden Vorgänge in der Gegenwart die

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  • der Erhaltung und des Zerfalls, nicht die der Erneuerung und des
    Fortschritts sind. Der biblische Schöpfungsbericht wird somit durch  die beiden Hauptsätze der Thermodynamik bestätigt, die einen universalen  Zustand mengenmäßiger Stabilität und wertmäßigen Zerfalls beschreiben.

Häufig werden gegen die Auffassung, dass es sich bei den sechs Schöpfungstagen  um gewöhnliche Tage gehandelt habe, zwei Bibelverse angeführt: Ps 90,4  („Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der gestrige Tag, wenn er  vergangen ist, und wie eine Wache in der Nacht.“) und 2 Petr 3,8 („Dies  eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, dass beim Herrn ein Tag  ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag.“).

Aus diesen Schriftstellen versucht man die von der Evolutionstheorie  gewünschte Zeitdehnung zu gewinnen. Doch dies ist nicht möglich, denn  in beiden Versen steht „wie“ (keine Gleichsetzung!) und in beiden Fällen  steht „in deinen Augen“ bzw. „bei dem Herrn“. Dies bedeutet doch offensichtlich:
Bei dem ewigen Gott gibt es keine Zeit. Vor ihm sind tausend Jahre wie  ein Tag (24 Stunden) oder eine Nachtwache (3 Stunden) – in einem Augenblick  vorbei. Ohnehin bräuchte man nicht Tausende, sondern Millionen von Jahren.
Zudem lehrt die Geologie nicht, dass es sechs große geologische Zeitalter  gegeben habe, und auch kein Geologe glaubt, dass die Sonne erst in der  Mitte der Erdgeschichte erschienen ist. Ein weiterer gängiger Einwand  ist der, 1 Mo 1 sei kein wissenschaftlicher Bericht, sondern ein Loblied  auf den Schöpfergott. Es gehe um das „Dass“, nicht um das „Wann“ und „Wie“.
Doch dazu ist Folgendes zu sagen: 1 Mo 1 ist kein Loblied, kein Psalm,  sondern die trockenste Prosa, die man sich vorstellen kann, ein durch  und durch nüchterner, sachlicher Bericht über das, was Gott getan hat.
Wenn 1 Mo 1 in seinen Einzelheiten nicht wahr wäre, wieso sollte dies  bei Mt. 27, dem Kapitel, in dem ausführlich die Kreuzigung und Auferstehung  Jesu geschildert werden, anders sein? Weiter lässt sich einwenden: Wenn  das „Wie“ falsch wäre, wieso sollte dann das „Dass“ richtig sein? Weil  die Folgen für das Glaubensleben des Einzelnen bei einem lediglich

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bildlichen Verständnis von 1 Mo 1 so gravierend sind, seien sie noch
einmal kurz aufgezeigt:

  • Hätte sich der Mensch aus Tieren entwickelt, dann wäre 1 Mo 1 Lug  und Trug und niemand könnte mehr mit Sicherheit sagen, was in der Bibel  Gottes Wort und was naiver Unfug wäre.
  • Hätte Gott Adam nicht als Einzelmenschen geschaffen, wäre auch die  Geschichte vom Sündenfall (1 Mo 3) nicht wahr, dann fi ele auch die  biblische Lehre von der sündenvergebenden Gnade in sich zusammen. Diese  in Röm 5 entfaltete Lehre erwiese sich als sinnlos, wenn Adam ein Hominide  gewesen wäre, der nicht gesündigt haben könnte.
  • Auch die Lehre von der Auferstehung und der ewigen Seligkeit der Glaubenden  wird von der Schöpfung her begründet (1 Kor 15,21- 22.44-47) Wenn der  erste Adam nicht gelebt habt, was ist dann mit dem „letzten Adam“ (V.45)?
  • Jesus Christus und seine Apostel haben ohne jeden Zweifel geglaubt,  dass die Urgeschichte der Bibel von der Erschaffung der Welt und von  Adam und Eva wahr ist (Mt 19,4-6; Mk 10,6-8). Sollten sie sich hier  geirrt haben, müsste man fragen, wo ihnen wohl noch Irrtümer unterlaufen  sind. Dies hätte auch zur Folge, dass Jesus nicht Gottes Sohn hätte  sein können. Mit der Gottessohnschaft aber steht und fällt der ganze
    christliche Glaube.

Man kann nicht an die Evolution glauben und zugleich als Christ für die  wörtliche Wahrheit der Bibel eintreten. Wir können doch nicht glauben,  dass wir aus dem Nichts oder der Urzelle hervorgegangen sind und uns aus  eigener Kraft aus niederen Tieren entwickelt haben, und zugleich davon  ausgehen, dass wir als Gottes Ebenbild geschaffen worden sind. Wenn Adam  nicht gelebt hätte, dann gäbe es keinen Sündenfall und dann bräuchten  wir keine Erlösung und folglich auch keinen Erlöser. Dann gäbe es keine  Auferstehung und keine Wiederkunft unseres Herrn. Das ganze Gebäude des
Christentums würde wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen.

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Die Glaubwürdigkeit der Bibel

Wir haben festgestellt, dass in allen Bereichen des Phänomens „Leben”  (Entstehung, Struktur, Entwicklung und Ende) sowie in anderen angeführten  Bereichen der Wissenschaft (Biologie, Soziologie, Ethik, Geologie, Astrophysik,  Chemie usw.) die biblischen Angaben von der Wissenschaft und den menschlichen
Erfahrungen nicht widerlegt werden. Das heißt, dass die biblische Schöpfungslehre  der Wissenschaft nicht widerspricht.

Die Lösung der grundsätzlichen Fragen des Universums und des Lebens setzt  unbedingt eine übernatürliche Grundgröße voraus. Deshalb wollen wir einige  der oben erwähnten Aussagen der Wissenschaft nochmals zusammenfassend  darstellen. Das soll eine wichtige Bestätigung für die Glaubwürdigkeit  der Bibel sein.

1. Die Wissenschaft kann nicht bestreiten, dass die Harmonie und die  Ordnung des Universums sowie die Komplexität des Lebens eine hohe Intelligenz  fordern und voraussetzen. Die Bibel nennt diese Intelligenz Gott und berichtet  von Ihm als Schöpfer des ganzen Universums, das eine geradezu unglaubliche
Harmonie und Komplexität aufweist. Die immense Komplexität des menschlichen  Gehirns, seine Kreativität und sein abstraktes Denkvermögen mit Fähigkeiten,  die weit über die Notwendigkeiten zum bloßen Überleben hinausgehen, gehören  zu den überzeugendsten Beweisen für eine Schöpfung durch einen intelligenten  Urheber. Diese Aussage der Bibel stimmt mit grundlegenden wissenschaftlichen  Gesetzen – „die Wirkung ist nicht größer als die Ursache” und „Leben kann  nur aus Leben kommen” – völlig überein. Die Wissenschaft schließt das
evolutionistische Zufallsprinzip völlig aus und gemäß der Logik muss man  nach einer übernatürlichen Grundgröße suchen, die für die in der ganzen  Schöpfung anzutreffende Komplexität und Harmonie verantwortlich ist. Zutreffend  sagt ein bekannter Wissenschaftler: „Die Wissenschaft erforscht die Schöpfung,  die Bibel sagt, wer der Schöpfer ist”.

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2. Die Schöpfungslehre der Bibel ist in absoluter Übereinstimmung mit  der Aussage der Molekularbiologie hinsichtlich der biologischen Information  als Bestandteil des Lebens. Nach den ca. 30 Gesetzen der Informatik bedarf  jede Information einer geistigen Quelle (Sender), die außerhalb der Materie  liegt. Die Bibel nennt diese Quelle Gott. Wenn wir ein Computerprogramm entwickeln wollen, dann ist dazu sehr viel Intelligenz von Programmierern  erforderlich. Die biologische Zelle ist weitaus komplizierter als ein  Computer. Das biblische Schöpfungsmodell über die Entstehung des Lebens  und seine zweidimensionale Struktur, nämlich seinen materiellen und immateriellen Anteil, wird von der Wissenschaft eindeutig bestätigt. Dadurch wird die  besondere Glaubwürdigkeit der Bibel erfassund erfahrbar. Bisher sind alle  vorgetragenen evolutionistischen Konzepte einer autonomen Informationsentstehung  in der Materie gescheitert. Die Konzepte sind schon vom Ansatz her falsch:
Eine materielle Größe kann niemals eine nichtmaterielle hervorbringen.
Dies widerspricht den Naturgesetzen.

