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Ein Glaubens-TÜV — eine Zusammenfassung des Buches von Daniel Facius

1. Glaube an Jesus.

Was heißt das? Glauben, dass Jesus Herrscher eines ewigen Reiches ist, dass Jesus bestimmt, wer ewiges Leben erhält und wer nicht, dass Jesus der Ich, ich bin ist. Dass er alles das ist und tat, was die Bibel über ihn sagt. Dass er lebt. Der christliche Glaube besteht darin, Jesus als Sohn Gottes, als verheißenen Retter, als Auferstandenen, als König, Herrn und Gott persönlich anzunehmen. Es kommt darauf an, dass du nicht einmal irgendwann in der Vergangenheit Jesus angenommen hast, sondern ob du heute und für immer ihm vertraust. „Ein Christ wird sich niemals fragen, ob er gut und gerecht genug ist, um gerettet zu  werden. Er weiß, dass er das nicht ist Und er weiß, dass seine einzige Anlaufstelle Jesus heißt.“

2. Hass auf die Sünde

Buße ist die andere Seite derselben Medaille des Glaubens. Buße bedeutet seine Meinung, seine Haltung ändern. Umdenken ist hier gefordert, eine Ausrichtung auf Gott, die wirklich aus dem Herzen kommt. Sie setzt immer auch eine Abkehr von der Sünde voraus. Umkehr bleibt nicht ohne praktische Konsequenzen. Sie wendet sich von dem Bösen ab und macht anderen zugefügtes Unrecht nach Kräften wieder gut. Buße zieht sich durch die ganze Bibel. Sie gilt im AT wie auch im NT. Apostelgeschichte 3, 19: „Tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt  werden.“ Johannes 3, 5: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht geboren wird aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen“. Umkehr und Glaube haben nach der biblischen Lehre eine radikale Wesensänderung zur Folge, die so durchgreifend ist, dass sie als neue Geburt beschrieben wird. Der neue Mensch will mit der Sünde nichts mehr zu tun haben, er hasst sie. Allerdings war Jesus alleine ohne Sünde. Jesus rettet uns vor den Sünden, vor dem kommenden Gericht und dem Zorn Gottes.

3. Hunger nach dem Wort

Jesus selbst sah das die Heilige Schrift als immerwährend gültiges Wort Gottes an. Wer für Jesus sein will, für den ist die Bibel der alleinige Maßstab für sein Leben. Kolosser 3, 16 „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.“ https://www.bibleserver.com/text/LUT.Ne%C3%9C.NAV.FCB/Kolosser3  Gottes Wort ist die Wahrheit. „Sollte Gott gesagt haben?“ Das ist ein Wort der Schlange. Wie das Manna, so sollte Gottes Wort auch beständig und dauerhaft gelesen werden. Gott will durch die Bibel beständig mit uns reden.

4. Früchte des Glaubens

Johannes 15, 1 Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater der Weingärtner. 2 Eine jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; und eine jede, die Frucht bringt, reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe. 3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. 4 Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht an mir bleibt. 5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. https://www.bibleserver.com/text/LUT.Ne%C3%9C.NAV.FCB/Johannes15

Eine wesentliche Frucht ist der Gehorsam gegenüber Gottes Geboten. Jesus sagt: Liebt ihr mich, werdet ihr meine Gebote halten. Die Gebote sind gut. Ein Christ möchte so werden wie Jesus. Jesus ist sein Vorbild. Das schließt auch die Bereitschaft ein, Leid anzunehmen. Auch hier muss wieder davor gewarnt werden, auf die eigene Kraft zu vertrauen. „Das Vorbild ist Jesus der Meister, nicht die Schüler sind es, erst recht nicht solche, die dem Meister gar nicht wirklich nachfolgen.“ Wir sollen auch Botschafter Jesu sein. Christen warten auf das Reich Gottes und trachten danach, im Gebet sprechen sie mit Gott.

5. Teil der Gemeinde

Wer zu Jesus gehört, gehört zwangsläufig zu seinem Leib. 1.Korinther 12,12

https://www.bibleserver.com/text/LUT.Ne%C3%9C.NAV.FCB/1.Korinther12

Diejenigen, die zu Jesu Gemeinde gehören, sind versiegelt mit dem Heiligen Geist. Wer Gott zum Vater hat, gewinnt dadurch automatisch eine Menge Familienmitglieder dazu. Apostelgeschichte 2,42-47 zeigt uns, was das in der Praxis bedeutet: 42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet. 43 Es kam aber Furcht über alle, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. 44 Alle aber, die gläubig geworden waren, waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. 45 Sie verkauften Güter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. 46 Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen 47 und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.

https://www.bibleserver.com/text/LUT.Ne%C3%9C.NAV.FCB/Apostelgeschichte2

Ein ganz zentrales Kennzeichen eines Christen ist die Liebe zu den Geschwistern im Glauben. Jeder Christ ist von Gott begabt und wird in der Gemeinde gebraucht. Jesu Jünger sind nicht blind für die Nöte ihrer Umwelt. Die Gemeinde wartet auf die Wiederkunft Jesu.

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Höre nicht auf die, die Gottes Worte verdrehen

Über die falschen Propheten in Jeremia 23

14 aber bei den Propheten zu Jerusalem sehe ich Gräuel, wie sie ehebrechen und mit Lügen umgehen und die Boshaften stärken, auf dass sich ja niemand bekehre von seiner Bosheit. Sie sind alle vor mir gleichwie Sodom und die Bürger Jerusalems wie Gomorra.

15 Darum spricht der HERR Zebaoth über die Propheten: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen und mit Gift tränken; denn von den Propheten Jerusalems geht Ruchlosigkeit aus ins ganze Land.

16 So spricht der HERR Zebaoth: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie betrügen euch, sie verkünden euch Gesichte aus ihrem Herzen und nicht aus dem Mund des HERRN.

17 Sie sagen denen, die des HERRN Wort verachten: Es wird euch wohlgehen –, und allen, die im Starrsinn ihres Herzens wandeln, sagen sie: Es wird kein Unheil über euch kommen.

18 Aber wer hat im Rat des HERRN gestanden, dass er sein Wort gesehen und gehört hätte? Wer hat sein Wort vernommen und gehört?

19 Siehe, es wird ein Wetter des HERRN kommen voll Grimm und ein schreckliches Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen niedergehen.

20 Und des HERRN Zorn wird nicht ablassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat; zur letzten Zeit werdet ihr es klar erkennen.

21 Ich sandte die Propheten nicht, und doch laufen sie; ich redete nicht zu ihnen, und doch weissagen sie.

22 Denn wenn sie in meinem Rat gestanden hätten, so hätten sie meine Worte meinem Volk gepredigt, um es von seinem bösen Wandel und von seinem bösen Tun zu bekehren.

23 Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott, der ferne ist?

24 Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe?, spricht der HERR. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erfüllt?, spricht der HERR.

25 Ich höre es wohl, was die Propheten reden, die Lüge weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt.

26 Wann wollen doch die Propheten aufhören, die Lüge weissagen und ihres Herzens Trug weissagen

27 und wollen, dass mein Volk meinen Namen vergesse über ihren Träumen, die einer dem andern erzählt, so wie ihre Väter meinen Namen vergaßen über dem Baal?

28 Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen?, spricht der HERR.

29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?

30 Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die meine Worte stehlen einer vom andern.

31 Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die ihr eigenes Wort führen und sprechen: »Er hat’s gesagt.«

32 Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die falsche Träume erzählen und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losem Geschwätz, obgleich ich sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe und sie auch diesem Volk nichts nütze sind, spricht der HERR.

Die Last des Herrn

33 Wenn dich dies Volk oder ein Prophet oder ein Priester fragen wird und sagt: Was ist die Last, die der HERR jetzt ankündigt?, sollst du zu ihnen sagen: Ihr seid die Last, ich will euch abwerfen, spricht der HERR. –

34 Und wenn ein Prophet oder Priester oder die Leute sagen werden: »Das ist die Last des HERRN«, den will ich heimsuchen und sein Haus dazu.

35 Vielmehr sollt ihr einer mit dem andern reden und zueinander sagen: »Was hat der HERR geantwortet?«, und: »Was hat der HERR gesagt?«

36 Aber sagt nicht mehr »Last des HERRN«; denn einem jeden wird sein eigenes Wort zur Last werden, weil ihr so die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN Zebaoth, unseres Gottes, verdreht.

37 So sollst du zum Propheten sagen: »Was hat dir der HERR geantwortet?«, und: »Was hat der HERR gesagt?«

38 Wenn ihr aber sagt: »Last des HERRN«, so spricht der HERR: Weil ihr dies Wort Last des HERRN nennt, obgleich ich zu euch gesandt habe und euch sagen ließ, ihr sollt nicht »Last des HERRN« sagen, –

39 siehe, so will ich euch aufheben wie eine Last und euch samt der Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht wegwerfen

40 und will euch ewige Schande und ewige Schmach zufügen, die nie vergessen werden soll.

https://www.bibleserver.com/text/LUT.Ne%C3%9C.NAV.FCB/Jeremia23

An ihrem Reden und Tun werdet ihr sie erkennen.

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Schade, dass manche ihr Christsein vergeblich leben.

