Unvereinbarkeit zwischen christlichem Glauben und der Evolutionstheorie

Die Bibel ist die Grundlage des christlichen  Glaubens. Wenn die Bibel die Wahrheit ist, müsste sie mit wissenschaftlichen Fakten vereinbar sein. (außer den Wundern)

Wenn die Evolutionstheorie die Wahrheit  ist, müsste sie mit wissenschaftlichen Fakten vereinbar sein.

Ich habe wahllos einige Punkte aufgeführt,  in denen biblischer Glaube und Evolutionstheorie gegensätzliche  Aussagen machen, die nicht vereinbar sind.

Jeder Christ, der an die Höherentwicklung glaubt, muss diese Gegensätze aushalten.

Hätte Gott den Weg der Evolution zur Erschaffung gewählt, dann wären Wille  und Ziel vorhanden. Evolution ist aber nicht willens- und zielgerichtet.  Evolution als Höherentwicklung ist wissenschaftlich nicht nachgewiesen.
Es besteht also kein Bedarf, sie mit der Bibel in Übereinstimmung zu bringen.

 

Nr. Biblischer Glaube – Schöpfung Evolutionstheorie (Höherentwicklung – Makroevolution)
1. Der Tod des Menschen kam erst nach dem Sündenfall in die Welt. Der Tod ist der Feind Gottes und des Lebens. Tod ist die Folge der Sünde. Nur durch den Tod eines Unschuldigen kann die Sünde wieder beseitigt werden.
Gott wird den Tod wieder abschaffen.
Evolution ist nur mit der Existenz des Todes denkbar.
2. Jede Art (Grundtyp) wurde von Gott extra geschaffen. Das Leben des Menschen wurde anders geschaffen, als das der Tiere und
Pflanzen. Jede Art (Grundtyp) ist in ihrer Variationsbreite festgelegt.
Jede Art hat sich aus einer niederen Art entwickelt.
3. Alle Menschen sind Sünder In der ET sind die falschen Gene Sünde. Niemand ist ein Sünder.
Es braucht niemand erettet zu werden. Es wird kein Gericht geben.
4. Jede echte neue Information hat eine Quelle. Der Ursprung der Erbinformation kommt von Gott. Alle Information ist materiellen Ursprungs.
5. Es gibt ein Leben nach dem Tod. Mit dem Tod ist das Leben eines Lebewesens beendet. Kein ewiges Leben.
6. Gott ist die höchste Instanz. Der Mensch als höchstentwickeltes Wesen macht sich zur höchsten Instanz, obwohl er die Zusammensetzung und Wirkungsweise des gesamten
Universums nur zu einem erschreckend kleinen Teil kennt.
7. Neben der sichtbaren gibt es eine unsichtbare Welt, die wahrscheinlich viel umfassender ist als die sichtbare. Es gibt keine unsichtbare Welt. Die unerforschte Welt (dunkle Materie und dunkle Energie)muss noch entdeckt werden.
8. Gott ist ewig. Er schuf die Materie. Er schuf das Leben. Die Materie ist ewig. Durch die Materie entstand das Leben.
9. Liebe Gottes und als höchstes Gebot die Feindesliebe. Feindesliebe wäre bei der Evolution tödlich.
10. Gott schuf die Welt, weil er es wollte, weil er die Menschen lieben wollte. Er hat seinen Plan ausgeführt, weil er dazu fähig war. Er hat den Sinn gegeben. Ohne Sinn und Fähigkeit, ohne Plan von selbst entwickelte sich alles. Wenn das möglich wäre, wäre kein Gott nötig. Sollte Gott immer da eingegriffen haben, wo die Evolution keine Möglichkeiten hatte: Von Nichts zu Nitzsche: Gott schuf
die Materie aus Nichts – die Materie entwickelte sich durch Evolution bis zu wunderschönen Kristallen und Edelsteinen. Gott schuf die erste lebende Zelle – die Zelle entwickelte sich durch Evolution zu einzelligen Lebewesen. Gott schuf die Zellteilung – durch Evolution
entwickelten sich mehrzellige Lebewesen, usw. .
11. Gott übertrug den Menschen die Verantwortung für die Schöpfung Die Evolution ist nicht zielgerichtet, warum bewahren? Wofür?
12. Die Sintflut löschte sämtliches Leben aus außer den Wassertieren und den Lebewesen in der Arche. Die Sintflut wird nicht anerkannt, obwohl einiges darauf hinweist:
Fossilien entstehen unter Luftabschluss (Verschüttung),
13. Jesus als Gott im Himmel. Ohne Jesus Christus als wahrer Mensch auf der Erde und wahrer Gott, ohne sein Leben, Sterben am Kreuz und Wieder Lebendig Werden und wieder im Himmel als Gott sein, hätte das Christentum keine Grundlage. Das kann die Evolution nicht aktzeptieren. In der Evolutionstheorie hätte Jesus nur als Mensch wie jeder andere eine Daseinsberechtigung.
14. Die Bibel sagt: Gott ist allmächtig, allwissend, ewig, unveränderlich, einzig, allgegenwärtig, heilig, gerecht, liebend, strafend, souverän. Die Evolutionstheorie lehnt einen allmächtigen, allwissenden, ewigen, unveränderlichen, einzigen, allgegenwärtigen, heiligen, gerechten, liebenden, strafenden, souveränen Gott aufs Äußerste ab.
15. Gott tut Wunder. Jesus hat große Zeichen und Wunder getan. Auch heute geschehen sie noch.