3. Zwei grundlegende Gesetze der Naturwissenschaft, der erste und zweite  thermodynamische Hauptsatz, sind bei der Frage, ob die Lehre von der Schöpfung  oder die Evolutionstheorie glaubwürdiger ist, von erheblicher Bedeutung.
Aus diesen Gesetzen ist Folgendes ableitbar:

a. Das Wesen der Materie ist unsichtbare Energie. Das hat Einstein folgendermaßen  formuliert: E=mc² (Energie ist Masse mal Lichtgeschwindigkeit im Quadrat).
Dies wird in jedem Kernkraftwerk angewandt und führt folgerichtig zu der  Erkenntnis, dass die Energien, aus denen die Materie besteht, ununterbrochen  aus der Urquelle aller Kraft hervorgehen. Energie kann letztendlich mit  dem Geist Gottes identifi ziert werden, von dem in der Bibel die Rede  ist und durch den das Weltall erschaffen wurde.

b. Es bedeutet weiter, dass in unserer Welt Energie weder aus dem Nichts  gewonnen noch vernichtet werden kann. Materie ist nicht ewig, entwickelt  sich nicht im Sinne der Evolution,

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sondern unterliegt dem Zerfall; Die Wissenschaft spricht von einer Abwärtsentwicklung  und nicht von Aufwärtsentwicklung der Materie. Diese wissenschaftliche  Aussage steht in einem fundamentalen Widerspruch zu der Evolutionstheorie und bestätigt die Lehre der Bibel über das Weltende.

c. Auch die Zeit ist nicht ewig, sondern ist eine geschaffene Dimension  mit einem Anfang und einem Ende. Die Aussagen der Wissenschaft über das  Wesen der Materie, der Energie und der Zeit stimmen ganz mit dem biblischen  Schöpfungsmodell überein; das Schöpfungsmodell stellt somit die einzige  überzeugende Lösung dar. Das ist ein weiterer, mächtiger Beweis für die Glaubwürdigkeit der Bibel.

4. Die Grundsatzfragen zur Entstehung der Materie, des Lebens und der  Intelligenz können von der Evolutionstheorie nicht beantwortet werden.
Es bleibt zwangsläufi g die zweite Alternative, nämlich das biblische
Schöpfungsmodell, welches der Wissenschaft nicht widerspricht. Intelligenz  benötigt zwingend eine intelligente Quelle. Die Bibel nennt diese Quelle  Gott. Die biblische Lehre wird von der Wissenschaft bestätigt.

5. Die Frage nach der Ethik kann aus der Sicht der Evolutionstheorie
nicht beantwortet werden. Das Überleben des Stärksten allein kann nicht  die Grundlage der Ethik sein. Wer oder was sagt uns, was gut oder böse,  was richtig oder falsch ist? Was ist der Maßstab für das Gute und für  das Böse? Wer sorgt dafür, dass die Regeln und Gesetze eingehalten werden?
Wenn der Mensch ein hochentwickeltes Tier wäre, dann gäbe es keinen Grund  dafür, eine Ethik und Moral aufzustellen, denn entscheidend für den Menschen  wäre einzig und allein das Überleben des Stärksten bzw. des am besten  Angepassten. Die Schwachen, die Lebensunfähigen, die Kranken, die Behinderten,
die Alten – sie alle müssten nach den Gesetzen der Evolution vernichtet  und beseitigt werden, damit sich die Gesunden und Stärkeren weiterentwickeln  und leben könnten. Das Wort „Evolution” im Sinne Darwins und das Wort  „Ethik” sind zwei unvereinbare Gegensätze.

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Die Evolutionstheorie darf nicht von Ethik reden, nachdem bei ihr die  Auslese (Selektion) als unverzichtbares Antriebsrad für die Entwicklung  des Lebens gilt. Gnade, Nächstenliebe, Mitleid, Hilfsbereitschaft, Frieden,  Glück, Wahrheit, Recht, Gerechtigkeit, Verantwortung – das alles sind  Fremdworte im Rahmen der Evolutionstheorie. Solche Werte kennt die Evolutionstheorie nicht. Es ist kein Zufall, dass die größten Diktatoren der Welt (Lenin, Hitler, Stalin, Mao, Pol Pot usw.) überzeugte Darwinisten und Atheisten  waren, obwohl sie unterschiedlichen Ideologien und Moralauffassungen folgten.

Das ethische Verhalten setzt zwingend eine Autorität voraus, die das Recht  und die Macht besitzt, das Verhalten bzw. Fehlverhalten zu beurteilen.  Diese Autorität muss eine übernatürliche Person sein. Die Evolutionstheorie  kennt keine solche Autorität. Deswegen kann die Ethik keine Errungenschaft  der Evolution sein.

Die einzige Autorität für die Evolutionstheorie ist der Mensch selbst
– der stärkere Mensch, der aber den Auftrag hat, den schwächeren Mitmenschen  zu vernichten. Das ist die sog. „Ethik” der Evolutionstheorie. Diese „Ethik”  führt zur Vergötterung des Menschen.

Das ethische Verhalten ist aber bei den Menschen eine Tatsache. Vor diesem  Hintergrund stellt sich die einfache und unvermeidliche Frage: Auf wessen  Autorität gründet sich die Ethik? Hier sind nur zwei Antworten möglich:

  • Entweder schafft der Mensch selbst diese Autorität (Philosophien,  Ideologien, politische Systeme, bekannte Persönlichkeiten, heidnische  Religionen usw.) oder
  • diese Autorität ist eine übernatürliche, hochintelligente und schöpferische  Person. Die Bibel nennt sie Gott. Die Bibel ist das einzige Buch, das  von dem einzig wahrhaftigen Gott berichtet. Aus diesem wichtigen Grund  erhebt die Bibel den Anspruch, das Fundament einer echten, unvergänglichen  und von Gott ausgehenden Ethik zu sein.

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Die Botschaft der Bibel hatte über Jahrtausende eine ausgeprägte positive,  verändernde Wirkung auf einzelne Personen und ganze Völker. Sie hat sie  noch heute und wird sie auch morgen besitzen. Dies ist ein deutlicher  Hinweis auf die der Bibel innewohnende göttliche Kraft.

Tatsache ist, dass Jesus Christus persönlich die Bibel autorisiert hat
als „das inspirierte Wort Gottes“. So verweist er selbst in Mt 4,4.7.10  drei Mal auf „es steht geschrieben“ hin. In Mt 22,29 sagt er: „Ihr irrt,  indem ihr die Schriften nicht kennt, noch die Kraft Gottes.“ Und in Lk  22,37 weissagt er: „Was von mir geschrieben steht, kommt zum Ziel.“ Ja,  Jesus bekennt sich gerade auch zu Begebenheiten, die dem menschlichen  Verstand, der das Wunderwirken Gottes gleichsam gewohnheitsmäßig ausblendet,
anstößig erscheinen. So steht in Mt 12,39 geschrieben: „Er antwortete  und sprach zu ihnen: Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch  des Meeresungetüms war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei  Nächte im Schoß der Erde sein.“ Und genau das ist ja eingetroffen. Ja,  Gott liebt alle Menschen, auch diejenigen, die die evolutionäre Entwicklung  für eine Tatsache halten, aber er möchte, dass auch sie zur Erkenntnis
der Wahrheit kommen. Nachstehend drei Zitate bekannter Persönlichkeiten:

Albert Einstein: „Es gibt nur eine Stelle in der Welt, wo wir kein Dunkel  sehen: das ist die Person Jesu Christi. In ihm hat sich Gott am deutlichsten  vor uns hingestellt.“

Prof. Dr. Dr. Dr. Wilder-Smith: „Nachdem Gott uns mit dem komplexesten  Denkapparat ausgestattet hat, den die Welt kennt, erwartet er von uns,  dass wir ihn dazu verwenden, das große Geheimnis allen Lebens und Seins,  nämlich ihn, kennen zu lernen und zu lieben.“

Carl Jaspers: „Entweder ist Gottes Wort Lüge oder es ist Wahrheit. Dann  muss ich es akzeptieren, eine Zwischenlösung gibt es nicht.“

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Das Zeugnis Sterbender

Ein Blick auf das Sterbelager verrät oft mehr als die großen Worte und  Werke zu Lebzeiten. Im Angesicht des Todes lassen viele Menschen ihre  Masken fallen und werden wahrhaftig. Mancher musste erkennen, dass er  sich einer großen Illusion hingegeben hatte und einer großen Lüge gefolgt  war. Der Evolutionist Aldous Huxley schreibt im Vorwort zu seinem Buch  „Schöne neue Welt“, dass man alle Dinge so beurteilen sollte, als sähe  man sie vom Sterbelager aus. Die Bibel sagt: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden.“ (Ps 90).

Sir Thomas Scott, der frühere Präsident des englischen Oberhauses: „Bis  zu diesem Augenblick dachte ich, es gäbe weder Gott noch Hölle. Jetzt  weiß ich und fühle, dass es beides gibt, und ich bin dem Verderben ausgeliefert  durch das gerechte Urteil des Allmächtigen.“

Jagoda (Chef der russischen Geheimpolizei): „Es muss einen Gott geben.
Er bestraft mich wegen meiner Sünden.“

Karl IV (Frankreich): „Ich bin verloren, ich erkenne es deutlich.“

Voltaire: Seine Krankenschwester berichtete: „Sein Ende war schrecklich!
Für alles Geld Europas möchte ich keinen Ungläubigen mehr sterben sehen,  er schrie die ganze letzte Nacht um Vergebung.“

Cesare Borgia (ein Staatsmann): „Ich habe für alles Vorsorge getroffen  im Laufe meines Lebens, nur nicht für den Tod, und jetzt muss ich völlig  unvorbereitet sterben.“

Jaroslawski (Präsident der internationalen Gottlosenbewegung): „Bitte,  verbrennt alle meine Bücher. Seht den Heiligen! Er wartet schon auf mich,  er ist hier.“

Lenin starb in geistiger Umnachtung. Er bat Tische und Stühle um Vergebung  seiner Sünden.