Heute wird das Christsein oft schmackhaft gemacht indem nur noch von der Liebe Gottes geredet wird und man meint, damit Menschen zu gewinnen. Das Gegenteil ist der Fall, die Kirchen werden immer leerer. Warum sagt man nicht das, was die Bibel sagt. Ob ich von Gott angenommen werde ist ein reines Geschenk, das Gott mir aus Liebe gibt. Wenn ich es mir verdienen will, verachte ich, was Gott am Kreuz erlitten hat.

Es ist richtig, dass die Sünde mich von Gott trennt. Das muss beim Namen genannt werden. Wovor soll ich denn sonst gerettet werden. Wenn ich das Geschenk der Gnade angenommen habe bin ich wiedergeboren, so sagt es die Bibel. Gott schenkt mir ein neues Leben und hilft mir dazu, die Sünde zu hassen und Gottes Willen zu tun.
Paulus verteidigt seinen Glauben. Er würde heute nichts anderes sagen.
4 Das bekenne ich dir aber, dass ich nach dem Weg, den sie eine Sekte nennen, dem Gott meiner Väter so diene, dass ich allem glaube, was geschrieben steht im Gesetz und in den Propheten.
15 Ich habe die Hoffnung zu Gott, die auch sie selbst haben, nämlich dass es eine Auferstehung der Gerechten wie der Ungerechten geben wird.
16 Darin übe ich mich, allezeit ein unverletztes Gewissen zu haben vor Gott und den Menschen.
25 Als aber Paulus von Gerechtigkeit und Enthaltsamkeit und von dem zukünftigen Gericht redete, erschrak Felix und antwortete: Für diesmal geh! Zu gelegener Zeit will ich dich wieder rufen lassen.

https://www.bibleserver.com/text/LUT.Ne%C3%9C.NAV.FCB/Apostelgeschichte24

Wer den Aussagen des Paulus nicht zustimmen kann, muss sich fragen, ob er überhaupt Christ ist.

In Markus 10 sagt Jesus, dass es eigentlich unmöglich ist, dass ein Reicher ins Reich Gottes kommen kann.
25 Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.
26 Sie entsetzten sich aber noch viel mehr und sprachen untereinander: Wer kann dann selig werden?
27 Jesus sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist’s unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott.

https://www.bibleserver.com/text/LUT.Ne%C3%9C.NAV.FCB/Markus10

Aber wir können keinen Menschen endgültig verurteilen, das kann nur Gott. Bei Gott sind alle Dinge möglich.
Vielleicht meint Jesus, dass auch ein Reicher ins Reich Gottes kommt, wenn er Glaubt und Buße tut (seine Schuld bereut und umkehrt zu einem Leben mit Jesus). Sündlos wird kein Mensch, nur Jesus kann das von sich sagen. Wir sollen nicht heuchlerisch uns für besser halten, als wir sind

Wer glaubt und echte Buße tut hat Gewissheit seines Heils.
Wer sich allein auf Gottes Barmherzigkeit verlässt und darauf, dass Gott alle Dinge möglich sind, steht auf wackligem Grund.

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Was sagt die Bibel über Sünde

Wer darf sündigen?

Lukas 24, 47 Und in seinem Namen wird man allen Völkern predigen, dass sie zu Gott umkehren sollen, um Vergebung der Sünden zu erhalten. Das beginnt in Jerusalem.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Lukas24

 

Johannes 1, 29 Am nächsten Tag sah Johannes Jesus auf sich zukommen und sagte: “Seht, das ist das Opferlamm Gottes, das die Sünde der Welt auf sich nimmt.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Johannes1

 

Johannes 16, 8 Und wenn er(Heiliger Geist) gekommen ist, wird er die Welt überführen. Er wird den Menschen die Augen öffnen über Sünde, Gerechtigkeit und Gericht.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Johannes16

 

Apostelgeschichte 3, 19 So ändert nun eure Einstellung und kehrt zu ihm um, damit eure Schuld auslöscht wird

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Apostelgeschichte3

 

Römer 1, 18 Genauso lässt Gott aber auch seinen Zorn sichtbar werden. Vom Himmel herab wird er über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen hereinbrechen, die durch Unrecht die Wahrheit niederhalten.

19 Denn was von Gott erkennbar ist, ist unter ihnen bekannt. Gott hat es ihnen vor Augen gestellt.

20 Seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige Macht und göttliche Majestät sind nämlich seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen. Die Menschen haben also keine Entschuldigung.

21 Trotz allem, was sie von Gott wussten, ehrten sie ihn aber nicht als Gott und brachten ihm auch keinerlei Dank. Stattdessen verloren sich ihre Gedanken ins Nichts, und in ihrem uneinsichtigen Herzen wurde es finster.

22 Sie hielten sich für Weise und wurden zu Narren.

23 Die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauschten sie mit Bildern von sterblichen Menschen, mit Abbildern von Vögeln, vierfüßigen und kriechenden Tieren.

24 Darum hat Gott sie den Begierden ihres Herzens ausgeliefert; er hat sie ihrer Unsittlichkeit überlassen, so dass sie ihre eigenen Körper schändeten.

25 Sie vertauschten die Wahrheit Gottes mit der Lüge. Sie beteten die Geschöpfe an und verehrten sie anstelle des Schöpfers, der doch für immer und ewig zu preisen ist. Amen!

26 Darum hat Gott sie entehrenden Leidenschaften ausgeliefert. Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Geschlechtsverkehr mit dem widernatürlichen,

27 und ihre Männer machten es genauso. Sie gaben den natürlichen Verkehr mit den Frauen auf und wurden von wildem Verlangen zueinander gepackt. Männer trieben es schamlos mit Männern. So empfingen sie den gebührenden Lohn für ihre Verirrung an sich selbst.

28 Und weil sie es nicht für gut hielten, Gott anzuerkennen, lieferte Gott sie einem verworfenen Denken aus, so dass sie tun, was man nicht tun darf.

29 Jede Art von Unrecht, Bosheit, Habsucht und Gemeinheit ist bei ihnen zu finden. Sie sind voller Neid, Mord, Streit, List und Tücke.

30 Sie reden gehässig über andere und verleumden sie. Sie hassen Gott, sind gewalttätig, hochmütig und prahlerisch. Im Bösen sind sie sehr erfinderisch, und ihre Eltern verachten sie.

31 Sie sind unbelehrbar, unzuverlässig, gefühllos und kennen kein Erbarmen.

32 Obwohl sie wissen, dass jeder, der so handelt, nach Gottes Gesetz den Tod verdient, tun sie es nicht nur selbst, sondern finden es auch noch gut, wenn andere es ebenso machen.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/R%C3%B6mer1

 

Römer 3, 23 denn alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren.

24 Doch werden sie allein durch seine Gnade ohne eigene Leistung gerecht gesprochen, und zwar aufgrund der Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist.

25 Ihn hat Gott als Sühnopfer öffentlich dargestellt. Durch sein vergossenes Blut ist die Sühne vollzogen worden, und durch den Glauben kommt sie uns zugute. So hat Gott auch den Beweis erbracht, dass er gerecht gehandelt hatte, obwohl er die bis dahin begangenen Sünden der Menschen ungestraft ließ.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/R%C3%B6mer3

 

Römer 4, 7 “Wie glücklich ist der, dem die Übertretung des Gesetzes vergeben und dem die Sünde zugedeckt ist!

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/R%C3%B6mer4

 

  1. Korinther 6, 9 Wisst ihr denn nicht, dass ungerechte Menschen keinen Platz im Reich Gottes haben werden? Täuscht euch nicht: Menschen, die in sexueller Unmoral leben, Götzen anbeten oder die Ehe brechen, Lustknaben und Knabenschänder,

10 Diebe oder Habsüchtige, Trinker, Lästerer oder Räuber werden keinen Platz im Reich Gottes haben.

11 Und das sind manche von euch gewesen. Aber durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes seid ihr reingewaschen, seid ihr geheiligt, seid ihr gerecht gesprochen worden.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/1.Korinther6

 

1.Korinther 15, 3 Ich habe euch in erster Linie das weitergegeben, was ich auch empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, wie es die Schriften gesagt haben.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/1.Korinther15

 

  1. Korinther 5, 19 Gott war in der Person von Christus, als er durch ihn die Menschen mit sich versöhnte. Er rechnete ihnen ihre Verfehlungen nicht an und übergab uns die Botschaft der Versöhnung.

20 So sind wir nun Botschafter für Christus, und es ist Gott, der durch uns mahnt. Wir bitten im Auftrag von Christus: “Nehmt die Versöhnung an, die Gott euch anbietet!”

21 Er hat den, der ohne Sünde war, für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch ihn zu der Gerechtigkeit kommen, mit der wir vor Gott bestehen können.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/2.Korinther5

 

Galater 5, 19 Was die menschliche Natur erzeugt, ist offensichtlich: sexuelle Unmoral, Unsittlichkeit und Ausschweifung,

20 Götzendienst und Zauberei, Feindseligkeit, Streit und Eifersucht, Zornausbrüche, Intrigen, Zwistigkeiten und Spaltungen,

21 Neidereien, Sauforgien, Fressgelage und ähnliche Dinge. Ich warne euch, wie ich das schon früher getan habe: Wer so lebt, wird in Gottes Reich keinen Platz haben.

22 Doch die Frucht, die der Geist wachsen lässt, ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,

23 Sanftmut und Selbstbeherrschung. Dagegen hat das Gesetz nichts einzuwenden.

24 Die, die zu Jesus Christus gehören, haben ja das eigene Ich mitsamt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.

