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das Schöne, Angenehme, und Beglückende wird ja nur durch das bestehen seines Gegensatzes erkannt und empfunden. Je trotziger die Gebärden des Winters, desto größer die Sehnsucht nach dem Frühling und die Freude, die das Erfüllen bringt - im Wonnemonat Mai! Und gäbe es das Wohlbehagen des Bauern hinterm warmen Ofen im Dezember ohne sein vorheriges Mühen und Ringen mit den Elementen?
Breitscheid, du unsere Heimat! Auf jeden Fall schätzen und lieben wir dich und wärest du "Wüste und Hütte!"
"Und wär's ein ödes Fleckchen nur,
wo einst die Wiege stand.
Es ist und bleibt die Heimatflur
das liebste Stückchen Land... .
O Heimat, die mein Glück umschließt,
sei mir stets tausendmal gegrüßt!"
Stumm ? (von Fritz Philippi)
Wer sagt, du wärst stumm, du hoher Wald,
Der kennt dich nicht. Verschloss'nen Herzens ging
Er taub vorbei und ohne Gegengruß.
Ich hab', oh Wald, dich immer noch gehört,
Wenn deine weiten Hallen ich betrat.
Ich hörte atmen deine breite Brust.
Ich spürte deinen Odem unentweiht.
Und aus den Wipfeln hört ich reden dich
Vom Stamm zu mir und hin zum Fels und her,
Dein Wort wie Heimatlaut so treu und deutsch.
Und wenn ich lauschte, ward es still in mir.
Mir deuthe, ob an deinem Saume stund
Ein Hüter, der mir nahm die Erdenlast.
Vom Menschentreiben ruhte aus mein Herz.
Und dann verstand ich meiner Väter Brauch,
Die in dem heilgen Haine Gott gesucht
Und wählten dort der Andacht Opferstein.
Mir war es dann, als wär ich stammverwandt,
Dir, Hochwald, von dem gleichen Gotte her;
Und sollt' mit dir die beiden Arme hoch
Zum Himmelsdom aufrecken im Gebet.
Und wenn's dann rauschend klang ob meinem Haupt,
Ging mir ein heil'ger Schauer durch die Brust,
O, Wald, als wär bei uns der Herre Gott
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von Kornelia Pelz übersetzt
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