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6. Die Einzigartigkeit der Erde ermöglicht das Leben. Die Erde verfügt  über eine große Fülle astronomischer und geophysikalischer Besonderheiten,  die das biologische Leben ermöglichen. Hier nur einige davon:

  • a. die Entfernung von der Sonne (ca. 150 Millionen km; verliefe die  Umlaufbahn der Erde um die Sonne nur um 1,5% enger, wäre Leben auf der  Erde nicht möglich),
  • b. die gleichmäßige Wärmestrahlung der Sonne,
  • c. die „richtige“ Rotationsgeschwindigkeit der Erde: mit 120.000 km/h  um die Sonne (Der Umfang der Erdbahn beträgt rund 940 Millionen km,  diese Strecke wird von der Erde in einem Jahr zurückgelegt.) und am  Äquator mit ca. 1.600 km/h um ihre Achse,
  • d. die optimale (23,5 Grad) Schräglage der Erdachse, die für die Jahreszeiten  verantwortlich ist,
  • e. die richtige Größe und Masse der Erde (ihre Masse ist 1,3 Millionen  Mal kleiner als die der Sonne) sowie die Schwerkräfte, die zwischen  Sonne, Erde und Mond herrschen,
  • f. die optimale Zusammensetzung der Atmosphäre: der richtige Anteil  von Stickstoff, Sauerstoff, Argon und Kohlendioxid an der Erdatmosphäre  sowie die anderen 26 chemischen Elemente, die für das Leben notwendig  sind,
  • g. die Existenz der Ozonschicht zum Schutz gegen schädliche Strahlung  und
  • h. der Wasserkreislauf.

Unsere Galaxie, die Milchstraße, zu der auch unser Sonnensystem gehört,  besteht aus etwa 100 Milliarden Sternen (Gaskugeln), gleich unserer Sonne.  Der Durchmesser dieser Galaxie beträgt 130.000 Lichtjahre (1 Lichtjahr  umfasst ca. 10 Milliarden km). Man schätzt, dass es etwa 10 Millionen  Galaxien gibt, wovon jede einzelne aus mehreren hundert Millionen Sternen  besteht. Das ergibt 1025 (eine Eins mit 25 Nullen!) Himmelskörper im Universum  und dieses Universum hätte einen Durchmesser von 20 Milliarden Lichtjahren!

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30.000 Lichtjahre vom Zentrum der Milchstraße entfernt befi ndet sich  ein kleiner Stern: unsere Sonne. Auf sie entfallen 99,99% und auf die  neun Planeten mit ihren Monden lediglich 0,01% der Masse unseres Sonnensystems.
Und unter diesen Planeten befi ndet sich unsere Erde. Die langjährigen  Bemühungen der Astronomen, mit ihren riesigen Teleskopen Spuren von Leben  auf einem anderen Himmelskörper nachzuweisen, sind gescheitert. Nach den  heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen steht fest:

Nur auf der Erde existiert Leben. Das macht unsere Erde zum einzigartigen  Planeten, zum zentralen Gestirn unter allen Himmelskörpern des Universums.

Wir kommen zu folgenden Ergebnissen:

1. Die wissenschaftlichen Tatsachen stimmen mit der ganzen Bibel überein.
In diesem Buch wird der Mensch und sein Wert beschrieben. Dadurch hat  die Bibel eine besondere Glaubwürdigkeit.

2. In der Struktur des ganzen Universums und ebenso in der Mikrostruktur  und der Funktion einer einzelnen Zelle herrscht eine überwältigende Harmonie.
Dies setzt eine hohe Intelligenz voraus, die das alles geschaffen hat.
Die Bibel nennt diese hohe Intelligenz Gott.

3. Der Schöpfer hat ein besonderes Interesse am Leben des Menschen, weil  er, der Mensch, das Ziel seiner Schöpfung ist. Er liebt den Menschen als  sein Gegenüber und „er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ (1 Tim 2,4). Gott hat auch die Voraussetzung  dafür geschaffen, dass Leben auf der Erde möglich ist.

Die Frage nach dem Ursprung des Universums und des Lebens lässt sich  wesentlich besser von der Bibel als von der Evolutionstheorie her beantworten.
Daneben aber besitzt die Bibel noch einige herausragende Eigenschaften,  die sie von jedem anderen Buch dieser Welt unterscheiden.

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Auch gehen von ihr Wirkungen aus, die kein anderes Buch aufweisen kann:

1. Die Bibel wurde in einem Zeitraum von 1.600 Jahren geschrieben. Sie  besteht aus vielen einzelnen Büchern. Ihre durch Gott geleiteten Autoren  unterscheiden sich in Nationalität, Sprache, sozialer Herkunft, Alter,  Beruf und Bildung voneinander. Sie kannten sich nicht. Trotzdem herrscht  in der Bibel eine faszinierende Einheit in Inhalt, Motivation und Ziel.
Die Bibel hat ein übergreifendes Thema, nämlich den göttlichen Plan für  das ewige Leben des Menschen und die Erlösung durch eine Person – Jesus  Christus.

2. Viele Superlative zeichnen die Bibel aus: Kein Buch der Welt wurde  so oft übersetzt (bis heute in ca. 4.000 Sprachen und Dialekte). Man rechnet,  dass die Bibel bis zum Jahr 2022 allen Sprachgruppen der Welt, d.h. 6.500  Sprachen, zugänglich sein wird. Mit rund 60 Millionen Exemplaren im Jahr  ist die Bibel das am meisten verkaufte Buch der Welt, der Bestseller aller  Zeiten, das am weitesten verbreitete Buch der Erde, das alle Zeiten und alle Angriffe überlebt hat. Die Bibel ist die Basis der menschlichen Kultur  und der Gesetzgebung. Sie führt zu einer grundlegenden Veränderung des  Menschen, seines sittlichen und moralischen Verhaltens. Sie ist eine mächtige  Waffe gegen das Böse in all seinen Formen, das am meisten verfolgte und  zugleich am meisten geliebte Buch der Welt; sie erhebt Anspruch auf Vollkommenheit,
Unfehlbarkeit und Aktualität sowie darauf, das einzige Buch auf Erden  zu sein, das von Gott stammt.

3. Wissenschaftliche Forschungen auf den Gebieten der Archäologie, Geschichte,  Geographie, Astronomie, Geophysik, Informatik, Medizin usw. haben gezeigt,  dass die verschiedenen Aussagen der Bibel über die Sintfl ut, die Sklaverei  des Volkes Israel in Ägypten, die Zerstörung Jerusalems, die Lage und Ausstattung antiker Städte sowie biblische Hinweise auf untergegangene  Zivilisationen mit den Angaben der modernen Wissenschaften genau übereinstimmen.
Dieses biblische Tatsachenmaterial lässt sich dokumentieren und nachprüfen. Es gibt umfangreiches historisches und archäologisches

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Beweismaterial, das die Zuverlässigkeit der Bibel bestätigt. Die Wissenschaft  bestätigt die in der Bibel enthaltenen Informationen. Die erfahrbare Wahrheit  der in der Bibel gegebenen Information ist der wichtigste Beweis für die  Glaubwürdigkeit der Bibel.

4. Die Leitfi guren der Wissenschaft bezeugen ihre Ehrfurcht vor der
Bibel. Wir erwähnen nur fünf der größten Wissenschaftler des zwanzigsten  Jahrhunderts, denen die heutige Menschheit viel zu verdanken hat: den  Vater der Atomphysik Albert Einstein, den bedeutenden Physiologen Ivan  Pavlov, die Begründer der Quantentheorie Max Planck und Robert Millikan,  zu ihrer Zeit die führenden Autoritäten in der Erforschung kosmischer  Strahlung, sowie Louis Pasteur, den bekanntesten Mikrobiologen und einen
der größten Wohltäter der Menschheit. Daneben wären noch viele weitere  kreationistische Wissenschaftler zu nennen, die die Fundamente der heutigen  Wissenschaft gelegt haben, wie z.B. Kepler, Pascal, Boule, Newton, Faraday,  Mendel, Kelvin, Lister, Maxwell, Ramsay und viele andere.

Wahre Wissenschaft ist eine wunderbare Sache und bringt die herrlichen Werke eines unendlichen Gottes ans Licht. Wahre Wissenschaft befasst sich  mit Tatsachen. Evolution ist dagegen eine Mutmaßung von Menschen, die  ohne Gott erklären wollen, was sie doch so nicht erklären können. Jemand  hat zutreffend gesagt: „Nicht die Wissenschaft, sondern Wissenschaftler, nicht die Geologie, sondern Geologen, nicht die Physik, sondern Physiker  widersprechen der christlichen Theologie.“

5. Die Prophetien der Bibel und deren genaue Erfüllung sind ein Phänomen,  vor dem auch der strengste Kritiker verstummen muss. Sie beziehen sich  auf konkrete Orte, konkrete Personen, konkrete Umstände und historische  Geschehnisse. Die Erfüllung der Ereignisse lässt sich mit den Methoden  der Wissenschaft nachweisen. Prophezeiungen, die sich in der Vergangenheit
eindrucksvoll erfüllt haben, sind ein starker Hinweis darauf, dass auch  jene Weissagungen über die Zukunft der Menschheit, die noch nicht eingetroffen  sind, eintreffen werden. So wird Gott auch diesem Kosmos ein Ende setzen,

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wenn seine Stunde dafür gekommen ist. Die gesamte Bibel enthält 6408  Verse mit prophetischen Aussagen, von denen bereits 3268 äußerst genau  erfüllt sind. Es ist kein Fall bekannt, dass eine Prophetie sich anders  erfüllt hat als angegeben.

