Islam und Friede

Ist der Islam eine Religion des Friedens ?

1. Wahrer Friede ist vollkommene Harmonie zwischen Gott, dem Schöpfer, der ganzen Schöpfung und allen Menschen
2. Frieden auf der Erde und unter den Menschen ist unvollkommen und jederzeit zerbrechlich.
3. Der Islam meint einen Frieden durch Ergebung und Unterwerfung der Menschen unter Allahs Willen.
4. Die scheinbar idealen Absichten des Islam scheitern an der Wirklichkeit der Sünde
5. Nur durch den gekreuzigten und lebenden Jesus Christus können Muslime Frieden finden.

Einleitung:

„Friede sei auf euch“ – so grüßen sich Muslime: al-salâmu °alaikum. D.h.: der Friede Allahs sei von oben herab auf euch! „Friede“ spielt also im Islam eine große Rolle.
Muslime behaupten in ihrer Werbung, ‚Islam‘ heiße Frieden. Der Islam schaffe Frieden mit Allah, Frieden im Herzen der Muslime und Frieden unter den Menschen, wenn sie Muslime werden.
Diese Behauptung ist – auf jeden Fall in sprachlicher Hinsicht – falsch. Die Worte ‚Islam‘ und ‚Friede‘ – auf Arabisch salâm – sind zwar miteinander verwandt, aber sie bedeuten nicht dasselbe. ‚Islam‘ bedeutet ‚Ergebung‘, ‚Unterwerfung‘, ‚Kapitulation‘. Der Islam schafft also höchstens einen Friedenszustand durch Kapitulation.
Doch – ist das wahrer Friede? Was ist eigentlich Friede? Was bedeutet Friede biblisch?

1. Wahrer Friede ist vollkommene Harmonie zwischen Gott, dem Schöpfer, der ganzen Schöpfung und allen Menschen

Als Jesus auferstanden war und seinen Jüngern begegnete, sagte er zu ihnen: „Friede sei mit euch“. Seine verängstigten Freunde sah er freundlich an und sagte es ihnen ins Gesicht:
Friede mit euch! Angst und Trauer wichen. Freude erfüllte sie.

Diesen umfassenden Frieden nennt die Bibel ‚Heil‘ – auf Hebräisch Schalom.

In der Bibel gibt es wunderbare Schilderungen dieses Friedens: „Da werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken lagern. Ein kleiner Junge wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben… und Löwen werden Stroh fressen wie die Rinder. Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter. Man wird nirgends Sünde tun noch freveln auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land wird voll Erkenntnis des HERRN sein….“ (Jes. 11, 5 – 9) „Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.“ (Jes. 2, 3 – 4).

Im Reich des vollkommenen Friedens werden die Herzen erneuert sein. Die Menschen werden gern Gott danken und ihn loben. Es wird keinen Neid und Hass mehr zwischen den Menschen geben, keine Krankheit, kein Leid, keine Tränen, keinen Tod, keine Naturkatastrophen, keinen Kampf mehr zwischen Tieren und Menschen.

So war es im Paradies vor dem Sündenfall, und so wird es im Paradies wieder sein. Im Paradies ist tiefer Friede und vollkommene Freude.

Das Entscheidende bei diesem Frieden ist, dass die Beziehung zwischen Mensch und Gott in Ordnung gekommen ist. Das ist möglich, weil Gott ein persönlicher Gott ist. Er heilt unsere Beziehung zu ihm. „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.“ – so singen die Engel bei der Geburt des Heilandes Jesus Christus (Lk. 2,14). Mit Jesus ist dieser Friede zu uns Menschen gekommen: Friede sei mit euch!    

2. Frieden auf der Erde und unter den Menschen ist unvollkommen und jederzeit zerbrechlich.

Bis Gottes Friedensreich kommt, bleibt jeder Friede auf der Erde unvollkommen und leicht zerstörbar.

Nur ein Frieden ist jetzt schon vollkommen, der Friede mit Gott durch Jesus Christus. Er ist wie eine geschlossene Linie, die niemand unterbrechen kann. „Er ist unser Friede…er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt…“ (Eph. 2,14.17)

Aller menschlicher Friede dagegen ist höchstens wie ein punktierte Linie, immer wieder unterbrochen und zerbrochen.

  • Menschen erreichen teilweisen Frieden mit der Natur, indem sie Tiere zähmen und die Naturgewalten eindämmen.
  • Menschen erzwingen Frieden, wenn die Schwächeren vor den Stärkeren kapitulieren müssen.
  • Menschen erreichen einen brüchigen Frieden durch Waffenstillstandsvereinbarungen.
  • Menschen erreichen Frieden, indem beide Seiten Kompromisse machen.
  • Und hin und wieder geschieht sogar Friede durch echte Versöhnung, indem beide Konfliktpartner sich zu ihrer Schuld bekennen.

