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Instinkt ohne Sinn stinkt

Man kann sich darauf einigen, dass Instinkt folgendes ist: Naturtrieb, Verhaltensweisen, die ohne reflektierte Kontrolle ablaufen, vom Verb instinguere = hineinstechen, anstacheln, antreiben abgeleitet. Verhaltensweisen, die vollkommen ohne Erfahrung oder Erziehung schon beim erstmaligen Ausführen gelingen. 

Wer hat die Verhaltensweisen eingegeben und die Ziele bestimmt? Wo werden sie gespeichert? Man kann annehmen, dass sie im Gehirn gespeichert sind. Es könnte sein, dass in den Genen Anweisungen gespeichert sind, die den Gehirnzellen bei ihrer Bildung fertige Programme eingeben. Im anderen Fall würde jemand die „fest verdrahteten“ Instinktprogramme dem fertigen Gehirn von außen eingeben (instinguere = hineinstechen).

Wer hat programmiert?

Das Gehirn selbst könnte die Programme nicht entwickeln, denn nach dem Kausalitätsprinzip ist es unmöglich, dass Materie etwas Höheres erzeugen kann als sich selbst. Die Programme sind im höchsten Maße sinnvoll, denn sie regeln automatisch wichtige, notwendige Verhaltensweisen. Die Programme sind auch sehr komplex.

Der gesamte Organismus reagiert, indem verschiedene Teilsysteme in optimaler Weise zur Erreichung des Zieles zusammenwirken. Die Nervenimpulse für Befehle, Messergebnisse und Regelanweisungen werden nach Plan hin und hergeschickt. Ohne Unterbrechung werden die Impulse von den Programmen selbstständig verarbeitet ohne Leitung durch die Gehirnzentrale (Denkzentrum).

Alles, was im Unterbewussten eines Lebewesens abläuft, um überhaupt leben zu können, scheint dem Instinkt zu entsprechen. Der Instinkt wird von jemandem eingegeben, der den Willen hat, dass der Organismus lebt. Zu diesem Sinn wird er eingegeben. Ist der Instinkt ohne Sinn, dann stirbt der Organismus ab und stinkt. s.o.

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Die Worte verraten die Herkunft

Spinne

Fast alles in der Natur ist komplex und sieht aus wie geplant. Die Evolutionstheorie sagt, dass das alles von selbst durch ziellose Mutation und Selektion entstanden ist. In 1 1/2 Jahrhunderten wurden noch keine Ausdrücke gefunden, mit denen zufällige Entstehung und Höherentwicklung erklärt werden könnten. In Medienberichten über erstaunliche Fähigkeiten in der Natur werden Begriffe benutzt, die Wille, Plan, Intelligenz und Kreativität voraussetzen. Es lohnt sich, solche Berichte daraufhin zu untersuchen,
eine kleine Auswahl:

Ein raffiniertes Reparatursystem heilt den Schaden an der Zellhülle
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=11&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwi4z-Gk0ebfAhXCjKQKHbrJAZAQFjAKegQIBRAB&url=http%3A%2F%2Fwww.dvmb-forum.de%2Farchive%2Findex.php%2Ft-10884.html&usg=AOvVaw2uK25M-i6WE8p0rsDDnAi_

Die mütterliche Eizelle bestimmt also mit sehr ausgeklügelten epigenetischen Werkzeugen über die Interpretation des väterlichen Genoms.
https://www.scinexx.de/news/biowissen/raetsel-um-epigenetische-reprogrammierung-geloest/

Während der Entwicklung eines Lebewesens bilden sich aus einzelnen Zellen spezialisierte Gewebe und Systeme. Dazu müssen die Zellen Informationen erhalten, wo sie im Körper später ihre Funktionen ausüben und mit welchen Zellen sie ein gemeinsames Netzwerk oder Gefäßsystem bilden sollen. Das erfolgt über ein ausgeklügeltes Signalsystem, dessen Funktionen man bisher hauptsächlich im Nervensystem studiert hatte.
http://www.mpg.de/505126/pressemitteilung20050204?filter_order=LT&research_topic=BM-EB_BM-EVB_BM-G

Immer wieder haben verschiedene Tiere ganz eigene Schallsensoren entwickelt:
http://archiv.pressestelle.tu-berlin.de/lange_nacht/2003/bionik.htm

Die mütterliche Eizelle bestimmt also mit sehr ausgeklügelten epigenetischen Werkzeugen über die Interpretation des väterlichen Genoms.
http://news.doccheck.com/de/article/203562-neuprogrammierung-der-gene/

Die in der Natur vorherrschende Strategie, mit einem Minimum an Material und Energie eine Maximum an Funktionalität und Zuverlässigkeit zu erreichen, ist auch richtungsweisend für die Technikevolution.
http://www.biokon.net/bionik/lit_hill_erfindenmitdernatur.html

Du fragst Dich vielleicht, warum die Natur solche ausgefeilten Strategien hat?
http://www.tk-logo.de/cms/beitrag/10002414/217576/

Diese Strategien will er auf technologische Entwicklungen übertragen. Gerade wenn Entwickler vor schier unlösbaren Problemen stehen, hilft der Blick in die Trickkiste der Natur.
http://www.wiwo.de/technologie/bionik-die-natur-als-erfinder/5228946.html

Blattläuse fallen durch eine raffinierte Falltechnik bei einem Sturz immer auf die Beine

Dieses System macht sich der Makohai für seine Schwimmmanöver zu Nutze, wie die genauen Untersuchungen seiner Hautstruktur nahelegen.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/312405

Etwa 600 Pflanzenarten aus 18 Gattungen haben sich dieses Konzept zu eigen gemacht. Mit teils spektakulären Strategien machen diese Fleischfresser Jagd auf Insekten und andere Beutetiere. Manche Arten nutzen dazu komplexe Fallgruben-Systeme, wie die sogenannten Kannenpflanzen, oder Klebfallen, wie beispielsweise der Sonnentau. Doch im Gegensatz zu diesen will die Venusfliegenfalle offenbar nicht völlig passiv auf Beute warten: Sie schnappt und ist damit eines der skurrilsten Gewächse, die das Pflanzenreich zu bieten hat.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/316720.html

Blattläuse fallen durch eine raffinierte Falltechnik bei einem Sturz immer auf die Beine http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/blattlaeuse-fallen-immer-auf-die-fuesse-a-881375.html


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