6. Seit Jahrtausenden wird die Bibel von Milliarden von Menschen als  absoluter Wertmaßstab angenommen und gilt als Autorität für ethisches  Verhalten. Wenn die biblischen Werte beachtet würden, hätte die Welt ein  anders Gesicht: Es wäre eine Welt ohne Verbrechen, Krieg, Gewalt, Mord,  Gerichte, Gefängnisse, Menschenhass und Neid, eine Welt, wo Liebe und Hilfsbereitschaft unter den Menschen herrschen würden. Mit Recht sagt  der Philosoph Ludwig Wittgenstein: „Wenn solche Werte in einem Buch enthalten  sind, muss dieses Buch von Gott kommen, weil der Mensch nicht imstande  ist, aus sich selbst solche Werte zu entwickeln oder zu behalten”. Kurz  gesagt, die Autorität Gottes zeigt sich in der Bibel.

7. Die Bibel ist das Buch, in dem der Mensch Antwort auf die wichtigsten  Fragen seines Lebens fi nden kann: Was ist der Sinn und das Ziel meines  Lebens? Ist unser Leben eine zeitlich begrenzte Größe oder hat es mit  der Ewigkeit zu tun? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Was erwartet uns  im Jenseits? Kann der Mensch Gott erkennen? Wer ist Jesus Christus und  warum kam er? Gibt es ein Weltende und wann kommt es?

Zum Nachdenken

Wir zitieren „LINDER BIOLOGIE“– deutsches Lehrbuch für die Oberstufe;  20., neubearbeitete Aufl age, Schroedel Verlag, 1989, Seite 503; bearbeitet  von Prof. Dr. U. Bäßler (Kaiserslauten), Prof. Dr. H. Bayrhuber (Kiel),  Gymn.-Prof. Dr. A. Danzer (Wiesloch), Prof. Dr. U. Kull (Stuttgart):

„In der Biologie sind nur solche Hypothesen und Theorien sinnvoll, die

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sich nachprüfen lassen . . . Die Evolutionstheorie kann zu folgenden
Fragen führen:

  • Was ist der Sinn der Evolution?
  • Warum hat die Evolution zum Menschen geführt, einem Wesen mit Geist…?
  • Was steckt hinter dem, was die Naturwissenschaft als „Zufall“ beschreibt?

Solche Fragen vermag die Lehre von der Evolution nicht zu beantworten;  sie lassen sich überhaupt nicht lösen mit den Mitteln der Naturwissenschaft.
Antworten darauf sind dem persönlichen Glauben überlassen. Mit dem menschlichen  Geist tritt in der Evolution etwas völlig Neues auf. Die Fähigkeit zur  Einsicht, zur Unterscheidung zwischen „Gut“ und „Böse“ sowie zu vernünftigem,  am Gemeinwohl ausgerichtetem Handeln ist aus ethischen Gründen zwingend  gekoppelt mit der Verantwortung des Menschen gegenüber den Folgen seines
Handelns. Diese Verantwortung setzt eine Freiheit des Willens voraus,  die unserem Bewusstsein zukommt…

Willensfreiheit, Wesen und Sinn des Seins vermag also die Biologie nicht  zu deuten. Aus dem Wissen um diese Grenze erwächst die Haltung, die in  dem Wort Goethes zum Ausdruck kommt:

„Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren.“

Unser Kommentar dazu: Die Autoren dieses bekannten Lehrbuchs, in dem  die Evolutionstheorie einen breiten Raum einnimmt und das in vielen deutschen  Gymnasien eingeführt ist, geben freimütig zu, dass die Evolutionstheorie  nicht imstande ist, die Frage nach Sinn und Ziel des menschlichen Lebens  zu beantworten. Auch lässt sich mit Hilfe der Evolutionstheorie die Existenz  der Fähigkeit zur Unterscheidung zwischen Gut und Böse nicht erklären.  Offen bleibt für die Autoren die entscheidende Frage: Gegenüber wem ist der Mensch verantwortlich?

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Hilfreich können in diesem Zusammenhang die Ausführungen von Dr. Siegried  Buchholz, ehem. Generaldirektor eines Großkonzerns, sein. Er zeigt auf,  wohin falsches Denken führen kann. Nachstehend ein Auszug aus einem seiner  Vorträge:

„Der natürliche Mensch ist Weltmeister im Ausblenden lebenswichtiger  Fragen. So hat er Erkenntnisdefi zite, Wahrnehmungsdefi zite, Wirklichkeitsdefizite von wesenhaft wichtigen Dingen. Er ist der irrigen Meinung, dass  der christliche Glaube der denkenden Vernunft nicht standhalte. Er ist
der Auffassung, dass der Glaube an den Gott der Bibel etwas für Leute  sei, die Schwierigkeiten mit dem Denken haben. Denken sei realistisch,  weil vernünftig, und Glauben sei nicht realistisch, weil nicht der Vernunft  entsprechend. Hier gibt es eine Menge Missverständnisse. Ein Glaubensschritt  ist ja nicht die Verabschiedung der Vernunft. Wir müssen uns vor Augen halten, dass sowohl Glaube als auch Unglaube geistlicher Natur sind. Wenn  der Unglaube meine Vernunft dominiert, beeinträchtigt er sofort meinen  Denkprozess und lässt jegliche Art von geistlicher Wahrheit als unmöglich  erscheinen, gleich von Anfang an. Der Ungläubige, der freiwillig nicht  glaubt, kann die geistliche Wahrheit nicht erfassen, weil er beschlossen  hat, sie nicht erfassen zu können. Er behauptet zwar, dass er seiner Vernunft  vertraut, ist aber blind gegenüber der Tatsache, dass er Annahme nach  Annahme macht hinsichtlich der Möglichkeit geistlicher Wirklichkeit. Er verachtet den Glauben des Glaubenden und vollzieht zu gleicher Zeit einen Glaubensschritt nach dem andern, alle basierend auf der Annahme, dass  Gott gar nicht existiert. Weil Menschen nun nicht beweisen können, ob  Gott existiert oder nicht, ist immer der erste Schritt bei allen Denkübungen  ein Glaubensschritt. Entweder für Gott oder gegen Gott. Etwas anderes  haben wir nicht.

Die Naturwissenschaft ist nur deshalb eine exakte Wissenschaft, weil  sie sich selbst beschränkt hat auf die Beobachtung des sinnlich Wahrnehmbaren.  Diese bewährte Methode anzuwenden, um zu beweisen, ob die Wunder Jesu  wahr sind oder nicht und ob Jesus von den Toten auferstanden ist oder  nicht, ist nicht nur grober Unfug, sondern auch Missbrauch dieser ansonsten  gut funktionierenden wissenschaftlichen Methode. Gott wird nur von denen  nicht gesehen, die beschlossen haben, blind zu bleiben!

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Sie schauen ja nicht in die Richtung, wo er zu sehen wäre. Die Resultate  dieses Denkens sind nicht notwendigerweise seriöser als die des Glaubens.
Sowohl das Denken als auch der Glaube beginnen mit einer Annahme; bei  beiden Herangehensweisen steht am Anfang eine Willensentscheidung, nämlich  die Entscheidung darüber, von welcher Annahme ich ausgehen will. Es ist  immer meine persönliche Entscheidung. Niemand zwingt mich, in die oder  in jene Richtung zu gehen. Ich werde Gott also keinen Schritt näher kommen,  wenn ich annehme, dass er nicht existiert. Wenn ein Wissenschaftler etwas herausfi nden möchte, dann macht er in jedem Falle eine Annahme, dass  das, was er erforschen möchte, existiert oder zumindest denkbar ist. Warum  sollte er sonst beginnen?“

Das Glaubensbekenntnis eines Evolutionisten

Die folgenden Ausführungen gehen auf Eduard Ostermann zurück. Sein Werdegang  ist ebenso interessant wie seine Darlegungen. Ostermann (1922-2005) promovierte  über das Thema „Die Bedeutung des Kausalitätsbegriffs in der empiristischen
Gesellschaftsphilosophie“. Er war damals Neuplatoniker, also Anhänger  der griechischen Philosophie. 1969 traf er eine Entscheidung für Jesus  Christus. Dr. Ostermann war lange Jahre Verkaufsdirektor eines großen  österreichischen Konzerns und galt als Fachmann für Zukunftsfragen und  Experte für die Industrialisierung der Entwicklungsländer. Viele Jahre war er Mitglied bedeutender internationaler Organisationen, u.a. der Welternährungsorganisation  FAO. Wie alle Zukunftsforscher sah er gewaltige Probleme auf die Menschheit zukommen, wenn sie so weitermacht wie bisher. Nach Dr. Ostermann sind  die katastrophalen Zukunftsaussichten auf die auf der Evolutionstheorie  beruhende Wachstumsgläubigkeit der Menschheit zurückzuführen. Schließlich  soll sich ja der Mensch von der Urzelle bis heute immer aufwärtsentwickelt  haben. Warum sollte diese Entwicklung aufhören?