Mangelnder Friede hängt immer mit Schuld und Sünde zusammen. Nur wo Sünde überwunden wird, kann Schalom einkehren.

Das gilt besonders im Verhältnis zu Gott. Wenn wir unsere Schuld vor Gott bekennten, wird uns Frieden mit Gott geschenkt. Dieser Friede ist ein unumstößliches Faktum, denn er gründet sich auf das Kreuz von Jesus Christus.

Dieses Faktum führt dann auch zum Frieden in unserem Herzen und in unserer Seele. Wenn wir mit Gott versöhnt sind, kehren Friede und Freude bei uns ein. Da stimmt das Herz gern Loblieder zu Gottes Ehre an.

Und da wird auch die Versöhnung mit Menschen leichter. Sicher, der Herzensfriede und der Friede mit Menschen sind auch unter denen, die zu Jesus gehören, nie vollkommen und immer wieder gefährdet, aber der Friede durch das Kreuz Jesu bleibt bestehen!

3. Der Islam meint einen Frieden durch Ergebung und Unterwerfung der Menschen unter Allahs Willen.

Das wird schon am Beten der Muslime deutlich. Fünfmal am Tag werfen sich fromme Muslime vor Allah auf den Boden nieder. Dieses Niederwerfen ist sinnfälligster Ausdruck des Islam.

Dieses Niederwerfen in Reih und Glied ist in gewisser Weise beeindruckend. Ein wenig könnten wir Christen davon sogar lernen und etwas mehr Ehrfurcht in unserem öffentlichen Beten zeigen. Aber im Kern ist unser Gebet anders als das muslimische. Unser Beten ist ein Reden des Kindes mit seinem Vater und des Schülers mit seinem Lehrer. Wir reden im Gebet eine Person an. Muslime dagegen werfen sich vor dem unnahbaren und unpersönlichen Allah in den Staub.

Alles, was den Muslimen an Rätselhaften im Leben widerfährt, kommt von Allah und muss ohne Widerspruch und Rückfrage angenommen werden. Es ist Schicksal, von Allah gefügt – Kismet. So etwas wie Anfechtung oder gar Zweifel erlaubt der Islam nicht. Das Hiobbuch könnte nicht im Koran stehen.

Aber es gibt bei frommen Muslimen eine stille Ergebenheit in Allahs rätselhaften Willen. Der kann Menschen zu Geduld und standhafter Ausdauer führen. Der Islam hat also nicht nur diese kämpferische Seite, die wir gleich betrachten werden. Besonders der sogen. Sufi- oder mystische Islam ist friedlich und duldsam. Traditionell rechnen sich etwa 10 % der Muslime zu dieser Richtung.

Bleiben wir noch einen Augenblick bei diesem Ergebenheits-Islam. Muslime sind gehalten, sich nicht nur dem Schicksal zu unterwerfen, sondern auch der Sharia, dem muslimischen Gesetz. Sie dürfen nicht fragen, wie sinnvoll es ist. Es ist Allahs Wille, und deshalb muss ihm gehorcht werden.

Der Grund ist einfach: Allah ist keine Person, die man hinterfragen könnte. Allah ist eine unpersönliche Macht, der der Mensch sich nur unterwerfen kann.

Das kommt natürlich bei uns im Westen nicht so gut an, und deshalb betreibt man eine geschickte Propaganda und sagt, dass diese Ergebung in Allah dem Muslim inneren Frieden schenkt. Und wenn alle Menschen sich vor Allah beugten, dann gäbe es keine Probleme mehr unter den Menschen. Dann wäre Friede in der Gesellschaft.

Das ist natürlich zunächst einmal reine Theorie. Wir kommen gleich noch zur Wirklichkeit. Aber halten wir fest, dass der Islam einen Frieden durch Ergebung will, keinen Frieden durch Versöhnung mit Allah.

Das hat Konsequenzen: Wenn Muslime die Gesetze Allahs übertreten, müssen sie das wiedergutmachen, indem sie beten, fasten, die Wallfahrt machen oder Geld zahlen.

Muslime können aber nie genau sagen, ob die Wiedergutmachung ausreicht. Erst im Jüngsten Gericht entscheidet sich für sie, ob Allah die Sühne annimmt.

Wenn Muslime aneinander schuldig geworden sind, dann ist die Rache erlaubt. Man kann auf die Rache verzichten, aber dann muss der Schuldige dem Geschädigten oder seiner Familie Geld zahlen. Versöhnung unter Muslimen geschieht durch Sühneleistung des Schuldigen.

