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die Asp. zu treiben; die erregten Bauern machten aber dann ein Feindgeschrei
(riefen ihre Freunde zur Hilfe auf, um eine wirkliche oder vermeintl. Gefahr abzuwenden),
die gerade in Driedorf liegenden Mainzischen und anderer Herrn Feinde (im Text
steht "andern") folgten ihrem Rufe, sie jagten nach, und es ward nun bei
dem Zusammentreffen Kloppels Pferd mit einer Hellebarde gestochen, der Bauer
von Gust. aber von Kloppel mit einem Pfeil geschossen. Daher ist seither aller Unwille
gekommen.- Der selbe Vorfall wurde auch von den Zeugen aus dem Amt Driedorf
berichtet ( S 40 ). Der Zeuge aus Rab. sagt, als er noch klein gewesen wäre,
hätten die von Erdb.,Gust.,Breitsch. u. Rab. alle in die Asp. getrieben, habe niemand
dem anderen etwas darum getan auf eine Anzahl Jahre , bis "Knepels" Pferd ge =
stochen worden sei. Ein and. Rabenscheider sagt, da Henn "Knoppel" Amtmann ge=
wesen sei, sei ihm ein Pferd gestochen worden. Obwohl der Name des Amt=
manns verschieden angegeben wird, betrifft es immer dieselbe Person und Sache. Wann
es gewesen ist, u. was die Mainzer u. Genossen damals in Driedorf suchten,
ist schwer festzustellen. Es muß sich aber wohl um die Streitigkeiten um das Amt Driedorf
handeln, an denen auch zeitweise der Erzbischof von Mainz beteiligt war.
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