Aufgrund dieser Erkenntnis begann sich Dr. Ostermann mit der Evolutionstheorie  zu beschäftigen und stellte dabei fest, dass sie nichts anderes ist als  eine Religion, eine Religion ohne Gott, dass sie wissenschaftlich weder  bewiesen noch beweisbar und nach heutiger Erkenntnis unmöglich

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ist. Die Evolutionstheorie beruht – wie alle Theorien – auf Annahmen.  Eine „Annahme“ ist ein rein philosophischer Fachausdruck und besagt „das  Setzen eines Falles, ohne über sein Eintreten zu urteilen“. Die Evolutionstheorie  will unter Verwendung von unbewiesenen, unbeweisbaren Annahmen allgemein  bekannte Tatsachen, nämlich das Leben mit seiner Vielfalt von rund 1,5  Mio Tierarten, 500 000 Pfl anzenarten, 4 000 Mikrobenarten und einer einzigen  Menschenart, erklären.

Jede Annahme einer Theorie kann man einem gewissen Wahrscheinlichkeitsgrad  zuordnen. Die Wahrscheinlichkeitsskala reicht von absolut unwahrscheinlich  bis höchstwahrscheinlich. Alle Annahmen der Evolutionstheorie müssen –  selbst nach Ansicht vieler Evolutionisten – in die niedrigste Wahrscheinlichkeitsstufe,
d.h. als absolut unwahrscheinlich, eingestuft werden. Die Evolutionstheorie  ist somit eine Religion und wie jede Religion hat sie ein Glaubensbekenntnis.  Dieses Glaubensbekenntnis lautet wie folgt:

  • Ich glaube an die Macht des Zufalls, an etwas, wofür keine Ursache,  kein Zusammenhang und keine Gesetzmäßigkeit erkennbar ist.
  • Ich glaube an die Macht der Mutation, daran, dass entgegen den Erkenntnissen  der Genetik und den Mendelschen Gesetzen mit ihrer Hilfe neue biologische  Arten entstehen.
  • Ich glaube an die Macht der Selektion, d.h. daran, dass Selektion
    nicht nur aus vorhandenen Wesenseigenschaften ausliest, sondern wirklich  neue Merkmale hervorbringt. Ich glaube, dass das Zusammenspiel zwischen  Zufall, Mutation und Selektion jenen Optimierungsprozess darstellt,  durch den sich aus anorganischen Molekülen die Bausteine des Lebens bis zur lebensfähigen Zelle entwickelt haben, und dass der gleiche Prozess  auch für die Entwicklung von der Urzelle bis zum heutigen Menschen verantwortlich  ist.
  • Ich glaube, dass weder bei der Entstehung des Lebens noch bei der
    Entstehung des Menschen eine Intelligenz gewirkt hat und wirkt.
  • Ich glaube an Wunder, nämlich daran, dass durch den Urknall, also  eine Explosion, hochgradige Ordnung, dass durch Zufall Leben aus unbelebter  Materie und durch Zufall der genetische Code und die Naturgesetze entstanden  sind.

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  • Ich glaube an die Evolution, obwohl sie drei große Lücken in der
    Entwicklung nicht schließen kann – die Lücke zwischen dem Nichts und  der Materie, die Lücke zwischen toter Materie und Leben und die Lücke  zwischen Tier und Mensch.
  • Ich bin mir bewusst, dass die Fossilien stabile, vollentwickelte Formen  zeigen und die Übergänge zwischen den Arten fehlen, die es eigentlich  massenhaft geben müsste. Ich bekenne, dass man dadurch den Eindruck  gewinnen könnte, es habe gar keine Entwicklung stattgefunden.
  • Es ist mir bewusst, dass die Evolution keine Antwort geben kann auf  die Frage nach dem „Warum“ und „Weshalb“ der Existenz von Liebe, Frieden,  innerer Freiheit, Geduld und Moral.
  • Ich glaube, dass der Optimierungsprozess für den Menschen noch nicht  zu Ende ist und dass alles ausgeschaltet werden muss, was diesen Optimierungsprozess  behindert. Dazu gehören auch der christliche Glaube und der Glaube an  einen Schöpfergott.

Das also ist – einmal ungeschminkt dargestellt – das wahre Gesicht der  Evolutionstheorie. Sie ist in Wirklichkeit nichts anderes als die alte  griechische Naturphilosophie, eine sehr primitive menschliche Vorstellung  von der Entstehung des Kosmos und der Entstehung des Menschen – unter  Missachtung der harten, wissenschaftlich gesicherten Tatsachen.

Ein überholtes Weltbild

Die Evolutionstheorie basiert auf dem kausal-mechanistischen Weltbild  des 19. Jahrhunderts. In diesem Weltbild, das von den Physikern bereits  vor mehr als 80 Jahren aufgegeben wurde, stellte man sich den Kosmos als  eine große, in einem festgelegten Rhythmus arbeitende Maschine vor. Das  Weltall schien unendlich und die Materie ewig zu sein. Die Naturgesetze  hielt man für undurchbrechbar. Auch ging man davon aus, dass außerhalb der Natur nichts existierte, so dass Eingriffe von außen undenkbar waren.
In einem automatisch funktionierenden, unendlich erscheinenden Weltall  aber gab es für Gott weder Funktion noch Raum.

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Im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts führten neue Forschungen und Beobachtungen  dazu, dass dieses auf der – unzulässigen – Verquickung von naturwissenschaftlichen  und weltanschaulichen Aussagen beruhende mechanistische Weltbild als überholt
angesehen wurde. Die Materie galt nicht länger als absolut und ewig, die  Naturgesetze schlossen Zufall und Abweichungen nicht völlig aus. Der Kosmos  wurde nicht mehr als Maschine angesehen. Wissenschaftler wurden sich der  Begrenztheit ihres naturwissenschaftlichen Denkens und Forschens bewusst.
Zugleich fragten sie nun verstärkt nach dem Gesetzgeber, nach der hinter  den Naturgesetzen stehenden Kraft oder Person.

Christen erkennen in den gesetzmäßigen Abläufen der Natur die lenkende  und ordnende Hand Gottes. Sie wissen, dass nur er etwas aus dem Nichts  schaffen kann, dass er also Himmel und Erde erschaffen konnte, ohne auf  etwas bereits Vorhandenes zurückgreifen zu müssen. Im Übrigen ist ja bekannt, dass sehr viele der berühmtesten frühen Naturwissenschaftler überzeugte  Christen waren (Kepler, Newton, Pascal und andere). Erst in der Aufklärung  wurde die christliche Wurzel naturwissenschaftlicher Forschung abgeschnitten und Gott als unwissenschaftliche Hypothese aus der Forschung verbannt.

Diesen zunächst aus methodischen Gründen eingeführten Atheismus, mit  dem man unvorhergesehenes Wunderwirken Gottes ausschließen wollte, wurde  schließlich zu einer Weltanschauung verallgemeinert, bei der alle wissenschaftlichen
und gesellschaftlichen Fragen ohne das Eingreifen Gottes gelöst werden  müssen. Dieser dogmatische Atheismus, der die Existenz Gottes im Namen  der Wissenschaft leugnet, stellte eindeutig eine methodische Grenzüberschreitung  der Naturwissenschaften dar. Von diesem Irrweg ist man, wie oben dargestellt, durch die neue Offenheit der Naturwissenschaften wieder abgerückt. Allerdings  wird immer noch nicht anerkannt, dass man ohne einen Schöpfer nicht auskommt,  da ein rein natürlicher Weg zur Entstehung des Kosmos und des Menschen  aufgrund der über allen Zweifel erhabenen Naturgesetze denkunmöglich ist.
Gott ist dabei auch kein Lückenbüßer, der bei weiterer Forschung überflüssig werden könnte, vielmehr ist eine Entstehung des Kosmos aus dem Nichts,  eine Entwicklung von Leben aus unbelebter Materie und die

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Entwicklung von der „Amöbe zu Goethe“ aus natur-wissenschaftlichen Gründen  nicht nur unvorstellbar, sondern tatsächlich unmöglich.