25 Wenn wir also durch den Geist Gottes das neue Leben haben, dann wollen wir es auch in diesem Geist führen.

26 Wir wollen nicht ehrgeizig unsere Eitelkeit befriedigen und uns gegenseitig herausfordern oder beneiden.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Galater5

 

Epheser 5, 1 Werdet also Nachahmer Gottes – ihr seid doch seine geliebten Kinder –,

2 und lasst euer Verhalten von der Liebe bestimmen, so wie auch der Christus seine Liebe bewiesen hat, als er sein Leben für uns hingab! Er brachte sich als eine Opfergabe dar, an der Gott großes Gefallen hatte.

3 Von sexueller Unmoral jedoch, von Schamlosigkeit jeder Art und von Habsucht soll bei euch nicht einmal geredet werden. Das schickt sich nicht für Menschen, die Gott geheiligt hat.

4 Auch Unanständigkeit, dummes Geschwätz und derbe Späße passen nicht zu euch. Benutzt eure Zunge lieber zum Danken!

5 Denn ihr müsst wissen, dass keiner von denen, die in sexueller Unmoral leben, ein ausschweifendes Leben führen oder von Habgier erfüllt sind – einer Form von Götzendienst –, einen Platz im ewigen Reich von Christus und Gott haben wird.

6 Lasst euch von niemand einreden, dass das alles harmlos sei! Denn gerade wegen dieser Dinge ziehen sich die ungehorsamen Menschen den Zorn Gottes zu.

7 Habt also nichts mit ihnen zu tun!

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Epheser5

 

Kolosser 3, 5 Darum tötet alles, was zu eurer irdischen Natur gehört: sexuelle Unmoral, Schamlosigkeit, Leidenschaft, böse Lüste und Habgier, die Götzendienst ist.

6 Diese Dinge ziehen Gottes Zorn nach sich. Er wird die treffen, die ihm nicht gehorchen.

7 Auch ihr habt früher so gelebt, als ihr noch ganz vom Irdischen bestimmt wart.

8 Doch jetzt müsst ihr mit solchen Dingen wie Zorn, Wut, Bosheit, Beleidigungen und hässlichen Redensarten Schluss machen. So etwas darf nicht mehr über eure Lippen kommen.

9 Hört auf, euch gegenseitig zu belügen, denn ihr habt doch den alten Menschen mit seinen Gewohnheiten ausgezogen

10 und seid neue Menschen geworden, die ständig erneuert werden und so immer mehr dem Bild entsprechen, das der Schöpfer schon in euch sieht.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Kolosser3

 

  1. Thessalonicher 4, 3 Gott will, dass ihr heilig lebt, dass ihr ihm ganz gehört. Das bedeutet, dass ihr euch von allen sexuellen Sünden fernhaltet.

4 Jeder von euch soll seinen eigenen Körper so unter Kontrolle haben, dass es Gott und den Menschen gefällt.

5 Lasst euch nicht von Leidenschaften und Begierden beherrschen wie Menschen, die Gott nicht kennen.

6 Keiner darf sich in dieser Sache Übergriffe erlauben und seinen Bruder betrügen. Denn solche Vergehen wird der Herr selbst rächen. All das haben wir euch auch schon früher mit aller Deutlichkeit gesagt.

7 Gott hat uns nicht dazu berufen, ein unmoralisches, sondern ein geheiligtes Leben zu führen.

8 Wer sich deshalb über diese Anweisungen hinwegsetzt, verachtet nicht einen Menschen, sondern den, der seinen Heiligen Geist in euch wohnen lässt – Gott.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/1.Thessalonicher4

 

  1. Timotheus 1, 8 Wir alle wissen, dass das Gesetz gut ist, wenn man es sachgemäß gebraucht.

9 Man muss sich nämlich darüber im Klaren sein, für wen es bestimmt ist. Es ist nicht für Menschen da, die tun, was vor Gott recht ist, sondern für die, die nicht nach Gottes Willen leben und sich gegen ihn auflehnen. Es richtet sich an gottlose und sündige Menschen, denen nichts heilig ist, die keine Ehrfurcht kennen, die sich an Vater und Mutter vergreifen und selbst vor einem Mord nicht zurückschrecken.

10 Es gilt für Menschen, die in sexueller Unmoral leben, und für Männer, die sich an Knaben oder ihresgleichen vergehen, für solche, die Menschenhandel treiben, Lügen verbreiten, falsche Eide schwören oder sonst etwas tun, was mit der gesunden Lehre nicht vereinbar ist.

11 Es richtet sich gegen alles, was dem Evangelium nicht entspricht; dem Evangelium, das mir anvertraut wurde und in dem Gott seine Herrlichkeit sichtbar macht; Gott, der in sich selbst vollkommen glücklich ist.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/1.Timotheus1

 

  1. Timotheus 3, 1 Du musst wissen, dass die Zeit vor dem Ende sehr schlimme Phasen haben wird.

2 Die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, großtuerisch und eingebildet. Sie werden Gott lästern, ihren Eltern nicht gehorchen und vor nichts mehr Ehrfurcht haben. Sie sind undankbar,

3 lieblos und unversöhnlich. Sie werden ihre Mitmenschen verleumden und sich hemmungslos ausleben. Sie sind gewalttätig und hassen das Gute.

4 Zu jedem Verrat bereit, sind sie leichtsinnig und werden vom Hochmut verblendet. Sie leben nur für ihr Vergnügen und kümmern sich nicht um Gott.

5 Sie geben sich zwar einen frommen Anschein, aber von der Kraft wahrer Gottesfurcht wollen sie nichts wissen. Halte dich von solchen Menschen fern!

6 Zu ihnen gehören nämlich auch die, die sich in Häuser einschleichen und das Vertrauen von Frauen gewinnen, in deren Leben sich viel Sünde angesammelt hat. Solche Weibsbilder werden von allen möglichen Begierden getrieben.

7 Sie wollen immerzu etwas Neues hören und sind doch unfähig, jemals zur Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.

8 So wie Jannes und Jambres sich einst gegen Mose stellten, so widersetzen sich auch diese Verführer der Wahrheit. Es sind durch und durch verdorbene Menschen, deren Glaube keiner Prüfung standhält.

9 Doch sie werden nicht weit damit kommen, denn ihr Unverstand wird sich allen zeigen, wie es auch bei jenen Ägyptern der Fall war.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/2.Timotheus3

 

Titus 3, 3 Denn auch wir waren früher unverständig, ungehorsam und gingen in die Irre. Wir waren Sklaven aller möglichen Leidenschaften und Begierden. Unser Leben war von Bosheit und Neid erfüllt, wir waren verhasst und hassten uns gegenseitig.

4 Als dann aber die Güte und Menschenliebe von Gott, unserem Retter, sichtbar wurde,

5 hat er uns aus reinem Erbarmen gerettet und nicht, weil wir gute und gerechte Taten vorweisen konnten. Durch die Wiedergeburt hat er uns gewaschen und durch den Heiligen Geist uns erneuert.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Titus3

 

  1. Petrus 4, 3 Es ist schlimm genug, dass ihr früher getan habt, was die Menschen ohne Gott von euch wollten. In hemmungsloser Gier habt ihr euch mit ihnen zusammen Ausschweifungen hingegeben, ihr habt euch betrunken, habt an wüsten Fress- und Saufgelagen teilgenommen und wart in einem abscheulichen Götzendienst gefangen.

4 Eure früheren Freunde sind jetzt natürlich befremdet, dass ihr euch nicht mehr in diesen Strudel der Leidenschaften hineinreißen lasst, und beschimpfen euch deswegen.

5 Aber sie werden sich vor dem verantworten müssen, der bald sein Urteil über alle Menschen sprechen wird, über die Lebenden und über die Toten.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/1.Petrus4

 

  1. Johannes 2, 9 Wer behauptet, im Licht zu leben, und dabei seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist immer noch in der Dunkelheit.

10 Doch wer seine Geschwister liebt, lebt im Licht, und dort gibt es nichts, was ihn zu Fall bringen kann.

11 Wer seine Geschwister hasst, lebt in der Finsternis. Er tappt im Finstern umher und weiß nicht, wohin er geht. Die Dunkelheit hat ihn blind gemacht.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/1.Johannes2

 

Hebräer 10, 26 Denn wenn wir absichtlich in Sünde leben, nachdem wir mit Gottes Hilfe die Wahrheit erkannt haben, verwerfen wir das einzige Opfer, das Sünden wegnehmen kann.

27 Dann bleibt nur noch das furchtbare Warten auf das Gericht und das wütende Feuer, das alle verschlingen wird, die sich gegen Gott gestellt haben.

28 Schon wenn jemand das Gesetz des Mose absichtlich übertrat, gab es kein Mitgefühl. Er musste auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin sterben.

29 Was meint ihr denn, um wie viel schlimmer der bestraft werden muss, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt und das Blut des Bundes entweiht, das ihn doch geheiligt hat, und der den Heiligen Geist verhöhnt, ohne den er Gottes Gnade nie erkannt hätte?!

30 Denn wir kennen den, der gesagt hat: “Die Rache gehört mir; ich werde vergelten!”, und auch: “Der Herr wird sein Volk richten!”

