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Geschichte

1230 - In einer Urkunde von 1230/31 wird der Name Breitscheid erstmals erwähnt.
1349 - In einem Vertrag zwischen Kaplan und Gemeinde werden 10 Personen genannt, die Vermögenssteuer zahlen.
1398 - 12 Personen werden hier genannt (Bedezahler (Bede = Vermögenssteuer))
1447 - Viehschätzungsliste
1498 - Es werden 49 steuerpflichtige Haushalte genannt.
1532 - Die Zahl der Haushalte ging auf 39 zurück.
1542 - Die Zahl der steuerpflichtigen Haushalte stieg wieder auf 48.
1566 - Zur Türkensteuer wurden 69 Personen veranlagt.
1577 - Ein Verzeichnis aus diesem Jahr enthält 45 "Feuerstätten".
1583 - Die Schatzungsliste nennt 58 Namen mit Angabe des Haus-, Grund- und Viehbesitzes
1597 - Von den damaligen ca. 300 Einwohnern starben laut Totenliste 116 Personen an der Pest.
1600 - Der Bevölkerungsstand entspricht wieder fast genau dem von 1447.
1614 - Pest
1623 - Pest
1626 - Pest
1635 - Pest und Verwüstung des Dorfes.
1636 - Pest, die Zahl der bewohnten Häuser verminderte sich von 44 in 1608 auf 21 im Jahr 1636.
1658 - Nur 27 Ehemänner
1680 - 33 Haushalte lieferten die von altersher zu erbringende Besoldungsfrucht ins Pfarrhaus.
1700 - Die bebauten und landwirtschaftlich genutzten Flächen wurden vermessen.
1706 - Erste Kleinbetriebe treten unter Verwendung des Rohstoffes Ton auf - Zieglerei
1708 - Pfeifenbäckerei
1711 - Häfnerei
1716 - Das nach der Messung von 1700angelegte "Stockbuch" nennt 76 Grundbesitzer
1744 - Bau der Schule am Kirchweg.
1770 - Die Zahl der Häuser betrug 54.
1782 - Die Volks- und Viehzählung des Schulmeisters Johannes Thielmann ergab: 63 Häuser mit 317 Personen.
1804 - Es werden 60 Häuser mit 331 Bewohnern gezählt.
1808 - 94 Haushalte mit 395 Personen
1811 - Die Grundsteuerrolle nennt 91 Zahlungspflichtige; Von 34 Familiennamen gibt es heute nur noch die Hälfte.
1815 - In der herzoglich-nassauischen Zeit nahm die Häfnerei besonders stark zu,
1819 - weil die Gewerbefreiheit eingeführt wurde.Die Häfnerei erreichte seinen Höhepunkt Mitte der 60er Jahre.
1832 - Die Braunkohlengrube "Ludwigs Zuversicht" westlich des Dorfes wurde in Betrieb genommen.
1843 - 105 Häuser, 173 Familien und 598 Einwohner.
1871 - Trotz Auswanderungen stieg wieder die Zahl der Häuser auf 121 mit 677 Einwohnern.
1900 - Die Grube "Ludwigs Zuversicht" wurde unter "Glück auf! Phönix" von der Thonindustrie übernommen.
1884 - Die Grabstätte in der "Kleinen Steinkammer" wurde von Oberst a.D. von Cohausen freigelegt
1895 - 129 Häuser, 146 Haushalte, 770 Personen. (766 "Evangelische" und 4 "Andere Christen")
1916 - 180 Haushalte mit 948 Einwohnern (870 Evangelische, 24 Katholiken, 39 Andere Christen, 15 Sonstige)
1925 - 228 Haushalte mit 1091 Personen (890 Evangelisch, 27 Katholisch, 123 Freikirchlich, 51 Sonstige)
1928 - Der Hauptbau der Mittelpunktschule wurde erbaut.
1932 - 182 Häuser, 247 Haushalte, 1087 Einwohner
1939 - Die letzte Vorkriegszählung ergab 1134 Personen.
1946 - Nach dem Eintreffen der Heimatvertriebenen stieg die Einwohnerzahl auf 1550.
1960 - Nach dem "Heimatadressbuch: 230 Häuser, 430 Haushaltungen, 1650 Einwohner.
1979 - 1922 Bewohner des nunmehrigen Hauptortes der Großgemeinde Breitscheid.

 

Breitscheid und der Westerwald - eine Beschreibung >>>>>>>

 
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