Schöpfung oder Evolution – eine abschließende Bewertung

Evolutionisten sind nicht objektiver und wissenschaftlicher als Kreationisten.  Bei der Auseinandersetzung um Schöpfung oder Evolution steht keineswegs  objektive Wissenschaft gegen hinterwäldlerisch erscheinende Religiosität, sondern vielmehr Weltanschauung gegen Weltanschauung. Die Vertreter beider  Denkmodelle müssen mit dem „Glauben“ beginnen. Der eine sagt: „Am Anfang  war Gott“ (vgl. Hebr 11,3), der andere behauptet: „Am Anfang war der Wasserstoff“.
Beide Denkmodelle lassen sich wissenschaftlich nicht beweisen, allerdings  muss man einen wesentlich größeren Glauben aufbringen, um die Evolutionstheorie  zu akzeptieren. Die Entstehung der Welt und des Lebens ohne Gott und damit ohne planenden Schöpfer erklären zu wollen, bleibt ein kümmerlicher Versuch,  der geprägt ist von der verzweifelten Suche nach Beweisen für das Unbeweisbare,  und zeigt das Festhalten an einer gescheiterten und widerlegten Ideologie,  die man nur deshalb nicht aufgibt, weil man die einzig mögliche Alternative,  nämlich Schöpfung, unter keinen Umständen akzeptieren will („es kann nicht
wahr sein, was nicht wahr sein darf“).

Der Ursprung des Universums und des Lebens ist nur mit Hilfe der Schöpfung  erklärbar. Die Naturgesetze und die Fossilien als Zeugen der Vergangenheit  bestätigen dies. So belegt objektiv forschende und ihre Grenzen beachtende  Naturwissenschaft eindrucksvoll: „Am Anfang schuf Gott . . .“

Die atheistische Evolutionstheorie, die glaubt, ohne einen Schöpfungsakt  Gottes die Entstehung des Universums und des Lebens erklären zu können,  basiert auf den Säulen Zufall, Mutation, Selektion und endlos lange Zeiträume.
Doch keine der Säulen trägt wirklich. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Leben durch Zufall im All entstanden ist, ist praktisch Null. Sie ist nämlich genauso groß wie die Wahrscheinlichkeit,

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dass ein Wirbelsturm, der über einen Schrottplatz hinwegfegt, eine Boeing  747 entstehen lässt oder dass beim Explodieren einer Druckerei ein mehrbändiges  alphabetisches Lexikon entsteht.

Eine vom Zufall gesteuerte permanente Höherentwicklung scheitert am Energie-  und Entropieproblem. Zur Höherentwicklung ist Energie nötig. Wie aber  konnte die Sonnenenergie genutzt werden, als die ungeheuer komplizierten,  mit einer gezielten Steuerung versehenen Energieumwandlungsmechanismen des Lebens noch nicht existierten? Zudem lässt ein grundlegendes Gesetz  aus dem Bereich der Physik, der zweite Hauptsatz der Thermodynamik („Obwohl  die Gesamtenergie im Kosmos konstant bleibt, wird die Menge der Energie,  die für nützliche Arbeit zur Verfügung steht, immer geringer.“), eine Aufwärtsentwicklung nicht zu und fordert die Abnahme von Ordnung.

Mutation kann nur Vorhandenes verändern, nichts wirklich Neues schaffen.  Notwendig wären Transmutationen, d.h. Veränderungen von einer Art in die  andere. Sie aber gibt es nicht. Selektion kann ebenfalls keine neuen Wesensmerkmale  hervorbringen, sondern lediglich aus bereits vorhandenen Wesensmerkmalen auslesen. Mutation und Selektion bewegen sich innerhalb der Artenschranke,  einer von Gott gesetzten arterhaltenden Sperre.

Die Genetik spricht eindeutig für eine Konstanz der Arten (Linnesches  System, Mendelsche Gesetze) und ist ein einziger Appell gegen die Evolution.
Die Tatsache, dass wir lebende und fossile Lebensformen in etwa 30 Tierstämme  und etwa 25 Pfl anzengruppen einteilen können, ist das Letzte, was man  von einer evolutionären Entwicklung erwarten sollte. Zu erwarten gewesen  wäre ein ungeheures Chaos, ein Evolutionsfl uss, bei dem man nicht definieren kann, wo die eine Art aufhört und die andere anfängt.

Es gibt nicht nur in der Biologie heute keinen „Mechanismus“, der zulässt,  dass sich niedrige, einfache Organismen allmählich in höhere, kompliziertere  verwandeln, auch die Zeugen der Vergangenheit, die Fossilien, legen eindeutig  Zeugnis ab gegen eine solche allmähliche Höherentwicklung.

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Sie zeigen, dass das Leben auf der Erde plötzlich anfi ng, gleich in
verwirrender Vielfalt. Jede Art war vollentwickelt, ohne Vorläufer und  Vorstufen, sich auch nicht nach dem Anpassungsprinzip weiterentwickelnd,  vollkommen stabil.

Das nahezu völlige Fehlen fossiler Übergangsformen (missing links) ist  ein starkes Argument gegen die Evolution; denn wenn sie stattgefunden  hätte, müsste es eigentlich, wie schon gesagt, nur Zwischenstufen und  Übergangsformen geben und es dürfte gar nicht zu klar abgrenzbaren Klassen  und Arten gekommen sein. Die wenigen möglichen Übergangsformen sind anders  zu erklären (ausgestorbene Arten).

Die als unabdingbar angenommenen ungeheuer langen Zeitspannen können  messtechnisch nicht belegt werden, da die radioaktiven Langzeituhren nicht  eichbar sind und zudem die auf diesen Messmethoden beruhenden Berechnungen  eine für den gesamten Messzeitraum geltende Konstanz der Umweltbedingungen
voraussetzen; diese Konstanz ist aber zumindest nicht nachweisbar und  in der Tat sehr unwahrscheinlich. Auch können große Zeiträume das Energieproblem  nicht lösen und das Entropieproblem wird dadurch sogar noch weiter verschärft.

So lässt sich zusammenfassend sagen: Wirklich evolutionäre, also makroevolutionäre  Prozesse fi nden gegenwärtig nicht statt und sie haben offensichtlich  auch in der Vergangenheit nicht stattgefunden (Fossilien). Sie stünden  auch in scharfem Gegensatz zu fundamentalen Gesetzen der Physik (2. Hauptsatz der Thermodynamik) und der Biologie (Genetik, vor allem Mendelsche Gesetze).  Mutation und Selektion sind als Antriebsräder der Evolution ungeeignet,  da sie nichts wirklich Neues hervorbringen können.

Eine spontane, zufällige Entstehung von Leben aus anorganischer Materie  ist ausgeschlossen; eine vom Zufall gesteuerte permanente Höherentwicklung  scheitert am Energie- und Entropieproblem. Die Konstanz der Arten in Gegenwart und Vergangenheit sowie das fast völlige Fehlen fossiler Übergangsformen  sind starke Argumente gegen die Evolution.

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Evolutionstheorien können weder die unglaubliche Ordnung in belebter  und unbelebter Natur noch die grundlegenden Unterschiede zwischen Mensch  und Tier erklären. Zudem haben sie keine Antworten auf die Fragen des  Anfangs.

Damit entpuppt sich die Evolutionstheorie immer mehr als das, was sie  schon immer war, als ein atheistisches Gedankengebäude, eine antigöttliche  Ideologie, erdacht aus dem einen Grund, Gott überfl üssig zu machen. Sie  wurde nie wissenschaftlich bewiesen und ist überhaupt nicht beweisbar.
Ja, sie steht im Gegensatz zu fundamentalen Naturgesetzen und wissenschaftlichen  Forschungsergebnissen. Dabei drängt sie sich nicht etwa bei der Betrachtung  der Natur oder beim Nachsinnen über die Naturgesetze auf, sondern sie  steht, wie schon gesagt, in krassem Gegensatz zu ihnen. Zu ihrer Beurteilung  sollte eigentlich schon der gesunde Menschenverstand ausreichen: Jede  Uhr weist auf einen Uhrmacher hin, jeder Computer auf einen Konstrukteur.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein neuer Computer per Zufall entstanden  ist, ist gleich Null. Das menschliche Gehirn ist weit komplizierter und  leistungsfähiger und doch soll es nach Meinung der Evolutionisten rein  zufällig und ohne Konstrukteur entstanden sein!?

Eine ausgezeichnete kritische Würdigung der beiden gegensätzlichen Denkmodelle  fi ndet sich bei Dr. R. Krüger. Nachdem er die aus den Bereichen von Biologie, Physik, Paläontologie und Ethik vorzubringenden Einwände gegen die Evolutionstheorie  aufgeführt hat, kommt er zu folgender zusammenfassender Bewertung: „Die  allgemein übliche Vorgehensweise zur Bestätigung oder Widerlegung einer Theorie lautet: Bieten die experimentellen Beobachtungsergebnisse eine  bessere Übereinstimmung mit der ersten Theorie als mit der zweiten, dann  ist die erste Theorie die bessere. Aus der Evolutionstheorie folgt zwangsläufig das Auftreten von Lebens-Zwischenformen und von „halbfertigen Organen“.
Aus der Schöpfungstheorie folgt zwangsläufi g, dass man diese Zwischenformen  bei den Fossilien nie fi nden wird. Wertet man alle heute zugänglichen  Informationen nach diesem Verfahren, dann ist die „Schöpfungstheorie“  in wesentlich besserer Übereinstimmung mit den Fakten. Sie braucht keine  weiteren Hilfstheorien, lässt wesentlich weniger Lücken in der Bewertung

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von Funden offen und lässt nachprüfbare Schlussfolgerungen zu. Die genannten  Kritikpunkte für die Evolutionstheorie lösen sich mit dem „Schöpfungsansatz“  weitgehend auf, auch wenn hier sicherlich noch manche Forschungsarbeit  zu tun ist.