Damit sind wir bereits bei der gesellschaftlichen Seite des Islam und kommen zum Islam als Kampf. Denn die Unterwerfung unter Allah soll nicht nur durch den einzelnen Frommen geschehen, sondern die gesamte Gesellschaft und den Staat umfassen. Das gesamte Leben soll sich nach islamischen Gesetzen richten, und das muss für Muslime und Nichtmuslime gelten.

Ich will das an einem Beispiel deutlich machen. Wenn Christen in einem strengen islamischen Staat leben, müssen sie die öffentliche islamische Ordnung einhalten. Z.B. müssen in Saudi-Arabien auch christliche Frauen auf der Straße muslimische Kleidung tragen und ihren Kopf verhüllen. Christen dürfen im Fastenmonat öffentlich nicht essen, sondern nur zu Hause. Ehemann und Ehefrau dürfen sich öffentlich keinen Kuss geben, schon gar nicht unverheiratete Leute. In manchen Ländern dürfen Christen öffentlich keine Kreuze zeigen.

Der konsequente Islam zielt also darauf ab, die ganze Menschheit den Gesetzen des Islam zu unterwerfen. Früher hat man das militärisch getan, heute versucht man es mit Mitteln der Werbung, mit wirtschaftlichem Druck, mit Einschüchterung und mit Gerichtsverfahren. Und manche tun es mit Terror.

Der konsequente Islam hat also einen totalitären Charakter. Er ist eine Ideologie. Im Zentrum steht die Lehre von dem einen Allah. Ihm soll alles unterworfen werden. Man nennt diesen ideologischen Islam heute zu Recht ‚Islamismus‘. Die Islamisten sind keine Randgruppe, sondern eine breite Bewegung, die weite Teile der Muslime erfasst. In manchen Ländern sind es 25 bis 50 %, die in irgend einem Grad dieser Bewegung nahe stehen. Der harte Kern der Islamisten ist natürlich kleiner, aber er genießt große Sympathie bei vielen Muslimen.

Man kann nicht sagen, dass die shiitischen Muslime islamistischer sind als die sunnitischen. Shiiten und Sunniten unterscheiden sich an der Frage, wer die rechtmäßigen ersten Leiter der islamischen Gemeinde nach Muhammad waren, ob Abu Bakr, Omar und Uthman oder Ali.

Es ist auch verkehrt zu meinen, dass alle Islamisten Terroristen sind. Die Terroristen bilden kleine, aber schlagkräftige und finanzstarke Gruppen. Die meisten Islamisten wollen ihre Ziele dagegen durch Propaganda, durch Gerichtsverfahren, durch Parteien, also auch auf demokratische Weise und durch den sogen. ‚Marsch durch die Institutionen‘ erreichen.

Der Werbeslogan, dass Islam ‚Frieden‘ heiße und Frieden schaffe, ist eine islamistische Formel.

Auch in Deutschland sind die Islamisten stark geworden. Ich vermute, dass doch ein Viertel der Muslime in irgend einem Maß islamistisch denkt, also das Ziel verfolgt, dass Deutschland langfristig ein islamischer Staat wird. Diese Erwartung ist durchaus berechtigt. Die deutsche Bevölkerung sinkt, die Zahl der Muslime steigt durch Einwanderung und Kinderreichtum.

Wird also eines Tages der deutsche Bundeskanzler Muslim sein? Innerhalb der nächsten zwanzig Jahre sicher nicht, aber in hundert Jahren wäre das vielleicht möglich. Doch, wer weiß, was dann sein wird? Keiner kann heute sagen, wie sich der Islam entwickeln wird. Außerdem ist die Zukunft in Gottes Hand.

Doch kehren wir in die Gegenwart zurück. Islamisten begründen die islamische Eroberungspolitik folgendermaßen.

Sie sagen, dass die Muslime nur dann richtig als Muslime leben könnten, wenn der Staat sich nach den Gesetzen Allahs richtet.

Ferner meinen sie, dass die Nichtmuslime sich nur dann frei für den Islam entscheiden könnten, wenn sie eine richtige staatliche islamische Ordnung, also so etwas wie den richtigen Islam zu sehen bekommen. Solange der Islam nicht herrscht, könne er sich nicht richtig ausleben, und das hindere Menschen daran, zum Islam überzutreten.

