Über mich

Gerhard

Aus meinem Leben
Einige Daten
Persönliche Interessen
Eigene Gemälde

Aus meinem Leben

Ich heiße Gerhard Lingenberg und bin 72 (2016) Jahre alt. Meine Eltern Emil und Ilse waren gehörlos. Als Kind musste ich sie bei  jeder Gelegenheit übersetzen. Das fiel mir sehr schwer. Ich war  froh, wenn ich nichts zu sagen brauchte. Als ich 19 war, blieb mein Vater von zu Hause weg. Ich wusste einige Jahre nicht, wo er wohnte  (Er bekam ein Kind von einer Mitarbeiterin, mit der er auch wegzog) Später wollte ich gern  reden, doch es klappte nicht so recht. Ich merkte  dann, dass es mit Alkohol besser ging. Langsam  aber sicher trank ich mehr. Bald merkte ich, dass  ich nicht mehr aufhören konnte. Ich wollte zwar  aufhören, aber nicht verzichten. Manchmal sprachen mich Christen an, dass Gott mir helfen  könne, der Alkohol sein mein Gott. Ein Leben mit  dem wahren Gott sei das wahre, erfüllte,  lebenswerte Leben, wurde mir von einigen Leuten gesagt. Nach meiner Überzeugung gab  es aber keinen Gott. Durch die bewiesene  Evolution hat sich doch alles von selbst  entwickelt.
Beim Nachdenken über den Sinn meines  Lebens, der Welt, woher, wohin, hielt ich für möglich, es könnte  vielleicht doch ein höheres Wesen geben. Die  vielen Stunden, die mir durch den Alkohol fehlten
(was habe ich nur alles angestellt?), machten mir  bewusst, dass ich vor einer höheren Instanz  schuldig war (wenn es eine geben würde). Dann  traf ich meine spätere Frau. Nicht lange danach schrieb  ich ihr einen Brief, dass es keinen Sinn mit uns  beiden hätte. Mein Leben sei kaputt und ich  wolle sie nicht mit hineinziehen. Meine Frau  Lissa aber gab nicht auf, sie dachte, sie könne  mich ändern.
Es wurde zwar besser mit mir, aber  sie musste mich noch zu oft in den Wirtschaften  und Kneipen suchen, wenn ich nicht nach Hause kam. Es waren 8 harte Jahre für sie. Unsre  Kinder haben das z.Teil miterlebt. Sonntags ging  ich mit ihr in die Gemeinde in Breitscheid. Ich  bat Gott um Vergebung von meinen Sünden, es  änderte sich aber nichts. Gott schien es nicht  zu geben.
1985 waren wir in einem christlichen  Erholungsheim. Hier las ich ein Heft mit  Vorträgen von einem Wissenschaftler, aus dem  mir klar wurde, dass die Evolutionstheorie nicht  bewiesen ist, und dass einige Tatsachen sogar  dagegen sprechen. Morgens besuchten wir die  Stunden einer Freizeitgruppe, in der ein  Evangelist von Jesus Christus sprach. An einem  Morgen erklärte er, wie ein Mensch wirklicher  Christ werden kann.
Als er zu dem Punkt kam, dass  man Gott für die Vergebung der eigenen Schuld  danken soll (kann), war mir plötzlich klar: das  war es. Ich konnte glauben, dass es Gott gibt,  dass ich mich selbst nicht retten kann, dass  Jesus Christus, der Sohn Gottes, für meine  Schuld durch seinen Tod bezahlt hat. Wenn ich  Jesus im Glauben als meinen Retter und Herrn  annehme. Aber alkoholabhängig und Christ, das passte  doch nicht. Im Gebet bat ich, dass Gott mich von meiner  Abhängigkeit befreit. Es war schwer, aber nach einigen Rückschlägen war der Zwang weg. Alle, an denen ich schuldig geworden bin, bitte ich um Vergebung.


Einige Daten

1944 Geburt in Haiger /Hessen
1951-1955 Volksschule in Haiger
1955-1961 Mittelschule in Haiger
1961 Lehre in Dillenburg
usw
usw

Persönliche Interessen

Das Johannes-Evangelium in 17 Sprachen
Pedelec
In 2012 habe ich mir einen Nachrüstsatz zum Elektrofahrrad eingebaut  Näheres unter – Pedelec

1962-1963 habe ich hier im Spielmannszug die Querflöte strapaziert.

Tenorhorn

Mit etwa 39 Jahren habe ich angefangen, Tenorhorn spielen zu lernen (seit 2012 nicht mehr).  Näheres unter – Christ

Malen

Vor ungefähr 26 Jahren habe ich einige Bilder in Öl, Kreide gemalt. Der  Abstand zwischen den Bildern war jedesmal so groß, dass ich die Technik immer neu lernen musste. Jetzt will ich versuchen, mit dem PC (Corel) einigermaßen vernünftige Grafiken auf den Schirm zu bringen.


Gitarre

Das habe ich auch sehr spät gelernt. Hauptsächlich spiele  ich zu Hause. Sonst nur zur Liedbegleitung in der Gesprächsgruppe  in der JVA Butzbach. Bei unserer Weihnachtsfeier 2012

Anfang der 9ziger Jahre hat Jupp unsere Kontaktgruppe in der JVA Koblenz besucht. Vom ERF wurde ein Interview von ihm aufgenommen: „Wütend auf Gott“ https://www.erf.de/erf-mediathek/sendungen-a-z/erf-menschgott/wuetend-auf-gott/67-513

Russisch lernen

Dies versuchte ich schon länger mit mehr oder weniger Erfolg, jetzt nicht mehr.  näheres bei Russisch

Jetzt lerne ich mehrere Sprachen zu lesen mit der Bibel.

Mundharmonika

Mit der Harp beschäftige ich mich mehr nebenher und nur privat. Im November 2012 habe ich an einem Anfängerkurs mit Dale King in Dillenburg teilgenommen.

Singen

Obwohl ich das nicht kann, sang ich im Großen Chor der GHB (Gefährdetenhilfe Breitscheid) mit.
Ich denke, das trug zu dem besonderen Sound mit bei.

Lesen

Lesen – vergessen – lesen = mir lieber als reden.

PC

Der PC soll mir mehr als Zeichen- Mal- und Schreibmittel dienen. Aber  hat man sich in ein Programm eingearbeitet, kommt ein neues und man  fängt von vorne an. Meine Homepage, auch www.alt-breitscheid.de/blog/ bearbeite ich natürlich auch mit dem PC.

 

wanderndes Licht

 

 

 

 

 

 

 

In 2014 möchte ich mich mit dem Bildbearbeitungsprogramm Gimp beschäftigen. Ich finde es sehr gut, obwohl ich am Anfang überhaupt nicht durchblickte. Es gibt einige Videos, mit denen man die Schritte zu einem bestimmten Ergebnis schnell lernt. Hier habe ich das laufende Licht (ohne Video) gelernt www.gimp-werkstatt.de. Einige falsche Einstellungen hatten die Sache allerdings etwas erschwert.

Eine Bitte um Hilfe: Robert: Ich bin unschuldig als Mörder verurteilt.

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