31 Es wird schrecklich sein, dem lebendigen Gott in die Hände zu fallen.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Hebr%C3%A4er10

 

Hebräer 12, 14 Bemüht euch ernstlich um Frieden mit allen und um ein geheiligtes Leben, ohne das niemand den Herrn sehen wird.

15 Achtet aufeinander, damit niemand sich von Gottes Gnade ausschließt! Lasst nicht zu, dass eine bittere Wurzel zur Giftpflanze wird, durch die dann viele von euch zu Schaden kommen!

16 Achtet auch darauf, dass keiner von euch ein ausschweifendes Leben führt oder mit heiligen Dingen so geringschätzig umgeht wie Esau, der für eine einzige Mahlzeit sein Erstgeburtsrecht verkaufte!

17 Ihr wisst ja, wie es ihm später erging, als er den Segen von seinem Vater bekommen wollte: Er wurde von Gott verworfen und fand keine Möglichkeit mehr, das rückgängig zu machen, obwohl er sich unter Tränen darum bemühte.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Hebr%C3%A4er12

 

Jakobus 4, 1 Woher kommen denn die Kriege und Streitereien unter euch? Sind es nicht eure eigenen Begierden, die sich regelrechte Schlachten in euren Gliedern liefern?

2 Ihr seid gierig und bekommt doch nichts. Ihr mordet und neidet und könnt auch so eure Wünsche nicht erfüllen. Ihr streitet und bekriegt euch – und habt nichts, weil ihr nicht darum bittet.

3 Und selbst wenn ihr betet, bekommt ihr nichts, weil ihr in böser Absicht bittet und nur eure Gier befriedigen wollt.

4 Wisst ihr Treulosen denn nicht, dass Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott bedeutet? Wer also ein Freund der Welt sein will, stellt sich als Feind Gottes dar.

5 Meint ihr denn, die Schrift redet umsonst? Gott wacht eifersüchtig über den Geist, den er in uns wohnen lässt.

6 Aber Gnade gibt er umso mehr. Deshalb sagt er: “Den Hochmütigen widersteht Gott, aber den Demütigen gibt er Gnade.”

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Jakobus4

 

Judas 4, 16 Diese Menschen haben ständig etwas zu meckern, sie begehren auf und sind mit ihrem Schicksal unzufrieden. Dabei folgen sie doch nur ihren Begierden. Sie sind großspurige Angeber und schleimige Schmeichler, die nur auf den eigenen Vorteil aus sind.

17 Doch ihr, liebe Geschwister, solltet euch daran erinnern, was die Apostel unseres Herrn Jesus Christus euch vorausgesagt haben.

18 Sie sagten nämlich, dass in der letzten Zeit Spötter auftreten werden, die nur ihren gottlosen Begierden folgen.

19 Und genau diese Leute sind es, die Spaltungen unter euch verursachen. Es sind triebhafte Menschen, die den Geist Gottes nicht besitzen.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Judas1

 

Offenbarung 9, 20 Aber die Menschen, die diese Plage überlebten, waren nicht bereit, ihre Einstellung zu ändern. Sie hörten nicht auf, Dämonen anzubeten und sich vor Götterbildern aus Gold, Silber, Bronze, Stein und Holz niederzuwerfen, die sie mit eigenen Händen gemacht hatten und die weder sehen noch hören noch gehen können.

21 Nein, sie kehrten nicht um, sie hörten nicht auf zu morden, sich mit okkulten Dingen zu beschäftigen, außerehelichen Sex zu haben und zu stehlen.

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Offenbarung9

 

 

Offenbarung 21, 8 Aber die Feiglinge, die Treulosen und die, die sich mit abscheulichen Dingen abgeben, die sexuell unmoralisch leben, und alle, die okkulte Praktiken ausüben, die Mörder, die Götzendiener und alle Lügner – sie erwartet der See, der mit brennendem Schwefel gefüllt ist, das heißt: der zweite Tod.”

https://www.bibleserver.com/text/Ne%C3%9C/Offenbarung21


Ich denke, nur wer Gott und seine Gnade ablehnt, darf sündigen. Er muss allerdings für die Folgen aufkommen. Gott ist heilig und duldet keine Sünde. Er will, dass wir auch heilig sein sollen, nicht aus eigener Kraft, er hilft uns. Wer Jesus liebt, hält seine Gebote. Sünde trennt uns von Gott und kann nur durch Vergebung beseitigt werden.

Christuszentriert: Jesus war ohne Schuld. Christen sind Nachfolger Jesu, sie hassen die Sünde.

Wer mutwillig sündigt muss sich fragen ob er wiedergeboren ist.

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In Jesu Namen bitten


13 und alles, worum ihr dann in meinem Namen bittet, werde ich tun. Denn so wird der Vater im Sohn geehrt. (Johannes 14,13)
13 فَأَيُّ شَيْءٍ تَطْلُبُونَهُ بِاسْمِي أَفْعَلُهُ لَكُمْ، لِيَتَمَجَّدَ الآبُ فِي الاِبْنِ.
13 شما می‌توانيد به نام من، هر چيزی از خدا درخواست كنيد، و من آن را به شما خواهم داد. چون من كه فرزند خدا هستم هر چه برای شما انجام دهم، باعث بزرگی و جلال خدا خواهد شد.
https://www.bibleserver.com/text/GNB.Ne%C3%9C.ALAB.FCB/Johannes14

Was heißt, in Jesu Namen? So wie Jesus es tun würde. Ein Jünger Jesu ist ein Nachfolger Jesu. Er will so werden, so handeln wie Jesus. Als Mensch kann er nicht genau so werden. Vollkommen konnte Jesus als Mensch nur sein, weil er auch wahrer Gott war und ist.
Gestern am 24.12.17 konnte ich morgens früh nicht mehr einschlafen. Das passiert schon mal, dann fallen mir Gedanken ein, die mich nicht mehr los lassen. Wenn es eine Aufgabe ist, die Gott mir geben will, bitte ich ihn, dass er mir das irgendwie bestätigt. Manchmal bekomme ich in meiner morgendlichen Zeit mit Gott schon einen Hinweis.
Heute geht es darum: Wie lebe ich als Christ, so dass meine Gebete erhört werden?
Jesus hasst Sünde, war sanftmütig, demütig, freundlich, liebevoll, selbstbeherrscht, barmherzig, langmütig, gütig,
Dafür soll ich beten. Das ist Jesu Wille, dass er mir bei dem Kampf gegen die Sünde beisteht und mich immer mehr zu seinen Eigenschaften umformt.
Jesus war immer im Gebet mit seinem Vater, er im Vater, der Vater in ihm. So auch wir in Jesus, Jesus in uns. Leider, so denke ich, sind meine Gedanken die meiste Zeit des Tages nicht bei Jesus, hoffentlich aber immer zur rechten Zeit.
Es geht nicht darum, dass ich Jesus in Allem zustimme, sondern dass ich es tue. Es muss in meinem Leben sichtbar werden.
Ich muss unterscheiden:
Meine Rettung hängt nicht davon ab. Gerettet werde ich, weil ich alleine auf Jesu Blut am Kreuz und seine Auferstehung meine Heilsgewissheit gründe. Wäre nur eine kleine Tat meinerseits notwendig, würde ich Jesu Tod nicht wirklich achten. Ich würde ja zugeben, dass er nicht reicht. Das wäre Gesetzlichkeit, vor der viele Christen sich fürchten.

Hier ein Video, das aus einer ungewöhnlichen, aber nachdenkenswerten Sicht das Leben eines Christen beschreibt.

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Luther erkannte den Glauben an die Gnade Gottes

Vorrede zu der Epistel von St. Paulus an die Römer

Diese Epistel ist das eigentliche Hauptstück des Neuen Testaments und das allerlauterste Evangelium. Sie ist es wohl würdig und wert, daß sie ein Christenmensch nicht nur von Wort zu Wort auswendig wisse, sondern daß er auch täglich damit als mit täglichem Brot der Seele umgehe. Denn sie kann nimmer zu viel und zu gründlich gelesen oder betrachtet werden. Je mehr sie behandelt wird, um so köstlicher wird sie und schmeckt sie.
Darum will ich auch meinen Dienst dazu tun und will durch diese Vorrede, so viel mir Gott verliehen hat, eine Einleitung dazu geben, damit sie von jedermann umso besser verstanden werde. Denn sie ist bisher mit Deutungen und mancherlei Geschwätz böse verfinstert worden, während sie doch an sich ein helles Licht ist und vollkommen genügt, um die ganze Schrift zu erleuchten.
Zuerst nun müssen wir der Sprache kundig werden und wissen, was St. Paulus mit den Worten: Gesetz, Sünde, Gnade, Glaube, Gerechtigkeit, Fleisch u. dergleichen meint. Sonst nützt kein Lesen darin.