Der konsequente Islam will also Macht im Namen Allahs und Unterwerfung unter Allah. Muslime halten ihre Ziele erst dann für erreicht, wenn es keinen Widerstand gegen Allah, Muhammad und den Islam mehr gibt. Im Koran heißt es (48,28 Paret): Allah „ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr zum Sieg zu verhelfen über alles, was es an Religion gibt.“

Der streitbare Islam will also einen Frieden durch Macht. Es ist ein Friede ohne Freiheit und deshalb ohne Freude. Der Islam ist eine kämpferische, aber freudlose Religion. Seine Kampfesdisziplin kann durchaus beeindrucken. Das fünfmalige rituelle Gebet, das Fasten im Ramadan und die Wallfahrt nach Mekka erfordern viel Disziplin und Ausdauer von den Muslimen. Das beeindruckt manchen Beobachter.

Das macht uns aber auch Angst. Im Koran steht der berühmte ‚Schwertvers‘ (9,5): „Wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber abkehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen!“ Ebenso deutlich ist Sure 47, 4ff: „Wenn ihr (auf einem Feldzug) mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann haut (ihnen mit dem Schwert) auf den Nacken! Wenn ihr sie schließlich vollständig niedergekämpft habt, dann legt (sie) in Fesseln…“. In Sure 8,39 befiehlt der Koran: „Kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Gott (d.h. Allah, Tr.) verehrt wird!“

Dieser bewaffnete Kampf richtet sich auch gegen Juden und Christen: „Kämpft gegen diejenigen, die… nicht verbieten (oder: für verboten erklären), was Gott (d.h. Allah, Tr.) und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut aus der Hand (?) Tribut entrichten!“ (9,29)

Der Islam ist nicht eine Religion des Friedens im christlichen Sinne, sondern eine Religion des Kampfes. Und ein Teil der Islamisten nimmt das ganz wörtlich. Der Kampf mit Worten und durch Überzeugung geht ihnen zu langsam. Sie wollen Kampf durch Gewalt bis hin zum Terror. Deshalb ist die Frage berechtigt, wie gefährlich der Islam ist.

4. Die scheinbar idealen Absichten des Islam scheitern an der Wirklichkeit der Sünde

Diese Formulierung mag sie überraschen. Kann man von ‚idealen Absichten‘ sprechen, wenn Menschen durch Gewalt unterjocht werden? Muslime sehen das so, aber für Nichtmuslime ist das überhaupt nicht ideal. Müsste jetzt nicht eine Warnung vor dem kämpferischen Islam erfolgen?

Natürlich müssen wir gegenüber dem kämpferischen Islam wachsam sein. Jeder Staat muss sich Gedanken darüber macht, wie er sich gegen den aggressiven Islam schützt. In England, Frankreich, Spanien und jetzt auch in den Niederlanden ist das bereits eine sehr akute Frage.

Ich möchte aber noch auf einen ganz anderen Aspekt aufmerksam machen. Ich möchte auf das große innere Dilemma des Islam hinweisen. Auf den Widerspruch zwischen Propaganda und Wirklichkeit. Der Islam will Frieden durch Kampf – doch geht das denn? Schafft denn der Islam in seinem Herrschaftsbereich Frieden?

Wie sieht denn die Wirklichkeit aus? Wie geht es den islamischen Menschen?

Wenn wir die islamische Geschichte überblicken und uns die heutigen islamischen Länder anschauen, dann müssen wir sagen, dass der Islam sein Ziel nie erreicht hat.

Die Geschichte des Islam ist voll von Unfrieden, voll von Kriegen und Massakern, Unterdrückung von Völkern, voll von Lüge und Korruption. Eine wirklich friedliche Gesellschaft hat es nie gegeben. Immer wurden nichtmuslimische Völker, aber auch eigene muslimische Völker unterdrückt. Die eigenen muslimischen Frauen wurden und werden geknechtet. Es gab und gibt viel Rache und Feindschaft untereinander.

Der Islam hat also seine so ideal klingenden Ziele nie erreicht. Viele Muslime fühlten sich von der Härte des Gesetzes unterdrückt und haben gegen es innerlich und wo möglich auch äußerlich, rebelliert. Andere haben das Gesetz mit Tricks umgangen.

Was ist der Grund für dieses Scheitern? Der Grund liegt im Islam selbst, und zwar in der Lehre Muhammads. Muhammad hatte nicht erkannt, dass wir Menschen zutiefst unter die Sünde gefallen sind und deshalb nicht durch strenge Gesetze und Gewalt kuriert werden können.

Muhammad meinte, dass der Mensch sich selbst durch eigene Kraft und durch das Halten der Gesetze Allahs aus der Sünde befreien könne, wenn er nur wolle. Deshalb lehnte Muhammad den Retter Jesus Christus ab, der allein uns aus der Sünde befreien kann.

