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Sozialeinrichtungen - Siedlungswesen (3)

Mit Rücksicht auf den Wohnraummangel und im Hinblick darauf dass zu verschiedenen Zeiten das Werk unter Arbeitermangel zu leiden hatte, bestand die Notwendigkeit, durch Wohnungs-Neubauten Abhilfe zu schaffen. Im Jahre 1938 wurde durch das Gauheimstättenamt auf die Möglichkeit einer Wohnungsbau-Aktion im Rahmen des Leistungskampfes hingewiesen. Dr.Ing. Schick griff die Anregung auf und erreichte in persönlicher Besprechung, die Leitung des Gauheimstättenamtes für unsere Absicht zu gewinnen. Von 22 Interessenten blieben nach Klärung aller Einzelheiten und nach Kenntnis der voraussichtlichen Bausumme 10 ernsthafte Bewerber übrig. Darüber hinaus sollten noch einzelne Siedlungsbauten vom Werk übernommen werden. Diese Absicht liess sich jedoch nicht verwirklichen, weil das Gauheimstättenamt zur Bedingung machte, dass für die einzelnen Projekte nur Siedler und keine Industrie-Unternehmungen in Frage kommen könnten.

Im April 1939 wurden schliesslich im Rahmen des Vierjahresplanes 13 Wohnungs-Einheiten auf Antrag unseres Werkes von dem Leiter der Reichsstelle für Wirtschaftsausbau in Berlin genehmigt. Als Träger für die Bauten wurde auf unseren Vorschlag die Gewobag, gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsbau A.-G. in Frankfurt/Main bestimmt.

Von den genehmigten Einheiten kamen mit Rücksicht auf die Vorschrift, dass nur Siedler Eigentümer der Wohnungs-Einheiten werden konnten, nur 10 zur Ausführung und zwar:

4 Wohnungs-Einheiten, Type Kelsterbach mit e. Bauwert von RM 8.850,-
6 Wohnungs-Einheiten, Type Alsfeld mit einem Bauwert von  RM 8.400,-

Die endgültigen Baukosten werden bei ca. RM 10.000.- liegen. Der Typ Kelsterbach sah getrennte Stallung vor, während der Typ Alsfeld einen eingebauten Stall berücksichtigte.

In dem Bauwert waren eingeschlossen: Der Grund und Boden für das Haus und einen grösseren Garten, sowie die Lieferung von 1 Küchenherd oder Ofen und 1 Waschkessel.

aus: Schrift zum 50jähr. Jubiläum

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