Das Wörtlein Gesetz mußt du hier nicht nach menschlicher Weise verstehen, als ob es eine Lehre darüber sei, was für Werke zu tun oder zu lassen sind. Mit Menschengesetzen geht es so, daß man dem Gesetz mit Werken genug tut, wenn auch das Herz nicht dabei ist. Gott dagegen richtet nach des Herzens Grund. Darum fordert auch sein Gesetz des Herzens Grund. Er läßt sich an Werken nicht genügen, sondern straft vielmehr die Werke, die ohne des Herzens Grund getan sind, wie Heuchelei und Lügen. Daher heißen alle Menschen Lügner, Psalm 116, darum, weil keiner aus Herzensgrund Gottes Gesetz hält noch halten kann. Denn jedermann findet bei sich selbst Unlust zum Guten und Lust zum Bösen. Wo nun nicht freie Lust zum Guten ist, da ist des Herzens Grund nicht am Gesetz Gottes. Da ist denn gewißlich auch Sünde und Zorn bei Gott verdient, obgleich auswendig viel guter Werke und ehrbares Leben scheinen.
Daher zieht Paulus im 2. Kapitel den Schluß, daß die Juden alle Sünder sind, und sagt, daß nur die Täter des Gesetzes bei Gott gerecht sind. Er will damit sagen, daß niemand mit Werken des Gesetzes Täter ist, sondern sagt vielmehr zu ihnen folgendermaßen: Du lehrst, man solle nicht ehebrechen, und du brichst die Ehe; ferner: Auf dem Gebiet, wo du einen anderen richtest, verdammst du dich selbst, weil du ebendasselbe tust, was du richtest. Es ist, als wolle er sagen: Du lebst äußerlich fein in des Gesetzes Werken und richtest die, die nicht so leben, und weißt jedermann zu lehren; den Splitter siehst du in der Anderen Auge, aber des Balkens in deinem Auge wirst du nicht gewahr. Denn obwohl du äußerlich das Gesetz mit Werken hältst, aus Furcht vor Strafe oder aus Liebe zum Lohn: so tust du doch das alles ohne freie Lust und Liebe zum Gesetz, vielmehr mit Unlust und Zwang. Du möchtest lieber anders handeln, wenn das Gesetz nicht wäre. Daraus folgt, daß du von Herzensgrund dem Gesetze feind bist. Was ist denn das, daß du andere lehrst, nicht zu stehlen, wenn du im Herzen selbst ein Dieb bist, und es auch äußerlich gerne wärst, wenn du das wagtest? Indes bleibt auch das äußerliche Werk bei solchen Heuchlern auf die Länge nicht nach. So lehrst du andere, aber dich selbst nicht; weißt auch selbst nicht, was du lehrst, hast auch das Gesetz noch nie recht verstanden. Ja, außerdem mehrt das Gesetz die Sünde, wie es Kap. 5 heißt, darum weil ihm der Mensch nur feinder wird, je mehr es fordert, was er alles nicht kann.
Darum heißt es Kap. 7: Das Gesetz ist geistlich. Was heißt das? Wenn das Gesetz leiblich wäre, so geschähe ihm mit Werken genug. Nun aber, wo es geistlich ist, tut ihm niemand genug,  falls nicht alles, was du tust, von Herzensgrund geht. Aber ein solches Herz gibt niemand als Gottes Geist, der macht den Menschen dem Gesetz entsprechend, daß er von Herzen Lust zum Gesetz gewinnt und er hinfort nicht aus Furcht noch Zwang, sondern aus freiem Herzen alles tut. So ist das Gesetz geistlich: es will mit einem geistlichen Herzen geliebt und erfüllt sein und fordert einen solchen Geist. Wo der nicht im Herzen ist, da bleibt Sünde, Unlust, Feindschaft wider das Gesetz, das doch gut, gerecht und heilig ist.
So gewöhne dich nun an die Rede, daß es etwas ganz anderes ist, des Gesetzes Werke tun, als: das Gesetz erfüllen. Des Gesetzes Werk ist alles, was der Mensch aus seinem freien Willen und eigenen Kräften am Gesetz tut oder tun kann. Weil aber unter und neben solchen Werken im Herzen Unlust und Zwang zum Gesetz bleibt, so sind solche Werke alle verloren und nichts nütze. Das meint St. Paulus Kap. 3, wo er sagt: Durch Gesetzeswerk wird vor Gott kein Mensch gerecht. Daher siehst du nun, daß die Schulzänker und Sophisten Verführer sind, wenn sie lehren, sich mit Werken zur Gnade zu bereiten. Wie kann sich einer mit Werken zum Guten bereiten, der kein gut Werk ohne Unlust und Unwillen im Herzen tut? Wie wird Gott Lust an einem Werke haben, das aus einem unlustigen und widerwilligen Herzen kommt? Aber das Gesetz erfüllen, das heißt: mit Lust und Liebe seine Werke tun und frei, ohne des Gesetzes Zwang, göttlich und fromm leben, als gäbe es kein Gesetz oder Strafe. Diese Lust freier Liebe aber gibt der Heilige Geist ins Herz, wie es heißt Kap. 5. Der Geist aber wird nur in, mit und durch den Glauben an Jesus Christus gegeben, wie es in der Einleitung heißt. So kommt der Glaube nur allein durch Gottes Wort oder das Evangelium, das von Christus predigt, wie er ist Gottes Sohn und Mensch, gestorben und auferstanden um unsertwillen.


Daher kommt es, daß allein der Glaube gerecht macht und das Gesetz erfüllt. Denn er bringt aus Christi Verdienst den Geist. Der Geist aber macht ein Herz voller Lust und ein freies Herz, wie das Gesetz es fordert. So gehen denn die guten Werke aus dem Glauben selber hervor. Das ist gemeint Kap. 3, wo des Gesetzes Werke verworfen waren, so daß es lautet, als wolle er das Gesetz durch den Glauben aufheben. Nein, sagt er, wir richten das Gesetz durch den Glauben auf, das heißt: wir erfüllen es durch den Glauben.
Sünde heißt in der Schrift nicht nur das äußerliche, leibliche Werk, sondern all die Tätigkeit, die sich mit regt und wegt zu dem äußerlichen Werk, nämlich des Herzens Grund mit allen Kräften. Das Wörtlein „Sünde tun“ soll also bedeuten, daß der Mensch ganz in die Sünde dahinfällt und –fährt. Denn es geschieht auch kein äußerliches Werk der Sünde, ohne daß der Mensch ganz mit Leib und Seele hinanfährt. Und besonders sieht die Schrift ins Herz und auf die Wurzel und Hauptquelle aller Sünde: dies ist der Unglaube im Grunde des Herzens. Wie also der Glaube allein gerecht macht und den Geist und die Lust zu guten äußerlichen Werken bringt, so sündigt allein der Unglaube und bringt das Fleisch und Lust zu bösen äußerlichen Werken auf; wie es Adam und Eva im Paradies geschah, 1. Mose 3.


Daher nennt Christus einzig den Unglauben Sünde, indem er sagt Joh. 16: Der Geist wird die Welt strafen wegen der Sünde, daß sie nicht an mich glauben. Darum muß auch, ehe gute oder böse Werke, die guten oder bösen Früchte, geschehen, vorher im Herzen Glaube da sein; oder Unglaube als Wurzel, Saft und Hauptkraft aller Sünde. Diese heißt in der Schrift darum auch der Schlange Kopf und des alten Drachen Haupt, den des Weibes Same, Christus, zertreten muß, wie Adam verheißen ward, 1.Mose 3.


Zwischen Gnade und Gabe ist folgender Unterschied: Gnade heißt eigentlich Gottes Huld oder Gunst, die er uns gegenüber in sich trägt, vermöge deren er geneigt wird, Christus und den Geist mit seinen Gaben in uns zu gießen, wie das aus dem 5. Kapitel klar wird, wo es heißt: Gnade und Gabe in Christi u.s.w. Obwohl nun die Gaben und der Geist in uns täglich zunehmen und doch noch nicht vollkommen sind, so daß also noch in uns überbleiben böse Lüste und Sünden, die wider den Geist streiten, wie es heißt Röm. 7 und Gal. 5 und wie 1. Mose 3 der Hader zwischen des Weibes Samen und der Schlange Samen verkündigt ist: so tut doch die Gnade so viel, daß wir für ganz und voll gerecht vor Gott angesehen werden. Denn seine Gnade teilt und stückt sich nicht, wie die Gaben tun, sondern nimmt uns ganz und gar auf in die Huld, um Christi, unseres Fürsprechers und Mittlers, willen, und darum weil in uns die Austeilung der Gaben angefangen hat. So verstehst du das 7. Kapitel, wo sich St. Paulus noch einen Sünder schilt, und doch sagt er Kap. 8, es sei nichts Verdammliches an denen, die in Christo sind, trotz der unvollkommenen Geistesgaben. Wegen des ungetöteten Fleisches sind wir noch Sünder. Weil wir aber an Christus glauben und des Geistes Anfang haben, darum ist uns Gott so günstig und gnädig, daß er unsere Sünden nicht achten noch richten, sondern nach dem Glauben an Christus mit uns verfahren will, bis die Sünde getötet werde.