Deshalb wird im Islam die Sünde verharmlost. Der Islam traut dem Menschen, aber auch der Macht des Gesetzes und der Gewalt viel zu. Das verleiht dem Islam den ideologischen Charakter, und darin ist er mit dem Kommunismus verwandt. Auch der Kommunismus strebte eine scheinbar ideale Gesellschaftsordnung an, aber er wollte sie mit Gewalt und unter vielen Opfern an Menschenleben durchsetzen.

Ideologien sind deshalb zum Scheitern verurteilt, weil sie an der Wirklichkeit des sündigen Menschen vorbei gehen. Das ist eine große Tragik, für die Gemeinde Jesu aber auch die große Hoffnung.

Natürlich wird der kämpferische Islam nicht so schnell zusammenbrechen. Seine Ideologie ist tief in den Herzen der Menschen verankert. Wir werden in diesem Jahrhundert mit einem starken, kämpferischen Islam rechnen müssen. Aber der Islam zeigt auch ganz deutliche Schwächen. Wenn ein Mensch fanatisch wird, zeigt das bekanntlich, dass er sich seiner Sache nicht ganz sicher ist. Fanatismus ist die Kehrseite einer tiefen Verunsicherung.

5. Nur durch den gekreuzigten und lebenden Jesus Christus können Muslime Frieden finden.

Der biblische Glaube ist sehr realistisch. Er macht uns klar, dass wir einen Retter brauchen. Friede mit Gott können wir uns nicht schaffen, er muss uns geschenkt werden. Die Bibel sagt uns, dass nur Gott selbst uns aus unserem Unfrieden herausholen kann.

Deshalb ist Jesus der wahre Friedenstifter zwischen Gott und uns. Jesus arbeitet nicht mit Druck und Gewalt, sondern mit Liebe und Fürsorge. „Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht“, sagt Jesus (Matth. 11, 30). „Ich bin der gute Hirte, und der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“ (Joh. 10,11) Wir Menschen sind Jesus wichtiger als sein eigenes Leben: deshalb kann nur durch das Opfer Jesu Versöhnung und Friede geschehen.

Das ist unsere Botschaft an Muslime. Deshalb geschieht Mission im Namen Jesu unter Muslimen in aller Welt, auch bei uns. Wenn Sie Muslime kennen und ins Gespräch mit ihnen kommen, können Sie ihnen bezeugen, dass Sie Frieden mit Gott durch Jesus gefunden haben und dieser Friede ihr Herz erfüllt.

Gott sei Dank, kommen auch Muslime zum Frieden mit Gott durch Jesus Christus. In unserem Land, in Europa, in den islamischen Ländern. Muslime, die den Frieden von Jesus kennen gelernt haben, bezeugen, dass sie im Islam keinen Frieden fanden. Der Islam mag den Menschen eine gewisse Sicherheit geben. Er gibt ein Gefühl der Überlegenheit, aber er schenkt keine Gewissheit des Friedens mit Gott, keine Gewissheit des Heils.

Viele fromme Muslime beschäftigt die Frage, wie sie Heil erlangen und ins Paradies kommen können. Der Islam versteht sich als gerader Weg ins Paradies. Doch Muslime haben keine Gewissheit, ob sie ins Paradies kommen. Ausdruck dieser Ungewissheit sind die Selbstmordterroristen, denen das Paradies versichert wird.

Der Islam – eine Religion des Friedens? Höchstens eines Friedens durch stumme Ergebung oder durch gewaltsame Unterwerfung. Den Frieden durch Versöhnung mit Gott schenkt allein das Evangelium, das Paulus im Römerbrief bezeugt (5,1): „Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus.“. Dieser Friede von Jesus Christus sei mit Ihnen!

Eberhard Troeger, Breitscheid am 12.11.04     (mit freundlicher
Genehmigung von Herrn Troeger)

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Abraham (Ibrahim) in Koran und BibelHeiliger GeistYusufFriedeSelbstmordattentate

Ein Gedanke zu „Islam und Friede“

  1. 3 interessante Dinge hat der Islam vom Christentum übernommen – auch wenn er seltsame Auswüchse zeigt:
    Alle Glaubenden sind Brüder, zur Barmherzigkeit untereinander angehalten. Den Glauben an den barmherzigen Gott, der die Menschen ins Paradies bringen will. Den Glauben, dass letzendlich Jesus (als Prophet der Liebe nicht als Gott) den Weg der Seelen ins Jenseits begleiten wird.
    Mit Abstrichen könnte man noch nennen: Maria ist auch im Islam die Verehrungswürdigste. Man betet auf Knien, auf dem Boden liegend wie Jesus z.B. im Garten Gethsemane.

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