gewesen, auch in diesem Buche danach zu handeln. An einigen Stellen bin ich aber bewußt davon abgewichen, nämlich bei solchen Fragen, wo es mir Herzensbedürfnis war, den Bewohnern meiner Heimat dazu zu verhelfen, daß sie richtiger darüber denken. (Siehe z. Bsp. S. ...). Mit Johannes Scherr, Ludwig Häusser und anderen befinde ich mich ja da in guter Gesellschaft.
Das Lied der Heimat.
"Aus fernem, frohen Kindheitstagen
Ein Klang mir durch die Seele zieht;
Es ist ein lieblich leises Singen,
Es ist ein ew'ges Heimatlied.
Ich hör es in dem Waldesrauschen,
Mir singt's die Flur im Heimattal;
Das Bächlein murmelt seine Weise,
Mich grüßt's in jedem Sonnenstrahl.
Es klingt aus tausend Blumenkelchen,
Vom Morgenwind durchs Tal geweht,
Es ist mein Traum beim Sternenschein,
Ein heilig stilles Nachtgebet.
Ich hörs aus unsrer Kinder Lachen
Ich lausch ihm, wenn die Jugend singt,
Ich hörs auch von dem Heimatfriedhof,
Wo man mich einst zu Grabe bringt.
Ich hörs im Kirchenglockenläuten,
Das süße, liebe Heimatlied
Und lausche ihm, bis meine Seele
Ins ewige Geheimnis zieht.
(H. Naumann)
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von Kornelia Pelz übersetzt
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