 


Glaube ist nicht der menschliche Wahn und Traum, den etliche für Glauben halten. Und wenn sie sehen, daß keine Besserung des Lebens noch gute Werke folgen, und doch vom Glauben viel reden hören, so fallen sie in den Irrtum und sagen: der Glaube sei nicht genug, man müsse Werke tun, soll man fromm und selig werden. Das macht: wenn sie das Evangelium hören, so fallen sie daher und machen sich aus eigenen Kräften einen Gedanken im Herzen, der spricht: Ich glaube. Das halten sie dann für einen rechten Glauben. Aber wie das eine menschliche Erdichtung und Gedanke ist, den des Herzens Grund nimmer erfährt, so tut er auch nichts, und es folgt keine Besserung darauf.
Aber Glaube ist ein göttliches Werk in uns, das uns wandelt und neu gebiert aus Gott und den alten Adam tötet, aus uns ganz andere Menschen in Herz, Gemüt, Sinn und allen Kräften macht und den heiligen Geist mit sich bringt. O es ist ein lebendig, geschäftig, tätig, mächtig Ding um den Glauben, daß es unmöglich ist, daß er nicht ohn Unterlaß Gutes wirken sollte. Er fragt auch nicht, ob gute Werke zu tun sind, sondern ehe man fragt, hat er sie getan, und er ist immer im Tun. Wer aber nicht solche Werk tut, der ist ein glaubloser Mensch, tappt und sieht um sich nach dem Glauben und guten Werken und weiß weder was Glaube noch was gute Werke sind, wäscht und schwatzt doch viel Worte vom Glauben und von guten Werken.
Glaube ist eine lebendige, verwegene Zuversicht auf Gottes Gnade, so gewiß, daß er tausendmal drüber stürbe. Und solche Zuversicht und Erkenntnis göttlicher Gnade macht fröhlich, trotzig und voller Lust gegen Gott und alle Kreaturen: das macht der Heilige Geist im Glauben. Daher wird der Mensch ohne Zwang willig und voller Lust, jedermann Gutes zu tun, jedermann zu dienen, allerlei zu leiden, Gott zu Liebe und zu Lob, der einem solche Gnade erzeigt hat. Daher ist es unmöglich, Werk und Glauben zu scheiden, ja so unmöglich, wie Brennen und Leuchten vom Feuer nicht geschieden werden kann. Darum sieh dich vor vor deinen eigenen Gedanken und unnützen Schwätzern, die vom Glauben und guten Werken zu urteilen klug sein wollen und dabei die größten Narren sind. Bitte Gott, daß er den Glauben in dir wirke: sonst bleibst du wohl ewiglich ohne Glauben, ob du auch schaffst und tust, was du willst oder kannst. –


Gerechtigkeit: das ist nun solcher Glaube. Sie heißt Gottes Gerechtigkeit, oder Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, darum weil Gott sie gibt und um Christi, unseres Mittlers, willen als Gerechtigkeit rechnet. Sie macht, daß der Mensch jedermann gibt, was er ihm schuldig ist. Denn durch den Glauben wird der Mensch ohne Sünde und gewinnt Lust zu Gottes Geboten. Mit dem Glauben gibt er Gott seine Ehre und bezahlt ihm, was er ihm schuldig ist. Aber den Menschen dient er williglich, womit er kann, und bezahlt damit auch jedermann. Solche Gerechtigkeit können Natur, freier Wille und unsere Kräfte nicht zuwegebringen. Denn wie niemand sich selber den Glauben geben kann, so kann auch niemand den Unglauben wegnehmen: wie will denn einer eine einzige noch so kleine Sünde wegnehmen? Darum ist alles Falschheit, Heuchelei und Sünde, was außer dem Glauben oder im Unglauben geschieht, es gleiße, so gut es kann. –


Fleisch und Geist mußt du hier nicht so verstehen, daß Fleisch nur das sei, was die Unkeuschheit betrifft, und Geist das, was das Innerliche im Herzen betrifft. Sondern Fleisch nennt Paulus, wie Christus Joh. 3, alles, was aus Fleisch geboren ist, den ganzen Menschen, mit Leib und Seele, mit Vernunft und allen Sinnen, darum weil alles an ihm nach dem Fleisch trachtet. Daher wisse, daß du auch den fleischlich zu nennen hast, der ohne Gnade von hohen geistlichen Dingen viel ausdenkt, lehrt und schwatzt, wie du das aus den Werken des Fleisches Gal. 5 wohl lernen kannst, wo er auch Ketzerei und Haß Fleischeswerk nennt; und Röm. 8 heißt es, daß durch das Fleisch das Gesetz geschwächt werde. Das ist nicht von Unkeuschheit, sondern von allen Sünden, allermeist aber von Unglauben, der das allergeistlichste Laster ist, gesagt. Umgekehrt auch sollst du den geistlich nennen, der mit den alleräußerlichsten Werken umgeht. So Christus, als er der Jünger Füße wusch, und Petrus, als er das Schiff führte und fischte. Ebenso sollst du wissen, daß Fleisch ein Mensch ist, der inwendig und auswendig lebt und das tut, was zu des Fleisches Nutzen und zum zeitlichen Leben dient; Geist einer ist, der inwendig und auswendig lebt und das tut, was dem Geist und dem zukünftigen Leben dient. –
Ohne ein solches Verständnis dieser Wörter wirst du weder diese Epistel von St. Paulus noch ein Buch der Heiligen Schrift je verstehen. Darum hüte dich vor allen Lehrern, die diese Worte anders brauchen, sie seien wer sie immer wollen, wenn es auch Hieronymus, Augustinus, Ambrosius, Origenes und ihresgleichen und noch Höhere wären.
Nun wollen wir zur Epistel greifen …


So finden wir in dieser Epistel aufs allerreichlichste, was ein Christ wissen soll, nämlich, was Gesetz, Evangelium, Sünde, Strafe, Gnade, Glaube, Gerechtigkeit, Christus, Gott, gute Werke, Liebe, Hoffnung, Kreuz ist, und wie wir uns gegen jedermann, er sei fromm oder ein Sünder, stark oder schwach, Freund oder Feind, und gegen uns selber verhalten sollen. Ferner ist das alles durch Schriftstellen trefflich begründet, durch Beispiele aus sich und aus den Propheten bewiesen, so daß hier nichts mehr zu wünschen ist. Darum scheint es auch, als habe St. Paulus in dieser Epistel einmal in Kürze die ganze christliche und evangelische Lehre zusammenfassen und damit eine Einführung in das ganze Alte Testament geben wollen. Denn ohne Zweifel: wer diese Epistel gut im Herzen hat, der hat des Alten Testamentes Licht und Kraft bei sich. Darum lasse sie ein jeglicher Christ bei sich allgemein und stetig in Übung sein. Dazu gebe Gott seine Gnade!   Amen.

aus: http://www.reformatorischeschriften.de/Vorrede/roemer.html

 

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Islam und Friede

Ist der Islam eine Religion des Friedens ?

1. Wahrer Friede ist vollkommene Harmonie zwischen Gott, dem Schöpfer, der ganzen Schöpfung und allen Menschen
2. Frieden auf der Erde und unter den Menschen ist unvollkommen und jederzeit zerbrechlich.
3. Der Islam meint einen Frieden durch Ergebung und Unterwerfung der Menschen unter Allahs Willen.
4. Die scheinbar idealen Absichten des Islam scheitern an der Wirklichkeit der Sünde
5. Nur durch den gekreuzigten und lebenden Jesus Christus können Muslime Frieden finden.

Einleitung:

“Friede sei auf euch” – so grüßen sich Muslime: al-salâmu °alaikum. D.h.: der Friede Allahs sei von oben herab auf euch! “Friede” spielt also im Islam eine große Rolle.
Muslime behaupten in ihrer Werbung, ‚Islam’ heiße Frieden. Der Islam schaffe Frieden mit Allah, Frieden im Herzen der Muslime und Frieden unter den Menschen, wenn sie Muslime werden.
Diese Behauptung ist – auf jeden Fall in sprachlicher Hinsicht – falsch. Die Worte ‚Islam’ und ‚Friede’ – auf Arabisch salâm – sind zwar miteinander verwandt, aber sie bedeuten nicht dasselbe. ‚Islam’ bedeutet ‚Ergebung’, ‚Unterwerfung’, ‚Kapitulation’. Der Islam schafft also höchstens einen Friedenszustand durch Kapitulation.
Doch – ist das wahrer Friede? Was ist eigentlich Friede? Was bedeutet Friede biblisch?

1. Wahrer Friede ist vollkommene Harmonie zwischen Gott, dem Schöpfer, der ganzen Schöpfung und allen Menschen

Als Jesus auferstanden war und seinen Jüngern begegnete, sagte er zu ihnen: “Friede sei mit euch”. Seine verängstigten Freunde sah er freundlich an und sagte es ihnen ins Gesicht:
Friede mit euch! Angst und Trauer wichen. Freude erfüllte sie.

Diesen umfassenden Frieden nennt die Bibel ‚Heil’ – auf Hebräisch Schalom.

In der Bibel gibt es wunderbare Schilderungen dieses Friedens: “Da werden die Wölfe bei den Lämmern wohnen und die Panther bei den Böcken lagern. Ein kleiner Junge wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben… und Löwen werden Stroh fressen wie die Rinder. Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter. Man wird nirgends Sünde tun noch freveln auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land wird voll Erkenntnis des HERRN sein….” (Jes. 11, 5 – 9) “Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.” (Jes. 2, 3 – 4).

Im Reich des vollkommenen Friedens werden die Herzen erneuert sein. Die Menschen werden gern Gott danken und ihn loben. Es wird keinen Neid und Hass mehr zwischen den Menschen geben, keine Krankheit, kein Leid, keine Tränen, keinen Tod, keine Naturkatastrophen, keinen Kampf mehr zwischen Tieren und Menschen.

So war es im Paradies vor dem Sündenfall, und so wird es im Paradies wieder sein. Im Paradies ist tiefer Friede und vollkommene Freude.