Die Evolutionstheorie genügt weder naturwissenschaftlichen Mindestanforderungen,  noch ist sie in sich logisch. Sie steht zu vielen gesicherten Erkenntnissen  und zu einigen physikalischen Grundgesetzen im fundamentalen Widerspruch.
Da sie als Ablösung des biblischen „Schöpfungsansatzes“ konzipiert wurde  und in ihren wichtigsten Aussagen nicht beweisbar bzw. widerlegt ist,  ist der Evolutionismus im weitesten Sinn eine Religion und keine Wissenschaft.
Entsprechend ihrem religiösen Fundament verhalten sich die Vertreter der  Evolutionstheorie auch so. Es wird keine Alternative zugelassen. Gegner  werden aggressiv bekämpft. Eigene Forschungsergebnisse, die nicht konform  sind mit ihren Theorien, werden für die Öffentlichkeit so gut es geht  unterdrückt. Dies ist besonders fatal für den Schulbetrieb, in dem viele,  eindeutig falsche Aussagen immer noch gelehrt werden (z.B. das „biogenetische
Grundgesetz“ von Haeckel trotz seiner Widerlegung durch E. Blechschmidt). Auf eine Umkehr ist zu hoffen.“

Insgesamt häufen sich die kritischen Stimmen gegen die Evolutionstheorie,  aber sie werden ganz bewusst und wissenschaftlich unbegründet ignoriert,  totgeschwiegen, ausgegrenzt und in den Medien unterdrückt. Aus diesem Grund wird die Evolutionstheorie im Ausbildungssystem so gelehrt, als  handle es sich um bewiesene Fakten. Doch musste der evolutionistische  Zoologe D. Watson zugeben: „Die Evolution ist eine weltweit anerkannte  Theorie, nicht, weil sie bewiesen werden könnte, sondern, weil sie die  einzige Alternative zur Schöpfung ist, an welche wir nicht glauben wollen“.

Eine theistische Evolution ist abzulehnen, da Evolution per Defi
nition atheistisch ist, die biblischen Texte eine Entwicklung nicht zulassen  und auch sonst vielfach in krassem Gegensatz zu den Lehren der Evolutionstheorie  stehen (Herkunft und Zukunft des Menschen, Ursprung Evas, Ausschließlichkeit  pflanzlicher Nahrung vor dem Sündenfall). Der Tod

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hat bei Evolution und Schöpfung eine nahezu konträre Bedeutung. Zudem  kann es bei Gott keinen Zufall geben; auch sind für ihn die postulierten  gewaltigen Zeiträume ohne Bedeutung.

Die biblische Schöpfungslehre ist gekennzeichnet durch die Erschaffung  von Pfl anzen und Tieren „nach ihrer Art“, d.h. innerhalb von arterhaltenden  Schranken, durch die Wendung zum Niedergang, Verfall und Tod im Gefolge  des Sündenfalls und durch das Geschehen der Sintfl ut mit der damit verbundenen Bildung von Fossilien.

Die biblische Schöpfungslehre wird von den Erkenntnissen in sämtlichen  Bereichen der heutigen Wissenschaft sowie von der Realität der menschlichen  Erfahrungen auf vielfache Weise bestätigt. Je mehr Einblick die Wissenschaft  in die Struktur des Mikro- und des Makrokosmos erhält, desto deutlicher  wird das Konzept eines Schöpfers sichtbar. Die vom biblischen Schöpfungszeugnis  ausgehenden Deutungen stehen der Wissenschaft viel näher als die Aussagen  der Evolutionslehre, die einen noch größeren Glauben voraussetzt als die  biblische Schöpfungslehre. Gerade vor dem Hintergrund der gesicherten naturwissenschaftlichen Erkenntnisse ist die Herkunft des Menschen von  einem Schöpfer viel glaubwürdiger als seine zufällige Entstehung. Nach  dem biblischen Schöpfungsbericht wird Intelligenz aus Intelligenz und  Leben aus Leben abgeleitet. Und das Leben als Phänomen setzt enorme Intelligenz  voraus. Nach dem Kausalitätsprinzip und dem Gesetz der Uniformität muss diese Intelligenz eine Quelle haben, und diese Quelle muss eine höhere  Intelligenz sein. Die Bibel nennt sie Gott. Dies entspricht ganz sowohl  der menschlichen Logik als auch den wissenschaftlichen Naturgesetzen.
Das gibt der Bibel die besondere Glaubwürdigkeit. Leider machen Stolz  und Ich-Bezogenheit den Menschen oft blind gegenüber der Existenz und  der Heiligkeit Gottes.

Wir zitieren nochmals Dr. Siegfried Buchholz aus seinem Buch: „Gottes  Grenzgänger zwischen Management und Menschlichkeit“:

„Auf dem Bug der Titanic standen die Worte: „No God“ (Es gibt keinen  Gott) hier wird die ungeheure Anmaßung des Menschen sichtbar. In Röm

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1,28 steht: „Weil die Menschen es für unnötig hielten, Gott anzubeten  und sich nach ihm auszustrecken, hat Gott sie ihrem unbrauchbar gewordenen  Verstand überlassen.“ Treffender lässt sich die heutige Zeit wohl nicht  charakterisieren. Die Kombination von so viel Intelligenz auf der einen  Seite und so viel Dummheit auf der anderen Seite beschreibt Paulus in  Röm 1,22 folgendermaßen: „Sie bilden sich etwas auf ihre Klugheit ein,  aber in Wirklichkeit sind sie zu Narren geworden“.

Eines muss jedem von uns klar sein. In der Welt, in der wir leben, gibt
es grundsätzlich zwei Machtpositionen, die für alle Zeit besetzt sind.
Es handelt sich hier nicht um Militär- oder Wirtschaftsblöcke, sondern  um Himmel und Hölle, um den Machtbereich Gottes und um den Machtbereich  seines Widersachers, den die Bibel „Satan“ nennt. Jeder Mensch hat die  Entscheidungsalternative, unter welcher Macht er leben will, biblisch  ausgedrückt: unter dem triumphierenden Sieger oder unter Satan, dem schlussendlichen
Verlierer. Und diese Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen: Wer  sich für Christus entscheidet, entscheidet sich für eine Autorität, die  meine Freiheit will. Andernfalls entscheide ich mich für die widergöttliche  Macht, die meine Bindung will. Ich glaube, dass nur der Gott, der uns  geschaffen hat, uns die Freiheit zum Loslassen unserer Sicherheiten von  gestern geben kann“. Soweit Dr. Siegfried Buchholz.

Was bedeutet es, wenn die Bibel recht hat?

Es bedeutet:

  1. Der Schöpfungsbericht ist wahr und glaubwürdig.
  2. Die ganze Bibel ist Wort Gottes. Sie ist geistig, moralisch und wissenschaftlich  wahr.
  3. Es gibt einen Gott, den Schöpfer des ganzen Universums, des Lebens  und damit auch des Menschen.
  4. Dieser Gott ist erkennbar und erfahrbar.
  5. Dieser Gott kennt und liebt jeden Menschen so, wie er ist.
  6. Die Sünde trennt den Menschen von Gott.
  7. Gott vergibt jede menschliche Schuld dem, der ihn aufrichtig um Vergebung  bittet.
  8. Gott offenbart sich den Menschen in Jesus Christus; nur durch ihn  wird die Trennung Gott-Mensch aufgehoben. Wie das geschieht, wird in  Gottes Wort – der Bibel – gezeigt.
  9. Das Leben des Menschen endet nicht mit dem biologischen Tod, sondern  setzt sich in der jenseitigen Welt fort: entweder in Gemeinschaft mit  Gott (Paradies) oder in der Gottesferne (Hölle).
  10. Der Mensch muss für sein Leben einmal Rechenschaft vor Gott ablegen.
  11. Der Mensch hat die Wahl, sich persönlich für oder gegen Gott zu entscheiden.
    Diese Entscheidung ist nur in diesem Leben möglich.
  12. Das Endziel des Menschen, die ewige Gemeinschaft mit Gott, ist durch  die Religionen nicht erreichbar.

Werner Penkazki schreibt: „Weil der Gott der Bibel nichts mit Religion  und den Religionen der Welt zu tun hat, darum ist das Christentum keine  Religion, sondern eine Glaubensgemeinschaft derer, die Christus angehören.
Merke: Die Götter der Religionen fordern Opfer, aber der Gott der Bibel  bringt Opfer! Seitdem Jesus am Kreuz den Menschen durch seinen Opfertod  versöhnt hat, sind alle menschlichen und religiösen Opfer gegenstandslos.“
In einer Religion wollen und müssen Menschen dies und jenes tun, um Gott  gnädig zu stimmen, in der Beziehung zum lebendigen Gott hat ER alles getan.
Als sein Sohn, Jesus Christus, sprach „Es ist vollbracht“, war die volle
Erlösung erwirkt, so dass ein Sünder, ein unvollkommener, in den Augen  Gottes unreiner Mensch, in Beziehung treten kann zu ihm, dem heiligen  Gott.