Es gibt nichts Übernatürliches.
Die Evolutionstheorie lehnt Wunder ab, obwohl Urknall, Entstehung des Lebens und Höherentwicklung unbegreifliche Wunder sind.
Ohne Auferstehungswunder gibt es keinen christlichen Glauben.

16. Nur der Mensch verfügt über die Fähigkeit des kreativen Denkens.
Kreatives Denken ist auch bei der Erschaffung des Universums mit
seinem ganzen Inhalt unbedingt erforderlich gewesen.
Alles entstand ohne Sinn, Wille, Ziel, Kreativität, Design, Fähigkeit und Intelligenz ganz von selbst.
17. Es gibt Satan. Es gibt keinen Satan.
18. Der Heilige Geist lebt als Gott in dem Christen. Es gibt keinen Heiligen Geist.
19. Jesus kommt leiblich wieder. Jesus ist tot, Gott ist tot.
20. Die Bibel ist Gottes Wort, hat Kraft, ist geistliche Waffe.
Weil Gott die Wahrheit ist, ist auch sein Wort die Wahrheit.
Die Bibel ist nur ein menschliches Buch –
21. Gebet: Ich kann mit dem Schöpfer des Universums reden wie mit einem Vater. Gebete sind nur Selbstgespräche
22. Christliche Gemeinden sind eine Einrichtung Gottes Sie sind nur eine Interessengemeinschaft
23. Geheimnis des Glaubens, Glaube ist die Grundlage des Christentums. Glauben ist Nichtwissen. Trotzdem müssen auch in der Evolutionstheorie
viele Annahmen geglaubt werden.
24. Erfüllung von Prophezeihungen. Das kann es nicht geben, also werden die Zeiten der Prophezeihungen
nicht anerkannt, die Bibel ist nicht wahr.
25. Ich kann und soll Gott danken, für alles, was er tut. Niemand ist verantwortlich für das, was besteht. Deshalb kann
ich auch niemandem danken.
26. Gott möchte, dass wir ihm gehorsam sind, um uns das beste Leben zu ermöglichen. Es gibt niemanden, dem wir gehorsam sein könnten. Wir können tun und lassen, was wir wollen, auch was uns kaputt macht. Die Selektion sucht sich schon die Richtigen aus.
27. Wer die Größe Gottes erkannt hat, lebt in Demut vor ihm. Warum Demut? Ich bin doch in der evolutionistischen Linie der Sieger, der sich in der Selektion durchgesetzt hat.
28. Engel sind die dienstbaren Geister Gottes. Engel gibt es nicht.
29. Mensch ist von Anfang an Mensch, Adam und Eva waren zwei persönliche Menschen. Der Mensch ist ein weiterentwickeltes Tier.
Adam und Eva sind nur sinnbildlich gemeint in der Bibel.

30.

Dämonen sind Engel unter der Macht des Satans. Es existiert nichts außerhalb der materiellen Welt.
31. Gott gab den Menschen die Ehe aus vielen guten Gründen. Die Ehe behindert die Evolution.
32. Durch Mutation und Selektion entstehen Variationen innerhalb der von Gott geschaffenen Arten (Mikroevolution). Nach der Bibel ist z.B. jeder Mensch einzigartig nach Gottes Willen.
Gott gab ihm die Menschenwürde. Demnach entstehen die Variationen nicht durch Zufall, sondern die Gene werden nach Gottes
Plan bei jedem neuen Leben neu gemischt.
Durch Mutation und Selektion entwickelten sich neue Arten höher mit neuen Organen. Es stand beliebig viel Zeit zur Verfügung. In der ET gibt es weder Plan noch Ziel.
33. Es gibt einen Schöpfer. Es gibt keinen Schöpfer.
34. Die Erschaffung der Grundtypen ist abgeschlossen.
Die Evolution geht weiter. Auch der Mensch entwickelt sich weiter zu immer höheren Wesen (vielleicht zu Gott?)
35. Der Mensch stand von Anfang an mit Gott in einer Beziehung und sprach mit ihm. Sprache war von Anfang an da. Die Sprache soll sich erst vor einigen tausend Jahren entwickelt haben.
36. Von Anfang an waren beide Geschlechter da. Was sagt die ET über die Herkunft der Geschlechter?
Beide Geschlechter mussten gleichzeitig über voll funktionsfähige Organe verfügen.
37. Gott ist der Ursprung.
Der Mensch ist das Ebenbild Gottes.
Nach der Evolutionstheorie haben sich die Religionen entwickelt. Gott ist das Ebenbild des Menschen.
38. Seele und Geist sind unsterblich. Seele und Geist sind materielle Produkte und somit endlich.
39. Das Universum ist endlich in Raum und Zeit. Das Universum hat keinen Anfang. Das war eine Theorie, zur Zeit überwiegt die Überzeugung, dass es doch einen Anfang gab.
40. Die Reihenfolge der Schöpfungswerke ist nicht gleich. In der Bibel:1. Himmel und Erde, 2. Licht mit Tag und Nacht, 3. Land und Meer, 4. Pflanzen, 5. Sonne, Mond und Sterne, 6. Wassertiere und Vögel,
7. Landtiere, 8. Mensch.
Die Reihenfolge im Evolutionsweltbild sieht anders aus,:1. Kosmos, Erde, 2. lebende Zellen, 3. Pflanzen, 4. „primitive Lebewesen“, 5. Wassertiere, 6. Landtiere, 7. Vögel, 8. Mensch.
41. Am Anfang waren alle Pflanzenfresser?
Es gab Fleischfresser von Anfang an, deshalb auch den Tod?

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