Das Entscheidende bei diesem Frieden ist, dass die Beziehung zwischen Mensch und Gott in Ordnung gekommen ist. Das ist möglich, weil Gott ein persönlicher Gott ist. Er heilt unsere Beziehung zu ihm. “Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.” – so singen die Engel bei der Geburt des Heilandes Jesus Christus (Lk. 2,14). Mit Jesus ist dieser Friede zu uns Menschen gekommen: Friede sei mit euch!    

2. Frieden auf der Erde und unter den Menschen ist unvollkommen und jederzeit zerbrechlich.

Bis Gottes Friedensreich kommt, bleibt jeder Friede auf der Erde unvollkommen und leicht zerstörbar.

Nur ein Frieden ist jetzt schon vollkommen, der Friede mit Gott durch Jesus Christus. Er ist wie eine geschlossene Linie, die niemand unterbrechen kann. “Er ist unser Friede…er ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündigt…” (Eph. 2,14.17)

Aller menschlicher Friede dagegen ist höchstens wie ein punktierte Linie, immer wieder unterbrochen und zerbrochen.

  • Menschen erreichen teilweisen Frieden mit der Natur, indem sie Tiere zähmen und die Naturgewalten eindämmen.
  • Menschen erzwingen Frieden, wenn die Schwächeren vor den Stärkeren kapitulieren müssen.
  • Menschen erreichen einen brüchigen Frieden durch Waffenstillstandsvereinbarungen.
  • Menschen erreichen Frieden, indem beide Seiten Kompromisse machen.
  • Und hin und wieder geschieht sogar Friede durch echte Versöhnung, indem beide Konfliktpartner sich zu ihrer Schuld bekennen.

Mangelnder Friede hängt immer mit Schuld und Sünde zusammen. Nur wo Sünde überwunden wird, kann Schalom einkehren.

Das gilt besonders im Verhältnis zu Gott. Wenn wir unsere Schuld vor Gott bekennten, wird uns Frieden mit Gott geschenkt. Dieser Friede ist ein unumstößliches Faktum, denn er gründet sich auf das Kreuz von Jesus Christus.

Dieses Faktum führt dann auch zum Frieden in unserem Herzen und in unserer Seele. Wenn wir mit Gott versöhnt sind, kehren Friede und Freude bei uns ein. Da stimmt das Herz gern Loblieder zu Gottes Ehre an.

Und da wird auch die Versöhnung mit Menschen leichter. Sicher, der Herzensfriede und der Friede mit Menschen sind auch unter denen, die zu Jesus gehören, nie vollkommen und immer wieder gefährdet, aber der Friede durch das Kreuz Jesu bleibt bestehen!

3. Der Islam meint einen Frieden durch Ergebung und Unterwerfung der Menschen unter Allahs Willen.

Das wird schon am Beten der Muslime deutlich. Fünfmal am Tag werfen sich fromme Muslime vor Allah auf den Boden nieder. Dieses Niederwerfen ist sinnfälligster Ausdruck des Islam.

Dieses Niederwerfen in Reih und Glied ist in gewisser Weise beeindruckend. Ein wenig könnten wir Christen davon sogar lernen und etwas mehr Ehrfurcht in unserem öffentlichen Beten zeigen. Aber im Kern ist unser Gebet anders als das muslimische. Unser Beten ist ein Reden des Kindes mit seinem Vater und des Schülers mit seinem Lehrer. Wir reden im Gebet eine Person an. Muslime dagegen werfen sich vor dem unnahbaren und unpersönlichen Allah in den Staub.

Alles, was den Muslimen an Rätselhaften im Leben widerfährt, kommt von Allah und muss ohne Widerspruch und Rückfrage angenommen werden. Es ist Schicksal, von Allah gefügt – Kismet. So etwas wie Anfechtung oder gar Zweifel erlaubt der Islam nicht. Das Hiobbuch könnte nicht im Koran stehen.

Aber es gibt bei frommen Muslimen eine stille Ergebenheit in Allahs rätselhaften Willen. Der kann Menschen zu Geduld und standhafter Ausdauer führen. Der Islam hat also nicht nur diese kämpferische Seite, die wir gleich betrachten werden. Besonders der sogen. Sufi- oder mystische Islam ist friedlich und duldsam. Traditionell rechnen sich etwa 10 % der Muslime zu dieser Richtung.

Bleiben wir noch einen Augenblick bei diesem Ergebenheits-Islam. Muslime sind gehalten, sich nicht nur dem Schicksal zu unterwerfen, sondern auch der Sharia, dem muslimischen Gesetz. Sie dürfen nicht fragen, wie sinnvoll es ist. Es ist Allahs Wille, und deshalb muss ihm gehorcht werden.

Der Grund ist einfach: Allah ist keine Person, die man hinterfragen könnte. Allah ist eine unpersönliche Macht, der der Mensch sich nur unterwerfen kann.

Das kommt natürlich bei uns im Westen nicht so gut an, und deshalb betreibt man eine geschickte Propaganda und sagt, dass diese Ergebung in Allah dem Muslim inneren Frieden schenkt. Und wenn alle Menschen sich vor Allah beugten, dann gäbe es keine Probleme mehr unter den Menschen. Dann wäre Friede in der Gesellschaft.

Das ist natürlich zunächst einmal reine Theorie. Wir kommen gleich noch zur Wirklichkeit. Aber halten wir fest, dass der Islam einen Frieden durch Ergebung will, keinen Frieden durch Versöhnung mit Allah.

Das hat Konsequenzen: Wenn Muslime die Gesetze Allahs übertreten, müssen sie das wiedergutmachen, indem sie beten, fasten, die Wallfahrt machen oder Geld zahlen.

Muslime können aber nie genau sagen, ob die Wiedergutmachung ausreicht. Erst im Jüngsten Gericht entscheidet sich für sie, ob Allah die Sühne annimmt.

Wenn Muslime aneinander schuldig geworden sind, dann ist die Rache erlaubt. Man kann auf die Rache verzichten, aber dann muss der Schuldige dem Geschädigten oder seiner Familie Geld zahlen. Versöhnung unter Muslimen geschieht durch Sühneleistung des Schuldigen.

Damit sind wir bereits bei der gesellschaftlichen Seite des Islam und kommen zum Islam als Kampf. Denn die Unterwerfung unter Allah soll nicht nur durch den einzelnen Frommen geschehen, sondern die gesamte Gesellschaft und den Staat umfassen. Das gesamte Leben soll sich nach islamischen Gesetzen richten, und das muss für Muslime und Nichtmuslime gelten.

Ich will das an einem Beispiel deutlich machen. Wenn Christen in einem strengen islamischen Staat leben, müssen sie die öffentliche islamische Ordnung einhalten. Z.B. müssen in Saudi-Arabien auch christliche Frauen auf der Straße muslimische Kleidung tragen und ihren Kopf verhüllen. Christen dürfen im Fastenmonat öffentlich nicht essen, sondern nur zu Hause. Ehemann und Ehefrau dürfen sich öffentlich keinen Kuss geben, schon gar nicht unverheiratete Leute. In manchen Ländern dürfen Christen öffentlich keine Kreuze zeigen.

Der konsequente Islam zielt also darauf ab, die ganze Menschheit den Gesetzen des Islam zu unterwerfen. Früher hat man das militärisch getan, heute versucht man es mit Mitteln der Werbung, mit wirtschaftlichem Druck, mit Einschüchterung und mit Gerichtsverfahren. Und manche tun es mit Terror.

Der konsequente Islam hat also einen totalitären Charakter. Er ist eine Ideologie. Im Zentrum steht die Lehre von dem einen Allah. Ihm soll alles unterworfen werden. Man nennt diesen ideologischen Islam heute zu Recht ‚Islamismus’. Die Islamisten sind keine Randgruppe, sondern eine breite Bewegung, die weite Teile der Muslime erfasst. In manchen Ländern sind es 25 bis 50 %, die in irgend einem Grad dieser Bewegung nahe stehen. Der harte Kern der Islamisten ist natürlich kleiner, aber er genießt große Sympathie bei vielen Muslimen.

Man kann nicht sagen, dass die shiitischen Muslime islamistischer sind als die sunnitischen. Shiiten und Sunniten unterscheiden sich an der Frage, wer die rechtmäßigen ersten Leiter der islamischen Gemeinde nach Muhammad waren, ob Abu Bakr, Omar und Uthman oder Ali.

Es ist auch verkehrt zu meinen, dass alle Islamisten Terroristen sind. Die Terroristen bilden kleine, aber schlagkräftige und finanzstarke Gruppen. Die meisten Islamisten wollen ihre Ziele dagegen durch Propaganda, durch Gerichtsverfahren, durch Parteien, also auch auf demokratische Weise und durch den sogen. ‚Marsch durch die Institutionen’ erreichen.

Der Werbeslogan, dass Islam ‚Frieden’ heiße und Frieden schaffe, ist eine islamistische Formel.

Auch in Deutschland sind die Islamisten stark geworden. Ich vermute, dass doch ein Viertel der Muslime in irgend einem Maß islamistisch denkt, also das Ziel verfolgt, dass Deutschland langfristig ein islamischer Staat wird. Diese Erwartung ist durchaus berechtigt. Die deutsche Bevölkerung sinkt, die Zahl der Muslime steigt durch Einwanderung und Kinderreichtum.