Wir sind alle aufgerufen nicht nur nachzudenken, sondern auch vorzudenken.
So hat Georg Christoph Lichtenberg einmal gesagt: „Die Klugheit eines  Menschen lässt sich an der Sorgfalt ermessen, womit er das Zukünftige  und das Ende bedenkt.“

Und der bekannte Fernsehjournalist und Schriftsteller Peter Hahne sagte  treffend: „Wer die Bibel nicht liest, ist schlecht informiert, denn Bibelleser  wissen mehr. Sie haben die Hand am Puls von Zeit und Ewigkeit.“

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Wer nun die Bibel aus dem Regal holt, neu gestärkt im Vertrauen auf Gottes  untrügliches Wort, und sie mit offenem Herzen liest, beginnend mit dem  Johannes-Evangelium, wird die Freiheit in Gott kennen und ihn lieben lernen.
Gott selbst wird dem, der sich ihm naht, die Sinn- und Zielfrage ewiggültig  beantworten und ihm eine Gewissheit in sein Herz pfl anzen, die ihm niemand  mehr nehmen kann.

Gott selbst ließ uns die Bibel schreiben, um uns seinen Plan mitzuteilen  und uns Sinn und Ziel unseres Lebens erfahrbar zu machen. In Pred 3,11  heißt es: „auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt“. Ja, jeder  Mensch ist auf Ewigkeit angelegt, auf Ewigkeit, die über den physischen  Tod hinausgeht, ob wir dies nun wahrhaben wollen oder nicht. Erkennbar  ist dies daran, dass jeder Mensch eine tiefe innere Sehnsucht hat nach  Liebe und Geborgenheit, nach Angenommensein. Durch die Bibel erfahren
wir, dass wir Menschen das Ziel von Gottes Schöpfung sind, erschaffen  nach seinem Bilde, ihm ähnlich. Welch eine Aussage! Es ist nun jedem Menschen  möglich, das göttliche Geheimnis zu verstehen, wenn er aus ganzem Herzen  die Wahrheit erkennen und erfassen will.

Liebe Leserin, lieber Leser, weißt du, wo du einmal die Ewigkeit verbringen  wirst? Dies ist die wichtigste Frage in deinem Leben und dazu brauchst  du eine eindeutige und verlässliche Antwort. Du kannst Klarheit und Gewissheit  erlangen. Antworten aus der Illustrierten-Perspektive helfen da nicht  weiter. Bedenke: Das Evangelium von Jesus Christus ist die größte Lebensrettungsaktion
aller Zeiten. Der liebende, barmherzige Gott selbst hat sie gestartet.
Prof. Dr. Rudolf Seiss sagte: „Glauben können wir Menschen nicht, aber  jeder Mensch kann beten.“ Wenn es nun dein aufrichtiger Herzenswunsch  ist, die Wahrheit über den Gott der Bibel zu erfahren, dann sage dies  diesem Gott in einem einfachen Gebet, das so lauten könnte:

„Herr Jesus Christus, ich habe bis heute ohne dich gelebt und bin
voller Zweifel und weiß nicht, was ich glauben soll. Wenn es aber wahr  ist, dass du der Sohn Gottes bist, dass du meine Schuld am Kreuz getilgt  hast und dass dein Wort in der Bibel die absolute, unabänderliche Wahrheit  ist, dann bitte lass mich das erfahren. Trete

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ein in mein Leben und verändere mich, damit ich so werde, wie du mich  haben willst. Ich will von nun an mit dir leben, denn du bist mein Erretter  und du sollst auch mein Herr sein. Ich danke dir für deine Gnade, die  auch mir gilt. Amen.“

Ein solches aufrichtiges Gebet erhört Gott.

Oswald Chambers zeigt nachstehend Gottes Plan mit seinen Menschen: „Durch  die Sünde ist die Menschheit auf einen andern Kurs geraten, aber Gott  hat seine Absicht nicht im Geringsten geändert. Und wenn wir neu geboren  werden, dann wird uns Gottes großer Plan für die Menschheit bewusst, nämlich,  dass er uns für sich geschaffen hat. Diese Erkenntnis, dass Gott uns für  sich vorgesehen hat, ist die schönste, die es gibt, und wir müssen lernen,
uns auf diese überwältigende Absicht Gottes zu verlassen. Als Erstes lässt  er uns dann die Probleme der ganzen Welt schmerzlich bewusst werden. Gott  legt seine Liebe und sogar sein eigenes Wesen in uns hinein. Und wir sehen,  wie das ganze Wesen des allmächtigen Gottes sich in Joh 3,16 konzentriert:
„Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn  gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das  ewige Leben habe.“

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Inhalt

  • Einleitung 3
  • Das Phänomen „Leben“ 7
  • Der Ursprung des Lebens und die Entstehung des Universums 8
  • Nicht reduzierbare Systeme 13
  • Die biologische Information 15
  • Der Übergang vom Wasser aufs Land 20
  • Mutation 20
  • Natürliche Selektion 23
  • Die willkürliche Gleichsetzung von Verwandtschaft und Entwicklung
    27
  • Fossilien 29
  • Endlos lange Zeiträume? 32
  • Embryonalentwicklung und Evolutionstheorie 36
  • „Nutzlose“ Organe? 38
  • Photosynthese ohne Licht? 38
  • Evolutionisten und
  • der Glaube an Wunder 39
  • Die Herkunft des Todes 42
  • Die menschliche Sprache 46
  • Evolution und Religion 47
  • Die Entstehung der Ehe 48
  • Die geschlechtliche Vermehrung – eine Erfindung der Evolution 49
  • Naturgesetze ohne Gesetzgeber? 51
  • Der Instinkt 52
  • Unterschiede zwischen Mensch und Tier 56
  • Nicht zu schließende Lücken 58
  • Das Geheimnis der Fortexistenz einer nicht beweisbaren Lehre 61
  • Evolution – die Schöpfungsmethode Gottes? 65
  • Die Glaubwürdigkeit der Bibel 76
  • Zum Nachdenken 86
  • Das Glaubensbekenntnis eines Evolutionisten 89
  • Ein überholtes Weltbild 91
  • Schöpfung oder Evolution – eine abschließende Bewertung
    93
  • Was bedeutet es, wenn die Bibel recht hat? 99
  • Literaturverzeichnis 103

Die Bibelzitate sind der Scofield-Bibel, revidierte Elberfeder-Übersetzung
entnommen.

Was denken bekannte Evolutionisten
über die Evolutionstheorie?

J. Monod: „Das größte Problem der Evolutiontheorie
ist jedoch die Herkunft des genetischen Codes und des Mechanismus seiner  Übersetzung.“

Ch. Darwin: „Warum ist nicht jede geologische Formation und jede
Schicht voll von solchen Zwischengliedern? Vielleicht ist dies der offensichtlichste  und ernsteste Einwand, der gegen meine Theorie vorgebracht werden kann“.

Th. Huxley: „Ich muss bekennen, wie verwirrt ich war, als ich eine
Grundlage suchte zu einer moralischen Verhaltensweise für unsere chaotische  Zeit, ohne die Bibel zu gebrauchen.“

Sir A. Keith: „Die Evolutionstheorie ist unbewiesen und unbeweisbar.  Wir glauben aber daran, weil die einzige Alternative dazu der Schöpfungsakt  Gottes ist, und das ist undenkbar.“

D. Watson: „Die Evolutionstheorie  ist eine weltanerkannte Theorie, nicht, weil sie bewiesen werden konnte,  sondern, weil sie die einzige Alternative zur Schöpfung ist, an welche  wir nicht glauben wollen.“

M. Eigen: „Wie können anorganische Moleküle biologische Information  bekommen und weitergeben, damit zum Schluss eine Urzelle entstehen kann?
An und für sich ein unlösbares Problem.“

K. Dose: „Ein weiteres Rätsel bleibt die Frage nach dem Ursprung
der biologischen Information in unseren heutigen Genen.“

K. Thompson: „Das Biogenetische Grundgesetz ist gewiss so tot wie
ein Türnagel.“

H. Kuhn: „Ein System von der Komplexität des genetischen Apparats  konnte niemals das Produkt des Zufalls sein. Wir wissen jedoch nicht, wie  die ersten biologischen Systeme entstanden sind.“

E. Kahane: „Es ist absurd und absolute unsinnig zu glauben, dass eine lebendige Zelle von selbst entsteht; aber dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir nicht anders vorstellen.“

H. Mohr: „Der Mensch ist im Kampf mit anderen Hominiden und mit
seinesgleichen entstanden. Daraus folgt zwangsläufig, dass Hass und Aggression,  die Neigung zum Töten dem Menschen angeboren sind . . . Mord, Totschlag,  Folter und Genozid markieren die Kulturgeschichte des Menschen . . . Wie  sind wir zu diesen entsetzlichen Genen gekommen? Uns haften noch die Eierschalen
der Evolution an.“

 

2007_prof_svilenov_evolution_und_schoepfung.pdf
„Druckversion“ – der Einband

Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Dr. Detschko Svilenov.

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