Wird also eines Tages der deutsche Bundeskanzler Muslim sein? Innerhalb der nächsten zwanzig Jahre sicher nicht, aber in hundert Jahren wäre das vielleicht möglich. Doch, wer weiß, was dann sein wird? Keiner kann heute sagen, wie sich der Islam entwickeln wird. Außerdem ist die Zukunft in Gottes Hand.

Doch kehren wir in die Gegenwart zurück. Islamisten begründen die islamische Eroberungspolitik folgendermaßen.

Sie sagen, dass die Muslime nur dann richtig als Muslime leben könnten, wenn der Staat sich nach den Gesetzen Allahs richtet.

Ferner meinen sie, dass die Nichtmuslime sich nur dann frei für den Islam entscheiden könnten, wenn sie eine richtige staatliche islamische Ordnung, also so etwas wie den richtigen Islam zu sehen bekommen. Solange der Islam nicht herrscht, könne er sich nicht richtig ausleben, und das hindere Menschen daran, zum Islam überzutreten.

Der konsequente Islam will also Macht im Namen Allahs und Unterwerfung unter Allah. Muslime halten ihre Ziele erst dann für erreicht, wenn es keinen Widerstand gegen Allah, Muhammad und den Islam mehr gibt. Im Koran heißt es (48,28 Paret): Allah “ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr zum Sieg zu verhelfen über alles, was es an Religion gibt.”

Der streitbare Islam will also einen Frieden durch Macht. Es ist ein Friede ohne Freiheit und deshalb ohne Freude. Der Islam ist eine kämpferische, aber freudlose Religion. Seine Kampfesdisziplin kann durchaus beeindrucken. Das fünfmalige rituelle Gebet, das Fasten im Ramadan und die Wallfahrt nach Mekka erfordern viel Disziplin und Ausdauer von den Muslimen. Das beeindruckt manchen Beobachter.

Das macht uns aber auch Angst. Im Koran steht der berühmte ‚Schwertvers’ (9,5): “Wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber abkehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen!” Ebenso deutlich ist Sure 47, 4ff: “Wenn ihr (auf einem Feldzug) mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann haut (ihnen mit dem Schwert) auf den Nacken! Wenn ihr sie schließlich vollständig niedergekämpft habt, dann legt (sie) in Fesseln…”. In Sure 8,39 befiehlt der Koran: “Kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Gott (d.h. Allah, Tr.) verehrt wird!”

Dieser bewaffnete Kampf richtet sich auch gegen Juden und Christen: “Kämpft gegen diejenigen, die… nicht verbieten (oder: für verboten erklären), was Gott (d.h. Allah, Tr.) und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut aus der Hand (?) Tribut entrichten!” (9,29)

Der Islam ist nicht eine Religion des Friedens im christlichen Sinne, sondern eine Religion des Kampfes. Und ein Teil der Islamisten nimmt das ganz wörtlich. Der Kampf mit Worten und durch Überzeugung geht ihnen zu langsam. Sie wollen Kampf durch Gewalt bis hin zum Terror. Deshalb ist die Frage berechtigt, wie gefährlich der Islam ist.

4. Die scheinbar idealen Absichten des Islam scheitern an der Wirklichkeit der Sünde

Diese Formulierung mag sie überraschen. Kann man von ‚idealen Absichten’ sprechen, wenn Menschen durch Gewalt unterjocht werden? Muslime sehen das so, aber für Nichtmuslime ist das überhaupt nicht ideal. Müsste jetzt nicht eine Warnung vor dem kämpferischen Islam erfolgen?

Natürlich müssen wir gegenüber dem kämpferischen Islam wachsam sein. Jeder Staat muss sich Gedanken darüber macht, wie er sich gegen den aggressiven Islam schützt. In England, Frankreich, Spanien und jetzt auch in den Niederlanden ist das bereits eine sehr akute Frage.

Ich möchte aber noch auf einen ganz anderen Aspekt aufmerksam machen. Ich möchte auf das große innere Dilemma des Islam hinweisen. Auf den Widerspruch zwischen Propaganda und Wirklichkeit. Der Islam will Frieden durch Kampf – doch geht das denn? Schafft denn der Islam in seinem Herrschaftsbereich Frieden?

Wie sieht denn die Wirklichkeit aus? Wie geht es den islamischen Menschen?

Wenn wir die islamische Geschichte überblicken und uns die heutigen islamischen Länder anschauen, dann müssen wir sagen, dass der Islam sein Ziel nie erreicht hat.

Die Geschichte des Islam ist voll von Unfrieden, voll von Kriegen und Massakern, Unterdrückung von Völkern, voll von Lüge und Korruption. Eine wirklich friedliche Gesellschaft hat es nie gegeben. Immer wurden nichtmuslimische Völker, aber auch eigene muslimische Völker unterdrückt. Die eigenen muslimischen Frauen wurden und werden geknechtet. Es gab und gibt viel Rache und Feindschaft untereinander.

Der Islam hat also seine so ideal klingenden Ziele nie erreicht. Viele Muslime fühlten sich von der Härte des Gesetzes unterdrückt und haben gegen es innerlich und wo möglich auch äußerlich, rebelliert. Andere haben das Gesetz mit Tricks umgangen.

Was ist der Grund für dieses Scheitern? Der Grund liegt im Islam selbst, und zwar in der Lehre Muhammads. Muhammad hatte nicht erkannt, dass wir Menschen zutiefst unter die Sünde gefallen sind und deshalb nicht durch strenge Gesetze und Gewalt kuriert werden können.

Muhammad meinte, dass der Mensch sich selbst durch eigene Kraft und durch das Halten der Gesetze Allahs aus der Sünde befreien könne, wenn er nur wolle. Deshalb lehnte Muhammad den Retter Jesus Christus ab, der allein uns aus der Sünde befreien kann.

Deshalb wird im Islam die Sünde verharmlost. Der Islam traut dem Menschen, aber auch der Macht des Gesetzes und der Gewalt viel zu. Das verleiht dem Islam den ideologischen Charakter, und darin ist er mit dem Kommunismus verwandt. Auch der Kommunismus strebte eine scheinbar ideale Gesellschaftsordnung an, aber er wollte sie mit Gewalt und unter vielen Opfern an Menschenleben durchsetzen.

Ideologien sind deshalb zum Scheitern verurteilt, weil sie an der Wirklichkeit des sündigen Menschen vorbei gehen. Das ist eine große Tragik, für die Gemeinde Jesu aber auch die große Hoffnung.

Natürlich wird der kämpferische Islam nicht so schnell zusammenbrechen. Seine Ideologie ist tief in den Herzen der Menschen verankert. Wir werden in diesem Jahrhundert mit einem starken, kämpferischen Islam rechnen müssen. Aber der Islam zeigt auch ganz deutliche Schwächen. Wenn ein Mensch fanatisch wird, zeigt das bekanntlich, dass er sich seiner Sache nicht ganz sicher ist. Fanatismus ist die Kehrseite einer tiefen Verunsicherung.

5. Nur durch den gekreuzigten und lebenden Jesus Christus können Muslime Frieden finden.

Der biblische Glaube ist sehr realistisch. Er macht uns klar, dass wir einen Retter brauchen. Friede mit Gott können wir uns nicht schaffen, er muss uns geschenkt werden. Die Bibel sagt uns, dass nur Gott selbst uns aus unserem Unfrieden herausholen kann.

Deshalb ist Jesus der wahre Friedenstifter zwischen Gott und uns. Jesus arbeitet nicht mit Druck und Gewalt, sondern mit Liebe und Fürsorge. “Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht”, sagt Jesus (Matth. 11, 30). “Ich bin der gute Hirte, und der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.” (Joh. 10,11) Wir Menschen sind Jesus wichtiger als sein eigenes Leben: deshalb kann nur durch das Opfer Jesu Versöhnung und Friede geschehen.

Das ist unsere Botschaft an Muslime. Deshalb geschieht Mission im Namen Jesu unter Muslimen in aller Welt, auch bei uns. Wenn Sie Muslime kennen und ins Gespräch mit ihnen kommen, können Sie ihnen bezeugen, dass Sie Frieden mit Gott durch Jesus gefunden haben und dieser Friede ihr Herz erfüllt.

Gott sei Dank, kommen auch Muslime zum Frieden mit Gott durch Jesus Christus. In unserem Land, in Europa, in den islamischen Ländern. Muslime, die den Frieden von Jesus kennen gelernt haben, bezeugen, dass sie im Islam keinen Frieden fanden. Der Islam mag den Menschen eine gewisse Sicherheit geben. Er gibt ein Gefühl der Überlegenheit, aber er schenkt keine Gewissheit des Friedens mit Gott, keine Gewissheit des Heils.

Viele fromme Muslime beschäftigt die Frage, wie sie Heil erlangen und ins Paradies kommen können. Der Islam versteht sich als gerader Weg ins Paradies. Doch Muslime haben keine Gewissheit, ob sie ins Paradies kommen. Ausdruck dieser Ungewissheit sind die Selbstmordterroristen, denen das Paradies versichert wird.

Der Islam – eine Religion des Friedens? Höchstens eines Friedens durch stumme Ergebung oder durch gewaltsame Unterwerfung. Den Frieden durch Versöhnung mit Gott schenkt allein das Evangelium, das Paulus im Römerbrief bezeugt (5,1): “Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus.”. Dieser Friede von Jesus Christus sei mit Ihnen!

Eberhard Troeger, Breitscheid am 12.11.04     (mit freundlicher
Genehmigung von Herrn Troeger)

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